{"id":3166,"date":"2021-04-29T12:00:01","date_gmt":"2021-04-29T10:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/?p=3166"},"modified":"2021-04-29T10:41:30","modified_gmt":"2021-04-29T08:41:30","slug":"nachbericht-des-rwth4nfdi-workshops-2021-tag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/en\/2021\/04\/29\/nachbericht-des-rwth4nfdi-workshops-2021-tag-1\/","title":{"rendered":"Nachbericht des RWTH4NFDI-Workshops 2021 \u2013 Tag 1"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">This entry is only available in <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3166\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-3167 alignright\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/04\/RWTH4NFDI.png\" alt=\"\" width=\"415\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/04\/RWTH4NFDI.png 946w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/04\/RWTH4NFDI-300x260.png 300w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/04\/RWTH4NFDI-768x667.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 415px) 100vw, 415px\" \/><\/p>\n<p>Wie vor einigen Wochen auf dem Blog angek\u00fcndigt, fand der <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/2021\/03\/18\/save-the-date-workshop-rwth4nfdi-am-14-15-april-2021\/\">RWTH4NFDI Workshop<\/a> nun am 14. und 15. April 2021 statt. Der erste Tag wird hier f\u00fcr Sie zusammengefasst.<\/p>\n<p><strong>Worum ging es?<\/strong><\/p>\n<p>In einem virtuellen Meeting mit an die 100 Teilnehmenden kam es zu einem regen Austausch verschiedener Konsortien mit RWTH Beteiligung rund um das Thema Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI).<\/p>\n<p>Ziele des Workshops waren<\/p>\n<ul>\n<li>Austausch und Vernetzung der an der RWTH beantragten NFDI-Konsortien<\/li>\n<li>Austausch und Fragen der Beteiligung weiterer Forschende der RWTH<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung des zentralen FDM-Teams und weiterer RWTH Institutionen f\u00fcr die Konsortien<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Begr\u00fc\u00dfung<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn des Workshops begr\u00fc\u00dfte Prof. Dr. Matthias Wessling (Prorektor f\u00fcr Forschung und Struktur an der RWTH) alle Teilnehmenden und lud dazu ein, ein \u201eBackcasting\u201c zu machen. Wichtig sei es, das Zielbild \u201eAachen steht f\u00fcr Ingenieure und f\u00fcr hochwertige Forschungsdaten\u201c nicht aus den Augen zu verlieren und die Wissenschaft zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Im Anschluss stellten sich Prof. Dr. York Sure-Vetter (Direktor der NFDI | angeh\u00f6rig dem KIT) und Prof. Dr. Robert Schmitt (Sprecher des Konsortiums NFDI4Ing) vor und brachten noch einmal zum Ausdruck, wie bedeutsam Forschungsdatenmanagement (FDM) geworden ist, da FDM als \u201eKlebstoff, der die Glaubw\u00fcrdigkeit von Forschung sicherstellt\u201c gesehen werden muss. Es sei noch viel zu lernen, doch durch Vernetzung k\u00f6nne eine gute Leistungsf\u00e4higkeit und Verbesserung der NFDI erreicht werden.<\/p>\n<p><strong>Vorstellung der NFDI Konsortien<\/strong><\/p>\n<p>Dadurch, dass sich das Event an Konsortien mit RWTH-Beteiligten richtete, gab es viele spannende Pr\u00e4sentationen zu sehen. Insgesamt haben sich \u00fcber den ersten Workshop-Tag verteilt sieben verschiedene Konsortien vorgestellt. Den Anfang machten die bereits gef\u00f6rderten Konsortien.<\/p>\n<p>Das Konsortium <a href=\"https:\/\/nfdi4ing.de\/\">NDFI4Ing<\/a>, dessen Sprecher Herr Prof. Dr. Robert Schmitt ist, wurde von Amelie Metzmacher vorgestellt. Sie pr\u00e4sentierte die Herausforderungen, Potentiale und Schl\u00fcsselziele von NFDI4Ing und gab zu verstehen, dass das Konsortium ein sehr vernetztes und koh\u00e4rentes Team ist.<\/p>\n<p>Das Konsortium <a href=\"https:\/\/nfdi4chem.de\/\">NFDI4Chem<\/a> wurde von der Co-Sprecherin Frau Prof. Dr. Sonja Herres-Pawlis vorgestellt. Sie pr\u00e4sentierte ihre gro\u00dfe Community und ihre Partner-Universit\u00e4ten und sprach \u00fcber die Schwierigkeiten des Forschungsdatenmanagements in der Chemie.<\/p>\n<p>Das Konsortium <a href=\"http:\/\/gecats.org\/NFDI4Cat.html\">NFDI4Cat<\/a>, dessen Co-Sprecherin Frau Prof. Dr. Regina Palkovits ist, wurde von Herrn Dr. Stefan Palkovits vorgestellt. Er berichtete \u00fcber die Komplexit\u00e4t der Katalyse und fasste die Mission, die Vision und die Services des Konsortiums zusammen.<\/p>\n<p>Das Konsortium <a href=\"https:\/\/www.nfdi4objects.net\/\">NFDI4Objects<\/a> wurde von Frau Prof. Dr. Anke Naujokat vorgestellt, die als Participant t\u00e4tig ist. Dieses Konsortium besch\u00e4ftigt sich mit dem materiellen Erbe der Menschheits- und Umweltgeschichte und setzt sich intensiv mit ihrem Forschungsdatenmanagement auseinander.<\/p>\n<p>Das Konsortium <a href=\"https:\/\/www.punch4nfdi.de\/\">PUNCH4NFDI<\/a> wurde von Herrn Prof. Dr. Alexander Schmidt vorgestellt, der als Participant t\u00e4tig ist. Unter dieses Konsortium fallen unter anderem die Bereiche Teilchen-, Astro- und Kernphysik, die alle internationale Gro\u00dfprojekte sind und somit auch viele Herausforderungen mit sich bringen.<\/p>\n<p>Das Konsortium <a href=\"https:\/\/nfdi-matwerk.de\/\">NFDI-MatWerk<\/a>, Co-Sprecher Prof. Dr. Matthias M\u00fcller, wurde von Frau Prof. Dr. Sandra Korte-Kerzel vorgestellt, die als Participant t\u00e4tig ist. NFDI-MatWerk befasst sich mit Materialwissenschaften und Werkstofftechnik und arbeitet aktuell an der Verbesserung des Forschungsdatenmanagements.<\/p>\n<p>Das Konsortium <a href=\"https:\/\/www.dfg.de\/download\/pdf\/foerderung\/programme\/nfdi\/absichtserklaerungen_2020\/2020_nfdi_4datascience.pdf\">NFDI4DataScience<\/a> wurde von Co-Sprecherin Frau Dr. Oya Beyan vorgestellt. Das Konsortium zielt darauf ab, eine Community-getriebene Forschungsdateninfrastruktur f\u00fcr die Data Science- und Artificial Intelligence Community innerhalb der Informatik zu etablieren.<\/p>\n<p><strong>Diskussion und Austausch<\/strong><\/p>\n<p>Zur Auflockerung sowie zum Austausch und Vernetzung wurden Podiumsdiskussionen erm\u00f6glicht, in denen die Teilnehmenden ihre Fragen an die Konsortien stellten. Besonders h\u00e4ufig wurde nach der Umsetzbarkeit der FAIR-Prinzipien und nach dem Schutz der Daten gefragt. Doch auch die Zuordnung von Interessenten zu einem einzigen Konsortium stellte sich als herausfordernd heraus, da der \u00dcberlapp einzelner Unterdisziplinen deutlich wurde. Eine ebenfalls intensiv besprochene Thematik war der Einsatz von ELN (Electronic Lab Notebook). Einige Konsortien nutzen die Software ElabFTW bereits, da sie den Vorteil der Flexibilit\u00e4t bietet <span class=\"TextRun SCX258041015\" xml:lang=\"DE-DE\"><span class=\"NormalTextRun SCX258041015\">und verschiedenen Nutzenden, die unterschiedliche Methoden verwenden, die M\u00f6glichkeit bietet, einheitlich damit zu arbeiten. <span class=\"NormalTextRun SCX135760648\">Ein allgemeines\u00a0<\/span><span class=\"FindHit SCX135760648\">ELN<\/span><span class=\"NormalTextRun SCX135760648\">, das sich gut f\u00fcr alle Forschungsbereiche verwenden l\u00e4sst, sei aus Sicht eines Informatikers jedoch schwer umzusetzen u.a. aufgrund von hohen Datenmengen. Hier wird weiterhin nach anderen, spezifischeren L\u00f6sungen gesucht.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>Eine weitere Ma\u00dfnahme zum interaktiven Austausch war das Arbeiten in Kleingruppen zu den folgenden Fragen:<\/p>\n<ul>\n<li>welche W\u00fcnsche sie bez\u00fcglich der FDM-Angebote an der RWTH haben<\/li>\n<li>wie fachspezifische Angebote durch zentrale Angebote unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen<\/li>\n<li>wie die Teilnehmenden die Zusammenarbeit organisieren und lebendig halten m\u00f6chten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Anschluss wurden die Ergebnisse in 2-Minuten-Pitches f\u00fcr alle zusammengefasst. Dabei stellte sich heraus, dass Best Practice Beispiele, Konkretisierung der FAIR-Prinzipien, Weiterbildungsangebote und Workshops sowie Kataloge und Richtlinien erw\u00fcnscht sind.<\/p>\n<p><strong>Wie geht es weiter?<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Tag des Workshops zeigte ein weiteres Mal, wie wichtig und gewinnbringend Kommunikation und Austausch sind. Mithilfe solcher Workshops ergibt sich die M\u00f6glichkeit, sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen, \u00fcber Probleme und Herausforderungen zu sprechen und stetig an der Verbesserung der NFDI zu arbeiten.<\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Woche k\u00f6nnen Sie hier auf dem Blog den Bericht und die Ergebnisse vom zweiten Teil des Workshops lesen.<\/p>\n<p><strong>Mehr erfahren<\/strong><\/p>\n<p>Bei Fragen zu der Veranstaltung und FDM im Allgemeinen, schreiben Sie gerne an das\u00a0<a href=\"mailto:servicedesk@rwth-aachen.de\">ServiceDesk<\/a>. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.<\/p>\n<p>______<\/p>\n<p>Inhaltlich verantwortlich f\u00fcr den Beitrag: Daniela Hausen, Arlinda Ujkani und Jana Baur<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>This entry is only available in Deutsch. Wie vor einigen Wochen auf dem Blog angek\u00fcndigt, fand der RWTH4NFDI Workshop nun am 14. und 15. April 2021 statt. 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