{"id":1062,"date":"2019-03-20T13:00:40","date_gmt":"2019-03-20T12:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/?p=1062"},"modified":"2023-06-09T13:47:52","modified_gmt":"2023-06-09T11:47:52","slug":"die-rwth-cbmb-hat-die-forschungsdaten-im-blut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/2019\/03\/20\/die-rwth-cbmb-hat-die-forschungsdaten-im-blut\/","title":{"rendered":"Die RWTH cBMB hat die Forschungsdaten im Blut"},"content":{"rendered":"<p>Forschungsdaten m\u00fcssen nicht unbedingt digital sein. Das zeigt die <a href=\"https:\/\/www.cbmb.ukaachen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"centralized BioMaterials Bank (\u00f6ffnet in neuem Tab)\"><strong>RWTH centralized BioMaterial Bank<\/strong><\/a>, kurz RWTH cBMB, der medizinischen Fakult\u00e4t.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Der Titel des Artikels ist diesmal w\u00f6rtlich zu nehmen. Lesen Sie im Folgenden, was Blut- und Urinproben mit Forschungsdatenmanagement, kurz FDM, zu tun haben und welche Parallelen es zwischen digitalen und nicht-digitalen Daten gibt.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jetzt wird&#8217;s blutig!<\/h4>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Zugegeben, die Zwischen\u00fcberschrift klingt etwas rei\u00dferisch. Dennoch handelt es sich bei der cBMB um genau das: Eingelagerte Blut-, Urin- und Gewebeproben, mit denen die Forschenden der Medizinischen Fakult\u00e4t t\u00e4glich umgehen.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Die eingelagerten Proben k\u00f6nnen der RWTH cBMB jederzeit f\u00fcr weitere Untersuchungen wieder entnommen werden. Auch Proben aus anderen als der eigenen Klinik sind zug\u00e4nglich, die jeweilige Zustimmung der Kolleginnen und Kollegen vorausgesetzt.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Forschungsdatenmanagement?<\/h4>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>\u00dcber 130.000 Teilproben und knapp 45.000 verarbeitete Proben wurden bisher in der Datenbank dokumentiert und gesichert und sind \u00fcber diese auffindbar. Das rechtlich sichere Einlagerungsverfahren beruht auf der Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung der Patientinnen und Patienten sowie dem positiven Votum der Ethikkommission der Medizinischen Fakult\u00e4t.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Der Einsatz von Metadaten und eines zentralen Datenmanagements erm\u00f6glicht zudem die Bildung von &#8222;Datenpools&#8220; \u00fcber einzelne Proben hinweg. So k\u00f6nnen die Forschenden auch Analysen von gr\u00f6\u00dferen Datenmengen vornehmen, die sie nicht eigenst\u00e4ndig gesammelt haben.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Vorbildlich ist auch die Anbindung der RWTH cBMB an die nationalen Strukturen der <a href=\"https:\/\/www.bbmri.de\/ueber-gbn\/german-biobank-alliance\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"German BioBank Alliance (\u00f6ffnet in neuem Tab)\"><strong>German BioBank Alliance<\/strong><\/a>, kurz GBA.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Parallelen zwischen digitalen und nicht-digitalen Daten<\/h4>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Sowohl digitale als auch nicht-digitale Daten erzeugen einen vermehrten Nutzen in gr\u00f6\u00dferen Datenpools. Beide Datentypen m\u00fcssen qualit\u00e4tsgesichert gemanaged werden. Hierf\u00fcr bedarf es jeweils des Aufwands zeitlicher und finanzieller Mittel. Zudem m\u00fcssen sich die Forschenden in beiden F\u00e4llen an die notwendigen neuen Prozesse gew\u00f6hnen.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Im Sample Management f\u00fcr den <a href=\"http:\/\/www.rwth-aachen.de\/cms\/root\/Forschung\/Angebote-fuer-Forschende\/Forschungsfoerderung\/Sonderforschungsbereiche-SFB-\/Sonderforschungsbereiche-an-der-RWTH\/~ckuj\/SFB-985-Funktionelle-Mikrogele\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Sonderforschungsbereich 985 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\"><strong>Sonderforschungsbereich 985<\/strong><\/a>, kurz SFB985, passiert \u00fcbrigens \u00c4hnliches: Es werden digitale &#8222;Zwillinge&#8220; erstellt, \u00fcber die nachverfolgt werden kann, was mit den Proben geschieht. Auch hier k\u00f6nnen alle Messwerte mit Proben verkn\u00fcpft werden.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Zus\u00e4tzliche Informationen finden Sie auf dem RWTH cBMB <a href=\"https:\/\/www.cbmb.ukaachen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Flyer_RWTHcBMB_Wissenschaftler.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Flyer f\u00fcr Forschende (\u00f6ffnet in neuem Tab)\"><strong>Flyer f\u00fcr Forschende<\/strong><\/a>.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>Inhaltlich verantwortlich f\u00fcr diesen Beitrag: Florian Claus und Sascha Lankers<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forschungsdaten m\u00fcssen nicht unbedingt digital sein. Das zeigt die RWTH centralized BioMaterial Bank, kurz RWTH cBMB, der medizinischen Fakult\u00e4t. &nbsp; Der Titel des Artikels ist diesmal w\u00f6rtlich zu nehmen. 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