{"id":3512,"date":"2021-12-21T12:00:17","date_gmt":"2021-12-21T11:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/?p=3512"},"modified":"2021-12-21T12:31:25","modified_gmt":"2021-12-21T11:31:25","slug":"letzter-rueckblick-tdf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/2021\/12\/21\/letzter-rueckblick-tdf\/","title":{"rendered":"Letzter R\u00fcckblick zum Tag der Forschungsdaten &#8211; Das Nachmittagsprogramm an der RWTH"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_3521\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/12\/laptop-in-a-coworking-space-wth-schedule-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3521\" class=\"wp-image-3521 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/12\/laptop-in-a-coworking-space-wth-schedule-300x194.jpg\" alt=\"Agenda Tag der Forschungsdaten - Nachmittagsprogramm \" width=\"300\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/12\/laptop-in-a-coworking-space-wth-schedule-300x194.jpg 300w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/12\/laptop-in-a-coworking-space-wth-schedule-1024x662.jpg 1024w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/12\/laptop-in-a-coworking-space-wth-schedule-768x496.jpg 768w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/12\/laptop-in-a-coworking-space-wth-schedule-1536x993.jpg 1536w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/files\/2021\/12\/laptop-in-a-coworking-space-wth-schedule-2048x1324.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3521\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: <a href=\"https:\/\/de.freepik.com\/fotos-kostenlos\/laptop-in-einem-coworking-space-mit-zeitplan_11307135.htm#page=1&amp;query=schedule&amp;position=17&amp;from_view=search\">Freepik<\/a><\/p><\/div><\/p>\n<p>Last but not least folgt ein dritter und letzter Einblick in den Tag der Forschungsdaten (TdF), welcher am 16.11.2021 digital und NRW-weit stattfand. In diesem Beitrag m\u00f6chten wir einen Einblick in die Vortr\u00e4ge der <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/2021\/09\/03\/informationsveranstaltung-fdmrwth-am-tag-der-forschungsdaten-2021\/\">Informationsveranstaltung FDM@RWTH<\/a> geben und noch etwas ausf\u00fchrlicher darstellen, was bereits im <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/2021\/11\/25\/erster-rueckblick-das-war-der-tag-der-forschungsdaten\/\">ersten R\u00fcckblick<\/a> zur Sprache kam.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4>Session 1: FDM-Netzwerke<\/h4>\n<p>Forschungsdatenmanagement (FDM) ist ein komplexes und dynamisches Thema. Nur gemeinsam k\u00f6nnen wir es schaffen, die Prozesse f\u00fcr alle Beteiligten n\u00fctzlich zu gestalten und unsere Forschungsdaten FAIR zu machen. So ging es in der ersten Session um die FDM-Netzwerke an der RWTH, hochschul\u00fcbergreifend, national und international.<\/p>\n<p>Herr Prof. Robert Schmitt thematisierte in seiner Pr\u00e4sentation zur RWTH in der NFDI (Nationale Forschungsdaten Infrastruktur) die nationale Perspektive zur kollaborativen Entwicklung des FDMs. Zusammen mit dem technologischen Fortschritt m\u00fcssen traditionelle Forschungsprozesse neu gedacht und das FDM revolutioniert werden, um das Potenzial FAIRer Daten tats\u00e4chlich nutzbar zu machen. Die NFDI soll den Umgang der deutschen Forschungslandschaft mit der Digitalisierung in entscheidendem Ma\u00dfe langfristig pr\u00e4gen und mit der Gr\u00fcndung des NFDI-Vereins zu einer Effizienzsteigerung des deutschen Wissenschaftssystems f\u00fchren. Die RWTH ist mit NFDI4Ing, NFDI4Chem und der Beteiligung in vielen weiteren Konsortien ma\u00dfgeblich an der <a href=\"https:\/\/www.rwth-aachen.de\/cms\/root\/Forschung\/Forschungsdatenmanagement\/~hdlbr\/Aufbau-einer-nationalen-Forschungsdateni\/\">Gestaltung der NFDI<\/a> beteiligt und wird von den Entwicklungen profitieren.<\/p>\n<p>An der RWTH engagiert sich nicht nur das zentrale FDM-Team, das aus Mitarbeitenden des IT Centers und der Universit\u00e4tsbibliothek besteht, f\u00fcr die Entwicklung von klar definierten Prozessen im FDM. Data Stewards, FDM-Verantwortliche und viele weitere motivierte und am FDM interessierte Forschende treiben das Thema an den verschiedensten Positionen voran. Diese Personen gilt es zu vernetzen und die guten Praktiken sichtbar zu machen, wie es Frau Daniela Hausen in ihrem Vortrag zum <a href=\"https:\/\/www.rwth-aachen.de\/cms\/root\/Forschung\/Forschungsdatenmanagement\/~revpm\/FDM-Netzwerk\/\">FDM-Netzwerk<\/a> an der RWTH darstellte. Aber nicht nur das FDM-Netzwerk innerhalb der RWTH stand im Fokus, sondern auch die Vernetzung mit hochschul\u00fcbergreifende FDM-Initiativen wie <a href=\"https:\/\/www.fdm.nrw\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/2021-11-16_Tag_der-Forschungsdaten_Vortrag_Wytzisk-Arens_Optimized.pdf\">fdm.NRW<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.tu9.de\/\">TU9<\/a>, <a href=\"https:\/\/dini.de\/ag\/dininestor-ag-forschungsdaten\/\">DiniNestor AG Forschungsdaten<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nfdi.de\/\">NFDI<\/a>, GoFAIR, <a href=\"https:\/\/www.cesaer.org\/\">CESAER<\/a>, RDA oder auch <a href=\"https:\/\/eosc-portal.eu\/\">EOSC<\/a>. Diese nationalen als auch internationalen Netzwerke wurden vorgestellt und es wurde auf das <a href=\"https:\/\/www.rwth-aachen.de\/go\/id\/mkbr\/file\/9-4719\/\">offene FDM-Netzwerktreffen<\/a> verwiesen, welches spannende Impulsvortr\u00e4ge, Praxisbeispiele, Erfahrungen und Diskussionen f\u00fcr Forschende und Data Stewards an der RWTH liefert.<\/p>\n<p>Feedback der Teilnehmenden war insbesondere zu den Herausforderungen im FDM und zu Themenw\u00fcnschen f\u00fcr den Austausch in den Netzwerktreffen gefragt. Die Herausforderungen liegen im Wesentlichen in der Umsetzung im Alltag und der Awareness und Akzeptanz, was sich dann auch in den Themenw\u00fcnschen &#8211; wie z.B. Praxisbeispielen, Leitf\u00e4den oder Einf\u00fchrung am Institut &#8211; widerspiegelte. Aber auch Themen wie Datenbanken, Datenorganisation, Dokumentation oder Qualit\u00e4tssicherung sind von Interesse. Als Informationskan\u00e4le nutzen die Teilnehmenden im Wesentlichen, Mailinglisten und Websites, aber auch Meetings, pers\u00f6nliche Kontakte oder Tools wie Rocketchat oder Google wurden genannt.<\/p>\n<h4>Session 2: FDM Training und Beratung<\/h4>\n<p>FDM-Beratung und Training sind wichtige Bausteine der FDM-Strategie an der RWTH und waren Gegenstand der zweiten Session. Den Anfang machte Frau Jutta Sauer mit dem \u201eBeratungsprozess in Verbundprojekten\u201c. Sie appellierte mit Ihrem Vortrag, FDM ernst zu nehmen und von Anfang an mit zu bedenken. Mit FDM lasse sich zwar kein Antrag gewinnen, wohl aber verlieren. Ein schl\u00fcssiges Konzept zum Umgang mit den Forschungsdaten ist schon im Antrag erforderlich, das FDM-Risiken im Projektverlauf minimiert und FAIRe Daten im Blick hat. Deshalb ist eine Kontaktaufnahme mit dem FDM-Team im Antragsprozess an der RWTH vorgesehen, das die Ausarbeitung der FDM-Teile in Skizze und Vollantrag begleitet.<\/p>\n<p>Frau Sophie Schenkat stellte in ihrem Vortrag zur \u201eDatenkompetenz f\u00fcr Studierende\u201c \u00a0das <a href=\"https:\/\/dataliteracy.rwth-aachen.de\/\">data.RWTH<\/a>-Projekt vor. Dieses hat das Ziel Datenkompetenz an Studierende aller Fachrichtungen zu vermitteln. Insgesamt wird damit der Aufbau einer hochschulweiten Datenkultur basierend auf den Dimensionen Wissen, K\u00f6nnen und Haltung gef\u00f6rdert und umgesetzt.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend stellte Frau Dr. Ute Trautwein-Bruns das FDM-Kursprogramm in <a href=\"https:\/\/www.rwth-aachen.de\/cms\/root\/Studium\/Nach-dem-Studium\/Promotion\/~eka\/Weiterbildungsangebote-fuer-Promovierende\/\">CDS<\/a>\/<a href=\"https:\/\/www.rwth-aachen.de\/go\/id\/opu\">CPL<\/a> vor, das \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.rwth-aachen.de\/cms\/root\/Die-RWTH\/Karriere\/Personalentwicklung-an-der-RWTH-Aachen\/~ebog\/Veranstaltungsdatenbank-Personalentwickl\/?search=&amp;themengebiet=Forschungsdatenmanagement\">Veranstaltungsdatenbank der RWTH<\/a> auffindbar ist und Forschende unabh\u00e4ngig von akademischem Grad und Position adressiert. Das Basisangebot zum FDM besteht aus dem \u00dcberblick FDM I &#8211; einem kurzen Einstiegsangebot f\u00fcr jedermann &#8211; und dem Workshop FDM II, in dem Praxis\u00fcbungen und kollegialer Austausch zur Vertiefung der FDM-Themen im Vordergrund stehen. Dar\u00fcber hinaus werden RWTHmoodle-Kurse zum Einstieg in Git und GitLab angeboten, die mit dem Ansatz von Gamification die Motivation beim Erlernen der Tools steigern sollen.<\/p>\n<p>Exemplarisch f\u00fcr die vielen fachspezifischen Entwicklungen von FDM-Trainings im Rahmen der NFDI haben Frau Amelie Metzmacher und Herr Dr. Jochen Ortmeyer ihre Vorhaben in <a href=\"https:\/\/nfdi4ing.de\/\">NFDI4Ing<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.nfdi4chem.de\/\">NFDI4Chem<\/a> vorgestellt. Ziel der Konsortien ist es, eine vernetzte nationale Forschungsdateninfrastruktur f\u00fcr die Forschungsbereiche aufzubauen und das Training sowie die Datenwissenschaft weiter voranzutreiben.<\/p>\n<p>Zum Abschluss dieser Session war die Meinung der Teilnehmenden bez\u00fcglich Schulungsthemen f\u00fcr Forschende und der Vermittlung von FDM-Kenntnissen an Studierende gefragt. Die Abstimmungen ergaben, dass Trainings f\u00fcr Forschende vor allem Best Practice-Beispiele, Metadaten Schemata sowie Software und die verschiedenen Tools enthalten sollten. Die Vermittlung von FDM-Kenntnissen im Studium sollte nutzen- und anwendungsorientiert sein sowie die Grundlagen und FAIR-Prinzipien umfassen. \u00a0Als Wunschformate wurden vermehrt Netzwerkveranstaltungen, Selbstlerneinheiten sowie standortunabh\u00e4ngige Webinare genannt.<\/p>\n<h4>Session 3: FDM Infrastuktur<\/h4>\n<p>Im letzten Block des Tages wurden die FDM-Infrastrukturen der RWTH pr\u00e4sentiert. Den Anfang machte Frau Sabine Sch\u00f6nau mit dem Research Data Management Organiser (<a href=\"https:\/\/rdmo.rwth-aachen.de\/\">RDMO<\/a>). RDMO ist eine Webanwendung zum Erstellen und Pflegen von <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/2021\/04\/22\/fdm-erklaert-was-ist-eigentlich-ein-datenmanagementplan\/\">Datenmanagementpl\u00e4ne<\/a>n (DMP) und erm\u00f6glicht eine strukturierte Planung und Organisation des FDMs in Projekten.<\/p>\n<p>Die Forschungs- und Integrations-Plattform <a href=\"https:\/\/coscine.de\/\">Coscine<\/a> wurde von Dr. Marius Politze vorgestellt. Coscine unterst\u00fctzt Forschende bei der Arbeit mit ihren Forschungsdaten in Projekten. Dies geschieht, indem sie sowohl die Integration und Bewirtschaftung verschiedener Datenspeicher als auch ein einzigartiges Metadatenmanagement mit flexiblen Metadatenschemata basierend auf Standards wie RDF\/OWL und einer quellen\u00fcbergreifenden Suche erlaubt. Zudem wird ein projektbezogenes Zugriffs- und Rollenmanagement erm\u00f6glicht. Weitere Schnittstellen und Anbindungen zu Coscine sind in Planung. Als Open Source Produkt ist Coscine auch f\u00fcr RWTH-Externe nutzbar und wurde zum TdF in einer<a href=\"https:\/\/www.fdm.nrw\/index.php\/programmangebot-an-den-standorten\/\"> Zusatzveranstaltung<\/a> explizit f\u00fcr Interessierte au\u00dferhalb der RWTH vorgestellt.<\/p>\n<p>Im letzten Vortrag pr\u00e4sentierte Stephan von der Ropp <a href=\"https:\/\/publications.rwth-aachen.de\/\">RWTH Publications<\/a> im Kontext von FAIR. Neben der Nutzung als Volltext Server f\u00fcr Open Access Publikationen, als Nachweissystem aller RWTH-Publikationen oder als internes Dokumentenmanagementsystem k\u00f6nnen \u00fcber RWTH Publications Forschungsdaten publiziert und so \u00f6ffentlich zur Nachnutzung &#8211; mit einer DOI versehen &#8211; bereitgestellt werden.<\/p>\n<p>Die letzte interaktive Fragerunde galt den Motivatoren, warum Forschende Datenmanagementpl\u00e4ne erstellen oder ihre Forschungsdaten publizieren. Bisher haben nur ein Drittel der an der Umfrage teilnehmenden Personen einen Datenmanagementplan erstellt. Gleicherma\u00dfen wurden dabei Motivatoren wie \u201eAnforderung von Forschungsf\u00f6rderern\u201c, \u201ehilft bei der Organisation des FDMs im Projekt\u201c und \u201ef\u00f6rdert die Umsetzung der FAIR Prinzipien\u201c genannt. Die Hauptmotivation zur Datenpublikation besteht darin, die Nachnutzung durch andere zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend lud das FDM-Team zu einer informellen Diskussionsrunde im Come Together ein. Wir m\u00f6chten uns ans dieser Stelle bei allen Teilnehmenden der Veranstaltung f\u00fcr den Austausch und vor allem f\u00fcr die Anregungen f\u00fcr zuk\u00fcnftiges und zeitgem\u00e4\u00dfes FDM bedanken.<\/p>\n<h4>Weitere Infos<\/h4>\n<p>Wenn Sie Fragen zum Forschungsdatenmanagement im Allgemeinen haben, wenden Sie sich einfach an das\u00a0<a href=\"mailto:servicedesk@rwth-aachen.de\">ServiceDesk<\/a>. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.<\/p>\n<p>Besuchen Sie f\u00fcr weitere Informationen zum FDM auch die\u00a0<a href=\"http:\/\/www.rwth-aachen.de\/go\/id\/lnaw\">RWTH-Webseiten<\/a>.<\/p>\n<p>______<\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr den Beitrag sind: Ute Trautwein-Bruns und Lina-Louise Kaulbach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Last but not least folgt ein dritter und letzter Einblick in den Tag der Forschungsdaten (TdF), welcher am 16.11.2021 digital und NRW-weit stattfand. 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