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neuland: Der Erstsemester-Blog

Schlagwort: ‘Klausur’

Atteste für Dummies

28. März 2014 | von

Krank sein ist gar nicht schön. Und doch sind es während der vorlesungsfreien Zeit erstaunlich viele. Und diese ganzen armen Studenten gehen dann zum Arzt und müssen sich dort ein Attest besorgen, damit sie durch die Klausur, die sie dank ihrer schweren Erkrankung dummerweise nicht mitschreiben können, nicht durchfallen. Denn das passiert wenn man aus Krankheitsgründen bei einer Prüfung nicht erscheint. 5,0! Aber zum Glück sind Mediziner meistens auf etwas spezialisiert und so gibt es etwa Neurologen, Gynäkologen und eben auch Attestologen, die besonders lukrative Geschäfte machen. Weiterlesen »

Zurück aus dem Klausurexil

05. März 2014 | von

Zwei Wochen Schreibpause sind rum, nun wird wieder gebloggt! Die ersten Klausuren sind bestanden, die Wunden geleckt, die Hausarbeit abgegeben und so langsam aber sicher gewöhne ich mich wieder ans Sonnenlicht, das ich seit Mitte Februar nicht mehr gesehen habe. Kiloweise Bücher für die Hausarbeit haben ihren Weg zurück in die Bibliothek gefunden und auch Bahn durfte ich wieder fahren (war nur Spaß, die kam gar nicht). Köln ist immer noch Tabellenerster (top), der Frühling auf dem Vormarsch (jetzt brauch ich auch keinen Schnee mehr) und das erste Semester geschafft.

 

Aber was ist denn nun geblieben nach dem ersten Semester? Vielleicht der Vorsatz, doch etwas früher mit der nächsten Hausarbeit zu beginnen. Denn um meine 17 Seiten mit Wörtern zu füllen, habe ich mich durch 12 verschiedene Bücher kloppen müssen – die komplett durchlesen zu wollen ist Wahnsinn, aber selbst das Anschauen von einzelnen Stellen hat dann doch länger gedauert als erwartet. Vielleicht könnte man bei der nächsten Klausur aber auch durch Passivlernen Zeit wettmachen. Passivlernen kann man auf die verschiedensten Weisen: Wer sich beispielsweise seine Umgebung mit Post-Its und kleinen Notizzetteln mit den wichtigsten Fachbegriffen, Personen oder Erklärungen vollkleistert, hat nach einiger Zeit ganz Nebenbei ein paar Sachen gelernt. Treibt man das Ganze ein bisschen weiter, kann man sich sogar prima Eselsbrücken bauen – etwa dann, wenn man seinen Salzstreuer mit einem wichtigen Wort beklebt. So wird jede Portion Pommes zum Lernerlebnis! Weiterlesen »

Wenn das Finden der Matrikelnummer zum mathematischen Problem wird

06. Februar 2014 | von

Nach einer unruhigen Nacht reiße ich meine Augen auf und schaue schlaftrunken zum Fenster. Desorientiert blicke ich hinaus und habe anfangs Schwierigkeiten das Dunkelblau meiner Gardine vom bewölkten Himmel zu unterscheiden. Hastig schiebe ich die Daunendecke von mir und ignoriere das Frösteln, welches sich durch das Aufstellen meiner Nackenhaare äußert. Barfuß hüpfe ich auf dem Bodenbelag aus Polyvinylchlorid zum Tisch, um meine Füße an die Kälte zu gewöhnen. Dort angekommen, greife ich nach meinem Handy, schmeiße mich erleichtert zurück ins Bett und decke mich mit einem Seufzer der Behaglichkeit zu. Das Display des Handys zeigt „6:45“ – meine innere Uhr hat mich tatsächlich 15 Minuten früher als geplant geweckt. Aus Angst dem Halbschlaf zu verfallen, zwinge ich meinen Körper sich ruckartig aufzusetzen. So verharrte ich wie eine Gottesanbeterin im Sitzen und blinzel mit angeschwollenen Augen ins Leere. Allmählich schien mein Gehirn ebenfalls aus dem Schlaf zu erwachen und wurde sogleich von der Nervosität und Aufregung in Anbetracht von Matrizen und Ungleichungen belagert. Mein Magen röchelt bleiern, ein Hungergefühl bleibt jedoch am heutigen Morgen aus. Die Motorik zäh, der Geist stockend, mache ich mich fertig – während im Hintergrund  Musik läuft. Diese scheint mich jedoch heute penetrant aufzuwühlen, sodass ehe mein Lieblingslied einsetzen konnte, die Lautsprecher bereits wieder verstummten.

Klausur
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Hellwach!

11. Dezember 2013 | von

Und das zur Schlafenszeit :/ Da läuft irgendwas verkehrt. So langsam scheint sich der Rhythmus meiner Tagesaktivität zu verschieben. Zumindest am Wochenende. Es gibt ja Leute, die meinen es könnte damit zusammen hängen spät ins Bett zu gehen. Und vielleicht haben sie sogar Recht. Das habe ich mir jedenfalls Sonntag morgen gedacht, als ich um halb Acht ins Bett gefallen bin.
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Sie sollten diese Klausur ernst nehmen.

10. Dezember 2013 | von

So hieß es immer wieder von Seiten der Dozenten, wenn sie uns ihre Vertiefungsrichtung vorstellten. Fragte man aber ältere Semester, so wurde man nur dafür ausgelacht, dass man sich überhaupt Gedanken über diese Klausur machte.

Am letzten Wochenende habe ich meine erste Klausur geschrieben. „Einführung in den Maschinenbau“ sollte uns einen Einblick geben, was es an der RWTH für Vetiefungsfächer im Maschinenbau gibt und die Klausur sollte uns scheinbar dazu zwingen uns damit auseinander zusetzen. Das hört sich erstmal ziemlich komisch an, denn wir sind ja gerade mal zwei Monate hier und die bevorstehenden sechs „echten“ Klausuren fesseln den fleißigen Erstsemester sowieso schon an den Schreibtisch. Dazu kommt noch, dass er vielleicht noch garnicht weiß, ob Maschinenbau denn wirklich das Richtige ist und wenn ja, dann sollte er spätestens im vierten Semster so begeistert sein, von dem was er tut, dass er von ganz allein überlegt, wohin die Reise gehen soll. Aber die RWTH traut ihren Studenten scheinbar nicht diese Begeisterung zu und meint, selbst das müsse erzwungen werden. Weiterlesen »