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IT Center

pSTAIX – Eine prozessorientierte Architektur zur Unterstützung von Prozessen in Forschung und Lehre

17. November 2017 | von

IT-Service Provider an Hochschulen, wie das IT Center, sind mit stetig zunehmenden Anforderungen an neue und bestehende IT-Systeme und Wünschen nach fachspezifische IT-Lösungen zur individuellen Prozessunterstützung konfrontiert. Für das IT Center ist es daher wichtig, Dienste so zur Verfügung zu stellen, dass diese einen direkten Mehrwert für Nutzende liefern, aber auch flexibel genug sind, um zukünftig auf geänderte Anforderungen reagieren zu können.

pSTAIX reagiert auf diese Anforderungen. pSTAIX steht für „Process Oriented Software Tiers for Application Interfaces and EXtensions“ und stellt eine Referenz-SOA (Service Orientierte Architektur) dar, in der system- und technologieabhängige zu prozessorientierten Schnittstellen abstrahiert werden. Verwendet werden dazu „Tiers“ (also Ebenen), um schrittweise technologie- und prozessabhängige Aspekte voneinander zu trennen. Die Organisation der Schnittstellen in diesen Tiers erlaubt es den Betreibenden, die Implementierung einzelner Dienste auszutauschen, ohne alle bestehenden Anwendungen anzupassen.

(verallgemeinerte Modellierung)

Ebenso ist es eine Art Anleitung dafür, wie Softwareentwicklungs- und IT-Betriebs-Teams strukturiert werden können, um die Implementierung und Betrieb eines prozessorientierten Service zu ermöglichen: ein Team ist für die Bereitstellung einer definierten Schnittstellenstruktur verantwortlich und kann sich auf die Entwicklung und Umsetzung in seinem jeweiligen Verantwortungsbereich konzentrieren.

Bereits für die RWTHApp haben Mitarbeitende des IT Centers eine derartige Referenzarchitektur entwickelt. Neben der RWTHApp fand die Referenzarchitektur bei der Entwicklung des Dienstes simpleArchive Verwendung, um Dienste zur Unterstützung von eScience aufzubauen. Hier wurden verschiedene, bereits bestehende IT-Dienste pSTAIX-konform miteinander kombiniert. Die so entstandene Anwendung, aber auch die prozessorientieren Schnittstellen stehen jetzt für Einrichtungen der RWTH Aachen zur Verfügung und können somit in Prozesse und Apps integriert werden.

Das Schwerpunktteam eScience berät Sie gerne dazu, wie Sie die Dienste des IT Centers für Forschungsprozesse in Ihrer Einrichtung nutzen können. Wer neugierig geworden ist und mehr darüber erfahren möchte, kann den ganzen Artikel hier lesen:

Politze, M., Decker, B. & Eifert, T., (2017). pSTAIX – A Process-Aware Architecture to Support Research Processes. In: Eibl, M. & Gaedke, M. (Hrsg.), INFORMATIK 2017. Gesellschaft für Informatik, Bonn. (S. 1369-1380). DOI: 10.18420/in2017_137

Campus und CampusOffice

16. November 2017 | von

Hallo liebe Studierenden,

mit Sicherheit haben Sie während der ersten Monate Ihres Studiums an der RWTH Aachen University bereits des Öfteren die Begriffe Campus und CampusOffice gehört. Doch wie unterscheiden sich diese beiden Systeme eigentlich? Die Frage möchten wir gerne in diesem Teil unserer Blogserie beantworten und Ihnen diese Systeme näher beschreiben.

Was verbirgt sich hinter dem RWTH CAMPUS-System?

Campus ist eine Plattform für Studierende und Mitarbeiter der RWTH Aachen University, auf der eine Reihe von Informationen gepflegt werden. Dazu gehören Informationen zu Studiengängen, Organisations- und Lehreinheiten, Hörsälen und Prüfungsordnungen. Über den Punkt „Suche“ können zudem Veranstaltungen, Module, Personen, Studiengänge, Organisationseinheiten, Hörsäle und Prüfungsordnungen in Erfahrung gebracht werden. Der Login für Mitarbeiter dient dazu, sich mit einer bestimmten Funktion in das Campus-System einzuloggen und somit Informationen zu erhalten und Vorgänge abzuschließen, dazu zählt unter anderem das Anlegen von Veranstaltungen. Des Weiteren finden Sie Verlinkungen zu CampusOffice, zum Hardwareportal der Hochschule, zu den Modulhandbüchern, der Microsoft Imagine-Plattform und zum IdM Selfservice .

 

Und wofür steht CampusOffice?

CampusOffice steht allen Studierenden der RWTH Aachen University zur Verfügung. Sobald Sie sich über das ConnectMe-Verfahren für die Dienste des IT Centers freigeschaltet haben, können Sie sich mit Hilfe Ihrer Matrikelnummer sowie Ihrem CampusOffice/Webdienste-Passwort in das System einloggen.

Zusammengefasst ist CampusOffice Ihr Organizer für Ihr Studium. Sie können Ihr gesamtes Studium inkl. Veranstaltungen und Prüfungen verwalten und finden alle Bescheinigungen, die Sie benötigen.

In CampusOffice können Sie sich unter anderem Ihren Studienplan zusammenstellen, Ihren Stundenplan selbst gestalten und diesen in verschiedenen Ansichten aufrufen sowie Prüfungsanmeldungen- und abmeldungen vornehmen. Einer der wichtigsten Rubriken ist das Zentrale Prüfungsamt. Hier sehen Sie eine Auflistung der Prüfungen, zu denen Sie aktuell angemeldet sind und bereits erbrachte Prüfungsleistungen. Über den Reiter „Notenspiegel“ können Sie sich alle Prüfungen, die jemals an der RWTH Aachen University absolviert wurden, anzeigen lassen. Der Punkt „Kontoauszüge“ dient dazu, sich über den aktuell im Zentralen Prüfungsamt erfassten Stand Ihres Studiums zu informieren. Um einen Überblick über die aktuellen Einträge in Ihrem Studierendenkonto zu erhalten, können Sie sich jederzeit einen tagesaktuellen Auszug generieren lassen. Dieser Auszug wird nicht im virtuellen zentralen Prüfungsamt gespeichert, da der Studierendenkontoauszug ausschließlich zu Ihrer Information dient. Eine offizielle Bescheinigung können Sie sich vom Zentralen Prüfungsamt ausstellen und beglaubigen lassen. Neben dem Zentralen Prüfungsamt finden Sie auch die Rubrik Studierendensekretariat. Dort können Sie Ihre beim Studierendensekretariat hinterlegten Adressdaten und Telefonnummer ändern. Über das Studierendensekretariat haben Sie die Möglichkeit zu jeder Tageszeit diese Änderungen vorzunehmen, die sofort wirksam werden. Außerdem können Sie sich eine allgemeine Studienbescheinigung, wie auch eine Spezielle für das BAföG-Amt ausdrucken.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Prüfungen und stehen Ihnen gerne bei Fragen zu Campus und CampusOffice zur Verfügung!

Interessiert an Microsoft Imagine und dem RWTH Softwareshop? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!

 

Einige Anwendungen des Identity Managements ziehen um

14. November 2017 | von

Einige Anwendungen des Identity Managements der RWTH Aachen University werden am 14.11.2017 und am 16.11.2017 auf einen anderen Server umziehen. Das bedeutet für Sie als Nutzenden, dass der IdM Selfservice, die PasswordReset-Anwendung sowie der RWTH Partner-Manager nicht mehr wie gewohnt über die bekannten Links erreichbar sein werden.

Damit Sie auch bei Änderungen problemlos auf die gewünschten Anwendungen zugreifen können, empfehlen wir Ihnen die Kurzlinks zu diesen Anwendungen zu speichern. Von diesen Links aus werden Sie entsprechend weitergeleitet:

IdM Selfservice: www.rwth-aachen.de/selfservice

PasswordReset-Anwendung: www.rwth-aachen.de/passwordreset

RWTH Partner-Manager: www.rwth-aachen.de/partner-manager

Die neuen Links zu den betroffenen Anwendungen lauten ab dem 14.11.2017 für den IdM Selfservice: https://idm.rwth-aachen.de/selfservice sowie für die PasswordReset-Anwendung: https://idm.rwth-aachen.de/passwordReset. Ab dem 16.11.2017 lautet der Link zum RWTH Partner Manager: https://idm.rwth-aachen.de/partner-manager.

Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen haben, kontaktieren Sie bitte das IT-ServiceDesk

Ein IT Center-Dienst geht in die Welt – simpleArchive bald auch an der TU Darmstadt im Einsatz

13. November 2017 | von

Der vom IT Center der RWTH Aachen bereitgestellte Dienst simpleArchive ermöglicht den einfachen Upload von Forschungsdaten sowie deren erneute Bereitstellung. Zu diesem Zweck verbindet simpleArchive bestehende Dienste des IT Centers über eine einfache Oberfläche.

Seit dem 12.09.2017 ist simpleArchive im Regelbetrieb. Ende diesen Jahres wird die Anwendung auch an der TU Darmstadt zum Einsatz kommen. Zugleich wird der von der TU Darmstadt betriebene Research Data Management Organiser (RDMO) in die IT-Infrastruktur der RWTH Aachen integriert. Die Partner des IT Centers auf Darmstädter Seite sind die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) sowie das Hochschulrechenzentrum.

Um simpleArchive an der TU Darmstadt zur Verfügung zu stellen, wird die gesamte, hinter diesem Dienst stehende Aachener IT-Infrastruktur für prozessorientierte Anwendungen an der TU Darmstadt etabliert. Die dortigen lokalen Dienste können in diese Infrastruktur integriert werden. Ein Loadbalancer sichert die Kommunikation zwischen den Prozessen und den Basisanwendungen. Für die Weitergabe von archivierten Daten an andere Forschende wird der GigaMove-Dienst genutzt, den das IT Center für die Deutschen Hochschulen über den DFN zur Verfügung stellt.

Im Laufe der Kooperation wird die genutzte Software so modularisiert, dass nur die relevanten Softwarebestandteile an beiden Standorten betrieben werden.

Das Team des IT Centers installiert die benötigten, in Aachen entwickelten Softwarekomponenten. Das Darmstädter Hochschulrechenzentrum übernimmt den Betrieb der Server und des dort vorhandenen Archivdienstes. Langfristig werden beide Einrichtungen gemeinsam an der Weiterentwicklung des Dienstes arbeiten. Neben der gemeinsamen Nutzung von simpleArchive wird ebenfalls bei der Erarbeitung von Nutzungsbedingungen kooperiert, um die standortspezifischen Nutzungsbedingungen zu erhalten und die Sicherheit der archivierten Daten zu gewährleisten.

Im Zuge der Kooperation wird ebenso der von der Universitäts- und Landesbibliothek der TU Darmstadt (ULB) betriebene Research Data Management Organiser (RDMO) an der RWTH Aachen installiert. Mit RDMO können Institutionen und Forschende das Forschungsdatenmanagement ihrer Projekte strukturiert planen und begleiten. Die Anwendung erlaubt das Erfassen aller relevanten Planungsinformationen in Datenmanagementplänen und die Verwaltung aller Datenmanagementaufgaben über den gesamten Datenlebenszyklus.

Die ULB Darmstadt ist derzeit dabei, RDMO für die Forschenden der TU Darmstadt zur Verfügung zu stellen und den Zugang via Single-Sign-On zu ermöglichen. Die gewonnenen Erfahrungen werden dann genutzt, um die Anwendung auch in Aachen zu installieren und sie den Aachener Forschenden zugänglich zu machen.

Die Kooperation zeigt, dass der Mehrwert der in Aachen entwickelten Anwendung simpleArchive auch von anderen Hochschulen gesehen wird. Sie ermöglicht es darüber hinaus beiden Hochschulen, ihren Forschenden neue IT Services zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die knappen Ressourcen in der Softwareentwicklung optimal zu nutzen. In Aachen ist man überzeugt, den Herausforderungen im Bereich Forschungsdatenmanagement nur erfolgreich begegnen zu können, wenn auch zukünftig Synergien mit anderen Hochschulen realisiert werden.

Beiträge der RWTH Aachen zum 8. DINI/nestor-Workshop

10. November 2017 | von

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass zwei Beiträge mit Beteiligung der RWTH Aachen auf dem 8. DINI/nestor-Workshop der Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) vorgestellt werden. Die DINI widmet sich dem Wandel der Informationsinfrastrukturen in Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen, der durch die Entwicklung moderner Informations- und Kommunikationstechnologie hervorgerufen wird. „DINI wurde gegründet, um die Verbesserung der Informations- und Kommunikationsdienstleistungen und die dafür notwendige Entwicklung der Informationsinfrastrukturen an den Hochschulen sowie regional und überregional zu fördern“ (Quelle).

Der Workshop beschäftigt sich in der Perspektive von Infrastruktureinrichtungen mit der Veröffentlichung von Forschungsdaten unter strategischen, organisatorischen bis hin zu technischen Gesichtspunkten. Dominik Schmitz (Universitätsbibliothek, RWTH Aachen) wird zusammen mit Marius Politze (IT Center, RWTH Aachen) über die Verknüpfung von Publikationen und Forschungsdaten in einem Invenio-basierten Repositorium referieren. Bela Brenger (IT Center, RWTH Aachen) wird zusammen mit Ania López (UB Duisburg-Essen), Stephanie Rehwald (UB Duisburg-Essen), Stefan Stieglitz und Konstantin Wilms (Universität Duisburg-Essen, Abteilung für Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft) das UNEKE-Projekt vorstellen.

Der Workshop findet am 27. und 28.11. in Stuttgart statt. Das vollständige Programm ist hier zu finden.

Per VPN stets an der richtigen Adresse

09. November 2017 | von

Hallo liebe Studierende,

im Rahmen der aktuellen Blogreihe möchten wir Ihnen im Folgenden Informationen zum Virtual Private Network (kurz VPN) geben und hoffentlich einige Fragen zu diesem Thema beantworten.

Zunächst einmal möchten wir die Frage klären, was sich hinter diesem Begriff verbirgt, nämlich ein virtuelles Netzwerk, in das man sich mit den entsprechenden Zugangsdaten von überall einloggen kann.
So hat zum Beispiel ein Student während seines Auslandssemesters in den USA über eine VPN-Verbindung weiterhin Zugriff auf das interne RWTH-Netzwerk und kann darin arbeiten. Internetseiten, wie die der Universitätsbibliothek der RWTH Aachen University, können beispielsweise nur mit einer RWTH-internen IP-Adresse aufgerufen werden. Beim Versuch, diese Seite von einem Netz außerhalb der RWTH Aachen University zu erreichen, wird der Zugriff verweigert. Loggt man sich per VPN-Client in das RWTH-Netz ein, bekommt man eine IP-Adresse aus dem Adresspool der RWTH Aachen University zugeteilt und kann alle Inhalte der Internetseite nutzen. Dies gilt auch für den RWTH Software-Shop und das RWTH Intranet. Des Weiteren stellt das IT Center allen Angehörigen der RWTH Aachen University einen kostenlosen Virenscanner zur Verfügung. Die Sicherheits-Updates für diesen sind ebenfalls nur innerhalb des RWTH-Netzes erreichbar.

Es gibt verschiedene Wege, um eine VPN-Verbindung einzurichten. Entweder über bereits vorinstallierte VPN-Clients auf Ihrem Gerät oder mit einem Programm wie Cisco AnyConnect. Dieses ist auch als App im PlayStore (Android) und AppStore (Apple) erhältlich. Für die Einrichtung benötigen Sie die Server-Adresse des RWTH VPN-Servers (vpn.rwth-aachen.de)  sowie Ihre persönliche Nutzerkennung zusammensetzend aus UserID (ab123456) und Passwort für Ihren WLAN/VPN-Account.

Ob Windows, MacOS, iOS, Android, Symbian oder Ubuntu: detaillierte Anleitungen, wie Sie eine VPN-Verbindung zur RWTH Aachen University auf Ihrem Gerät einrichten können, finden Sie in unserem Dokumentationsportal .

Viel Erfolg beim Surfen im RWTH-Netz!

Interessiert an CAMPUS? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!

Eine einfache Strukturierung von Forschungsdaten? Das Metadatentool und FDM-Team helfen!

07. November 2017 | von

Zur Dokumentation, Verwaltung und Klassifikation digitaler Forschungsdaten sind Metadaten unerlässlich. Metadaten stellen Informationen über Merkmale von Daten, beispielsweise Forschungsdaten, bereit, in dem sie diese strukturiert beschreiben und beispielsweise angeben, von wem, wann und wo die Daten erzeugt und zuletzt bearbeitet wurden, oder wer der/die Autor/in und der Verlag eines Buches sind und wann das Buch unter welcher ISBN erschienen ist.

Um den Austausch und die Wiederverwendbarkeit von Metadaten zu gewährleisten, wird der Einsatz eines einheitlich standardisierten Metadatenschemas empfohlen. Ein Metadatenschema ist die Zusammenstellung zulässiger Datenelemente zur eindeutigen Beschreibung einer Ressource. Jedoch existiert eine Vielzahl von Metadatenschemata für Daten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, sodass eine grundlegende Herausforderung darin besteht, ein Metadatenschema zu erstellen, mittels dessen Forschungsdaten über den Kontext der eigenen Forschung hinaus strukturiert geteilt werden können. Neben der inhaltlichen Eindeutigkeit der Metadaten muss die langfristige Weiterverwendung und Nachnutzung von Metadaten und den annotierten Forschungsdaten beachtet werden. Das Abspeichern von Metadaten in standardkonformen Formaten, wie z. B. das Resource Description Framework (kurz: RDF), ist daher ein Baustein für Nachhaltigkeit.

Das Team des Forschungsdatenmanagements unterstützt bei der Erstellung von Datenmanagementplänen und berät bei deren Realisierung sowie dem organisatorischen Umgang mit Forschungsdaten und deren Dateiformaten. Auf der Webseite der RWTH sind weitere Informationen zu diesem Thema zu finden.

Darüber hinaus bietet das IT Center ein Metadatentool an. Mit diesem Tool können Metadaten entsprechend des vorab angelegten Schemas und eines standardisierten Vokabulars befüllt werden. Die Auswahl vorgegebener gültiger Begriffe vermeidet Tippfehler und die inkonsistente Verwendung von Begriffen zur Beschreibung von Daten. Darüber hinaus können durch das Metadatentool Persistent Identifier erzeugt werden, um Daten mit Metadaten zu verknüpfen und an verschiedenen Orten zu verlinken. Im Dokumentationsportal des IT Centers finden Sie eine Anleitung zur Nutzung des Metadatentools.

ICT Young Researcher Award 2017 für Andrea Bönsch

06. November 2017 | von

Der Profilbereich „Informations- und Kommunikationstechnologie“ (ICT) der RWTH Aachen University ehrt mit einer jährlichen Auszeichnung junge Forscherinnen und Forscher, die einen wesentlichen Beitrag zur ICT-bezogenen Forschung leisten und das Potenzial zeigen die internationale Sichtbarkeit der ICT-Forschung an der RWTH Aachen University zu verbessern.

Andrea Bönsch aus der Virtual Reality Group wurde vom Steering Committee des Profilbereichs ICT als einer von vier Preisträgern des ICT Young Researcher Award 2017 ausgewählt.
Der Award ist mit 3000 Euro dotiert und dient zur Förderung der Karriere in der Forschung.

Wir gratulieren!

Rosetta – eine Kooperation des Hochschulbibliothekszentrums NRW und der RWTH Aachen

03. November 2017 | von

Die Software

Rosetta ist eine Software der Firma ExLibris für die Langzeitarchivierung von Daten. Das bedeutet vor allem, dass sie neben den Standardfunktionen eines Archiv-Systems („bitstream-preservation“, regelmäßige Integritätstests, Reduplizierung, …) eine Format-Validierung bietet. Beim Ingest der Daten wird das Dateiformat genau bestimmt und dokumentiert. Dieses wird dann regelmäßig gegen eine zentral gepflegte Datenbank geprüft, die an die PRONOM-Datenbank angelehnt ist und Informationen über die Gültigkeit eines Formats enthält. Bei Bedarf können fehlende Formate auch lokal in Rosetta ergänzt werden. Wird bekannt oder absehbar, dass ein Dateiformat nicht mehr lesbar ist, warnt Rosetta den Besitzer/die Besitzerin der fraglichen Daten, der/die dann die Transformation in ein anderes Format anstoßen kann.

Das Projekt

Das Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) mit Sitz in Köln ist ein zentraler Dienstleister für die Universitätsbibliotheken des Landes. Das hbz hat die Software Rosetta für Nordrhein-Westfalen lizensiert und betreibt eine zentrale Instanz.

In der Pilotphase gibt es drei Partner, mit denen unterschiedliche Use Cases getestet werden. Während der Fall der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) den „klassischen“ Anwendungsfall darstellt, soll in den Use Cases der Universitäten Köln und Aachen die Eignung des Systems für Forschungsdaten getestet werden.

Der Aachener Use Case

Im Aachener Use Case geht es um die Archivierung von großen Daten aus Simulationen zu kleinskaligen Turbulenzen. Auf Aachener Seite arbeiten in diesem Projekt das IT Center, die Universitätsbibliothek und als Datenlieferant das Institut für Technische Verbrennung (Prof. Pitsch) zusammen. Die Simulationen haben die Form von Kuben mit unterschiedlich großer Auflösung. Diese liegen als HDF5-Dateien mit einer Größe von 609 GB bis zu 7 TB vor. Da sie für den Austausch über das Netz und die Nachnutzung außerhalb von HPC-Systemen nicht handhabbar sind, werden die Kuben zusätzlich in Teile zerlegt, die eine minimale Größe von 1 GB haben. Im Nachnutzungsszenario können Forschende dann einen einzelnen Ausschnitt und bestimmte Zeitschritte anfordern.

Die Herausforderungen bestehen zum einen in der Konfiguration der Software für den eigenen Use Case, die die einliefernden Einrichtungen selbst vornehmen. Zum anderen ist das automatische Erstellen von Metadaten für die vielen Teildateien ein interessanter Testfall. Aufgrund der Größe der Daten ist aber auch deren Transfer nicht ganz einfach.

Tests mit einzelnen Dateien auf der Testinstanz des hbz waren bereits erfolgreich. Derzeit wird das Produktivsystem vorbereitet, auf dem dann im nächsten Schritt die automatisierte Verarbeitung von größeren Datenmengen getestet wird.

Das Uni-WLAN eduroam

02. November 2017 | von

Hallo liebe Studierende,

im dritten Teil unserer Blogserie stellen wir Ihnen heute eduroam (Education Roaming), das hochschulübergreifende WLAN vor.

Hierbei handelt es sich um eine Initiative, die Mitarbeitenden und Studierenden der teilnehmenden Universitäten einen Internetzugang im Hochschulbereich bereitstellt. Das heißt, Sie haben nicht nur WLAN an der RWTH Aachen University, sondern auch an den anderen teilnehmenden Standorten. Hier finden Sie eine Übersicht aller weltweit verfügbaren eduroam-Hotspots.

Um das eduroam nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst einmal Logindaten für das jeweilige Gerät generieren. Dies ist mit dem eduroam Gerätemanager möglich. Über den eduroam Gerätemanager können Sie zudem Ihre Zugangsdaten verwalten und bei Bedarf einzelne Passwörter zurücksetzen. Sollten Sie einmal Ihr Gerät verlieren, haben Sie auch die Möglichkeit die Zugangsdaten vollständig zu löschen. In einem vorherigen Blogbeitrag haben wir Video-Tutorials zum eduroam Gerätemanager bereitgestellt. Zudem finden Sie eine bebilderte Anleitung in unserem Dokumentationsportal zum Anlegen von Geräten.

Nachdem Sie Logindaten generiert haben, können Sie Ihr/e Gerät/e mit dem eduroam-Netz verbinden. Bei Apple-Geräten werden benötigte Zertifikate automatisch heruntergeladen, für alle anderen Geräte finden Sie hier die passenden Anleitungen.

Wenn Sie weitere Fragen zum eduroam haben, kommen Sie gerne auf uns zu oder hinterlassen Sie hier im Blog einen Kommentar.

Interessiert an VPN? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!