{"id":25,"date":"2020-10-15T12:12:28","date_gmt":"2020-10-15T10:12:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/?page_id=25"},"modified":"2020-10-25T11:30:30","modified_gmt":"2020-10-25T10:30:30","slug":"ueber-dieses-projekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/ueber-dieses-projekt\/","title":{"rendered":"Projekt"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Wasserstoffspeicherung<\/strong> ist eine Schl\u00fcsseltechnologie f\u00fcr die Weiterentwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Anwendungen wie der station\u00e4ren und mobilen Energieversorgung im Transportwesen. Konventionelle Methoden der periodischen <em>zerst\u00f6rungsfreien Pr\u00fcfung (ZfP)<\/em>, z.B. Ultraschallpr\u00fcfung und Sichtpr\u00fcfung, haben zur Erh\u00f6hung der Zuverl\u00e4ssigkeit und Sicherheit von Wasserstoffdruckbeh\u00e4ltern beigetragen. Die Haupteinschr\u00e4nkung der ZfP-Methoden besteht zudem darin, dass<em> sie nicht sicherstellen, dass zwischen den Inspektionen bzw. im Betrieb der Wasserstofftanks keine Sch\u00e4den auftreten<\/em>.<\/p>\n<p>Zur Steigerung der Sicherheit von Wasserstoffdruckbeh\u00e4ltern w\u00e4hrend der Betankung und im Betrieb f\u00fcr station\u00e4re und mobile Anwendungen <em>ist der Ansatz einer intelligenten strukturellen Zustands\u00fcberwachung sowie die Vorhersage der Restlebensdauer des Beh\u00e4lters erforderlich.<\/em> Durch eine zustandsabh\u00e4ngige Wartung, die auf der strukturellen \u00dcberwachung (Structural Health Monitoring \u2013 SHM) der Tanks im Betrieb basiert, werden Einschr\u00e4nkungen konventioneller ZfP-Methoden eliminiert sowie aufgrund der erh\u00f6hten Nachvollziehbarkeit das Vertrauen in die Technologie der Wasserstoffspeicherung gesteigert.<\/p>\n<h2>Ziele des Forschungsprojekts<\/h2>\n<ul>\n<li>die Senkung der Wartungskosten von Wasserstofftanks<\/li>\n<li>die sichere Ausnutzung der gesamten Lebensdauer dieser sicherheitsrelevanten Komponenten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Ansatz zur Erreichung dieses Ziels ist die Integration von Sensoren in den laufenden Fertigungsprozess zur intelligenten Zustands\u00fcberwachung zur Vorhersage und Bewertung der verbleibenden Lebensdauer von Wasserstofftanks.<\/p>\n<h2>Projektergebnisse<\/h2>\n<p>Die kontinuierliche, transparente Zustands\u00fcberwachung soll das Verbrauchervertrauen in wasserstoffbetriebene Fahrzeuge st\u00e4rken. Dies wiederum soll die kommerzielle \u00dcbernahme der Technologie erleichtern.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus soll die h\u00f6here Sicherheit auch eine Ver\u00e4nderung in der Auslegung von Wasserstofftanks erm\u00f6glichen; eine geringere konservative Auslegung erm\u00f6glicht es, den aktuellen Wert des Berstsicherheitsfaktors. Dies wiederum w\u00fcrde eine deutliche Reduzierung von Materialeinsatz und -kosten mit sich bringen.<\/p>\n<h2>Partner<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-43 size-large\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/files\/2020\/10\/imgonline-com-ua-Resize-n4YP5ouckvQHE-1024x186.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/files\/2020\/10\/imgonline-com-ua-Resize-n4YP5ouckvQHE-1024x186.jpg 1024w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/files\/2020\/10\/imgonline-com-ua-Resize-n4YP5ouckvQHE-300x55.jpg 300w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/files\/2020\/10\/imgonline-com-ua-Resize-n4YP5ouckvQHE-768x140.jpg 768w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/files\/2020\/10\/imgonline-com-ua-Resize-n4YP5ouckvQHE.jpg 1197w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>SimpaTec<\/strong> wird die Auslegung der Wasserstofftanks mittels mechanischer Analyse &#8211; FEM-Simulation des Schadens- und Versagensverhaltens &#8211; leiten.<\/p>\n<p><strong>heracle<\/strong> wird eine auf faseroptischen Sensoren basierende Sensorik zur \u00dcberwachung der Tanks entwickeln.<\/p>\n<p><strong>F.A. K\u00fcmpers<\/strong> wird einen Herstel-lungsprozess entwickeln, um vorimpr\u00e4gnierte Kohlenstofffasern, Tow-Pregs, integriert mit faseroptischen Sensoren zu erhalten, die beim Multi-Filament Wickelprozess vorgesehen sind.<\/p>\n<p><strong>fibrisTerre<\/strong> wird eine Ortsverteilte faseroptische Messtechnik auf der Basis der Brillouin Optical Frequency Domain Analysis (BOFDA) Technologie hinsichtlich Aufl\u00f6sung und Integrierbarkeit weiterentwickelt. Hierbei sollen zwei innovative Fertigungstechnologien f\u00fcr FVK-Wasserstofftanks weiterentwickelt werden, um die Sensorintegration im Herstellungsverfahren zu erm\u00f6glichen: Das Multifilament- Wickelverfahren des <strong>ITA<\/strong> und das laserunterst\u00fctzte thermoplastische Tapewickelverfahren des <strong>Fraunhofer IPT<\/strong>. Der Dehnungs- und Temperaturzustand der instrumentierten Tanks wird anhand der integrierten Sensoren bei der Durchf\u00fchrung von hydraulischen Tests \u00fcberwacht. Auf der Basis der ermittelten Daten wird <strong>W\u00f6lfel<\/strong>, in Kombination mit der FEM-Simulation, ein modellbasiertes System zur Zustandsbewertung und Prognose der Restlebensdauer der Wasserstofftanks entwickeln.<\/p>\n<p><strong>Evonik<\/strong> wird die ben\u00f6tigten thermoplastischen Materialien f\u00fcr die lasergest\u00fctzte thermoplastische Tapewickelverfahren am Fraunhofer IPT zur Verf\u00fcgung stellen. <strong>AirLiquide<\/strong> und <strong>VW<\/strong> werden die Anwendbarkeit der \u00dcberwachungstechnologie von Wasserstofftanks zur Verwendung in Wasserstofftankstellen und in wasserstoffbetriebenen Lastkraftwagen und Personenkraftwagen bewerten.<\/p>\n<p>Zusammen mit AirLiquide und VW wird die <strong>EnergieAgentur.NRW<\/strong> das Projekt technisch beraten. Dar\u00fcber hinaus wird die EnergieAgentur.NRW Ma\u00dfnahmen zur Verbreitung der Projektergebnisse unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h2>Assoziierter Partner<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-86\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/files\/2020\/10\/logo1.png\" alt=\"\" width=\"62\" height=\"47\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-87\" src=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/files\/2020\/10\/logo2-300x42.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"42\" srcset=\"https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/files\/2020\/10\/logo2-300x42.png 300w, https:\/\/blog.rwth-aachen.de\/smartvessel\/files\/2020\/10\/logo2.png 333w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wasserstoffspeicherung ist eine Schl\u00fcsseltechnologie f\u00fcr die Weiterentwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Anwendungen wie der station\u00e4ren und mobilen Energieversorgung im Transportwesen. 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