Kategorien
Seiten
-

Logbuch Lehre

Bekenntnis zur Europäischen Studienreform

26. Juli 2016 | von

Logo KultusministerkonferenzDie Kultusministerkonferenz (KMK) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben sich zur Europäischen Studienreform bekannt. In einer gemeinsamen Erklärung ziehen sie eine grundsätzlich positive Zwischenbilanz des 1999 in Bologna eingeleiteten Reformprozesses. Kernanliegen des gemeinsamen Europäischen Hochschulraums, auf den sich mittlerweile 48 Staaten verständigt haben, seien weitreichend an den Hochschulen etabliert. Dazu zählen insbesondere das zweistufige Studiensystem mit den Abschlüssen Bachelor und Master, Qualitätssicherung auf der Grundlage gemeinsamer Standards und Leitlinien sowie Transparenzinstrumente zur Anerkennung von Studienleistungen.

KMK und HRK verweisen auf die beeindruckenden Reformanstrengungen der Hochschulen, dank derer der Bologna-Prozess inzwischen in Deutschland nahezu flächendeckend umgesetzt ist. Auf Kritik von Studierenden und Lehrenden hatten die Länder 2009/2010 mit einer Überarbeitung der ländergemeinsamen Strukturvorgaben für Bachelor- und Masterstudiengänge reagiert, die vor allem auf eine Verbesserung der Studierbarkeit der Studiengänge und der Qualität der Lehre sowie auf eine stärkere Förderung der Mobilität abzielte.

Weiterlesen auf der Webseite der Hochschulrektorenkonferenz

Nutzungsstatistiken zu L²P – Teil 1: Lernräume in den Fakultäten

22. Juli 2016 | von

Seit ihrer Einführung in 2007 sind die Nutzungszahlen der Lehr- und Lernplattform L²P stetig gestiegen. Die Plattform ist damit zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Lehre an der RWTH geworden. In einer vierteiligen Artikelserie wollen wir Ihnen einen Einblick in die regelmäßig erhobenen und ausgewerteten Nutzungszahlen geben und aufzeigen, wie L²P genutzt wird.

Für das Wintersemester 2016/17 plant das Center for Innovative Learning Technologies (CiL) zudem die Einführung von Zugriffsstatistiken, mit denen die Nutzerinnen und Nutzer selbst im Lernraum sehen können, welche Bereiche und Dokumente dieses Lernraums wann und wie oft aufgerufen wurden, um anhand dieser einfachen Zugriffszahlen einen Eindruck der Lernraumnutzung zu bekommen.

In Teil 1 der Serie geht es um die Anzahl der Lernräume und ihre Verteilung auf die Fakultäten.

Weiterlesen »

Film: Mathematikstudium an der RWTH Aachen

20. Juli 2016 | von

“Mathematik ist mehr als das Auswendiglernen von Formeln. Mathematik ist Kunst und macht Spaß!” Um diese Aussage zu untermauern, erklärt die Fachgruppe Mathematik in einem Film, wie ein Mathestudium an der RWTH abläuft, welche industriellen Anwendungsmöglichkeiten es gibt und welche Berufschancen die Absolventinnen und Absolventen erwarten. Zu Wort kommen neben Studierenden auch Universitätsprofessor Benjamin Stamm vom Center for Computational Engineering Science: “Mathematik ist in der heutigen modernen Welt eine Schlüsseltechnologie.”

MOOCs in Europa

18. Juli 2016 | von

MOOCs (Massive Open Online Courses), kostenlose Onlinekurse zu den verschiedensten Themen, finden vor allem an Universitäten im Zuge von E-Learning und E-Teaching Einsatz. Ursprünglich aus den USA stammend,  haben sie sich auch längst in Europa verbreitet. Vielfältig wie der Kontinent decken europäische MOOCs unterschiedliche Sprachen, Kulturen, Situationen, Lehrformen und Techniken ab.

2015 startete das Home project (Higher Education Online: MOOCs the European Way) in Zusammenarbeit mit der Konferenz „WOW! Europe embraces MOOC“ einen Call for Papers zum Thema. Die 31 vorgestellten Beiträge stehen online zum Download bereit, unterteilt in sechs große Themenbereiche.Unbenannt

  • Regionale MOOC-Initiativen
  • Die mediale Berichterstattung über MOOCs
  • Die Auswahl der richtigen MOOC-Plattform
  • MOOCs als Business Modell
  • Pädagogische Ansätze in MOOCs
  • Europaweite Zusammenarbeit zum Thema MOOCs

Call for Papers: Digitale Medien im Lehren und Lernen

15. Juli 2016 | von

Unter der Leitung von Professorin Manuela Niethammer von der TU Dresden entsteht ein Sammelband, der sich mit dem Einsatz von Digitalen Medien für die Aus- und Weiterbildung im Chemie-Sektor auseinandersetzt. Thema sind „Digitale Medien im Lehren und Lernen – Szenarien, Anwendungsbeispiele und empirische Befunde im Chemie- und Umwelt-Sektor“.

Eigene Beiträge können bis zum 29. Juli 2016 eingereicht werden.

Ziel des geplanten Bandes ist es, praxistaugliche Konzepte und Anwendungsbeispiele für den Einsatz digitaler Medien in den verschiedenen Bildungssektoren vorzustellen.

Interessant sind Einreichungen zu

  • technischen Lösungen
  • konzeptionellen Ansätzen
  • empirischen Erkenntnissen
  • u.v.m.

Ablauf

Interessierte senden zunächst eine Interessenbekundung inklusive einer Zusammenfassung des geplanten Beitrages (maximal eine Seite). Auf Basis der vorliegenden Einreichungen wird dann das inhaltliche Gesamtkonzept des Sammelbandes erstellt und die Autoren werden um ihren Volltext gebeten. Zu diesem Zeitpunkt erhalten die Autoren weitere Informationen rund um Layout, Quellenangaben, Abbildungen, Glossar, Autoreninfo usw.

Vorschläge und Rückfragen können mit dem Betreff „Sammelband“ an Franziska Günther gerichtet werden.

Blended Learning mit L²P – Teil 10: Fachliteratur im digitalen Semesterapparat bereitstellen

13. Juli 2016 | von

In Teil zehn der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P stellen wir Ihnen das Literaturmodul vor. Damit können Sie in Ihren Lernräumen Literaturlisten verwalten und mit Unterstützung eines Digitalisierungsservices der Universitätsbibliothek (UB) einen urheberrechtskonformen digitalen Semesterapparat erstellen.

Aktuelle Umfragen zeigen, dass der Zugang zu Fachliteratur für Studierende sehr wichtig ist. Da digitale Angebote häufig fehlen, muss auf gedruckte Bücher zurückgegriffen werden. Diese aber sind in den Bibliotheken nur in begrenzter Anzahl vorhanden, zudem häufig ausgeliehen und damit nur in beschränktem Maße für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Veranstaltung verfügbar. Das kann gerade bei der Prüfungsvorbereitung zu einem Problem werden.

Wie im Artikel zu E-Learning und Urheberrecht erwähnt, bietet L²P mit dem Literaturmodul eine Möglichkeit, den Studierenden veranstaltungsrelevante Literatur (Fachartikel, Buchauszüge etc.) urheberrechtskonform über einen digitalen Semesterapparat bereitzustellen. Sie erstellen manuell oder per BibTeX-Import eine Literaturliste und beauftragen die UB per Knopfdruck, die gewünschten Titel als PDF-Dokument bereitzustellen (siehe Abbildung).

screenshot literaturmodul

Abb.: Screenshot des L²P-Literaturmoduls

Die UB prüft dann, ob die Digitalisierung aus urheberrechtlicher Perspektive zulässig ist. Hierbei wird u.a. geprüft, ob bei Auszügen aus Büchern die Anzahl der zu digitalisierenden Seiten die erlaubten 12 Prozent des Gesamtwerks (maximal 100 Seiten) nicht überschreitet und ob es ein digitales Angebot gibt, auf das verlinkt werden muss. Ist der Auftrag urheberrechtskonform, werden die gewünschten Passagen digitalisiert und die anfallenden Gebühren an die VG Wort abgeführt. Die Studierenden können das PDF dann für die Dauer der Veranstaltung herunterladen und nutzen.

Sollte es ein digitales Angebot des Verlages geben, erstellt die UB kein PDF, sondern verlinkt auf das Angebot. Sollte der Titel, aus dem digitalisiert werden soll, nicht in der UB vorhanden sein, wird dieser nach Möglichkeit beschafft.

Sie können das Literaturmodul ganz einfach selbst per Häkchen in den Lernraum-Einstellungen aktivieren. Eine Anleitung zum Literaturmodul finden Sie in den L²P-Tutorials (PDF-Download). Dort finden Sie auch die relevanten Bestimmungen des Urheberrechts zur Bereitstellung von Literatur im Rahmen von Lehrveranstaltungen. Bei Fragen wenden Sie sich an den L²P-Support.

„Ment4You” – neues Mentoring-Programm des Netzwerks für Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte

12. Juli 2016 | von

Logo Ment4you

Rund 26 Prozent aller Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund. In den unteren Jahrgangsstufen zumeist weit mehr, insbesondere in den Ballungsgebieten. Der Anteil der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte beträgt aber nur etwa fünf Prozent. Dabei sind gerade sie sichtbare Beispiele für einen gelungenen Aufstieg durch Bildung und stellen mit ihrem jeweiligen individuellen kulturellen und sozialen Kapital eine Ressource für jede Schule dar. Vor diesem Hintergrund wurde 2007 das Projekt Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte vom Ministerium für Schule und Weiterbildung in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Integrationsministerium initiiert.

Vielfalt der Herkunft bedeutet auch Vielfalt von Wissen. Um dies zu wecken und zu nutzen, brauchen wir in NRW mehr Lehrkräfte mit Migrationshintergrund.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze über Ment4You

Neu ist das vom NRW-Wissenschaftsministerium unterstützte Programm Ment4You, das bereits im Studium ansetzt. Mit dem Projekt können an den Hochschulen Mentorinnen und Mentoren ausgebildet und ein Unterstützungssystem eingerichtet werden. Das Programm von Studierenden für Studierende ist damit ein wichtiger Baustein bei der Verbesserung der Betreuungssituation der Lehramtsstudierenden sowie beim Aufbau von interkultureller Kompetenz.

Ziele von Ment4You

  • Die Abbruchquote bei Lehramtsstudierenden mit Zuwanderungsgeschichte durch eine gezielte Betreuung senken
  • Lehramtsstudierende mit Zuwanderungsgeschichte studienbegleitend informieren und durch gezielte persönliche Betreuung in ihrem Studium unterstützen (Studienorganisation, Karriereplanung etc.)
  • Studierende mit Zuwanderungsgeschichte aus nicht akademischen Haushalten verstärkt in soziale und akademische Netzwerke einbinden
  • Studierende mit Zuwanderungsgeschichte bei der Entfaltung ihres jeweiligen individuellen Potenzials beraten und unterstützen
  • Im Themenfeld Diversität in verschiedenen Bereichen Wissen generieren und Expertise bei den Beteiligten schaffen
  • Durch Stärkung der Studierenden die positive Sichtbarkeit von Diversität an der Hochschule erhöhen und so der oft negativen Wahrnehmung von Migrationshintergrund und Heterogenität entgegengewirken

Das Mentoringprogramm soll zukünftig konstituierender Bestandteil der Lehramtsstudierenden-Netzwerke werden, die bereits an den jeweiligen Zentren für Lehre der Hochschulen verankert sind oder noch gegründet werden sollen.

Kompetenzorientiertes Prüfen – nexus-Tagung am 12. Juli 2016 in Duisburg

07. Juli 2016 | von

Das Projekt nexus veranstaltet in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen am 12. Juli 2016 die Tagung “Kompetenzorientiertes Prüfen”. Ziel der Veranstaltung ist es, anhand von Best Practice-Beispielen verschiedene Arten des kompetenzorientierten Prüfens aufzuzeigen. In Form von Impulsvorträgen, Plenumsdiskussionen und fachspezifischen Workshops können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen über kompetenzorientierte Prüfungsformate vertiefen und sie in ihrer Vielfalt diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrende und Studierende, die an der didaktischen und qualitativen Entwicklung von Studium und Lehre beteiligt sind.

Weitere Informationen stehen als PDF zur Verfügung.

Talk Lehre 2016 – Qualitätssicherung und -management in Studium und Lehre

05. Juli 2016 | von
AS_Lehre_024

Foto: Andreas Schmitter

Der am 29. Juni 2016 bereits zum sechsten Mal durchgeführte Talk Lehre stand ganz im Zeichen von Qualitätssicherung und -management in der Lehre an der RWTH Aachen. Der Rektor der RWTH, Professor Ernst Schmachtenberg und der AStA-Vorsitzende, Fabian Kommer, konnten in ihren Eröffnungsreden über 200 Gäste und Hochschulangehörige begrüßen.

Mit Professor Philipp Pohlenz war erstmalig auch ein externer Experte und Referent eingeladen, der sich mit dem Thema „Qualitätsmanagement in Studium und Lehre – Muss oder Mode?“ auseinandersetzte. Dabei stellte er Herausforderungen und mögliche Lösungen bei der Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems vor und betonte, dass die erfolgreiche Erarbeitung gemeinsamer Qualitätsvorstellungen nur unter Einbeziehung aller Hochschulgruppen gelingen kann.

Daran anknüpfend griff Professor Robert Schmitt die Herausforderungen am Beispiel der RWTH auf und zeigte auf, wie mit gemeinsam erarbeiteten Qualitätszielen die Lehre in Aachen verbessert werden soll. Weiterlesen »

Amazon-Portal für offene Lernunterlagen in den USA gestartet

04. Juli 2016 | von

Seit kurzem können sich Lehrkräfte und Schulen in den USA unter amazoninspire.com für ein Portal für Lernunterlagen im Schulbereich anmelden. Offen lizenzierte Lernunterlagen (Open Educational Resources, OER) werden voraussichtlich eine zentrale Bedeutung für die Plattform haben. Lehrkräfte werden aufgefordert, eigene Werke hochzuladen und vorhandene Unterlagen zu bewerten.

Mit der kurz zuvor veröffentlichten Initiative #GoOpen verfolgt auch das US-Bildungsministerium das Ziel, offene Lernunterlagen zum Standard an US-amerikanischen Schulen zu machen. Ganze Schulbezirke werden aufgefordert, alte Schulbücher kontinuierlich durch offen lizenzierte Lernunterlagen zu ersetzen, wie Joseph South vom Office of Educational Techology ausführt. Informationen dazu gibt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.