{"id":1026,"date":"2017-04-20T14:54:37","date_gmt":"2017-04-20T12:54:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/kreativesschreiben\/?p=1026"},"modified":"2017-04-20T14:54:37","modified_gmt":"2017-04-20T12:54:37","slug":"das-buch-ist-tot-es-lebe-das-buch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/kreativesschreiben\/das-buch-ist-tot-es-lebe-das-buch\/","title":{"rendered":"Das Buch ist tot \u2013 Es lebe das Buch!"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1026 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1026')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1026').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erw\u00e4hlen wir zu unseren Freunden.\u201c (Ludwig Feuerbach)<\/h4>\n<p>Die T\u00fcrglocke klingelt. Ein kleiner Raum, der durch seine deckenhohen Regale verwinkelt erscheint: Geheimnisvolle Atmosph\u00e4re. Wenig Platz f\u00fcr aufwendige Dekorationen und Nippes, daf\u00fcr eine schier endlose Aneinanderreihung von Buchr\u00fccken. Zu viele, um sie auf einen Blick zu erfassen. Wer hier etwas auf die Schnelle sucht, muss einen der fachkundigen Buchh\u00e4ndler fragen. Alle anderen l\u00e4dt die kleine aber feine Buchhandlung in Aachen zum St\u00f6bern ein.<\/p>\n<p>Fast die H\u00e4lfte des Buchumsatzes bestreitet der Sortimentsbuchhandel mit 48,2 Prozent. Dahinter positioniert sich mit 20,9 Prozent der Verkauf durch die Verlage. Internetbuchhandel nimmt in Deutschland 2015 lediglich 17,4 Prozent ein. Der durchschnittliche Ladenpreis eines gedruckten Buches liegt bei 14,95 Euro. Trotz gestiegener Medienkonkurrenz ist in den letzten zehn Jahren die Kaufkraft an gedruckten B\u00fcchern nahezu stabil geblieben. Eine Umfrage hat ergeben, dass der beliebteste Leseort das Sofa oder der Sessel ist.<\/p>\n<p>Ein Durchgangszimmer. Beide Seiten mit Regalen verziert, die bis unter die Decke reichen. Auf ihnen stehen Buchr\u00fccken an Buchr\u00fccken aneinandergereiht. Der Anblick \u00fcberw\u00e4ltigt, die Farbe an den W\u00e4nden ist nicht mehr zu erkennen. Zwei tiefe Sessel laden zum gem\u00fctlichen Verweilen ein. Gleich daneben bietet das B\u00fcro einen \u00e4hnlichen Anblick. Mit einer Ausnahme: Hier findet noch ein Schreibtisch Platz. Der Autor Christoph Leisten (56) schreibt seit 1996. Bisher hat er zwei Prosawerke und vier Gedichtb\u00e4nde beim Rimbaud-Verlag in Aachen ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Die pr\u00e4chtige Glasfassade einer gro\u00dfen Buchhandelskette in Aachen bietet ein beeindruckendes Bild. Im Inneren f\u00fchlt man sich wie in einem Bienenstock. \u00dcberall herrscht reges Treiben, trotzdem findet man die n\u00f6tige Ruhe, um entspannt die Regale entlangstreifen zu k\u00f6nnen. \u201eDass sich unsere Kunden wohlf\u00fchlen, ist uns sehr wichtig\u201c, erl\u00e4utert Benjamin Schell, Pressesprecher. Die zahlreichen Leseecken, das hauseigene Caf\u00e9 oder die Arbeitspl\u00e4tze auf der obersten Etage, \u00fcberall kann man f\u00fcr eine Weile dem Alltagstrott entfliehen. Trotz der riesigen Auswahl sei das gedruckte Buch f\u00fcr die Buchhandlung immer noch das wichtigste Kulturgut, erkl\u00e4rt Schell. \u201eGedruckte B\u00fccher erfinden sich immer wieder neu, weil sie mit der Zeit gehen.\u201c<\/p>\n<p>Der B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels berichtet: \u201eB\u00fccher sind unverzichtbar f\u00fcr die Entwicklung unserer Gesellschaft und deren Ideale.\u201c<\/p>\n<p>Gesch\u00e4tzter Umsatz des deutschen Buchhandels stagniert in den letzten 15 Jahren zwischen 9,4 und 9,2 Mrd. Euro. Sind Verkaufsplattformen im Internet eine gro\u00dfe Konkurrenz? Die gro\u00dfe Buch-handlung in Aachen grenzt sich davon ab. \u201eWir sind pers\u00f6nlicher als das Internet\u201c, erkl\u00e4rt Schell. Zwar bekomme man dort Buchvorschl\u00e4ge, aber diese seien nach bestimmten Logarithmen geschaltet und k\u00f6nnen keine kompetente Beratung durch einen fachkundigen Buchh\u00e4ndler ersetzen. Lyriker und Buchautor Christoph Leisten beurteilt die Lage so: \u201eGro\u00dfe Ketten ziehen viel Laufkundschaft an, daher ist das Internet eher f\u00fcr sie eine Konkurrenz, wenn auch eine geringe.\u201c Kleine Buchl\u00e4den aber seien durch dieses Angebot nicht bedroht, da sie einen soliden Kundenstamm haben. Woher er das so genau wei\u00df? Als Student hat er in der W\u00fcrselener Buchhandlung von Martin Schulz gejobbt.<\/p>\n<p>Der Umschlag sieht aus wie ein P\u00e4ckchen von DHL. Realistisch gestaltet, mit Absenderadresse und Barcode. Unten der Hinweis, es vor Regen zu sch\u00fctzen. Die Haptik: F\u00fcr den Buchk\u00e4ufer ein entscheidendes Kriterium. Wenn das Cover die Aufmerksamkeit erregt hat, ent-scheidet sich nach dem Lesen des Klappentextes, ob man das Buch kauft. Zuhause angekommen, rei\u00dft man \u201eDas Paket\u201c von Sebastian Fitzek ungeduldig auf. Mit dem Geruch frischer Druckerschw\u00e4rze in der Nase schl\u00e4gt man das erste Kapitel einer neuen Welt auf.<\/p>\n<p>Bis auf die Schiebet\u00fcren und den typischen Bankteppich zeugt in der Stadtbibliothek K\u00f6ln Ehrenfeld nichts mehr davon, dass dieses Geb\u00e4ude eine ehemalige Sparkassen-Filiale ist. Der Eingangsbe-reich ist gro\u00dfz\u00fcgig angelegt. Mittig positioniert stehen DVDs. Auf der rechten Seite ist ein breites Angebot an Sachliteratur und Romanen zu finden. Links die gem\u00fctliche Kinderecke. In der Nische an der Wand sitzt ein Vater mit seiner vierj\u00e4hrigen Tochter zusammen mit dem Buch Ein Geburtstagsfest f\u00fcr Lieselotte. Aufgeregt trippelt ein zweij\u00e4hriger Junge Richtung B\u00fccherkiste. F\u00fcr die ganz Kleinen gibt es extra dicke Pappbilderb\u00fccher.<\/p>\n<p>\u201eGedruckte B\u00fccher sind f\u00fcr mich Lebensbegleiter, sie sind von einer eigenen Aura umgeben, die ihre elektronische Version niemals haben kann\u201c, erkl\u00e4rt Christoph Leisten.<\/p>\n<p>Klein, handlich, kompakt: Der E-Book-Reader. Ob der Kindle von Amazon, die E-Ausleihe der Bibliotheken oder die i-Book-App von Apple: Sie alle machen es m\u00f6glich, B\u00fccher digital zu lesen. Mittlerweile kann man fast \u00fcberall E-Book-Reader kaufen. \u201eIm Vergleich zum gedruckten Buch, ist der E-Book-Verkauf relativ gering\u201c, kl\u00e4rt Benjamin Schell auf.<\/p>\n<p>B\u00fccher digital zu lesen, hat Vorteile: Der Koffer f\u00fcr den Urlaub ist nicht mehr zu Dreiviertel mit B\u00fcchern vollgestopft, weil man sie bequem auf den Reader laden kann. Und abends im Bett braucht man kein zus\u00e4tzliches Licht zum Lesen. F\u00fcr Christoph Leisten sind E-Books rein pragmatisch. \u201eWenn ich reise, lade ich gerne Nachschlagewerke auf meinen Reader, damit ich sie nicht schleppen muss.\u201c Und Christoph Leisten reist oft. In Marokko war er bereits \u00fcber vierzig Mal. \u00dcber seine Erfahrungen in diesem Land schreibt er in Marrakesch, Djemaa el Fna und Argana. Notizen aus Marokko.<\/p>\n<p>\u201eEine gute Bibliothek ist immer eine Begegnungsst\u00e4tte. Ich sage immer: Man kommt wegen der Medien und bleibt wegen der Menschen!\u201c Cordula N\u00f6tzelmann, Leiterin der K\u00f6lner Zweigstellen, beantwortet damit die Frage, warum die Bibliotheken so gro\u00dfen Zulauf haben. 2016 besuchten in Deutschland 119. Mio. Menschen \u00f6ffentliche Bibliotheken und liehen dort 450. Mio. Medien aus.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die \u00f6ffentlichen Bibliotheken mit einem vielf\u00e4ltigen Angebot an gedruckten B\u00fcchern und digitalen Medien punkten, hat sich die Deutsche Nationalbibliothek l\u00e4ngst von ihren B\u00fcchern verabschiedet. Statt gedruckten B\u00fcchern stehen den Nutzern nur noch E-Books zur Verf\u00fcgung. Argumente f\u00fcr die Umstrukturierung: Gedruckte B\u00fccher wiesen irgendwann Gebrauchsspuren auf und Reparaturen seien kostspielig. Lieber verbannt man die wertvollen Artefakte in den Keller, wo ihnen keiner mehr Leid zuf\u00fcgen kann.<\/p>\n<p>B\u00fccher haben Charakter, gerade weil sie gelesen werden. Eine Stammkundin aus K\u00f6ln Ehrenfeld erz\u00e4hlt: \u201eIch leihe haupts\u00e4chlich Koch- und Backb\u00fccher aus, weil ich gerne neue Dinge ausprobiere.\u201c Auf die Frage, warum sie diese nicht in der Buchhandlung kauft, gesteht sie mit einem verlegenen Grinsen, da st\u00fcnden keine Anmerkungen drin. F\u00fcr die Bibliotheken, egal ob \u00f6ffentlich oder wissenschaftlich, ein altbekanntes Problem: Die Notizen am Rand.<\/p>\n<p>Unscheinbare K\u00e4sten erobern das Land. Zwei Seiten aus Glas, der Rest umgeben von einer edlen, dunklen Holzvert\u00e4felung, Viele Passanten laufen in Aachen um den mysteri\u00f6sen Kasten Ecke Passstra\u00dfe\/Gr\u00fcner Weg herum, aber dennoch an ihm vorbei. Die Meisten sind zu sehr mit ihren Smartphones besch\u00e4ftigt. Von der Passstra\u00dfe aus n\u00e4hert sich eine etwa Siebzigj\u00e4hrige Dame mit ihrem Enkel. Der f\u00fcnfj\u00e4hrige Junge hat seine dicke Wollm\u00fctze tief ins Gesicht gezogen. Als sie vor der Glasvitrine stehen bleiben, bilden sich vor ihren Gesichtern wei\u00dfe Atemwolken. Was verbirgt der Kasten? Richtig, B\u00fccher! Die Beiden stehen vor einem \u00f6ffentlichen B\u00fccherschrank. Darin findet sich eine breite Auswahl: Hemingway neben Rosamunde Pilcher, Emilia Galotti neben Harry Potter.<\/p>\n<p>Das Projekt der \u00f6ffentlichen B\u00fccherschr\u00e4nke wird in Aachen seit Winter 2012 von der IG Aachener Portal e.V. gef\u00f6rdert. Damit wird Menschen kostenlos Literatur zur Verf\u00fcgung gestellt. Vor allem sozial Benachteiligte haben so die M\u00f6glichkeit an Lesestoff zu gelangen. Das Projekt lebt ausschlie\u00dflich durch die Partizipation der Nutzer. Wer ein Buch mitnimmt, kann es entweder zur\u00fcckbringen oder ein anderes, lesenswertes Buch hineinstellen.<\/p>\n<p>\u201eEinige B\u00fccher verlieren mit der Zeit ihre Bedeutung, einige bleiben bedeutend und andere gewinnen ihre Bedeutung erst nach Jahren\u201c, so Leisten. B\u00fccher seien Ausl\u00f6ser f\u00fcr Erinnerungen und Emotionen, erkl\u00e4rt er und sagt, dass er kein Buch weggeben kann. F\u00fcr ihn sind seine B\u00fccher ein St\u00fcck seiner Seele.<\/p>\n<p>Personennahverkehr in Hamburg. Menschen aller Altersklassen tummeln sich in den VHH-Bussen. Einige von ihnen m\u00fcssen zur Schule, andere haben Termine beim Arzt oder m\u00fcssen zur Arbeit. In vielen St\u00e4dten schauen Fahrg\u00e4ste gelangweilt aus den Fenstern und sind dem gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigen Musikgeschmack ihrer Nachbarn ausgeliefert. Nicht so in den Hamburger Bussen. Gleich hinter der Fahrerkabine ist ein rotes Regal montiert. Darauf stehen B\u00fccher, die w\u00e4hrend der Fahrt von den Fahrg\u00e4sten gelesen werden d\u00fcrfen. Und auch dar\u00fcber hinaus d\u00fcrfen die B\u00fccher genutzt werden: \u00c4hnlich wie bei den B\u00fccherschr\u00e4nken, funktioniert das System der sogenannten \u201eBuchhaltestellen\u201c. Das Gebrauchtwarenkaufhaus STILBRUCH hat die B\u00fccherbusse ins Leben gerufen. Seit 2010 existiert die Kooperation mit der VHH, die mittlerweile \u00fcber 100 Buchhaltestellen installiert hat.<\/p>\n<p>\u201eWenn du nicht all deine B\u00fccher lesen kannst, dann nehme sie wenigstens zur Hand, streichle ein wenig \u00fcber sie, schau\u2019 etwas hinein, lasse sie irgendwo auffallen und lese die ersten S\u00e4tze, auf die dein Auge f\u00e4llt, stelle sie selbst aufs Bord zur\u00fcck, ordne sie nach deinen Vorstellungen so, da\u00df du wenigstens wei\u00dft, wo sie sind. Lass\u2019 sie deine Freunde ein; lasse sie auf alle F\u00e4lle deine Bekannten sein.\u201c (Winston Churchill)<\/p>\n<p>Aachen. Hier findet j\u00e4hrlich im September die COMICADE-Messe statt. Das Besondere: Mehr als f\u00fcnfzig hochkar\u00e4tige Comic-Zeichner lassen sich vor Ort bei der Arbeit \u00fcber die Schulter schauen. Und Kreative d\u00fcrfen in Zeichenkursen ihr K\u00f6nnen unter Beweis stellen. Auf Buchmessen kann man in die faszinierende Welt der Literatur eintauchen. Das Angebot ist nicht nur auf B\u00fccher beschr\u00e4nkt. Im Programm: Lesungen, Vortr\u00e4ge und Preisverleihungen. Messen sind nicht nur f\u00fcr Verleger, Agenten und Buchh\u00e4ndler interessant, sondern auch f\u00fcr Leser.<\/p>\n<p>Zuversicht in die Leser hat die Vertrauensbibliothek auf der Insel Langeoog seit vielen Jahren. Einheimische und Touristen k\u00f6nnen sich hier sprichw\u00f6rtlich bedienen. So kann man seinen Urlaub entspannt mit unvorhergesehener Leselekt\u00fcre erweitern. Es wird darauf vertraut, dass die B\u00fccher ihren Weg zur\u00fcck finden. Dank um-fangreicher Schenkungen umfasst der Be-stand rund 3000 B\u00fccher.<\/p>\n<p>\u201eIch mag es, wenn man B\u00fcchern ansieht, dass sie gelesen worden sind. Das macht ihren pers\u00f6nlichen Charme aus\u201c, erz\u00e4hlt Benjamin Schell.<\/p>\n<p>Freitag 13.00 Uhr. Das Kloster in Sankt Augustin \u00f6ffnet seine Tore. Ein riesiger Raum mit einer gew\u00f6lbten Decke erstreckt sich. Es riecht nach Staub und Papier. Die G\u00e4nge sind schmal, teilweise verwinkelt. Auf jeder Seite Regale, vollgestopft mit B\u00fcchern. Auf dem B\u00fccherflohmarkt der Steyler Missionare kann man jeden Freitag von 13. bis 16. Uhr B\u00fccher zum Kilopreis ergattern. Haupts\u00e4chlich Theologie und Kirchengeschichte, aber auch an Romanen und Sachb\u00fcchern mangelt es nicht. In der Kinderecke jubelt ein zehnj\u00e4hriger Junge und l\u00e4uft aufgeregt zu seiner Mutter, die nicht weit entfernt bei den Kochb\u00fcchern steht: In seinen H\u00e4nden Der R\u00e4uber Hotzenplotz. Die Einnahmen spendet das Kloster an gemeinn\u00fctzige Organisationen weltweit. So versucht das Kloster die Welt durch B\u00fccher ein St\u00fcckchen besser machen. Ein Besuch lohnt sich allemal.<\/p>\n<p>B\u00fccher zu lesen, erweitert den Horizont. Nicht umsonst hei\u00dft es: \u201eLesen bildet!\u201c B\u00fccher entf\u00fchren den Leser in andere Welten. Sie sind Lebensbegleiter, ob nun beim Aufschlagen oder Zuklappen eines Kapitels. Ihre Art und Weise Geschichten zu erz\u00e4hlen und damit den Leser zu faszinieren, wird niemals aussterben. Es lebe das Buch!<\/p>\n<h2>5 spannende Fragen \u00fcber B\u00fccher:<\/h2>\n<p><strong>Wie viele Seiten muss ein Buch haben, um ein Buch zu sein?<\/strong> 49 Seiten, das hat die UNESCO beschlossen!<\/p>\n<p><strong>Was ist das teuerste Buch und wem geh\u00f6rt es?<\/strong> Der Codex Leichester von Leonardo da Vinci. Bill Gates hat es 1994 gekauft. Heute liegt der gesch\u00e4tzte Wert des Buches bei 49 Mio. US-Dollar.<\/p>\n<p><strong>Was ist das meistverkaufte Buch aller Zeiten?<\/strong> Die Bibel mit bis zu 6 Mrd. Ausgaben.<\/p>\n<p><strong>Welches Buch wird am h\u00e4ufigsten gestohlen?<\/strong> Das Guinness Buch der Rekorde.<\/p>\n<p><strong>Was war das erste Buch, das auf einer Schreibmaschine geschrieben wurde? <\/strong>\u201eTom Sawyers Abenteuer\u201c von Mark Twain entstand 1874 als erstes Buch auf der Schreibmaschine.<\/p>\n<h2>Werke von Christoph Leisten:<\/h2>\n<p>\u25b6 Argana. Notizen aus Marokko (Prosawerk) 2016<br \/>\n\u25b6 bis zur schwerelosigkeit. (Gedichte) 2010<br \/>\n\u25b6 der mond vergebens. (Gedichte aus zehn Jahren) 2006<br \/>\n\u25b6 Marrakesch, Djemaa el Fna (Prosawerk) 2005<br \/>\n\u25b6 In diesem licht. (Gedichte) 2003<br \/>\n\u25b6 Entfernte N\u00e4he. (Gedichte) 2001<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs geht uns mit B\u00fcchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erw\u00e4hlen wir zu unseren Freunden.\u201c (Ludwig Feuerbach) Die T\u00fcrglocke klingelt. 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