{"id":731,"date":"2017-12-20T14:00:54","date_gmt":"2017-12-20T13:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/?p=731"},"modified":"2023-06-06T12:05:27","modified_gmt":"2023-06-06T10:05:27","slug":"8-dini-nestor-workshop-forschungsdatenrepositorien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/en\/2017\/12\/20\/8-dini-nestor-workshop-forschungsdatenrepositorien\/","title":{"rendered":"8. DINI\/nestor Workshop \u201eForschungsdatenrepositorien\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">This entry is only available in <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/731\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p><div id=\"attachment_732\" style=\"width: 405px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-732\" class=\"wp-image-732\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2017\/12\/WS-300x60.jpg\" alt=\"\" width=\"395\" height=\"79\" srcset=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2017\/12\/WS-300x60.jpg 300w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2017\/12\/WS-768x154.jpg 768w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2017\/12\/WS-1024x205.jpg 1024w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2017\/12\/WS.jpg 1385w\" sizes=\"auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><p id=\"caption-attachment-732\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/bin%C3%A4r-bin%C3%A4rsystem-personen-2907220\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pixabay<\/a><\/p><\/div><\/p>\n<p>Am 27. und 28. November fand der <strong>8. DINI\/nestor-Workshop<\/strong> der Arbeitsgemeinschaft Forschungsdaten innerhalb der Deutschen Initiative f\u00fcr Netzwerkinformation e. V. (DINI) in Stuttgart statt. Die DINI widmet sich dem Wandel der Informationsinfrastrukturen in Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen, der durch die Entwicklung moderner Informations- und Kommunikationstechnologie hervorgerufen wird. \u201eDINI wurde gegr\u00fcndet, um die Verbesserung der Informations- und Kommunikationsdienstleistungen und die daf\u00fcr notwendige Entwicklung der Informationsinfrastrukturen an den Hochschulen regional und \u00fcberregional zu f\u00f6rdern\u201c (<a href=\"https:\/\/dini.de\/dini\/ueber-uns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>). Die RWTH Aachen University war mit zwei Beitr\u00e4gen an diesem Workshop beteiligt.<\/p>\n<p>Dominik Schmitz (Universit\u00e4tsbibliothek, RWTH Aachen University) und Marius Politze (IT Center, RWTH Aachen University) referierten \u00fcber die <strong>Verkn\u00fcpfung von Publikationen und Forschungsdaten in einem<\/strong> <strong>Invenio-basierten Repositorium<\/strong>. Die Universit\u00e4tsbibliothek (UB) der RWTH Aachen betreibt mit <a href=\"http:\/\/publications.rwth-aachen.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RWTH Publications<\/a> ein Repositorium mit den Funktionen: Publikationsnachweis, Publikationsserver, Forschungsdatenver\u00f6ffentlichung und Verkn\u00fcpfung zwischen Publikationen und ver\u00f6ffentlichten oder archivierten Forschungsdaten. Das Repositorium basiert auf der am CERN entwickelten Repositoriumssoftware <a href=\"http:\/\/invenio-software.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Invenio<\/a>, die im Rahmen des Projekts <a href=\"http:\/\/join2.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">join<sup>2<\/sup><\/a> gemeinschaftlich mit den Helmholtz-Einrichtungen DESY Hamburg, DKFZ Heidelberg, GSI Darmstadt und Forschungszentrum J\u00fclich erheblich weiter entwickelt wurde. Zentrale Elemente sind umfangreiche Importm\u00f6glichkeiten sowie die aufw\u00e4ndige Verkn\u00fcpfung der erfassten Daten mit geeigneten Normdaten zu Personen, Instituten, Periodika und Projekten sowie der Datens\u00e4tze untereinander.<\/p>\n<p>Die UB ist als Datenzentrum bei der Technischen Informationsbibliothek Hannover (<a href=\"https:\/\/www.tib.eu\/\">TIB<\/a>) registriert und vergibt \u00fcber diesen Weg DOIs f\u00fcr die im Repositorium ver\u00f6ffentlichten Volltexte und Forschungsdaten. Forschungsdaten werden aktuell vor allem im Kontext von Dissertationen mit ver\u00f6ffentlicht. Um den essentiell wichtigen Link zwischen Publikationen und den zugrundeliegenden Daten nicht zu verlieren, ist das Repositorium explizit darauf ausgelegt, Publikationen auch dann mit Daten verkn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen, wenn diese nicht ver\u00f6ffentlicht sind, sondern z.B. durch die Anwendung <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/2017\/09\/12\/go-live-von-simplearchive\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SimpleArchive<\/a> im Archivsystem der RWTH gespeichert werden. Zudem besteht die bereits gerne genutzte M\u00f6glichkeit, im Repositorium Datens\u00e4tze und Daten zu speichern, die nur f\u00fcr das jeweilige Institut zug\u00e4nglich sind. Auf diese Weise ist eine verl\u00e4ssliche Dokumentationsumgebung entstanden, die die Verbindung zwischen Daten und Publikationen fokussiert und gleichzeitig Skalierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die vielen unterschiedlichen Anforderungen zum Grad der Zug\u00e4nglichkeit von Informationen erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Das Repositorium ist Teil einer umfassenderen Service-orientierten Gesamtinfrastruktur f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von vielf\u00e4ltigen Forschungsdatenmanagementprozessen. Diese integrierte IT Landschaft nutzt Technologien wie Single Sign On und aufeinander abgestimmte und vernetzte User Interfaces um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern.<\/p>\n<p>In einem weiteren Beitrag stellte Bela Brenger (IT Center, RWTH Aachen) zusammen mit Ania L\u00f3pez (UB Duisburg-Essen), Stephanie Rehwald (UB Duisburg-Essen), Stefan Stieglitz und Konstantin Wilms (Universit\u00e4t Duisburg-Essen, Abteilung f\u00fcr Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft) das <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/2017\/11\/08\/das-uneke-projekt-im-interview\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>UNEKE-Projekt<\/strong><\/a> vor. Das Projekt reagiert auf die Forderung des Rates f\u00fcr Informationsinfrastrukturen, langfristig eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu etablieren, die fl\u00e4chendeckend die Grundversorgung mit FDM-Speicherinfrastrukturen und -Services sicherstellt. Bisher besteht neben gut ausgebauten Infrastrukturen einzelner Fach-Communities eine Vielzahl von Insell\u00f6sungen an den Hochschulen f\u00fcr die Vorhaltung von Forschungsdaten. Interoperabilit\u00e4t sowie Migrierbarkeit sind zentrale Anforderungen beim Auf- und Ausbau institutioneller Speicherkonzepte, um die Anschlussf\u00e4higkeit an m\u00f6glicherweise entstehende fachspezifische oder nationale L\u00f6sun\u00adgen zu sichern. Damit stehen Hochschulen bei der Implementierung ihrer Forschungsdateninfrastruktur vor der Entscheidung, ob auf dem Weg zur NFDI f\u00fcr die Speicherung von Forschungsdaten lokale Speicherstrukturen und Repositorien n\u00f6tig sind oder bestehende externe Angebote genutzt werden k\u00f6nnen. Hierf\u00fcr fehlen bisher objektive Kriterien.<\/p>\n<p>Das BMBF-gef\u00f6rderte Kooperationsprojekt UNEKE der Universit\u00e4t Duisburg-Essen und der RWTH Aachen entwickelt und evaluiert diese Kriterien und bettet diese in eine Roadmap ein, die sowohl die individuellen Rahmenbedingungen der Hochschulen als auch fachspezifische Bedarfe ber\u00fccksichtigt. Der Vortrag stellte das Projekt sowie eine erste Version des Kriterienkatalogs zur Auswahl von Speicherl\u00f6sungen auf Grundlage der in Interviews und Workshops erhobenen Bedarfe der Wissenschaftler\/innen vor.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>This entry is only available in Deutsch. Am 27. und 28. November fand der 8. DINI\/nestor-Workshop der Arbeitsgemeinschaft Forschungsdaten innerhalb der Deutschen Initiative f\u00fcr Netzwerkinformation e. V. 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