{"id":418,"date":"2014-01-08T18:04:46","date_gmt":"2014-01-08T16:04:46","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/sam\/?p=418"},"modified":"2014-01-30T08:38:02","modified_gmt":"2014-01-30T06:38:02","slug":"eu-projekt-zur-lehrerresilienz-nutzt-sam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/sam\/2014\/01\/eu-projekt-zur-lehrerresilienz-nutzt-sam\/","title":{"rendered":"EU-Projekt zur Lehrerresilienz nutzt SAM"},"content":{"rendered":"<p>Inklusion, individuelle F\u00f6rderung von Kindern, st\u00e4ndige Erreichbarkeit f\u00fcr Eltern und Sch\u00fcler, Ganztag oder kreative Unterrichtskonzepte: Die Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer sind heute zunehmend komplexer. Werden sie aber nicht bereits w\u00e4hrend ihrer Ausbildung darauf vorbereitet, woher sie Kraftressourcen ziehen k\u00f6nnen, drohen sie, am Beruf zu zerbrechen oder auszubrennen.<\/p>\n<p>Das neu gestartete EU-Projekt \u201eENTREE &#8211; Enhancing Teacher Resilience in Europe\u201c setzt daher an der Lehrerresilienz an. Unter der Koordination von <a href=\"http:\/\/www.ezw.rwth-aachen.de\/aw\/cms\/EZW\/Zielgruppen\/schulpaedagogik\/team\/ablagestruktur\/~uok\/marold_wosnitza\/?lang=de\">Professor Marold Wosnitza<\/a> vom Institut f\u00fcr Erziehungswissenschaft der RWTH hat es das Ziel, Lehrerinnen und Lehrer in Europa beim Umgang mit wachsenden Anspr\u00fcchen ihres Berufs zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Projekt werden auch SelfAssessments (SAM) ein Thema spielen. Die an der RWTH entwickelte Software \u201eTestmaker\u201c wird im Projekt Anwendung finden. Mit dieser Software werden seit gut zehn Jahren die SelfAssessments der RWTH umgesetzt. F\u00fcr ENTREE soll ein Online-Tool zur Selbsteinsch\u00e4tzung von Lehrerinnen und Lehrern entwickelt werden, in das das Know-how aus den RWTH-SelfAssessments einflie\u00dfen wird.<\/p>\n<p>Der Startschuss f\u00fcr das zweij\u00e4hrige Projekt fiel vor Weihnachten in Aachen. Wosnitza und sein Team zeigen sich zufrieden mit dem Auftakt-Workshop: \u201eUnsere Erkenntnisse sollen auch in die Lehrer-Ausbildung einflie\u00dfen\u201c. Daher arbeiten im Projekt neben Partnern aus Irland, Malta, Portugal, Tschechien und Australien auch das Institut f\u00fcr Erziehungswissenschaften der RWTH und das Zentrum f\u00fcr schulpraktische Lehrerausbildung J\u00fclich mit. ENTREE setzt auf Ergebnissen eines Projektes in Australien auf, wo unter Mitarbeit von Marold Wosnitza Programme zur Lehrerresilienz bereits etabliert werden.<\/p>\n<p>In Deutschland ist das Thema Lehrerresilienz noch Neuland. \u201eBislang kreisten die Diskussionen um Burnout aber weniger darum, was man tun kann, damit Lehrer eben nicht ausbrennen sondern resilient werden\u201c, erkl\u00e4rt Wosnitza. In den n\u00e4chsten zwei Jahren wird das ENTREE-Team aus Wissenschaftlern und Praktikern daran arbeiten, diagnostische Verfahren zur Selbsteinsch\u00e4tzung zu erarbeiten und Informationsmaterialien und Trainingsprogramme zur F\u00f6rderung der Resilienz implementieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/sam\/files\/2014\/01\/DSC_1545.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-417\" alt=\"Zufriedene Teilnehmer des Kick-off-Workshops: In den kommenden zwei Jahren wird sich das EU-Projekt ENTREE der Resilienz von Lehrern annehmen.\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/sam\/files\/2014\/01\/DSC_1545.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Zufriedene Teilnehmer des Kick-off-Workshops: In den kommenden zwei Jahren wird sich das EU-Projekt ENTREE der Resilienz von Lehrern annehmen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inklusion, individuelle F\u00f6rderung von Kindern, st\u00e4ndige Erreichbarkeit f\u00fcr Eltern und Sch\u00fcler, Ganztag oder kreative Unterrichtskonzepte: Die Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer sind heute zunehmend komplexer. 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