{"id":78,"date":"2019-07-04T09:21:45","date_gmt":"2019-07-04T07:21:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smarttextiles\/?p=78"},"modified":"2019-07-04T09:21:45","modified_gmt":"2019-07-04T07:21:45","slug":"geniustex","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smarttextiles\/2019\/07\/04\/geniustex\/","title":{"rendered":"GeniusTex"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"903\" height=\"308\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smarttextiles\/files\/2019\/07\/GeniustexSymbolText.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-79\" srcset=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smarttextiles\/files\/2019\/07\/GeniustexSymbolText.png 903w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smarttextiles\/files\/2019\/07\/GeniustexSymbolText-300x102.png 300w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smarttextiles\/files\/2019\/07\/GeniustexSymbolText-768x262.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 903px) 100vw, 903px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kurzbeschreibung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Um smarte Textilien herzustellen, m\u00fcssen verschiedene Industrien zusammenarbeiten: die Textil-, Elektronik- und Softwareindustrie. Dazu werden im Rahmen des Projekts GeniusTex Grundvoraussetzungen geschaffen und eine kollaborative Plattform etabliert. Gelingt die Vernetzung, so entstehen beispielsweise Kleidungsst\u00fccke, Orthesen, Armb\u00e4nder oder Matratzen, die mithilfe von Sensoren und leitf\u00e4higem Garn Daten zu K\u00f6rperfunktionen und Bewegungsabl\u00e4ufen erheben und zur Auswertung weiterleiten k\u00f6nnen. Anwendungsbereiche sind zum Beispiel Medizintechnik, Sportwissenschaften, Sicherheits\u00fcberwachung sowie intuitive Bedienkonzepte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ausgangslage<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt derzeit keine Massenproduktion von Textilien, deren Funktionalit\u00e4t durch elektronische Mittel erweitert ist. Obwohl die Technologie vorhanden ist, ist es f\u00fcr Kunden bisher meist nicht m\u00f6glich, smarte Textilien zu erwerben. Grund daf\u00fcr ist, dass hier drei Industrien zusammenarbeiten m\u00fcssen, die momentan noch unterschiedliche \u201eSprachen\u201c sprechen: die Textilindustrie, die Elektronikindustrie und die Softwareindustrie. Das macht es schwierig, Schnittstellen zu schaffen. Um den Status als Weltmarktf\u00fchrer im Bereich technischer Textilien zu halten und auszubauen, m\u00fcssen die deutschen Industrien lernen, kollaborativ zusammenzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ziele<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>GeniusTex ist eine Plattform f\u00fcr die Produktion von smarten Textilien, auf der sich die Akteure finden, verst\u00e4ndigen und kollaborativ zusammenarbeiten k\u00f6nnen. Um dieses Ziel erreichen und die Akteure miteinander vernetzen zu k\u00f6nnen, muss zun\u00e4chst eine gemeinsame Sprache gefunden werden. Dazu arbeitet das Projekt zun\u00e4chst an einer Ontologie. Das hei\u00dft, dass relevante Begriffe einheitlich benannt, kategorisiert und geclustert werden. So wird sichergestellt, dass in der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Branchen Missverst\u00e4ndnisse vermieden werden. Bei der Arbeit auf der Plattform ist von dieser Vorarbeit im Idealfall nichts mehr zu bemerken \u2013 die Oberfl\u00e4che zeichnet sich durch eine intuitive Nutzung aus, das System im Hintergrund zeigt dank der Ontologie jeder Nutzergruppe die richtigen Informationen an.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Erprobung der Plattform liegt der Fokus auf der Entwicklung von Orthesen. Die smarten Orthesen k\u00f6nnen dem Nutzer \u00fcber eine App ein Feedback geben, wie die Orthese individuell am besten getragen werden sollte\u201c. Von diesen Erkenntnissen profitiert auch eine physiotherapeutische Betreuung. Des Weiteren sollen mindestens zwei weitere Anwendungen erprobt werden, voraussichtlich aus den Bereichen Fertigung und Smart Home.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung f\u00fcr das Projekt GeniusTex ist die Gewinnung einer kritischen Masse an Nutzern. Auch Endkonsumenten sind aufgerufen, sich zu beteiligen, indem sie eigene Ideen einbringen. Um m\u00f6glichst viele Nutzer zu erreichen, wird die Plattform nicht nur in Deutschland, sondern auch in Korea erprobt. Hier besteht \u00fcber den gesamten Projektzeitraum eine enge Zusammenarbeit mit koreanischen Projektpartnern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Konsortialpartner<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Rheinisch-Westf\u00e4lische Technische Hochschule Aachen (Konsortialf\u00fchrer), Fraunhofer-Gesellschaft zur F\u00f6rderung der angewandten Forschung e.V., Infineon Technologies AG, Ottobock SE &amp; Co. KGaA, ASYS Automatisierungssysteme GmbH, eccenca GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzbeschreibung Um smarte Textilien herzustellen, m\u00fcssen verschiedene Industrien zusammenarbeiten: die Textil-, Elektronik- und Softwareindustrie. 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