{"id":853,"date":"2016-06-22T16:56:29","date_gmt":"2016-06-22T14:56:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/kreativesschreiben\/?p=853"},"modified":"2016-06-22T17:02:03","modified_gmt":"2016-06-22T15:02:03","slug":"aachen-sehen-und-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/kreativesschreiben\/aachen-sehen-und-bleiben\/","title":{"rendered":"Aachen sehen \u2026 und bleiben?"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_853 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_853')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_853').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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F\u00fcr ihre Reportage hat Lisa Schubert mit drei Studierenden und einem Unternehmensgr\u00fcnder gesprochen, die f\u00fcr ihr Studium in die Karlsstadt gezogen sind. K\u00f6nnen sie sich vorstellen, sich nach dem Abschluss in Aachen niederzulassen?<\/p>\n<p>Ein toller Text aus unserem Seminar <a href=\"http:\/\/www.zks.rwth-aachen.de\/go\/id\/keuh\">Journalistisches Schreiben<\/a>, der auch in der AStA-Zeitschrift &#8222;relatif&#8220; zu lesen ist. Vielen Dank!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aachen ist eine der beliebtesten Studienst\u00e4dte des Landes. Aber k\u00f6nnen sich junge Studierende vorstellen, ihr ganzes Leben in der Kaiserstadt zu verbringen?<\/strong><\/p>\n<p>Die goldenen Zeiger des Aachener Rathauses zeigen viertel nach eins. Die steinernen K\u00f6nige an dessen Nordfassade wachen \u00fcber den Marktplatz. Der Karlsbrunnen schimmert im Sonnenlicht. Postkartentauglich! Und vor dieser historischen Kulisse, mitten auf dem Aachener Markt tummeln sich unz\u00e4hlige Leute \u2013 bunt, laut und vor allem jung.<\/p>\n<p>J\u00e4hrlich str\u00f6men tausende Studierende aus vielen verschiedenen Nationen in die Karlsstadt. Auch Jana, Moritz und Lisa geh\u00f6ren zu denjenigen, die sich f\u00fcr ein Studium in Aachen entschieden haben. Hinter ihnen liegen mittlerweile mehrere Jahre in der Stadt am Dreil\u00e4ndereck.<\/p>\n<p><strong>Die \u201eHidden Champions\u201c<\/strong><br \/>\nAls Lars Lambrecht vor f\u00fcnfzehn Jahren die Leidenschaft f\u00fcr das Segelfliegen nach Aachen trieb, ahnte er noch nicht, dass er sich hier einmal eine Zukunft aufbauen w\u00fcrde. Als junger Bursche stand f\u00fcr ihn zun\u00e4chst nur fest: \u201eIrgendwas mit Flugzeugen soll es sein!\u201c Daraus wurde ein Maschinenbaustudium mit dem Schwerpunkt Luftfahrt; und so steuerte er den \u00dcberfliegern der RWTH Elite-Universit\u00e4t entgegen.<\/p>\n<p>Ruhig und gelassen sitzt er in einer gem\u00fctlichen Sitzecke seiner Firma. Ein gro\u00dfer Raum mit einer \u00fcberschaubaren Anzahl an Mitarbeitern, direkt am Bahnhof Schanz gelegen. \u201eEngidesk\u201c stellt Ingenieuren<br \/>\neine Software zur Verf\u00fcgung, die ihnen hilft, sehr viel produktiver und kreativer zu arbeiten. Zufrieden erz\u00e4hlt Lambrecht von der Entscheidung, Aachen als Standort f\u00fcr sein Unternehmen gew\u00e4hlt zu haben: \u201eDurch das Studium war genug Zeit, sich hier ein breites Netzwerk aufzubauen, und au\u00dferdem gibt es hier viele Unternehmen und \u201aHidden Champions\u2018.\u201c Laut Lambrecht wirkt das Jobangebot in Aachen vordergr\u00fcndig begrenzt, schaut man aber genauer hin, finden sich jedoch auch einige Weltmarktf\u00fchrer.<\/p>\n<p><strong>Aufgeschlossen noch und (n)\u00d6cher<\/strong><br \/>\nAuf dem Aachener Campus tummeln sich mittlerweile etwa 58.000 Studierende. Darunter \u00fcberwiegend M\u00e4nner. Einige von ihnen eher schmal und etwas bl\u00e4sslich; als Kleidungsst\u00fcck dominiert das Karohemd. Klischee erf\u00fcllt! \u201eMan trifft eigentlich nur einen Schlag Mensch hier \u2013 Ingenieure\u201c, findet Moritz. Als ehemaliger Elektrotechnikstudent f\u00fcgte er sich eine Zeit lang selbst in die Reihe der Unauff\u00e4lligen; seit etwa drei Jahren geht er als Doktorand seinen eigenen Weg.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der technischen Universit\u00e4t, fernab von Karohemden und Unscheinbarkeit, begegnet einem das bunte Leben. Lambrecht genie\u00dft seinen heterogenen Bekanntenkreis, den er und seine Frau sich \u00fcber die Jahre aufgebaut haben. \u201eDie meisten sind sehr aufgeschlossen und man sp\u00fcrt die Kreativit\u00e4t. Es begegnen einem vermehrt Leute mit festen Pl\u00e4nen und Zielen, die eine Geschichte zu erz\u00e4hlen haben und unternehmenslustig sind.\u201c<\/p>\n<p><strong>Von allem ein bisschen<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Aachen finden die meisten zwei Worte: Gem\u00fctlich, \u00fcberschaubar. Die Innenstadt direkt vor der Haust\u00fcr, die Natur zum Greifen nahe. Der Aachener Wald, das Dreil\u00e4ndereck, der Lousberg; ideale R\u00fcckzugsorte f\u00fcr den Naturfreund, der die gelegentliche Flucht aus dem Stadttrubel sucht.<\/p>\n<p>Die Studentin Jana hat etwa drei Jahre in einer Wohngemeinschaft in der Aachener Innenstadt verbracht. Als Geographiestudentin liebt sie die Ferne, Abwechslung und das Reisen. Viele St\u00e4dte hat sie schon gesehen, darunter Gro\u00dfst\u00e4dte wie Stockholm, Hamburg und Berlin. Trotzdem hat sie zu Aachen eine ganz besondere Verbindung. \u201eAachen ist f\u00fcr mich eine ganz besondere Stadt. Sie bietet viel Abwechslung und trotzdem ist zu Fu\u00df fast alles erreichbar.\u201c<\/p>\n<p><strong>Alles Wasser kommt von oben<\/strong><br \/>\nDer Ursprung des Namens Aachen wird in dem altgermanischen Wort \u201eAhha\u201c vermutet, das so viel wie \u201eWasser\u201c bedeutet. Noch vor einigen Jahren war Aachen Anlaufpunkt f\u00fcr zahlreiche \u00fcberarbeitete Gesch\u00e4ftsm\u00e4nner aus der Umgebung, die nach Erholung in den hei\u00dfen Quellen suchten. Das heilende Thermalwasser, ein Aush\u00e4ngeschild der Stadt.<\/p>\n<p>Dennoch vermissen viele das Wasser. Denn einen See oder einen Fluss hat das kleine St\u00e4dtchen nicht zu bieten. \u201eDas Einzige, was in Aachen fehlt, ist ein Gew\u00e4sser\u201c, findet auch Hobbysegler Lambrecht. Um zum Wasser zu gelangen, muss er mindestens eine Stunde Fahrt zum Rursee oder nach Roermond in Kauf nehmen.<\/p>\n<p>Zu wenig Wasser am Boden, zu viel Wasser von oben. Nicht selten sind die \u00d6cher dem monotonen Pl\u00e4tschern des Regens ausgesetzt. \u201eDas Wetter in Aachen ist eine Katastrophe!\u201c, bemerkt auch Geisteswissenschaftlerin<br \/>\nLisa. Sie stammt aus N\u00fcrnberg, der zweitsonnigsten Stadt Deutschlands. Dabei schneidet Aachen insgesamt mit durchschnittlich 1552 Sonnenstunden im Jahr und auf Platz 19 der sonnigsten St\u00e4dte Deutschlands gar nicht so schlecht ab.<\/p>\n<p><strong>Bis dass der Studienabschluss uns scheidet?<\/strong><br \/>\n\u201eIch bin noch nie so lange an einem Ort gewesen wie jetzt in Aachen\u201c. F\u00fcr Lambrecht steht fest, dass er das kleine St\u00e4dtchen so schnell nicht mehr verlassen wird. K\u00f6nnen sich die drei Studierenden ebenfalls vorstellen, in Aachen zu bleiben?<\/p>\n<p>Jana ist f\u00fcr das Masterstudium aus Aachen weggegangen, da sie sich nach einer neuen Umgebung gesehnt hat. \u201eGenerell k\u00f6nnte ich mir aber schon gut vorstellen, irgendwann wieder hierherzuziehen.\u201c Doktorand Moritz zieht es nach \u00fcber zehn Jahren in der Karlsstadt in eine gr\u00f6\u00dfere Stadt wie K\u00f6ln. Und Geisteswissenschaftlerin Lisa ist sich noch nicht sicher, kann sich aber durchaus eine Zukunft in Aachen vorstellen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf dem Marktplatz. Mittendrin f\u00e4llt jetzt auch vereinzelt der ein oder andere Rentner auf, der seine F\u00fc\u00dfe behutsam \u00fcber das Kopfsteinpflaster hebt. Vielleicht wird in vielen Jahren einer der dreien\u00a0unter ihnen sein; gealtert, zufrieden und umgeben von Studierenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Was macht Aachen sch\u00f6n und liebenswert? F\u00fcr ihre Reportage hat Lisa Schubert mit drei Studierenden und einem Unternehmensgr\u00fcnder gesprochen, die f\u00fcr ihr Studium in die Karlsstadt gezogen sind. 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