{"id":1829,"date":"2017-12-08T14:00:40","date_gmt":"2017-12-08T12:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/?p=1829"},"modified":"2026-02-10T17:30:24","modified_gmt":"2026-02-10T16:30:24","slug":"die-aachener-beitraege-zum-dini-workshop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/2017\/12\/08\/die-aachener-beitraege-zum-dini-workshop\/","title":{"rendered":"Die Aachener Beitr\u00e4ge zum DINI-Workshop"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1829 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1829')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1829').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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November der <strong>8. DINI\/nestor-Workshop<\/strong> der Deutschen Initiative f\u00fcr Netzwerkinformation e. V. (DINI) in Stuttgart statt, bei dem das IT Center mit Beitr\u00e4gen vertreten war.<\/p>\n<p>Zusammen mit Ania L\u00f3pez (UB Duisburg-Essen), Stephanie Rehwald (UB Duisburg-Essen), Stefan Stieglitz und Konstantin Wilms (Universit\u00e4t Duisburg-Essen, Abteilung f\u00fcr Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft) stellt Bela Brenger (IT Center, RWTH Aachen University) das <a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/itc\/2017\/10\/30\/das-uneke-projekt-im-interview\/\"><strong>UNEKE-Projekt<\/strong><\/a> sowie eine erste Version des Kriterienkatalogs zur Auswahl von Speicherl\u00f6sungen auf Grundlage der in Interviews und Workshops erhobenen Bedarfe der Wissenschaftler\/innen vor. Das Projekt reagiert auf die Forderung des Rates f\u00fcr Informationsinfrastrukturen, langfristig eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu etablieren, die fl\u00e4chendeckend die Grundversorgung mit FDM-Speicherinfrastrukturen und -Services sicherstellt. Bisher bestehen neben gut ausgebauten Infrastrukturen einzelner Fach-Communities eine Vielzahl von Insell\u00f6sungen an den Hochschulen f\u00fcr die Vorhaltung von Forschungsdaten. Interoperabilit\u00e4t sowie Migrierbarkeit sind zentrale Anforderungen beim Auf- und Ausbau institutioneller Speicherkonzepte, um die Anschlussf\u00e4higkeit an m\u00f6glicherweise entstehende fachspezifische oder nationale L\u00f6sun\u00adgen zu sichern.<\/p>\n<p>Damit stehen Hochschulen bei der Implementierung ihrer Forschungsdateninfrastruktur vor der Entscheidung, ob auf dem Weg zur NFDI f\u00fcr die Speicherung von Forschungsdaten lokale Speicherstrukturen und Repositorien n\u00f6tig sind oder bestehende externe Angebote genutzt werden k\u00f6nnen. Hierf\u00fcr fehlen bisher objektive Kriterien. Das BMBF-gef\u00f6rderte Kooperationsprojekt UNEKE der Universit\u00e4t Duisburg-Essen und der RWTH Aachen entwickelt und evaluiert diese Kriterien und bettet diese in eine Roadmap ein, die sowohl die individuellen Rahmenbedingungen der Hochschulen als auch fachspezifische Bedarfe ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Ebenfalls referierten Dominik Schmitz (Universit\u00e4tsbibliothek, RWTH Aachen University) und Marius Politze (IT Center, RWTH Aachen University) \u00fcber die Verkn\u00fcpfung von Publikationen und Forschungsdaten in einem <strong>Invenio-basierten Repositorium<\/strong>. Die RWTH Aachen betreibt mit <a href=\"http:\/\/publications.rwth-aachen.de\">RWTH Publications<\/a> ein Repositorium mit den Funktionen: Publikationsnachweis, Publikationsserver, Forschungsdatenver\u00f6ffentlichung und Verkn\u00fcpfung zwischen Publikationen und ver\u00f6ffentlichten oder archivierten Forschungsdaten. Das Repositorium basiert auf der am CERN entwickelten Repositoriumssoftware <a href=\"http:\/\/invenio-software.org\">Invenio<\/a>, die im Rahmen des Projekts <a href=\"http:\/\/join2.de\">join2<\/a> gemeinschaftlich mit den Helmholtz-Einrichtungen DESY Hamburg, DKFZ Heidelberg, GSI Darmstadt und Forschungszentrum J\u00fclich erheblich weiter entwickelt wurde. Zentrale Elemente sind umfangreiche Importm\u00f6glichkeiten sowie die aufw\u00e4ndige Verkn\u00fcpfung der erfassten Daten mit geeigneten Normdaten zu Personen, Instituten, Periodika und Projekten sowie der Datens\u00e4tze untereinander. Die UB ist als Datenzentrum bei der TIB registriert und vergibt \u00fcber diesen Weg DOIs f\u00fcr die im Repositorium ver\u00f6ffentlichten Volltexte und Forschungsdaten. Forschungsdaten werden aktuell vor allem im Kontext von Dissertationen mit ver\u00f6ffentlicht. Allerdings wird einer Ver\u00f6ffentlichung von Forschungsdaten an einer technischen Universit\u00e4t immer mit einer gewissen Reserviertheit begegnet und auch die EU-Projektf\u00f6rderung kennt gute Gr\u00fcnde, warum Daten ggf. nicht ver\u00f6ffentlicht werden k\u00f6nnen. Um den essentiell wichtigen Link zwischen Publikationen und den zugrundeliegenden Daten nicht zu verlieren, ist das Repositorium explizit darauf ausgelegt, Publikationen auch dann mit Daten verkn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen, wenn diese nicht ver\u00f6ffentlicht sind, sondern z.B. durch die Anwendung <a href=\"https:\/\/help.itc.rwth-aachen.de\/service\/7ab6210773b04ef28a1a8cb33628be67\/article\/a96f7ba047734586990370318b72ee4c\/\">SimpleArchive<\/a> im Archivsystem der RWTH gespeichert werden. Zudem besteht die bereits gerne genutzte M\u00f6glichkeit, im Repositorium Datens\u00e4tze und Daten zu speichern, die nur f\u00fcr das jeweilige Institut zug\u00e4nglich sind. Auf diese Weise ist eine verl\u00e4ssliche Dokumentationsumgebung entstanden, die die Verbindung zwischen Daten und Publikationen fokussiert und gleichzeitig Skalierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die vielen unterschiedlichen Anforderungen zum Grad der Zug\u00e4nglichkeit von Informationen erm\u00f6glicht.\u00a0 Das Repositorium ist Teil einer umfassenderen Service-orientierten Gesamtinfrastruktur f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von vielf\u00e4ltigen Forschungsdatenmanagementprozessen. Diese integrierte IT Landschaft nutzt Technologien wie Single Sign On und aufeinander abgestimmte und vernetzte User Interfaces um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie hier bereits angek\u00fcndigt, fand am 27. und 28. November der 8. DINI\/nestor-Workshop der Deutschen Initiative f\u00fcr Netzwerkinformation e. V. 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