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neuland: Der Erstsemester-Blog

Kategorie: ‘Philipp’

Was 2014 anders wird

09. Januar 2014 | von

Nichts.
Warum nicht? – Weil 2013 gut genug war. Genau wie 2012, 2011, 2010, usw.
Du hast dir ganz wunderbare und sehr löbliche Vorsätze für das Jahr 2014 gemacht. Du willst mit dem Rauchen aufhören, du willst keinen Alkohol mehr trinken, du willst jeden Abend vor 24.00Uhr ins Bett gehen und jeden Morgen um 07.00Uhr aufstehen. Sogar am Wochenende! -Löblich. Weiterlesen »

Schreib mal wie die mit den 4 Buchstaben. Dann liest das auch jemand.

16. Dezember 2013 | von

Laktose Intoleranz, Krieg, Deutsche Bahn, Schnupfen, Weihnachten ohne Schnee, für Prüfungen lernen… alles Dinge über die man sich ärgert und die schlechte Laune machen. Im Gegensatz zum Unicup! Der ist geil. Und weil alle gesagt haben, dass der total hammeraffengeil ist, bin ich dahin gegangen, zusammen mit den anderen Bloggern. Meine Freundin wollte auch gerne mitkommen, aber die hat keine Karte bekommen, was schade war, weil es wirklich hammeraffengeil war.

Die Maschinenbauern und –bäuerinnen haben dann gewonnen. Der Rest interessiert eh keinen. Entweder waren die, die das hier überhaupt lesen, selber dabei, oder die sind angepisst, weil die nicht da waren. Erst Recht nachdem du das als so „hammeraffengeil“ betitelt hast.

Ich glaube, ich weiß etwas besser was meine Leser interessiert, als du. Schließlich hab ich auch den Job bekommen und nicht du.

Ja, du glaubst ja auch, dass deine Texte irgendjemand liest.

Jedenfalls spielen beim Unicup die Fachschaften Maschinenbau, Medizin und Elektro-Technik gegeneinander Eishockey. Es gibt jeweils ein Studententeam, ein Studentinnenteam und ein ProfessorInnenteam. Dann hat jedes Team noch ein Cheerleaderteam. Die Aachen Steelers, also die Maschinenbauer haben dann in der Tat den Unicup gewonnen. Das beste Cheerleaderteam hatten die MedizinerInnen. Die Stimmung ist schwer zu beschreiben, besonders für einen Alemania-Fan. Entweder ihr holt euch im nächsten Jahr Karten, oder ihr geht mal zu einem richtigen Fußballspiel, z.b. zum FC.

Hab ich ja gesagt, interessiert niemanden. Merkste ja, ne?

Ach komm. Geh buddeln.

Tschau dann erstmal,
Euer Philipp (und der Maulwurf)

Sie sollten diese Klausur ernst nehmen.

10. Dezember 2013 | von

So hieß es immer wieder von Seiten der Dozenten, wenn sie uns ihre Vertiefungsrichtung vorstellten. Fragte man aber ältere Semester, so wurde man nur dafür ausgelacht, dass man sich überhaupt Gedanken über diese Klausur machte.

Am letzten Wochenende habe ich meine erste Klausur geschrieben. „Einführung in den Maschinenbau“ sollte uns einen Einblick geben, was es an der RWTH für Vetiefungsfächer im Maschinenbau gibt und die Klausur sollte uns scheinbar dazu zwingen uns damit auseinander zusetzen. Das hört sich erstmal ziemlich komisch an, denn wir sind ja gerade mal zwei Monate hier und die bevorstehenden sechs „echten“ Klausuren fesseln den fleißigen Erstsemester sowieso schon an den Schreibtisch. Dazu kommt noch, dass er vielleicht noch garnicht weiß, ob Maschinenbau denn wirklich das Richtige ist und wenn ja, dann sollte er spätestens im vierten Semster so begeistert sein, von dem was er tut, dass er von ganz allein überlegt, wohin die Reise gehen soll. Aber die RWTH traut ihren Studenten scheinbar nicht diese Begeisterung zu und meint, selbst das müsse erzwungen werden. Weiterlesen »

In der Weihnachtsbäckerei…

05. Dezember 2013 | von

Wenn sich die Innenstadt Aachens in ein Winterjackenmeer mit qualmender Holzbudenküste verwandelt, wenn einem die Ohren abfallen, weil man keine Mütze dabei hat, wenn man sich frierend darauf freut endlich in den hoffentlich vollen Bus zu steigen, die ersten Schneeflocken vom Himmel schweben und einem der Fingerfarben-Weihnachtsmann von der Scheibe des Kindergartenfensters zuwinkt, wenn man sich nachts um 03:00Uhr, trotz Heizung, Doppelverglasung im Schlafzimmer wünscht und meine Freundin endlich zusammen mit Micheal Bubblé „Jingle Bells“ singend durch die Wohnung schwebt, ohne sich dafür zu schämen, dann ist Winter! Weiterlesen »

Das Leben ist (wie) eine Schachtel Pralinen.

26. November 2013 | von

Monday is my day, Tuesday is my day, Wednesday to Friday to Sunday is my day!

Hey Leute!
Eigentlich wollte ich darüber schreiben, dass ich am Samstag, dem ersten Weihnachtsmarkt-Samstag in diesem Jahr, auf meiner Safari durch die Süsterfelderstraße eine außergewöhnliche Beobachtung gemacht habe! Zu Hunderten, gar Tausenden drängten Menschen nach Aachen, wie wilde Tiere in der Wüste zur Oase. Mit riesigen Kisten bepackt quetschten sie sich in die Busse oder versuchten verzweifelt drei Tonnen Schokolade in ihren Opel Astra zu verladen. Um dem riesigen Gedränge in der Verkaufshalle des Lindt&Sprüngli Werkes Einhalt zu gewähren, wurden die potentiellen Kunden nur stoßweise hereingelassen. Weiterlesen »

Der Maulwurf.

18. November 2013 | von

Hallo, ich bin der Maulwurf. Was machst du in meinem Zimmer, hä?“ Ich starre den Maulwurf mit offenem Mund an, schließe meine Augen und öffne sie wieder. Immer noch steht er dort vor mir und schaut mich erwartungsvoll an. „Das ist MEIN Zimmer, was machst DU hier und wie kommst du darauf, dass das DEIN Zimmer ist?“ frage ich ihn etwas gereizt. „Das ist nicht mehr dein Zimmer, du wohnst doch gar nicht mehr hier. Mir war es da unten in eurem Garten deutlich zu ungemütlich, also dachte ich, wo das Zimmer ja eh frei ist…“ der Maulwurf schaut geknickt zu mir hoch. „Und was ist mit meiner Familie? Wissen die, dass du hier wohnst?“ frage ich ihn und bin immer noch völlig verwirrt. „Natürlich wissen die, dass ich hier wohne“ sagt der Maulwurf und lacht, „nur weil ich sie kaum erkennen kann, wenn wir Sonntagsmorgens zusammen am Frühstückstisch sitzen, heißt das ja nicht, dass sie mich nicht sehen können.“ Okay, entweder ist das ein ganz komischer Traum, oder ich stehe unter Drogen. Ich kneife mich selbst in den Arm und kann relativ sicher beides ausschließen. Dafür ist das hier alles viel zu real, abgesehen von dem sprechenden Maulwurf in meinem Zimmer. Weiterlesen »

Übermotiviert.

11. November 2013 | von

Sonntag, 09.00Uhr, meine Wohnung. Ich quäle mich mit Rückenschmerzen aus dem Bett und schleppe mich ins Bad. Mein Blick fällt durch den Flur, das Wohnzimmer, aus dem Fenster, über die Straße in das Seminargebäude gegenüber. Oder besser gesagt: Nachdem sich die Photonen im Durchschnitt 17 Millionen Jahre lang vom Kern bis zur Oberfläche der Sonne in einem „Random Walk“ bewegt haben, dort angekommen in ca. 8 Minuten auf die Erde strahlten, um von der Glasscheibe reflektiert zu werden und geradewegs in meiner Iris zu landen. Ich kneife die Augen zusammen, um zu erkennen, was hinter der Glasscheibe passiert. Ich erkenne zwei Menschen an Tischen sitzend und offensichtlich in Aufgaben vertieft. Was fällt euch eigentlich ein? Weiterlesen »

Sport ist so’ne Sache.

09. November 2013 | von

Faulheit (abmildernd auch Trägheit genannt) ist der mangelnde Wille eines Menschen, zu arbeiten oder sich anzustrengen. Die verschiedenen Interpretationen der Faulheit reichen von einer allgemeinen Tendenz des Menschen zur Ruhe bis zu schlechtem Charakter des Einzelnen.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Faulheit

Aber eigentlich bin ich gar nicht faul. Ich würde ja Sport machen, nur was?
Laufen ist zwar schön und gut und hält fit, aber in Aachen braucht man da wohl leider ein Laufband, außer man steht auf Aqua-Laufen. Wenn sich die Sonne dann aber mal ins Dreiländereck traut, kann man auf der Finnbahn Königshügel ganz ausgezeichnet laufen, die 1,2 km lange Strecke ist von 06.00Uhr bis 0.00Uhr beleuchtet, womit die Ausrede „aber ich hab den ganzen Tag Vorlesung“ nicht zieht.

Aber in den 300 regnerischen Tagen im Jahr muss eine Alternative her, oder ein Sport der auch im Regen motiviert.

Pumpen gehen kann man in Aachen zwar schon ab 16€ im Monat, allerdings nur mit zwei-Jahresvertrag und wer weiß, ob ich zwei Jahre lang hier bin? Nicht, dass ich davon ausgehe zu scheitern, aber vielleicht zieht es mich zwischen durch ja auch ins Ausland. Wer weiß? Außerdem ist das mit dem Krafttraining ohne echtes Ziel nicht das richtige für mich.

Ein Teamsport wäre also ganz gut. Lacrosse zum Beispiel. Leider ist der derzeitige Kurs schon lange ausgebucht, aber ich werde mich für den nächsten Kurs ab Januar 2014 anmelden und dann hoffentlich einen guten Uni-Ausgleich darin finden! Es gibt auch noch andere Sportangebote der RWTH, die mich interessieren würden, aber die sind entweder zu teuer (z.B. Eishockey) oder schon lange ausgebucht (z.B. Softball).

Da jetzt gerade die Sonne scheint, werde ich mir schnell meine Laufschuhe anziehen und zur Finnbahn laufen und ein paar Runden laufen!

Tschau dann erstmal,
Euer Philipp

PS: Schreibt mal in die Kommentare, ob euch gefällt was ich schreibe! 😉

Das ist doch alles Käse.

01. November 2013 | von

Jetzt ist wohl wirklich Herbst, also so richtig. Nicht so ein „goldener Herbst“, sondern eher grau und trüb, regnerisch und stürmisch, so wie man sich diese depressive Jahreszeit nun mal vorstellt, wenn man in Deutschland lebt. Da kriegt man ganz automatisch so richtig schlechte Laune, erst recht, wenn man auch noch mit dem Zug fährt und 2 Stunden stehen darf, mit tausend Taschen und Koffern voller Wäsche, die Mama Zuhause gewaschen hat. Da kommt manchmal halt schon mal leicht das aggressive Potenzial durch. Weiterlesen »

Mathe-Vorlesung im Vietnam.

25. Oktober 2013 | von
21° 2′ N, 105° 51′ O

21° 2′ N, 105° 51′ O

Dschungel. 48°C, 90% Luftfeuchtigkeit. Mein Schweiß läuft mir in die Augen und mein vermatschtes Hirn brummt müde vor sich hin. Ich versuche mir Notizen auf meinem Notizblock zu machen, aber die Tinte verläuft auf dem durchnässten Papier. Um mich herum raschelt es und ein Leidensgenosse bahnt sich den Weg durch das Dickicht. Von überall „pscht“ es, der Schatten eines geräuschlosen Kampfjets zieht über mich hinweg, dessen Landung mit feuchten Händen beklatscht wird, leider kommt er nicht um mich hier raus zu holen. Verträumt blicke ich auf meine Uhr, noch eine ganze Stunde in diesem Moloch. Zu tausenden kamen wir hierher, kampfbereit, siegessicher. Jetzt geht es nur noch ums Durchhalten. Weiterlesen »