{"id":1036,"date":"2018-03-09T14:44:25","date_gmt":"2018-03-09T12:44:25","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/kreativesschreiben\/?p=1036"},"modified":"2018-03-09T14:44:25","modified_gmt":"2018-03-09T12:44:25","slug":"die-antoniusstrasse-heimat-und-gewerbezone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/kreativesschreiben\/die-antoniusstrasse-heimat-und-gewerbezone\/","title":{"rendered":"Die Antoniusstra\u00dfe \u2013 Heimat und Gewerbezone"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1036 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1036')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1036').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Eine gro\u00dfe schlanke Frau lehnt mit verschr\u00e4nkten Armen auf ihrem Fenster, sie l\u00e4chelt herzlich. In einem anderen Fenster posiert eine Schwarzhaarige mit \u00fcberkreuzten Beinen, w\u00e4hrend sie konzentriert ihr Handy observiert.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite der Scheibe dr\u00fcckt sich ein Mann verstohlen entlang der sp\u00e4rlich besetzten Fenster. Die restlichen Passanten, zwei weitere M\u00e4nner, schlendern ungeniert die Stra\u00dfe entlang.<\/p>\n<p>Das Netz des Prostitutionsgewerbes \u00fcberspannt die gesamte Bundesrepublik. Rote Punkte wie die Reeperbahn in Hamburg, der Eierberg in Bochum, die Linienstra\u00dfe in Dortmund, die Frauentormauer in N\u00fcrnberg und die Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe in Berlin, markieren Umschlagspl\u00e4tze f\u00fcr die \u00e4lteste aller Dienstleistung: Sex. All diese Orte haben gemein, dass sie in der N\u00e4he der kommerziellen und kulturellen Zentren liegen. Einzigartig in Aachen: Die Sichtschneise zu einem UNESCO Weltkulturerbe \u2013 dem Aachener Dom.<\/p>\n<p><strong>Die Bewohnerinnen<\/strong><\/p>\n<p>Tags\u00fcber liegt die Antoniusstra\u00dfe ruhig da. Innenstadtgewusel und Betriebsamkeit sind ged\u00e4mpft. Der Sperrbezirk endet ohne merkliche Abgrenzung zum Rest der Altstadt, nur die Gr\u00f6\u00dfe der Fenster ver\u00e4ndert sich.<\/p>\n<p>Ich mache mich auf die Suche nach einer Gespr\u00e4chspartnerin. Nur jedes dritte Fenster ist besetzt. Ich fange unten an und frage mich bis oben durch. Die Kontaktaufnahme gestaltet sich schwierig. Ich klopfe an die Fenster, schwenke meine Hand, um meinen Redebedarf zu signalisieren. Alle Frauen sind zuerst abweisend, nach einigem Beharren meinerseits versuchen mir die meisten schlie\u00dflich klarzumachen, dass sie mich nicht verstehen k\u00f6nnen und wahrscheinlich auch nicht wollen. Eine \u00fcberraschend biedere Putzfrau mittleren Alters erkl\u00e4rt: \u201eDie M\u00e4dchen schlafen noch und ich kann auch nicht mit Ihnen reden, sonst bekomme ich \u00c4rger, das verstehen Sie doch?\u201c Die Frau wischt weiter an den gro\u00dfen Fensterfl\u00e4chen und ich schleiche die Stra\u00dfe weiter hoch. In meiner Verzweiflung versuche ich es schlie\u00dflich auf Englisch: Erfolglos! In der Antoniusstra\u00dfe spricht man viel Albanisch, Rum\u00e4nisch und Bulgarisch.<\/p>\n<p>Die Hoffnung schon fast aufgegeben, finde ich schlie\u00dflich doch eine kleine, zierliche Frau reifen Alters. Sie \u00f6ffnet den oberen Teil ihrer T\u00fcr und schaut herunter. Sie tr\u00e4gt riesenhafte Plateau High Heels: Ich blicke direkt auf ihren leicht verschleiernden Netz-Body. Um ihr ins Gesicht zu schauen muss ich meinen Kopf in den Nacken legen. Mit immer neuen Fragen entlocke ich ihr wenige Informationen, richtig erz\u00e4hlen m\u00f6chte sie nicht. Antonia<a name=\"_ftnref1\"><\/a><a href=\"#_ftn1\">*<\/a> ist schon lange in Deutschland, arbeitet nur zeitwei\u00dfe im Sexgewerbe und hat zwei Kinder. Sie zahlt 115 Euro Miete inklusive Steuern pro Tag, arbeitet ohne Zuh\u00e4lter und meist nur tags\u00fcber. Ist es Zufall, dass nur eine relativ unabh\u00e4ngige Sexarbeiterin mit mir spricht?<\/p>\n<p>Roshan Heiler, die Leiterin von Solidarity with women in Distress (SOLWODI) sagt: \u201eRund 90% der in der Antoniusstra\u00dfe t\u00e4tigen Frauen haben einen Migrationshintergrund.\u201c Das R\u00e4tsel um die Sprachenvielfalt, die Verst\u00e4ndigungsprobleme im G\u00e4sschen l\u00f6st sich auf. Was macht SOLWODI in Aachen? Sie beraten und unterst\u00fctzen Frauen, die in der Prostitution t\u00e4tig sind, und solche, die zur Prostitution gezwungen werden. Das gro\u00dfe Ziel: Die Abschaffung der letzten Bastion der Sklaverei. F\u00fcr die t\u00e4gliche Arbeit in der Beratungsstelle bedeutet dies, Opfer von Menschenhandel identifizieren. Hierin liege die gro\u00dfe Schwierigkeit, betont die Leiterin; der \u00dcbergang von Prostitution zu Menschenhandel verlaufe flie\u00dfend. Die Zielgruppe sei letztlich sehr heterogen und reiche von der minderj\u00e4hrigen Zwangsprostituierten bis zur unabh\u00e4ngigen Sexarbeiterin ohne Zuh\u00e4lter. Dazwischen die Mehrheit: Frauen, die aus pers\u00f6nlicher Not den Weg ins Sexgewerbe w\u00e4hlen und sich schlie\u00dflich in einer prek\u00e4ren Arbeitssituation wiederfinden.<\/p>\n<p><strong>Die Aufwertung der Prostitution<\/strong><\/p>\n<p>War die aachener \u201eHurenga\u00df\u201c, schon immer eine Heimat von Dirnen? Die Suche nach dem Anfang f\u00fchrt weit in die Vergangenheit. H\u00e4ufig wechselnde Namen verwischen die Spuren der Prostitution. Im sp\u00e4ten Mittelalter noch \u201eMestgasse\u201c genannt, hei\u00dft die Stra\u00dfe um 1777 \u201eHurenga\u00df\u201c, dann \u201emittlere Mistgasse\u201c und schlie\u00dflich ab den 1870er Jahren \u201eAntoniusstra\u00dfe\u201c. Dietmar Kottmann vom Aachner Geschichtsverein e.V. erkl\u00e4rt: \u201eJe nach Konzentration des Badewesens war ein Stra\u00dfenstrich in der N\u00e4he.\u201c Es kann also sein, dass die Stra\u00dfe im Laufe der Geschichte immer wieder das \u00e4lteste Gewerbe der Welt beherbergte. Gleichzeitig, so Kottmann, spricht die aufwendige Wohnbebauung der heutigen Mefferdatisstra\u00dfe f\u00fcr eine zeitweilige Verdr\u00e4ngung. Der pensionierte Jurist res\u00fcmiert: \u201eWann die Antoniusstra\u00dfe sich wieder zu einer Bordellstra\u00dfe entwickelt hat, wei\u00df ich nicht. Ich vermute erst nach dem Zweiten Weltkrieg.\u201c<\/p>\n<p>Seit 2016 l\u00e4uft das Bebauungsplanverfahren f\u00fcr die Altstadtaufwertung<a name=\"_ftnref2\"><\/a><a href=\"#_ftn2\">[1]<\/a> zwischen B\u00fcchel und Gro\u00dfk\u00f6lnstra\u00dfe, ein Prozess der sich aufgrund von Konflikten, Verhandlungen und Kompromissen zwischen Politikern, Investoren und Planern hinzieht. Wenn es zur Umsetzung der Pl\u00e4ne kommen sollte und die H\u00e4user entlang der Stra\u00dfe abgerissen werden, m\u00fcssen die Damen packen. Der Weg ist nicht weit, die neue Heimat liegt am \u00f6stlichen Ende der Antoniusstra\u00dfe. Der Umzug, der erste Schritt zur neueren, sch\u00f6neren und saubereren Altstadt.<\/p>\n<p>Ob Laufhaus<a name=\"_ftnref3\"><\/a><a href=\"#_ftn3\">[2]<\/a>, Bordell oder Lusthaus; die Umstrukturierung des Quartiers sieht vor, dass die Prostitution in der Altstadt verbleibt. Die FDP ist dagegen: \u201eWer will schon neben einem Puff wohnen?\u201c, fragt Ratsherr Peter Blum. Die FDP w\u00fcnsche sich f\u00fcr diese Eins-A-Lage ein Viertel mit Kunstgewerbe, kleinen L\u00e4dchen und famili\u00e4rer Einwohnerstruktur \u2013 das gehe nur ohne Prostitution. \u201eSozialer Wohnungsbau statt Bordell\u201c, wirbt der FDP-Mann. Die Auslagerung des Gewerbes und neue Eigentumsverh\u00e4ltnisse w\u00fcrden Kontrollm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Polizei und Ordnungsamt verbessern, \u201ealles zum Vorteil der Stadt und der Frauen.\u201c Alle anderen Fraktionen argumentieren andersherum: Soziale Kontrolle und Sicherheit sei nur im Zentrum gew\u00e4hrleistet. \u201eRandlage hei\u00dft Verdr\u00e4ngung und Gefahr f\u00fcr die Frauen\u201c, so die CDU-Fraktions-Frau Uschi Brammertz. \u00dcberzeugt sagt sie, \u201edas Laufhaus wird kommen, in der Innenstadt!\u201c<\/p>\n<p>1:30Uhr, Mittwochnacht. Ich komme aus der Kneipe und wage den n\u00e4chtlichen Gang durch die Gasse. Meine Verst\u00e4rkung musste erst \u00fcberzeugt werden, bis zum Ende hin str\u00e4ubt er sich. W\u00e4hrend wir die Fenster entlanglaufen, stellt er fest: \u201eDie Frauen verkaufen ihren K\u00f6rper wie Ware, ein Schaufenster, indem menschliches Fleisch ausgestellt ist.\u201c Ich erinnere mich geh\u00f6rt zu haben, dass Aachen eine der ersten Anlaufstellen f\u00fcr \u201efrisch importierte Ware\u201c ist. Die Frauen werden kurz \u201eeingearbeitet\u201c und dann in andere Teile Deutschlands verfrachtet. Eine verst\u00f6rende Vorstellung.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen warten einige potentielle Kunden, dick eingepackt in Winterjacke, Schal und M\u00fctze. Drinnen Damen, meist nur in Spitze. Die Atmosph\u00e4re am Tag und bei Nacht scheint beinah gleich, nur die Lichtverh\u00e4ltnisse haben sich ver\u00e4ndert. Statt Tageslicht dominiert der ber\u00fchmte Rot-Ton und mischt sich mit kaltem blauen Neonlicht.<\/p>\n<p><strong>Das neue Gesetz soll es richten<\/strong><\/p>\n<p>Ein mittelgro\u00dfer Mann steht bei Minusgraden vor einem Fenster. Im Schutz der Nacht, der Stra\u00dfe abgewandt, bleibt sein Gesicht verborgen. Eine braungebrannte Frau lehnt sich locker nach drau\u00dfen, redet, greift nach seiner Schulter. Der Freier wird am Weggehen gehindert. Mit einem fl\u00fcchtigen Kuss l\u00e4sst sich der Mann prompt \u00fcberzeugen. L\u00e4uft so also der Verhandlungsprozess ab? Auf die Nachfrage wirkt Antonia verwirrt. Nach einigem Z\u00f6gern erkl\u00e4rt sie: \u201eVerhandelt wird drau\u00dfen. Erst wenn Leistung und Preis festgelegt sind, darf der Freier reinkommen.\u201c Genaue Auskunft \u00fcber ihre Preise und Anzahl der Freier will sie mir nicht geben.<\/p>\n<p>2002, die gesetzliche Abschaffung der Prostitution als Sittenwidrigkeit. 2016, die weitere Regulierung des Gewerbes. Das neue Prostitutionsschutzgesetz soll die M\u00e4ngel des alten Gesetzes richten: Prostituierte besser sch\u00fctzen, Bordellbetreiber st\u00e4rker kontrollieren.<a name=\"_ftnref4\"><\/a><a href=\"#_ftn4\">[3]<\/a> Kritiker bem\u00e4ngeln, dass das Gesetz ein R\u00fcckschritt sei. Die Frauen, insbesondere die aus Drittstaaten, k\u00f6nnen sich aus Angst vor Stigmatisierung und aufenthaltsrechtlichen Fragen der Registrierung entziehen und weiter in die Illegalit\u00e4t abgedr\u00e4ngt werden. Ein weiteres Problem f\u00fcr die Frauen in der Antoniusstra\u00dfe: das Verbot, im gleichen Zimmer zu wohnen und zu arbeiten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Antonia liegt die Sache anders. Im Gegensatz zu den meisten Anderen wohnt sie nicht in der Stra\u00dfe. Sie kommt morgens und kann abends wieder gehen. Ein Privileg unter den Prostituierten. Von dem Gesetz wei\u00df sie nichts. Gleichg\u00fcltig zuckt sie mit den Schultern und denkt nach, bevor sie stolz antwortet: \u201eEs ist mir egal, ich sch\u00e4me mich nicht f\u00fcr den Job. Ich w\u00fcrde mich registrieren und zum Gesundheitscheck gehen.\u201c Und dennoch: Ihre Familie wei\u00df nichts von der T\u00e4tigkeit. Legalisierung hin oder her, den eigenen K\u00f6rper verkaufen bleibt ein gesellschaftlicher Sittenversto\u00df.<\/p>\n<p>Auch heute werden die Frauen arbeiten, so wie jede Nacht. Ob Bebauungsplan, neues Gesetz oder Regionalpolitik, das Geschehen der Stadt findet weit weg vom G\u00e4sschen statt. Jetzt, am sp\u00e4ten Morgen, sind die T\u00fcren zu den \u201eArbeitszimmern\u201c verschlossen. Die Frauen erholen sich vor ihrer n\u00e4chsten Schicht.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"_ftn1\"><\/a><a href=\"#_ftnref1\">*<\/a>Name ver\u00e4ndert<\/p>\n<p><a name=\"_ftn2\"><\/a><a href=\"#_ftnref2\">[1]<\/a>Altstadtaufwertung in drei Teilen. Neben dem Nordwestblock (3) und dem S\u00fcdostblock (2), liegt die Antoniusstra\u00dfe im S\u00fcdwestblock (1). Bevor der Parkbetonklotz am B\u00fcchel angegangen wird, soll das Lusthaus gebaut und in Betrieb genommen werden. Der gro\u00dfe Plan: H\u00e4user abrei\u00dfen, Stra\u00dfenverl\u00e4ufe \u00e4ndern und neue Pl\u00e4tze schaffen, um Einzelhandel, B\u00fcros, Praxen und eine Kita anzusiedeln.<\/p>\n<p><a name=\"_ftn3\"><\/a><a href=\"#_ftnref3\">[2]<\/a>Die \u00fcberdachte Antoniusstra\u00dfe, Prostitution auf mehreren Etagen oder die neue Sex-Shoppingmall. In einem Laufhaus k\u00f6nnen Sexarbeiter\/innen Zimmer anmieten und diese als Arbeitsplatz nutzen. Wie in der Stra\u00dfe verweilen die Damen oder Herren vor den T\u00fcren bzw. im Sichtbereich der Kunden. Die Interessenten k\u00f6nnen von Zimmer zu Zimmer ziehen, anders gesagt, Schaufenstershopping betreiben.<\/p>\n<p><a name=\"_ftn4\"><\/a><a href=\"#_ftnref4\">[3]<\/a>Das neue Gesetz soll den Schutz der Prostituierten erh\u00f6hen und negative Folgen der Liberalisierung korrigieren. L\u00fccken werden im Idealfall durch Auflagen und Regelungen geschlossen. Seit 2002 z\u00e4hlt Prostitution nicht mehr zu den Sittenwidrigkeiten, Sexarbeiter\/innen k\u00f6nnen ihr Gewerbe seitdem als sozialversicherungspflichtige T\u00e4tigkeit anmelden. Durch die Liberalisierung wurde Deutschland ein interessantes Reiseziel f\u00fcr Sextouristen, Nachbarstaaten sind da zum Teil restriktiver. In Frankreich hat man sich beispielsweise an Schweden orientiert und den Kauf von Sexdienstleistungen unter Strafe gestellt. Und in Deutschland. Alle Personen, die in der Sexbranche t\u00e4tig sind, m\u00fcssen sich registrieren. Die Frauen m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfige Gesundheitschecks machen, im Beratungsgespr\u00e4ch werden die Personalien aufgenommen und ggf. der Aufenthaltsstatus gepr\u00fcft. Betreiber von Bordellen, Laufh\u00e4user, Love-mobil-Parks, Hostessen-Wohnungen u. \u00e4. m\u00fcssen in Zukunft eine Erlaubnis einholen sowie ein Betriebs- und Sicherheitskonzept vorlegen. Die Betreiber werden au\u00dferdem einer Zuverl\u00e4ssigkeitspr\u00fcfung unterzogen. Ver\u00e4nderungen im Baurecht, der Dokumentations- und Auskunftspflicht, Kondompflicht, Werbeverbot, Verbot sexueller Praktiken und Datenerfassung sollen umgesetzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Text \u00fcber die bekannte Rotlichtstra\u00dfe in Aachen. Nach intensiver Recherche entstand die Reportage von Franziska L\u00fctz 2017 in unserem Kurs Journalistisches Schreiben. 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