{"id":4750,"date":"2025-12-15T10:50:11","date_gmt":"2025-12-15T09:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartmed\/?p=4750"},"modified":"2026-05-03T11:01:58","modified_gmt":"2026-05-03T09:01:58","slug":"informationskampagne-soll-elektronische-patientenakte-bekannter-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartmed\/2025\/12\/15\/informationskampagne-soll-elektronische-patientenakte-bekannter-machen\/","title":{"rendered":"Informationskampagne soll elektronische Patientenakte bekannter machen"},"content":{"rendered":"<p>Fast alle gesetzlich Versicherten in Deutschland verf\u00fcgen inzwischen \u00fcber eine elektronische Patientenakte (ePA). Dennoch f\u00fchlen sich viele Menschen \u00fcber deren Funktionen, Vorteile und den Umgang mit ihren Gesundheitsdaten noch nicht ausreichend informiert. Um die Bekanntheit der ePA zu steigern und m\u00f6gliche Vorbehalte abzubauen, hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 1. Dezember eine neue digitale Informationskampagne unter dem Motto \u201eePA? Na sicher!\u201c gestartet.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Ministeriums richtet sich die Kampagne an alle gesetzlich Versicherten in Deutschland. \u00dcber eine eigens eingerichtete Website sollen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mithilfe von h\u00e4ufig gestellten Fragen, Videos und weiteren Informationsangeboten verst\u00e4ndlich \u00fcber die elektronische Patientenakte aufgekl\u00e4rt werden. Zus\u00e4tzlich ver\u00f6ffentlicht das BMG Inhalte auf seinen Social-Media-Kan\u00e4len, die auf die Kampagnenseite verweisen.<\/p>\n<p>Bundesgesundheitsministerin Nina Warken bezeichnet die ePA als zentrales Element einer digitalisierten Gesundheitsversorgung. Sie betont, dass Versicherte mit der ePA einen direkten \u00dcberblick \u00fcber wichtige Gesundheitsdaten erhalten, w\u00e4hrend \u00c4rztinnen, \u00c4rzte, Apotheken und Krankenh\u00e4user besser miteinander vernetzt werden k\u00f6nnen. Dadurch k\u00f6nnten doppelte Untersuchungen vermieden und unerw\u00fcnschte Wechselwirkungen von Medikamenten reduziert werden. Zugleich versichert das Ministerium, dass die Versicherten weiterhin die Kontrolle \u00fcber ihre Daten behalten.<br \/>\nDie ePA kann seit Mitte Januar 2025 von gesetzlich Versicherten genutzt werden, sofern sie der Einrichtung nicht widersprochen haben. Seit dem 1. Oktober 2025 sind zudem \u00c4rztinnen und \u00c4rzte, Apotheken und Krankenh\u00e4user verpflichtet, die ePA im Behandlungsalltag zu verwenden und sie mit gesetzlich festgelegten Informationen wie Befunden oder Arztbriefen zu bef\u00fcllen. Dar\u00fcber hinaus plant das BMG weitere Ausbaustufen der ePA. K\u00fcnftig sollen unter anderem ein digital gest\u00fctzter Medikationsprozess, Erinnerungsfunktionen, strukturierte Laborberichte und eine elektronische Patientenkurzakte hinzukommen. Die Kampagne soll dazu beitragen, das Vertrauen in dieses digitale Instrument weiter zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pharmazeutische-zeitung.de\/bmg-wirbt-mit-online-kampange-fuer-epa-160901\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.pharmazeutische-zeitung.de\/bmg-wirbt-mit-online-kampange-fuer-epa-160901\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/news\/bundesgesundheitsministerium-startet-informationskampagne-zur-elektronischen-patientenakte-259fc8a2-062a-41da-aab0-f621312be132\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.aerzteblatt.de\/news\/bundesgesundheitsministerium-startet-informationskampagne-zur-elektronischen-patientenakte-259fc8a2-062a-41da-aab0-f621312be132<\/a><\/p>\n<p>(zuletzt aufgerufen am 01.12.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast alle gesetzlich Versicherten in Deutschland verf\u00fcgen inzwischen \u00fcber eine elektronische Patientenakte (ePA). 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