{"id":10383,"date":"2021-11-24T11:45:40","date_gmt":"2021-11-24T10:45:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/?p=10383"},"modified":"2026-02-10T16:29:00","modified_gmt":"2026-02-10T15:29:00","slug":"onboarding-digital-und-mit-herz-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/2021\/11\/24\/onboarding-digital-und-mit-herz-10\/","title":{"rendered":"Onboarding \u2013 Digital und mit Herz"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_10383 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_10383')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_10383').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Das ist aber noch lange nicht alles.<br \/>\nWelche Aufgaben diese T\u00e4tigkeit noch mit sich bringt und wie sie ihre Einarbeitung am IT Center erlebt hat, erz\u00e4hlt Sie uns im Interview.<!--more--><\/p>\n<p><strong>J<\/strong><strong>anin: Nicole, beschreib doch bitte kurz die Abteilung des IT Centers in der du t\u00e4tig bist, welcher Gruppe Du angeh\u00f6rst und was die Aufgaben der Abteilung und Gruppe sind.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nicole<\/strong>: Ich arbeite seit Februar in der Abteilung \u201eIT-Prozessunterst\u00fctzung Forschung &amp; Lehre\u201c, kurz IT-PFL. Gemeinsam kooperieren wir mit der Universit\u00e4tsbibliothek, den Fakult\u00e4ten und der Zentralen Hochschulverwaltung um Services f\u00fcr Gesch\u00e4ftsprozesse zu entwickeln.<\/p>\n<p>Dabei unterst\u00fctzen wir Studierende, Forschende und zentrale Einrichtungen der RWTH bei der Digitalisierung ihrer Arbeit. Besonders in den Bereichen Studierenden-Management, E-Learning, E-Science mit dem Schwerpunkt Forschungsdatenmanagement und die RWTHApp.<\/p>\n<p>Ich bin in der Gruppe \u201eResearch Process &amp; Data Management\u201c t\u00e4tig und bereichere das Team \u201eStewardship and Consulting\u201c. Dort arbeite ich als \u201eData Steward\u201c und unterst\u00fctze Forschende dabei ihre Forschungsdaten zu managen. Ich bin daf\u00fcr in einem Sonder-Forschungsbereich f\u00fcr Mikrogele t\u00e4tig und schaue mir gemeinsam mit den Forschenden ihre Daten-Workflows an und wie diese verbessert werden k\u00f6nnen. Wo sind die Daten abgelegt, wie k\u00f6nnen Metadaten erfasst werden? Wie k\u00f6nnen die Daten ver\u00f6ffentlicht werden? Hierbei richten wir uns nach den <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/en\/2020\/01\/09\/fair-enough\/\">FAIR-Prinzipien<\/a> und haben somit das Ziel die Daten auffindbar, zug\u00e4nglich, interoperable und nachnutzbar zu machen. Das Projekt umfasst viele chemische und verfahrenstechnische Institute der RWTH sowie des Forschungszentrum J\u00fclich. Neben dieser T\u00e4tigkeit bin ich noch im Konsortium <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/forschungsdaten\/2019\/11\/21\/reihe-nfdi-konsortien-nfdi4chem-nfdi4culture-nfdi4earth\/\">NFDI4Chem<\/a> aktiv. NFDI4Chem hat sich zur Aufgabe gemacht, vorhandene Strukturen und Services f\u00fcr das Management von Forschungsdaten in der Chemie zu vernetzen, zu erg\u00e4nzen und einheitlich zug\u00e4nglich zu machen. Im Konsortium bin ich in der Task-Area Standards sowie Community t\u00e4tig. Hier werden aus der chemischen Community Informationen gesammelt um die beispielsweise Metadaten- oder Datenformatstandards festzulegen<\/p>\n<p>Mein Team kann als die \u201eData-Stewards\u201c des IT Centers bezeichnet werden. Derzeit sind wir zu zweit und sind in diversen NFDI- Konsortien oder in Sonder-Forschungsbereichen t\u00e4tig. Dort unterst\u00fctzen und beraten wir die Forschenden direkt, beispielsweise \u00fcber Zoom oder Chat.<\/p>\n<p><strong>Janin: Wie war dein erster Arbeitstag am IT Center? Was hast du erlebt und wie hast du dich gef\u00fchlt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nicole:<\/strong> Ich habe mich morgens mit meinem Vorgesetzten am IT Center getroffen und meine Hardware abgeholt. Gemeinsam haben wir gepr\u00fcft, ob die Technik sowie alle Zug\u00e4nge funktionieren, dadurch hatte ich am ersten Tag dann doch etwas pers\u00f6nlichen Kontakt.<\/p>\n<p>Im Nachmittag habe dann von zu Hause gearbeitet und meinen Arbeitsplatz eingerichtet. Ab diesem Augenblick war dann alles virtuell. Am selben Tag durfte ich in meinem ersten Gruppenmeeting alle anderen Kolleg*innen kennenlernen. Das war sehr sch\u00f6n und ich habe gemerkt, dass untereinander eine sehr gute Kommunikation herrscht, obwohl wir nur virtuell miteinander kommunizieren.<\/p>\n<p><strong>Janin: Wie hast du dich damit gef\u00fchlt zu wissen, dass du rein digital eingearbeitet wirst und Kolleginnen und Kollegen sowie F\u00fchrungskr\u00e4fte online kennenlernst?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nicole:<\/strong> Es war nat\u00fcrlich anders, aber ich fand\u2019s nicht schlimm. Aufgrund der derzeitigen Situation habe ich es um ehrlich zu sein nicht anders erwartet. Was f\u00fcr mich wirklich komplett neu war, ist die Art der Arbeit. Ich habe zuvor in einem Labor gearbeitet. Zu Beginn war es f\u00fcr mich also so als m\u00fcsste ich eine neue Sprache lernen. Wie die Kolleg*innen miteinander kommunizieren und neue Abk\u00fcrzungen zu lernen. Das w\u00e4r aber alles genauso neu gewesen, wenn wir vor Ort gearbeitet h\u00e4tten. Die Art der Arbeit ist hierbei glaube ich von Vorteil.<br \/>\nIch glaube es w\u00e4re sehr viel schwieriger gewesen jetzt in einem Labor eine neue Stelle anzutreten, wo ich Proben erstellen und analysieren m\u00fcsste. Da w\u00e4re Homeoffice nicht denkbar.<\/p>\n<p><strong>Janin:<\/strong> <strong>Wie hat dir die digitale Einarbeitung gefallen? Hattest du bestimmte Erwartungen und wurden diese erf\u00fcllt? <\/strong><\/p>\n<p>Generell muss ich sagen \u2013 ich hatte kaum Erwartungen. Ich bin etwas ins kalte Wasser gesprungen und wusste nicht zu 100% was mich erwartet, weil die Stelle v\u00f6llig neu ist.<\/p>\n<p>Zuvor habe ich in einem Team gearbeitet, indem der Altersdurchschnitt etwas h\u00f6her war als am IT Center. In meinem Team jetzt merke ich einfach, dass die Kolleg*innen auch mit der Technik viel schneller und leichter zurechtkommen und dass die digitale Einarbeitung sehr gut funktioniert. Das Team ist super damit umgegangen und hat mich besonders zu Beginn regelm\u00e4\u00dfig angerufen und einfach mal gefragt wie es l\u00e4uft. Vieles habe ich dann gelernt indem der Bildschirm geteilt wurde \u2013 \u201eLearning bei Clicking\u201c in diesem Fall.<\/p>\n<p><strong>Janin: Hast du bereits eine Einarbeitung in einem anderen Unternehmen erlebt und wenn ja Unterschiede festgestellt? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Nicole:<\/strong> Der Vergleich ist wirklich sehr schwierig. Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied ist in meinen Augen nat\u00fcrlich, dass ich vom chemischen Labor in die komplette B\u00fcroarbeit \u00fcbergegangen bin. Der Fokus der Einarbeitung im Labor ist eher bezogen auf die Sicherheit in Umgang mit Chemikalien oder Ger\u00e4ten. Auch der Umgang mit Daten war anders. Ich war zuvor in Unternehmen t\u00e4tig, welche nach DIN EN ISO 9001:2015 gearbeitet haben. Da war wirklich alles vorgegeben. Von der Ordnerstruktur bis hin zu einem Ablagesystem. Eigentlich so wie es auch das Ziel im Forschungsdatenmanagement ist. Es wird zentral auf einem Server gearbeitet und die Speicherung lokal auf dem eignen Rechner war gar nicht m\u00f6glich bzw. unerw\u00fcnscht.<\/p>\n<p><strong>Janin: Wenn du auf die ersten Monate am IT Center zur\u00fcckblickst. Wie ist das Onboarding gelaufen? Was ist besonders gut gelaufen und wo gab es in deinen Augen H\u00fcrden?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nicole: <\/strong>Ich finde es ist wirklich sehr gut gelaufen. Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde oder Herausforderung ist in meinen Augen die Kommunikation mit den Forschenden. Wenn alles digital ist, ist es viel schwieriger den Kontakt zu den Forschenden aufzubauen. Ich kann mich zwar mit in einen Zoom-Raum setzen, aber der Small-Talk, der sonst pers\u00f6nlich stattfindet, den gibt es da in der Form nicht. Das fehlt genauso bei Abteilungs- oder Gruppenmeetings am IT Center. In der Form wie es in Pr\u00e4senz w\u00e4re, findet es digital nicht statt. Man ist eher abgekapselt in seiner eigenen Gruppe.<\/p>\n<p>Vor ein paar Wochen waren wir mit einem Sonder-Forschungsbereich bei einem Retreat. Mit 2-G-Regelung waren wir in der Eifel und das war einfach ein riesen Unterschied. In dem Austausch mit den Forschenden bekommen wir so viel genauer mit, wo Hilfestellung ben\u00f6tigt wird. In Persona ist die Hemmschwelle etwas geringer um aufeinander zu zugehen und Dinge auszuarbeiten. So bekommen die Forschenden auch ein Gesicht zu der Person.<\/p>\n<p><strong>Janin: Wie w\u00fcrdest du deine Onboarding-Zeit in einem Fazit zusammenfassen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich fand die Onboarding-Zeit wirklich sehr gut. Meine Kolleg*innen waren sehr engagiert und hatten auch viel Verst\u00e4ndnis und Geduld, wenn etwas auf Anhieb nicht sofort funktioniert hat. Ich blicke sehr positiv zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wir bedanken uns bei Nicole, dass sie sich Zeit f\u00fcr das Interview genommen hat und freuen uns \u00fcber die Einblicke in die Welt eines \u201eData-Stewards\u201c.<\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr die Inhalte dieses Beitrags sind <a href=\"https:\/\/www.itc.rwth-aachen.de\/cms\/IT-Center\/IT-Center\/Team\/~epvp\/Mitarbeiter-CAMPUS-\/?gguid=0xB4886F321C248F48A94203F8C9D84236&amp;allou=1\">Nicole Parks<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.itc.rwth-aachen.de\/cms\/IT-Center\/IT-Center\/Team\/~epvp\/Mitarbeiter-CAMPUS-\/?allou=1&amp;gguid=0x592B0D17C73A1249AC2C233FADF6EE96&amp;lidx=1\">Janin Vreydal<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Einblick in die Arbeit eines \u201eData Steward\u201c Nicole arbeitet seit Februar als \u201eData Steward\u201c am IT Center. Unter anderem unterst\u00fctzt sie Forschende dabei ihre Forschungsdaten zu managen. 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