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IT Center

Umstellung des zentralen Mailsystems
auf Exchange 2016

18. August 2017 | von

(english version below)

Ab dem 24. August 2017 wird das zentrale Mailsystem der RWTH Aachen University von Exchange 2013 auf Exchange 2016 umgestellt. Im Rahmen dieser Migration werden alle bestehenden Postfächer automatisch migriert. Es ist keine Aktion seitens der Postfachinhaber notwendig. Während der Umstellung kann es aus Sicht des Inhabers beim Zugriff, mittels eines E-Mail-Clients auf das Postfach, zu kurzzeitigen Verbindungsabbrüchen kommen.

Nach der Migration wird die RWTH Mail App (https://mail.rwth-aachen.de) ein neues Design aufweisen, welches für die Nutzung auf Tablets und Smartphones optimiert wurde. Darüber hinaus weist die RWTH Mail App eine verbesserte Performance auf.

Hier finden Sie eine kleine Vorschau des neuen Designs:

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Sind Ihre Zugangsdaten sicher?

16. August 2017 | von

Es kommt leider immer wieder vor, dass im Rahmen von Hacker-Angriffen Datenbanken von Unternehmen geknackt und dadurch Zugangsdaten von Nutzenden entwendet werden. Beispielsweise wurde im Jahre 2014 ein Hackerangriff auf Yahoo öffentlich durch den mindestens 500 Millionen Zugangsdaten abgegriffen wurden.

Über den Dienst „Have I been pwned?“ haben Sie die Möglichkeit herauszufinden, ob auch Ihre Zugangsdaten durch einen Angriff bekannt und veröffentlich wurden. Geben Sie einfach den Nutzernamen ein, von dem Sie wissen möchten, ob er Teil eines Datenlecks ist. Alternativ können Sie auch die Seite des Hasso-Plattner-Instituts, einem AN-Institut der Universität Paderborn nutzen, um zu kontrollieren, ob Ihre Zugangsdaten in die Hände unberechtigter Dritter gelangt sind.

Wird angezeigt, dass dies der Fall ist, sollten Sie schnellstmöglich Ihr Passwort für den betroffenen Dienst ändern. Dies gilt auch für Dienste bei denen Sie das selbe Passwort verwenden, denn über die entwendeten Zugangsdaten, können Unbefugte Zugriff auf von Ihnen genutzte Dienste erlangen.

Hinter dem Dienst „Have I been pwned?“ steckt Troy Hunt, der eine frei zugängliche Ressource geschaffen hat, um für mehr Datensicherheit zu sorgen und Nutzern die Möglichkeit zu geben herauszufinden, ob ihre Zugangsdaten veröffentlicht wurden.

In Datenschutzangelegenheiten gilt wie immer: Vorsicht ist besser als Nachsicht! Verwenden Sie also am besten für verschiedene Accounts unterschiedliche und möglichst komplexe Passwörter, die Sie in regelmäßigen Abständen ändern.

Neues Feature in der RWTHApp: Die Lernraumampel

10. August 2017 | von

Auf Wunsch der Studierenden haben Softwareentwickler des IT Centers ein neues hilfreiches Feature in der RWTHApp implementiert: Die Lernraumampel.

Mit Hilfe des praktischen Features kann man sich über die RWTHApp die aktuelle Auslastung eines Lernraumes sowie eine Prognose für die nächsten 24 Stunden anzeigen lassen. Auf der Lernraum-Karte der RWTHApp sind alle Lernräume der RWTH verzeichnet. Über die Freigabe des Standortes ist es sogar möglich, auf einen zu Blick erkennen, wie viele Lernräume es in der direkten Nähe gibt. Ist ein Lernraum einmal belegt, kann man auf diesem Wege schnell einen Lernraum mit noch freien Plätzen finden und ausweichen. Ein weiterer Vorteil der Lernraumampel ist die gleichmäßigere Auslastung der Lernräume.

Weitere Informationen zu diesem neuen Feature sind im Logbuch Lehre zu finden. Zudem befindet sich bis zum 14. August noch ein Beitrag der WDR Lokalzeit in der WDR Mediathek.

Hoch lebe der SysAdmin!

28. Juli 2017 | von

Einmal im Jahr sagen wir von ganzem Herzen Danke an all unsere System-Administratoren. Der „System Administrator Appreciation Day“ findet immer am letzten Freitag im Juli statt. Dieser Gedenktag dient dazu, den Personen in der IT zu danken, die ihre täglichen Aufgaben meistens im Hintergrund ausführen und grob gesagt, alle IT-Probleme lösen. Der System-Administrator ist sehr wichtig für uns alle, denn – das müssen wir leider eingestehen – wir benötigen seine Hilfe des Öfteren. Sie sind da, wenn man sie braucht. 

Funktionsfähige Computer, Viren-Abwehr, E-Mail, Druckerprobleme, Erreichbarkeit der Webseiten, Datensicherungen, Konfigurationen der Netzwerke, Erreichbarkeit des Internets und noch vieles mehr würde ohne die System-Administratoren der RWTH Aachen University überhaupt nicht funktionieren. Sie sind diejenigen, die aus unserem IT-Baukasten ein Ganzes machen. Kurz, SysAdmins halten die zentralen IT-Systeme und Netze der RWTH Aachen University am Laufen.

Ist es nicht wunderbar einen System-Administrator zu haben? Wir wünschen allen SysAdmins einen frohen „System Administrator Appreciation Day“ mit Konfetti, Ballons, Kuchen, Energiedrinks etc. und sagen „DANKE“!

 

 

VR in industry days

24. Juli 2017 | von
Quelle: TEMA Technologie Marketing AG

VR steht für Virtuelle Realität und wie der Name schon sagt, geht es hierbei um eine Realität, in die man eintauchen kann, die jedoch nur virtuell existiert.

Diese innovative Technologie bietet sowohl für die Wissenschaft als auch für industrielle Anwendungen seit den 1990er Jahren ein immer wichtiger werdendes Werkzeug. Die Einsatzbereiche sind facettenreich. In der Industrie erstreckt sich das Feld der Möglichkeiten von Bereichen des Marketings für gezielte Produktpräsentationen, über Design- und Produktentwicklung für virtuelles Prototyping samt Simulation sowie in der Weiterbildung von Mitarbeitenden durch die Möglichkeit Aspekte, wie Wartungen in kollaborativen Welten zu trainieren oder zu beobachten.
Voran getrieben wird dieser Trend auch durch herausragende Technologien, wie beispielsweise den Head-Mounted-Displays (HDMs), die aktuell zu erschwinglichen Konditionen auf dem Markt erhältlich sind.

Hinter so viel Fortschritt verbergen sich auch immer viele offene Fragen:

Wie kann VR optimal in die bestehenden Prozesse der Industrie integriert werden kann? Welche Hardware und Software wird benötigt? Welche Kosten entstehen für ein Unternehmen?

Daher haben wir, die Virtual Reality Group des IT Centers, uns mit der TEMA Technologie Marketing AG zusammen getan und die
Days“ ins Leben gerufen.

 

Vom 04.-05.07 2017 fand die Veranstaltung statt. Gemeinsam mit der TEMA AG haben wir ein umfangreiches Tagungsprogramm mit Business Cases aus der Industrie, Einblicken in die akademische Forschung sowie diversen Live-Demonstrationen in einer Ausstellung und in unserem VR Labor erstellt und mitgestaltet.
Prof. Dr.rer.nat. Torsten W. Kuhlen
referierte über die umstrittene Frage, ob das HMD oder die CAVE das Visualisierungssystem der Zukunft ist. Patric Schmitz und Andrea Bönsch haben einen Einblick in ihre Forschungsfragestellungen in den Bereichen des Redirected Walkings und der Einbettung virtueller Humanoide in wissenschaftliche und industrielle Anwendungen gegeben.

Besonders gefreut haben wir uns, dass Prof. Dr.-Ing. Oliver Riedel vom Fraunhofer IAO sowie Prof. Dr.-Ing. Philipp Slusallek vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Universität des Saarlandes, unsere Einladungen als Keynote Speaker angenommen haben. Sie haben das Programm, zum einen durch einen unterhaltsamen Einblick in die 25-jährige Geschichte der VR und die Entwicklung von industriellen VR-Anwendungen und zum anderen mit einem informativen Vortrag über die Vorteile und die Herausforderungen von VR im Anwendungsbereich des autonomen Fahrens, bereichert und die zweitägige Veranstaltung mit zum Erfolg geführt.

Insgesamt durften wir zu der Veranstaltung rund 200 Gäste begrüßen und haben viel positives Feedback erhalten.
Vielen Dank dafür!

Information zum RWTH-Partner-Verfahren

21. Juli 2017 | von

Derzeit werden verschiedene Änderungen am RWTH-Partner-Verfahren durchgeführt. Dabei handelt es sich um Vorbereitungen für den Umstieg auf eine neue Version.

Im Zuge der Umstellung werden einige Coupon-Codes ab dem 24.07.2017 nicht mehr einlösbar sein. Betroffen sind alle Partner-Manager-Coupons, die vor dem 30.05.2017 ausgestellt und noch nicht eingelöst wurden. Sollte die Person, für die dieser Coupon ausgestellt wurde, diesen noch benötigen, muss der jeweilige Sponsor erneut einen Couponcode ausstellen.

Für weitere Informationen zum RWTH-Partner-Verfahren besuchen Sie bitte unser Dokumentationsportal unter nachfolgendem Link: https://doc.itc.rwth-aachen.de/display/IDM/RWTH-Partner-Verfahren

Zukünftig werden die Coupons aus dem Partner-Manager über das zentrale ConnectMe Verfahren einlösbar sein. Einen kleinen Vorgeschmack geben wir an dieser Stelle gerne bereits:

 

Lousberglauf 2017

14. Juli 2017 | von

Vor etwas mehr als einem Monat hat die Laufsaison 2017 für The IT (Center) Crowd mit der Teilnahme am 1. RWTH Campuslauf begonnen. Letzte Woche ging es für unser Team dann endlich wieder an die Startlinie zum Fuße des Lousbergs, um die legendären 5555 Meter zurückzulegen.

The IT (Center) Crowd

Nach der Begeisterung im letzten Jahr hat sich der Lousberglauf für The IT (Center) Crowd zu einem echten Highlight entwickelt. Auch in diesem Jahr konnten wir unter den rund 2000 Läuferinnen und Läufern wieder eine starke Truppe von begeisterten Mitstreitenden stellen. Wie im letzten Jahr waren wir dabei nicht nur auf der Laufstrecke hervorragend vertreten. Neben den Läuferinnen und Läufern des IT Centers hatten sich auch zahlreiche IT Center Kolleginnen und Kollegen sowie Freunde am Streckenrand eingefunden, um das Team anzufeuern.

Schön anzusehen und mitzuerleben war, wie sehr so ein gemeinsamer Lauf den Teamgeist steigert. Denn auch nach dem Lauf ging es für The IT (Center) Crowd und ihre Fans noch weiter. Zusammen wurde sich von den Strapazen des Laufs erholt und die Erfolge der Laufgruppe gefeiert.

Wir möchten uns zum Schluss noch bei den Organisatoren des Lousberglaufs für die Ausrichtung bedanken. Wir freuen uns schon auf den Lousberglauf 2018!

EUNIS 2017

12. Juli 2017 | von

Die EUNIS (European University Information Systems organisation) ist eine Organisation, deren Mission es ist, allen beteiligten Mitgliedern zu helfen die IT-Landschaft an Universitäten voranzutreiben und facettenreicher zu gestalten. Hierfür bietet die EUNIS eine Plattform, auf deren Basis die Zusammenarbeit aller gefördert wird und außerdem ausreichend Möglichkeiten geboten werden Erfahrungen zu teilen.

Einmal jährlich (und nun bereits zum 23. Mal) findet die EUNIS-Tagung satt. Deren Gastgeberin war in diesem Jahr die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU). Unter dem Motto „Shaping the Digital Future of Universities“ trafen sich nationale und internationale Mitglieder, um einer Vielzahl von Vorträgen beizuwohnen und an Workshops teilzunehmen.

Ein alljährlicher Höhepunkt der Veranstaltung ist der Best Paper Award, der durch die gastgebende Hochschule organisiert wird. In diesem Jahr wählte die Jury Sarah Grzemski und Ingo Hengstebeck vom IT Center der RWTH Aachen für ihr Paper „Future challenges for quality-assured IT support through cooperative structures“ zum Preisträger. Aber mehr noch, denn von mehr als 70 eingereichten Papern für den Elite Award, gelangte das Paper von Sarah Grzemski und Ingo Hengstebeck auch noch unter die 4 nominierten Veröffentlichungen und verpasste nur knapp die Auszeichnung für den Elite Award.

Sarah Grzemski und Dr. Raimund Vogl (Quelle: www.eunis.org/eunis2017/)

Wir gratulieren!

Wer Interesse an dem Thema hat, kann hier einen Blick in das Paper werfen:

http://www.eunis.org/eunis2017/wp-content/uploads/sites/10/2017/06/EUNIS_2017_paper_45.pdf

Ergebnisse der Nutzerzufriedenheitsumfrage 2016

04. Juli 2017 | von

Vielleicht erinnern Sie sich noch an unsere Nutzerzufriedenheitsumfrage, die wir Ende letzten Jahres durchgeführt haben. Nun möchten wir die Gelegenheit nutzen und Ihnen die Ergebnisse präsentieren.

Insgesamt nahmen 858 Personen an der Umfrage teil. Unsere folgenden Auswertungen basieren auf den Angaben von 606 von ihnen (davon 307 Studierende und 233 Mitarbeitende sowie UKA Mitarbeitende, RWTH-An-Institutsmitarbeitende, Wissenschaftliche Hilfskräfte, Studentische Hilfskräfte, Alumni Gäste und andere), da die restlichen Personen mehr als 20 % der Fragen nicht beantworteten, wurden diese in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Neben der hohen Beteiligung hat uns vor allem die signifikant gestiegene Gesamtzufriedenheit der Nutzenden gefreut (von durchschnittlich 2,93 in 2015 auf im Schnitt 3,24 in 2016; 1 = „sehr unzufrieden“ bis 4 = „sehr zufrieden“).

Von den IT-Diensten wurden RWTH-E-Mail, E-Learning/L²P, IT-Support, Hochleistungsrechnen und Kollaborationslösungen in diesem Jahr besser bewertet als im Jahr zuvor. Außerdem wurden die Mitarbeitenden des IT Centers als innovativer, hilfsbereiter, kompetenter, sicherheitsbewusster, zuverlässiger und besser erreichbar als in 2015 eingeschätzt. Laut Ihrer Bewertung hat sich auch unser Support in allen Bereichen verbessert. Insbesondere positiv hervorzuheben ist, dass alle Bereiche (außer Lösungszeit) mit mindestens 3 (= „gut“) bewertet wurden.

Wir freuen uns über diese positiven Entwicklungen, sie zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dies ist jedoch kein Grund für uns, uns zurückzulehnen. Zurzeit lassen wir das Feedback in die Verbesserung unserer Dienste und unseres Supportes einfließen.

Für Ihre Teilnahme an der Umfrage bedanken wir uns recht herzlich.

Den vollständigen Ergebnisbericht zur Zufriedenheitsumfrage 2016 finden Sie auf unserer Webseite zu den Umfragen.

Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre für Bastian Küppers

23. Juni 2017 | von

Bastian Küppers arbeitet seit sieben Jahren am IT Center. Neben seinen Lehrtätigkeiten im Rahmen der MATSE-Ausbildung beschäftigt er sich mit eLearning und Blended Learning. Zudem promoviert Bastian Küppers am IT Center und in der Learning Technologies Research Group (LuFGi9). Für seinen Projektantrag „E-Assessment und Bring Your Own Device im Informatik-Studium“ hat er ein Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre erhalten. Wir haben mit Bastian Küppers gesprochen, um noch mehr über sein Projekt zu erfahren.

Guten Tag Herr Küppers, wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit für ein Interview nehmen und gratulieren Ihnen zunächst einmal zu Ihrer Auszeichnung.

Sehr gerne und vielen Dank.

Können Sie das Projekt einmal kurz beschreiben?

Im Zuge der Digitalisierung stellen wir in der MATSE-Ausbildung immer wieder fest, dass uns einfach Ressourcen fehlen. Wir bräuchten beispielsweise ziemlich große PC-Pools, um elektronische Prüfungen abnehmen zu können. Diese stehen häufig nicht zur Verfügung und deswegen wollen wir in diesem Projekt versuchen das Ganze auf den Geräten der Studierenden umzusetzen. Unsere MATSE-Auszubildenden besitzen in jedem Fall Geräte, die sich dafür eignen.

Gibt es für Sie noch weitere Motivatoren zu diesem Projekt?

Im IT-Bereich ist es oft so, dass wir Softwareentwicklung direkt am Rechner lehren. Die dazugehörige Klausur erfolgt jedoch auf dem Papier. Für unsere Gruppe ist dies kein guter Zustand. Wir wollen diesen Medienbruch eigentlich ausmerzen, vor allem um reale Arbeitsbedingungen für Softwareentwickler besser abbilden zu können. Potentielle Arbeitgeber können mit Noten, die aus Papiertests resultieren nicht eindeutig einschätzen, was dies über die Fähigkeit eines Softwareentwicklers aussagt.

Wie sehen die Prüfungen auf Papier denn derzeit aus?

Im Prinzip ist es so, dass acht bis zehn Aufgaben pro Klausur gestellt werden. Im Zuge dessen müssen die Klausurteilnehmer kleine Programme entwickeln, die bestimmte Bedingungen erfüllen. Anschließend muss dies auf Papier aufgeschrieben werden. Da fehlen natürlich die Möglichkeiten dies zu testen und die Tools zu verwenden, die auf dem Rechner zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite bedeutet dies natürlich auch, dass die Aufgabenstellung hinreichend einfach sein muss, damit auf dem Papier überhaupt ein Programm entwickelt werden kann. Aus meiner ganz persönlichen Sicht kann man anhand dessen nicht wirklich ein Urteil darüber zulassen, ob jemand Software entwickeln kann oder nicht. Letztendlich werden da die falschen Kompetenzen geprüft. Die MATSE-Ausbildung findet ja in Kooperation mit der FH Aachen statt und die ist besonders an einem starken Praxisbezug interessiert.

Wie sind Sie auf die Ausschreibung aufmerksam geworden?

Das war ganz einfach. Ein Kollege hat die Mail bekommen und konnte damit nichts anfangen und hat diese an uns weitergeleitet. So ist die Information dann bei unserem Gruppenleiter gelandet, der leitete sie an mich weiter.

Was bedeutet der Preis für die MATSE-Ausbildung und für Sie persönlich?

Also für mich persönlich heißt das jetzt, dass ich in der glücklichen Lage bin, für meine Forschung und Dissertation ein paar finanzielle Mittel zu haben. Das ist für mich ein großes Glück. Für die MATSE-Ausbildung oder generell für das Ergebnis der Forschung verspreche ich mir, dass durch diesen finanziellen Unterbau die Ergebnisse höherwertiger sein werden. Ich habe jetzt die Möglichkeit zwei studentische Hilfskräfte einzustellen. Das heißt, dass wir uns ein kleines Team aufbauen und eine Menge Mehrarbeit leisten können. Daher hoffe und denke ich, dass die Ergebnisse dann auch noch qualitativ eine Stufe höher stehen werden.

Wie ist denn der aktuelle Stand bezogen auf das Projekt?

Die Konzeptphase ist nun abgeschlossen. Ich weiß jetzt, wie es ablaufen soll, welche Einzelteile ich dafür brauche und, wie diese strukturiert sein sollen. Die Softwareentwicklung wird hoffentlich zum Ende des Jahres abgelaufen sein und dann müssen wir das ganze Projekt noch einmal evaluieren und eine Rückmeldung an den Stifterverband geben, wie gut es funktioniert hat. Also: Das Konzept steht und jetzt fängt die richtige Softwareentwicklung an.

Welche Schwierigkeiten können jetzt noch auftreten? Können Sie das jetzt schon abschätzen?

Ich sage mal so, im Rahmen von Softwareentwicklung kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren, wie, dass man ein Konzept erstellt und dann in der Realität merkt, dass man sich verschätzt hat. Beispielweise aus Performancegründen, also, dass Server die Last nicht bewältigt bekommen. Abgesehen davon, ist es natürlich auch noch etwas ungewiss, ob das Projekt nachher tatsächlich die Probleme gut lösen kann, die wir angehen wollen. Die Akzeptanz muss natürlich auch bei allen Beteiligten vorhanden sein. Das müssen wir auch beachten.

Und wie wird sichergestellt, dass die Studierenden während einer Klausur nicht im Internet nach Lösungen suchen?

Das ist sicherlich etwas, das wir beachten müssen. Wir müssen sicherstellen, dass der unerlaubte Zugriff auf unerlaubte Medien, sei es die eigene Festplatte oder auch das Internet, unterbunden wird. Dazu haben wir in unserem Konzept auch Lösungsvorschläge erarbeitet. In der Praxis wird man sehen müssen, ob sich das als richtig erweist. Grundsätzlich ist es aber so, dass man aufpassen muss, dass die Aufgaben mitwachsen. Grundsätzlich geben wir den Studierenden wesentlich mehr Werkzeuge an die Hand, wenn sie an einem Rechner arbeiten dürfen. Gleichzeitig müssen wir auch die Komplexität der Aufgaben hochschrauben, sonst wird es irgendwann zu einfach. Insgesamt ist es jedoch bei der konzeptionellen Arbeit nicht mehr so leicht sich einfach einen Code zu besorgen. Diese eigenständige Arbeit kann man nicht so einfach googlen.

Arbeiten Sie noch an weiteren Projekten, die in die Richtung gehen?

Wir haben in der MATSE-Ausbildung einige Projekte, die in Richtung Blended Learning und eLearning gehen. Wir sind zum Beispiel an einem Projekt dran, bei dem wir versuchen die Lehrmaterialien zu modernisieren.

Sie haben ja selbst hier studiert, merken Sie einen Unterschied zu den anderen Studierenden?

Einen ganz großen Unterschied, den wir bemerken, ist, dass in den letzten Jahren jeder ein Smartphone hat. Ich persönlich habe manchmal auch das Gefühl, dass die Studierenden denken: „Wieso soll ich das auswendig lernen, ich kann doch alles googlen?“. Von daher glaube ich, dass die Studierenden durch die zunehmende Digitalisierung auch Ihre persönlichen Anforderungen an die Lehre und das Lernen geändert haben, weil es heutzutage aus meiner Sicht weniger wichtig ist Teilwissen zu haben, aber die Auszubildenden müssen Zusammenhänge verstehen und wissen, wie Dinge an sich zu verstehen sind.

Welche Lehrmethoden setzen Sie ein?

Ich habe das Glück, dass ich relativ nah zu meinem eigenen Studium angefangen habe die Seiten zu wechseln. Ich habe im Prinzip ein Jahr nach Abschluss meines Studiums wieder angefangen Lehre zu machen und dann habe ich mich immer gefragt: „Was hätte ich denn gewollt?“. Das ist im Prinzip immer meine Leitfrage und dass, was ich für mich als wichtig empfinde. Ich will, dass die Studierenden merken, dass es mir wichtig ist, dass ich alle mitnehme.

Wir danken Ihnen sehr für das interessante Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Projekt.