{"id":1543,"date":"2026-04-27T10:31:12","date_gmt":"2026-04-27T08:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/?p=1543"},"modified":"2026-04-27T10:31:12","modified_gmt":"2026-04-27T08:31:12","slug":"mein-aufenthalt-als-rwth-research-ambassador-in-neuseeland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/2026\/04\/27\/mein-aufenthalt-als-rwth-research-ambassador-in-neuseeland\/","title":{"rendered":"Mein Aufenthalt als RWTH Research Ambassador in Neuseeland"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1543 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-en_US sprite-en_US\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1543')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1543').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Vorbereitung und Organisation des Aufenthalts<\/strong><\/h4>\n<p>Die Vorbereitung meines Aufenthalts in Neuseeland begann mit der fachlichen Abstimmung mit den Gastgebern und der formalen Einbettung in die jeweiligen Strukturen der Partneruniversit\u00e4ten. Es wurde direkt zu Beginn klar gemacht, dass man eigenes Funding mitbringen muss. Da dies in meinem Fall gegeben war, war der Kontakt mit den ForschungsgruppenleiterInnen pragmatisch und \u201cwelcoming\u201d.<\/p>\n<p><strong>Gastuniversit\u00e4ten und Einbindung<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\n<div id=\"attachment_1554\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1554\" class=\"size-medium wp-image-1554\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-1-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-1-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-1-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><p id=\"caption-attachment-1554\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9International Office<\/p><\/div>\n<p>University of Canterbury (Christchurch): Sustainable Energy Research Group (SERG)<\/li>\n<li>University of Otago (Dunedin): Austausch mit der lokalen Energieforschung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Inhaltlich stand von Beginn an fest, dass der Aufenthalt in Christchurch nicht nur einem klassischen Forschungsbesuch dienen sollte, sondern die gezielte Weiterentwicklung und Finalisierung einer internationalen Kooperation im Themenfeld \u201elow carbon und climate resilient buildings\u201c im Kontext der Horizon Europe F\u00f6rderlandschaft vorantreibt. Der Forschungsaufenthalt in Dunedin war jedoch ergebnisoffen.<\/p>\n<p><strong>Visa, Einreise, Versicherung (Rahmenbedingungen)<\/strong><br \/>\nF\u00fcr deutsche Staatsangeh\u00f6rige ist bei Kurzaufenthalten h\u00e4ufig eine Einreise \u00fcber das Visa Waiver Programm mit vorheriger NZeTA-Beantragung m\u00f6glich; bei Einreise kann dann ein Besuchsstatus von bis zu 3 Monaten gew\u00e4hrt werden. (<a href=\"https:\/\/www.immigration.govt.nz\/visas\/new-zealand-electronic-travel-authority-nzeta\/?utm_source=chatgpt.com\">Immigration New Zealand<\/a>)<br \/>\nIn der Praxis lohnt es sich, fr\u00fch zu pr\u00fcfen, ob die eigene T\u00e4tigkeit (z.B. Forschungsaufenthalt ohne lokale Verg\u00fctung) vollst\u00e4ndig mit dem gew\u00e4hlten Status kompatibel ist, und ob zus\u00e4tzliche Anforderungen der Gastinstitution (z.B. Nachweise zur Krankenversicherung) gelten.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich sollte man die <strong>International Visitor Conservation and Tourism Levy (IVL)<\/strong> einplanen, die bei vielen Einreise- und Visaprozessen anf\u00e4llt und aktuell bei NZD 100 liegt. (<a href=\"https:\/\/www.immigration.govt.nz\/process-to-apply\/applying-for-a-visa\/fees-processing-times-and-refunds\/paying-the-international-visitor-levy\/?utm_source=chatgpt.com\">Immigration New Zealand<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Reiseorganisation<\/strong><br \/>\nDa Neuseeland sehr weit entfernt ist, sind Jetlag und \u201eAnkommenszeit\u201c realistische Faktoren in der Planung. Ich habe daher bewusst Puffer f\u00fcr die ersten Arbeitstage eingeplant, um direkt arbeitsf\u00e4hig zu sein. F\u00fcr mobile Phasen (Christchurch und sp\u00e4ter Dunedin) hat es sich bew\u00e4hrt, Unterlagen digital und redundant verf\u00fcgbar zu halten (Cloud plus Offline-Kopie), da man h\u00e4ufig zwischen Campus, Unterk\u00fcnften und Terminen pendelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>2. Erste Schritte nach der Ankunft und Qualit\u00e4t der Unterkunft<\/strong><\/h4>\n<p>Nach der Ankunft standen zun\u00e4chst pragmatische Dinge im Vordergrund: lokale SIM, grundlegende Orientierung, Wege zum Campus, sowie die Abstimmung der Arbeitsroutinen (Zugang, B\u00fcro, Meetingstruktur). Besonders hilfreich war, dass beide Universit\u00e4ten mit internationalen G\u00e4sten routiniert umgehen und entsprechende Kontaktpunkte anbieten.<\/p>\n<p><strong>Unterkunft<\/strong><br \/>\nIn Neuseeland ist der Wohnungsmarkt in Universit\u00e4tsst\u00e4dten sp\u00fcrbar angespannt, und kurzfristige, m\u00f6blierte Optionen sind h\u00e4ufig deutlich teurer als langfristige Mietvertr\u00e4ge. F\u00fcr Forschungsaufenthalte mit Standortwechsel ist eine m\u00f6blierte Kurzzeitl\u00f6sung dennoch meist die praktikabelste Option. Aus meiner Sicht lohnt sich:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>fr\u00fchzeitige Suche \u00fcber AirBnb oder Uniangebote<\/strong> (je nach Saison mehrere Wochen bis Monate vorher),<\/li>\n<li><strong>klare Lagepriorit\u00e4ten<\/strong> (N\u00e4he zum Campus vs. Innenstadt),<\/li>\n<li><strong>Heizstandard\/Isolierung<\/strong> aktiv pr\u00fcfen, weil Geb\u00e4udequalit\u00e4t stark variieren kann (gerade im Winterhalbjahr \u00e0 f\u00fcr mich nicht relevant, da Sommer).<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>3. Akademische und berufliche Erfahrungen<\/strong><\/h4>\n<p>Der Kern meines Aufenthalts war die Kombination aus inhaltlicher Projektarbeit, institutioneller Repr\u00e4sentation und strategischer Netzwerkentwicklung.<\/p>\n<p><strong>Forschungs- und Projektfokus<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_1555\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1555\" class=\"size-medium wp-image-1555\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-2-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-2-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-2-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-2-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-2-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/intern-abroad\/files\/2026\/04\/fabianek-paul-2-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><p id=\"caption-attachment-1555\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9International Office<\/p><\/div>\n<p>In Christchurch war ich am SERG an einem RWTH-gef\u00fchrten Horizon-Europe-Konsortium im Built4People-Kontext angebunden. Inhaltlich adressiert der Call innovative Pfade zur Dekarbonisierung und Klimaanpassung des Geb\u00e4udebestands und betont dabei Skalierbarkeit, Validierung in mehreren L\u00e4ndern sowie die Einbindung relevanter Stakeholder entlang der Wertsch\u00f6pfungskette. (<a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/programme\/id\/HORIZON_HORIZON-CL5-2026-02-D4-03\">CORDIS<\/a>)<\/p>\n<p>Als Projektverantwortlicher habe ich vor Ort insbesondere:<\/p>\n<ul>\n<li>die technische und konzeptionelle Abstimmung zwischen europ\u00e4ischen und neuseel\u00e4ndischen Partnern koordiniert,<\/li>\n<li>die Beitr\u00e4ge konsistent in die Gesamtarchitektur des Antrags integriert,<\/li>\n<li>die finale Einreichung im Zeitfenster der Ausschreibung aus Christchurch heraus abgeschlossen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Call selbst war im EU Funding &amp; Tenders Portal mit \u00d6ffnung im September 2025 und einer Deadline Mitte Februar 2026 gelistet. (<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/funding-tenders\/opportunities\/portal\/screen\/opportunities\/calls-for-proposals?isExactMatch=true&amp;keywords=HORIZON-CL5-2026-02-D4&amp;order=DESC&amp;pageNumber=1&amp;pageSize=50&amp;sortBy=startDate&amp;status=31094501%2C31094503%2C31094502&amp;utm_source=chatgpt.com\">European Commission<\/a>)<br \/>\nDamit wurde der Aufenthalt auch organisatorisch zu einem \u201eReal-Life-Stresstest\u201c: internationale Zeitzonen, parallele Abstimmungsprozesse und die Notwendigkeit, in kurzer Zeit belastbare Konsenspositionen herzustellen.<\/p>\n<p><strong>Wissenschaftlicher Austausch und Sichtbarkeit<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend meines Aufenthalts habe ich meine Forschung und die Arbeit meines Instituts an der RWTH Aachen University (insbesondere zu E-Mobilit\u00e4t, Energiespeichern, Demand-Side-Flexibilit\u00e4t und Energiesystemintegration) in zwei Formaten vorgestellt:<\/p>\n<ul>\n<li>SERG Research Talk in Christchurch<\/li>\n<li>OERC Seminar in Dunedin<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als Research Associate und PhD-Kandidat in der Energiewirtschaft arbeite ich an der Schnittstelle von Energiesystemen, Marktmechanismen und Akzeptanz bzw. Nutzerverhalten, unter anderem zu dynamischer Bepreisung und Flexibilit\u00e4tsoptionen.<br \/>\nDie Pr\u00e4sentationen waren besonders wertvoll, weil sie nicht nur Forschungsergebnisse \u201eexportiert\u201c haben, sondern die Gelegenheit boten, die Anschlussf\u00e4higkeit an die neuseel\u00e4ndische Forschungsagenda konkret zu diskutieren (z.B. Geb\u00e4udebestand, Systemintegration erneuerbarer Energien, Elektrifizierung).<\/p>\n<p><strong>Zweiter Standort: University of Otago<\/strong><br \/>\nDer anschlie\u00dfende Aufenthalt in Dunedin war ein bewusst gesetzter zweiter Ankerpunkt. \u201eErgebnisoffenes\u201c Ziel war es, eine zus\u00e4tzliche institutionelle Schnittstelle aufzubauen und den Austausch mit der lokalen Energie-Forschungsgemeinschaft zu vertiefen. Das hat die Kooperationsperspektive deutlich verbreitert, fachlich wie organisatorisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>4. Finanzierung und Kosten<\/strong><\/h4>\n<p>Neuseeland ist insgesamt ein Land mit geringeren Lebenshaltungskosten als viele Studierende und Forschende es aus Deutschland gewohnt sind, insbesondere bei Lebensmitteln und Restaurantbesuchen. Voraussetzung f\u00fcr diese Wahrnehmung ist das deutsche Gehalt, denn das Lohnniveau der Neuseel\u00e4nderInnen ist geringer als das der Deutschen.<\/p>\n<p><strong>Dennoch gibt es gewisse Kostentreiber<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Unterkunft<\/strong>: Kurzzeitmieten schlagen stark zu Buche, vor allem bei guter Lage und m\u00f6blierter Ausstattung.<\/li>\n<li><strong>Mobilit\u00e4t<\/strong>: Innerst\u00e4dtisch geht vieles mit Bus und zu Fu\u00df, aber f\u00fcr Ausfl\u00fcge und interregionale Wege sind Mietwagen oder Inlandsfl\u00fcge h\u00e4ufig die realistischen Optionen.<\/li>\n<li><strong>Lebensmittel<\/strong>: Wenn man sich abseits der lokal hergestellten Nahrungsmittel kulinarisch bewegen will. Produkte aus Europa (z.B. Mozzarella, Parmesan, Oliven\u00f6l) sind verst\u00e4ndlicherweise teurer.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Praktische Punkte<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Eine Kreditkarte ohne Auslandsgeb\u00fchren ist sehr hilfreich.<\/li>\n<li>Viele Zahlungen laufen kontaktlos, Bargeld ist nebens\u00e4chlich (habe genau gar keins gebraucht).<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>5. Freizeit, Kultur, Insider-Tipps<\/strong><\/h4>\n<p>Neuseeland eignet sich hervorragend, um Naturerlebnis und Arbeitsalltag zu verbinden, gerade weil viele Orte in kurzer Zeit erreichbar sind, wenn man Wochenenden strategisch nutzt.<\/p>\n<p><strong>Rund um Christchurch<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Port Hills f\u00fcr kurze After-Work-Hikes mit Blick \u00fcber die Stadt<\/li>\n<li>Banks Peninsula und Akaroa f\u00fcr K\u00fcstenlandschaft und \u201ekleine Auszeit\u201c<\/li>\n<li>Tages- oder Wochenendtrip Richtung Arthur\u2019s Pass oder Lake Tekapo (Wetterfenster beachten)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Rund um Dunedin<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Otago Peninsula (Natur, K\u00fcste, Wildlife)<\/li>\n<li>Moeraki Boulders als klassischer Abstecher an der K\u00fcste<\/li>\n<li>Die Catlins, wenn man ein langes Wochenende einplanen kann<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Kulturell<\/strong><br \/>\nWas ich besonders positiv erlebt habe: eine sehr zug\u00e4ngliche Gespr\u00e4chskultur im akademischen Umfeld und eine hohe Selbstverst\u00e4ndlichkeit interdisziplin\u00e4rer Perspektiven, gerade in Energie- und Geb\u00e4udethemen (Technik, Policy, soziale Dimensionen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>6. Mehrwert f\u00fcr Studien- und Karriereweg und gesellschaftlicher Nutzen<\/strong><\/h4>\n<p>Der Aufenthalt hat meinen akademischen Weg in mehrfacher Hinsicht konkret gest\u00e4rkt:<\/p>\n<p><strong>Karriere- und Forschungsmehrwert<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Internationale Leitungserfahrung<\/strong>: Die Antragseinreichung unter realen Zeit- und Koordinationsbedingungen hat Projektf\u00fchrungsf\u00e4higkeiten in einem Horizon-Europe-Setting deutlich gesch\u00e4rft.<\/li>\n<li><strong>Inhaltliche Erweiterung<\/strong>: Der neuseel\u00e4ndische Kontext (Geb\u00e4udebestand, Klima, Systembedingungen) hat neue Vergleichs- und Transferfragen er\u00f6ffnet, die ich in meine Forschung zur\u00fccktrage.<\/li>\n<li><strong>Sichtbarkeit der RWTH<\/strong>: Durch Vortr\u00e4ge und institutionelle Anbindung wurde RWTH-Forschung in der lokalen Community pr\u00e4sent und konkret \u201eadressierbar\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Gesellschaftlicher Nutzen (Transfergedanke)<\/strong><br \/>\nEin pers\u00f6nlicher roter Faden meiner Arbeit ist die Frage, wie Energiewende praktisch akzeptiert, verstanden und mitgetragen werden kann. Ich engagiere mich daf\u00fcr auch au\u00dferhalb der Universit\u00e4t, etwa \u00fcber Formate zur Energiekompetenz und zur Verbindung von Technik, Kosten und Alltagsrealit\u00e4t.<br \/>\nDie neuseel\u00e4ndischen Gespr\u00e4che haben mir neue Beispiele geliefert, wie Kommunikation \u00fcber Energie und Geb\u00e4ude st\u00e4rker nutzerzentriert und weniger technokratisch gelingen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>7. Nachhaltiger Charakter des Auslandsaufenthalts<\/strong><\/h4>\n<p>Der nachhaltige Charakter meines Aufenthalts ergibt sich aus drei Punkten:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Verstetigung von Kooperationen<\/strong>: Der Besuch war nicht nur Networking, sondern direkt in ein gemeinsames, strategisches Vorhaben eingebettet (Built4People\/Horizon Europe). (<a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/programme\/id\/HORIZON_HORIZON-CL5-2026-02-D4-03\">CORDIS<\/a>)<\/li>\n<li><strong>Zwei institutionelle Anker<\/strong>: Christchurch und Dunedin bilden zwei Kontaktpunkte, die perspektivisch unterschiedliche Kooperationspfade er\u00f6ffnen (thematisch wie personell).<\/li>\n<li><strong>Wissenschaftliche Anschlussf\u00e4higkeit<\/strong>: Es sind gemeinsame Paper-Ideen, die Bereitschaft von Daten- und Methodenaustausch, m\u00f6gliche Co-Supervisionen und Gastvortr\u00e4ge entstanden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>8. Fazit<\/strong><\/h4>\n<p>Als RWTH Research Ambassador in Neuseeland war mein Aufenthalt mehr als ein klassischer Forschungsbesuch. Er war eine Kombination aus Projektverantwortung, wissenschaftlicher Sichtbarkeit und gezieltem Aufbau belastbarer Partnerschaften. Besonders wertvoll war die Erfahrung, einen zentralen Antragsschritt eines internationalen Konsortiums direkt vor Ort zu finalisieren und gleichzeitig RWTH-Forschung im neuseel\u00e4ndischen Kontext zu positionieren.<\/p>\n<p>Ich bin dankbar f\u00fcr das Vertrauen, das mir mit dem Stipendium entgegengebracht wurde, und sehe in den gekn\u00fcpften Kooperationen eine sehr konkrete Basis f\u00fcr langfristige gemeinsame Forschung und nachhaltigen Wissenstransfer zwischen RWTH Aachen University und Partnern in Neuseeland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PhD-Kandidat in der Energiewirtschaft Neuseeland, Christchurch und Neuseeland, Dunedin University of Canterbury und University of Otago 01\/2026 &#8211; 04\/2026 1. 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