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neuland: Der Erstsemester-Blog

„Ich wurde geschrumpft, gestreckt, gekratzt und in eine Teekanne gesteckt!“

18. Februar 2014 | von

Unscheinbar an der Pontstraße gegenüber dem Café Kittel liegt hinter großen Schaufenstern ein Kitsch aus Kronleuchtern und rosarot und kunterbunt verzierte Gebäck gefüllte Vitrinen. Die Einrichtung in weiß – ein Hauch von verträumten Vintage, kontrastierend der weinrote Samt die Sessel und Stühle überzieht.

Foto 1

Mädchenhaft, majestätisch und märchenhaft… verkauft sich dieses Image überhaupt bei der vorherrschenden Technik-affinen Männerquote hier in Aachen?

Stellt euch einfach mal eine Gruppe Maschinenbauer vor, die genüsslich schwätzelnd ihren Tee süffeln und währenddessen lachend die Papierform des Cupcakes abziehen… Wieso eigentlich nicht?

<<Cuperella>> verspricht weitaus mehr, als der erste Blick trügt – es lohnt sich hier mal vorbeizuschauen.

Ohne Reservierung verabreden wir uns spontan an einem Sonntagvormittag zum Brunchen. Erste Reaktion: „Kann man hier überhaupt richtig essen? Ich hab Hunger und will nicht nur Möhrentorte (die jedoch äußerst lecker ist) schlucken.“ Ja, das Menü reicht von einem reichhaltigen Frühstück, über einer variierenden Tagessuppe, bis hin zu frisch zubereiteten Bagels und erinnert letztendlich mehr an ein gemütliches Restaurant als an ein schlichtes Café.
Zwar sind alle Tische um ca. 13 Uhr besetzt, jedoch wurden wir vom Inhaber einfach an einen reservierten Tisch gesetzt. Die Bedienung sehr freundlich und zuvorkommend, nimmt uns die Bestellung trotz voller Kapazitätsauslastung sofort ab. Nach drei Minuten steht auch schon mein grüner Tee auf Silbertablett mit zusätzlich servierten Rohr- und Kandiszucker auf dem Silbertablett vor mir. Fancy und einer Liebe zum Detail, denken wir uns und schauen verunsichert auf die verbeulte Speisekarte nach dem Preis: 2,20 Euro.

Foto 2

Alle Gerichte sind hausgemacht, beanspruchen dementsprechend ihre Zeit der Zubereitung. Nach gefühlten 30 Minuten stehen dann der Ziegenkäsesalat mit Brotkorb, Bagel „Tomarella“ und „Da Vinci“ endlich auf dem Tisch.

Na dann, bon appétit!

 

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