{"id":707,"date":"2017-11-08T13:00:54","date_gmt":"2017-11-08T12:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/?p=707"},"modified":"2023-06-06T10:27:44","modified_gmt":"2023-06-06T08:27:44","slug":"das-uneke-projekt-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/en\/2017\/11\/08\/das-uneke-projekt-im-interview\/","title":{"rendered":"Das UNEKE-Projekt im Interview"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">This entry is only available in <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-708 alignleft\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2017\/11\/Uneke-300x212.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2017\/11\/Uneke-300x212.png 300w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2017\/11\/Uneke-768x542.png 768w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2017\/11\/Uneke.png 998w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Frage: <\/strong>Guten Tag Herr Brenger, sie arbeiten f\u00fcr das IT Center der RWTH Aachen im UNEKE-Projekt zum Forschungsdatenmanagement. Das ist ja zun\u00e4chst ein recht kryptischer Namen, unter dem man sich vielleicht spontan nichts vorstellen kann. K\u00f6nnen Sie uns erkl\u00e4ren, wie genau die Architektur des Projektes aussieht und, vor allem, womit es sich befasst?<\/p>\n<p><strong>Bela Brenger: <\/strong>Aber nat\u00fcrlich, sehr gern. <a href=\"https:\/\/www.forschungsdaten.org\/index.php\/UNEKE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UNEKE<\/a>. \u00a0Die Abk\u00fcrzung UNEKE steht f\u00fcr \u201eVom\u00a0<strong>U<\/strong>SB-Stick zur\u00a0<strong>N<\/strong>FDI \u2013\u00a0<strong>E<\/strong>ntwicklung eines\u00a0<strong>K<\/strong>riterien geleiteten\u00a0<strong>E<\/strong>ntscheidungsmodells f\u00fcr den Aufbau von Forschungsdateninfrastrukturen\u201c und ist ein vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gef\u00f6rdertes Projekt zum Forschungsdatenmanagement. UNEKE adressiert die f\u00fcr Hochschulen zentrale strategische Fragestellung, ob auf dem Weg zur <a href=\"https:\/\/www.nfdi.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)<\/a> f\u00fcr die Speicherung von Forschungsdaten lokale Speicherstrukturen n\u00f6tig sind oder bestehende externe Angebote genutzt werden k\u00f6nnen. Hier entwickelt UNEKE einen Kriterienkatalog, der eingebettet in eine Roadmap als Entscheidungsgrundlage f\u00fcr Hochschulen dienen soll.<\/p>\n<p>Das Projekt ist im Juni dieses Jahres in Kooperation mit der Universit\u00e4tsbibliothek Duisburg-Essen und der Abteilung f\u00fcr Informatik und angewandte Kognitionswissenschaft der Universit\u00e4t Duisburg-Essen gestartet. Universit\u00e4tsbibliothek und IT Center gelten als die wesentlichen Akteure im Bereich der Verwaltung und Speicherung von Forschungsdaten. Von ihnen werden im Rahmen von UNEKE die Anforderungen an Infrastrukturen zur Speicherung von Forschungsdaten ermittelt und evaluiert.<\/p>\n<p><strong>Frage: <\/strong>Ah, das ist interessant. Gerade dem <a href=\"https:\/\/www.rwth-aachen.de\/cms\/root\/Forschung\/~lnaw\/Forschungsdatenmanagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forschungsdatenmanagemen<\/a>t widmen sich an der RWTH Aachen University ja unterschiedliche Einrichtungen, sodass ihr Projekt hier sicher gut aufgehoben ist.<\/p>\n<p>Ich habe gelesen, dass seit Oktober bereits <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/2017\/10\/17\/forschungsdatenmanagement-geht-uns-alle-an\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Workshops<\/a> im UNEKE-Projekt stattfinden. Was haben diese Workshops zum Ziel?<\/p>\n<p><strong>Bela Brenger: <\/strong>Grundlegend sollen die Workshops helfen, die Anforderungen verschiedener Forschungsdisziplinen und -kulturen differenziert abbilden zu k\u00f6nnen. Daher richten sie sich auch explizit an Forschende unterschiedlicher Fachrichtungen, wie der Naturwissenschaften und der Medizin, aber ebenso der Geistes- und Sozialwissenschaften und der Ingenieurwissenschaften.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Wie muss man sich das vorstellen? Was genau passiert in diesen Workshops?<\/p>\n<p><strong>Bela Brenger: <\/strong>Die Workshops sind in zwei Phasen unterteilt. In der ersten Phase k\u00f6nnen die Teilnehmenden in einer offenen Form die von ihnen wahrgenommenen Anforderungen und Herausforderungen beim Umgang mit Forschungsdaten artikulieren. Diese Antworten werden zun\u00e4chst deskriptiv festgehalten.<\/p>\n<p>Ausgehend von diesen Antworten werden in der zweiten Phase mit den Teilnehmenden gezielte, das hei\u00dft vorstrukturierte Interviews gef\u00fchrt. Diese Interviews werden nach dem Workshop transkribiert und analysiert. Das hei\u00dft, die Antworten werden auf Gemeinsamkeiten und Differenzen und mit Blick auf den Kontext der wissenschaftlichen Disziplinen untersucht, sodass die rein deskriptive Ebene verlassen und die Ebene wissenschaftlicher Forschung betreten wird.<\/p>\n<p><strong>Frage<\/strong>: Das klingt vielversprechend und greift den in der empirischen Sozialforschung etablierten Mixed-Methods-Ansatz auf.<\/p>\n<p>Wie lief es denn bisher?<\/p>\n<p><strong>Bela Brenger: <\/strong>Die ersten Workshops liefen ganz gut. Die Teilnehmenden waren sehr engagiert.<\/p>\n<p><strong>Frage<\/strong>: Die Frage ist vielleicht zu fr\u00fch, aber dennoch: Lassen sich schon einige Ergebnisse in ihren Konturen am Horizont wahrnehmen?<\/p>\n<p><strong>Bela Brenger: <\/strong>Hmm, die Antwort f\u00e4llt hier momentan gerade noch schwer. Grundlegend ist die Frage, ob sich Erkenntnisse f\u00fcr die eine Fachdisziplin auf die anderen \u00fcbertragen lassen. Weil sich die Gegenstandsbereiche der jeweiligen Forschung unterscheiden, kristallisiert sich heraus, dass in der einen Wissenschaft eher Anforderungen an die technische Infrastruktur, in der anderen eher Anforderungen an Datenschutz im Fokus der Forschenden stehen. Darauf muss das Forschungsdatenmanagement kontextsensible reagieren.<\/p>\n<p><strong>Frage<\/strong>: Wie geht es nach den Workshops weiter?<\/p>\n<p><strong>Bela Brenger: <\/strong>Die Workshops stecken zun\u00e4chst einen qualitativen Rahmen ab, innerhalb dessen es m\u00f6glich sein wird zu beantworten, auf welche technische Infrastruktur bereits zur\u00fcckgegriffen werden kann, um Forschungsdaten zu managen. Zugleich sollen aber auch Potentiale eruiert werden. Durch eine gr\u00f6\u00dfere Umfrage soll dieser Rahmen dann quantitativ gef\u00fcllt werden. Es wird sich zeigen, ob die Workshops einen guten Rahmen zur Bedarfserhebung und Analyse eines gr\u00f6\u00dferen Kontexts liefern.<\/p>\n<p><strong>Frage<\/strong>: Dann noch viel Erfolg im Projekt und danke f\u00fcr das Interview.<\/p>\n<p><strong>Bela Brenger: <\/strong>Sehr gerne!<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Interview f\u00fchrte Markus Baum.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>This entry is only available in Deutsch.Frage: Guten Tag Herr Brenger, sie arbeiten f\u00fcr das IT Center der RWTH Aachen im UNEKE-Projekt zum Forschungsdatenmanagement. 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