{"id":1233,"date":"2017-05-04T13:00:55","date_gmt":"2017-05-04T12:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/?p=1233"},"modified":"2023-02-24T14:34:16","modified_gmt":"2023-02-24T13:34:16","slug":"duales-studium-matsescientific-programming-kurzes-interview-mit-einem-matse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/2017\/05\/04\/duales-studium-matsescientific-programming-kurzes-interview-mit-einem-matse\/","title":{"rendered":"Duales Studium MATSE\/Scientific Programming &#8211; kurzes Interview mit einem Absolventen"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1233 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1233')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1233').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Einer derjenigen, der auch auf einer Messe auf MATSE aufmerksam geworden ist und sich daraufhin auch dazu entschieden hat, das duale Studium in Angriff zu nehmen, ist Mario Grunwald, 22 Jahre alt. Wieso er sich f\u00fcr MATSE entschieden hat und was seine Aufgaben sind, teilte er uns in einem kurzen Interview mit:<\/p>\n<p><strong>Wie bist du auf das duale Studium MATSE\/Scientific Programming aufmerksam geworden?<\/strong><\/p>\n<p>Ich war erst auf der Realschule und habe dann auf einer Ausbildungsmesse in der Eifel nach einer Ausbildung mit Mathe gesucht. Da bin ich auf MATSE gesto\u00dfen. Erst war ich skeptisch, wegen des Studiums. Aber dann habe ich mich entschlossen, noch Abitur zu machen. An der RWTH Aachen habe ich dann noch ein Praktikum zu MATSE gemacht und dann war klar, dass ein duales Studium etwas f\u00fcr mich sein k\u00f6nnte, daher habe ich mich beworben.<\/p>\n<p><strong>Wo liegen in deinen Augen die Vorteile eines dualen Studiums?<\/strong><\/p>\n<p>Man macht eine Ausbildung und studiert gleichzeitig, dadurch kann man die Kenntnisse aus dem Studium direkt im Ausbildungsbetrieb anwenden. Au\u00dferdem kann es sein, dass einem manche Themen des Studiums leichter fallen, da man sich zuvor bereits im Ausbildungsbetrieb damit besch\u00e4ftigt hat. Ich habe zum Beispiel viel Webentwicklung mit Datenbanken im Ausbildungsbetrieb gemacht. Als\u00a0 das Thema \u201eDatenbanken\u201c im Studium auf kam, hatte ich keine Probleme, weil ja alles schon aus der Praxis bekannt war.<\/p>\n<p><strong>Wie sahen deine Aufgaben in deinem Ausbildungsbetrieb, dem IT Center, aus? An welchen Projekten hast du mitgearbeitet? Bitte berichte davon.<\/strong><\/p>\n<p>Am IT Center habe ich in erster Linie Webentwicklung gemacht. Also Webseiten gepflegt, verbessert und erweitert. Das h\u00f6rt sich vielleicht etwas langweilig an. Mir hat das jedoch sehr gefallen, weil es so viel T\u00fcftelei war. Ich fand das sehr spannend, vor allem, weil wir als Auszubildende\u00a0 im Team an Projekten gearbeitet haben. Zudem sind die Ergebnisse unserer Arbeit meistens direkt f\u00fcr die Organisation unseres Studiengangs eingesetzt worden, so hatten wir auch einen pers\u00f6nlichen Nutzen von unserer Arbeit. Richtig gut fand ich auch, dass ich mir die Arbeiten immer selbst einteilen konnte.<\/p>\n<p>Besonders cool war die Gelegenheit durch \u201eRent a MATSE\u201c an ein anderes Institut in der RWTH Aachen ausgeliehen zu werden. Ich war bei AVT \u2013 Aachener Verfahrenstechnik. Dort wird viel \u00a0mit Metallen und Auswertungen von Mikroskopbildern gearbeitet. Die Mitarbeitenden haben viele Auswertungen per Hand machen m\u00fcssen. Sie hatten keinen MATSE, der f\u00fcr sie programmieren konnte. Dann bin ich dorthin gekommen. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden wurde dann entschieden, was genau programmiert werden soll: Ich habe die digitale Auswertung der Bilder verbessert \u2013 nun kann ein ganzer Streifen einer Metalllegierung untersucht werden, statt vieler kleiner Einzelbilder. Zudem k\u00f6nnen viel mehr Messdaten in k\u00fcrzerer Zeit ausgewertet werden. Mein Programm kann Formen erkennen, Messdaten erfassen und daraus Diagramme erstellen. Ich h\u00e4tte noch immer weitermachen k\u00f6nnen, weil daraufhin den Mitarbeitenden einfiel, was weiter optimiert und programmiert werden k\u00f6nnte. Vielleicht macht das irgendwann ein anderer MATSE. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spa\u00df gemacht, in einen ganz anderen Bereich reinzuschauen.<\/p>\n<p>In meiner Bachelorarbeit habe ich ein weiteres gro\u00dfes Projekt begonnen. Es beinhaltet eine verbesserte Anwesenheitskontrolle von Studierenden in Vorlesungen. Hierzu soll anstelle der \u00fcblichen Papierlisten, auf denen man mit seiner Unterschrift die Anwesenheit best\u00e4tigt ein digitales Verfahren eingesetzt werden. Dies erspart einem die manuelle \u00dcberpr\u00fcfung der Listen. Hierzu sollen Tablets anstelle der \u00fcblichen Papierlisten in den Veranstaltungen herumgereicht werden. Auf dem Tablet kann dann unterschrieben werden. So kann zuverl\u00e4ssiger und schneller gesehen werden, wenn jemand nicht da ist. An der konkreten Umsetzung arbeite ich auch heute noch.<\/p>\n<p><strong>Was ist das Besondere an der Ausbildung im IT Center?<\/strong><\/p>\n<p>Erstmal: Der Weg von der Arbeit zu den Veranstaltungen des Studiums und zur\u00fcck ist sehr kurz *grins*. Au\u00dferdem wird hier im IT Center viel Wert auf die Vermittlung von Kompetenzen gelegt. Hier lernt man seine Projekte anderen Azubis in Form von Pr\u00e4sentationen vorzustellen. Das bereitete einen gut auf die Abschlusspr\u00fcfungen vor.<\/p>\n<p>Zudem sind die Kollegen sehr nett, die Projekte waren sehr interessant und dadurch, dass alle zusammen in einem B\u00fcro gesessen haben, konnten wir gut zusammenarbeiten. Vor allem, die Tatsache, dass ich in so viele unterschiedliche Bereiche einen Einblick bekommen habe \u2013 auch Hardware, wie bei den Tablets \u2013 hat mich sehr bereichert. \u00a0Auch der Kontakt zu meinem Betreuer war sehr gut. Wenn es mal Fragen gab, konnte ich jederzeit kommen und mir wurde geholfen.<\/p>\n<p><strong>Dual bedeutet auch Doppelbelastung aus Arbeit und Studium. Wie ging es Ihnen damit? W\u00fcrden Sie ihren Schritt zum dualen Studium wiederholen? Und wenn ja, warum?<\/strong><\/p>\n<p>Die Doppelbelastung kam mir gar nicht wie eine Belastung vor. Man merkt zwar manchmal schon, dass man weniger Zeit hat als man gerne h\u00e4tte, aber im Gegenzug \u00a0hat man nach drei Jahren die Ausbildung und das Studium abgeschlossen und daf\u00fcr lohnt sich der Mehraufwand. Das ist auch ein Grund weshalb ich meinen Schritt zum dualen Studium jederzeit wiederholen w\u00fcrde.<br \/>\nDas Beste ist \u2013 ich mag Programmieren. Das hei\u00dft: ich mache den ganzen Tag etwas, was mir Spa\u00df macht. Und das noch mit viel Abwechslung.<br \/>\nAktuell \u00a0mache jetzt meinen Master \u2013 wieder dual: also arbeiten und studieren gleichzeitig. So bleibe ich unabh\u00e4ngig und komme nicht aus der \u00dcbung. Es f\u00e4llt mir gar nicht mehr auf, so sehr bin ich daran gew\u00f6hnt.<\/p>\n<p><strong>Wo sehen Sie sich in der Zukunft? Was sind Ihre Karriere-Ziele?<\/strong><\/p>\n<p>Erstmal den Master an der FH Aachen in Technomathematik erfolgreich abschlie\u00dfen. Ich habe ja gerade erst begonnen. F\u00fcr nachher bin ich ganz offen und neugierig: mal schauen, was sich so ergibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank f\u00fcr dieses Interview!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit haben wir an dieser Stelle von der Messe \u201eEinstieg K\u00f6ln\u201c berichtet, auf der auch die Ausbildungsgruppe MATSE des IT Centers vertreten war und das duale Berufsbild des\/r [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":377,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"c2c_always_allow_admin_comments":false,"footnotes":""},"categories":[305],"tags":[],"class_list":["post-1233","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-themen"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/users\/377"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1233"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14275,"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1233\/revisions\/14275"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}