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Logbuch Lehre

Forum Q 2016: „Lehrentwicklung und Qualitätsmanagement – Hochschullehre auf dem Weg vom Frosch zum Prinzen?“

21. September 2016 | von

Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung lädt unter dem Titel „Lehrentwicklung und Qualitätsmanagement – Hochschullehre auf dem Weg vom Frosch zum Prinzen?“ zum Forum Qualität in Studium und Lehre 2016 am 10. und 11. November 2016 nach Hannover ein. Die Tagung greift aktuelle Themen und Herausforderungen aus den Arbeitsfeldern Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität von Studium und Lehre auf und fragt dabei auch nach den Möglichkeiten und Grenzen ihrer Kooperation.

Die Veranstaltung integriert Vorträge aus Wissenschaft und Hochschulpraxis. Themenbezogene Foren bieten ausgehend von Beiträgen zu Praxisbeispielen und Forschungsergebnissen die Möglichkeit zum strukturierten kollegialen Austausch rund um die oben genannten Fragestellungen. Sie richtet sich an folgende Personen:

  • ProrektorInnen und VizepräsidentInnen für Studium und Lehre
  • Fakultäts und FachbereichsleiterInnen
  • Lehrende, Verantwortliche aus dem zentralen und dezentralen Qualitätsmanagement der Hochschulen
  • ProjektleiterInnen
  • ProjektmitarbeiterInnen des Qualitätspakts Lehre und der Qualitätsoffensive Lehrerbildung
  • MitarbeiterInnen aus zentralen Einrichtungen für Studium und Lehre sowie Hochschuldidaktik

Nähere Informationen zur Tagung und zur Online-Anmeldung finden Sie im Internet.

Nutzungsstatistiken zu L²P – Teil 3: Lernraumnutzung

19. September 2016 | von

Im dritten Teil der Serie zu L²P-Nutzungsstatistiken geht es um die Nutzung der Lernräume insgesamt und in den einzelnen Fakultäten.

Aktive Lernräume

Aktive Kurse pro Fakultät, arithmetisches Mittel, 18.-31.7.2016

Abb. 1: Aktive Kurse pro Fakultät, arithmetisches Mittel, 18. bis 31.7.2016 (Für vergrößerte Ansicht bitte das Bild anklicken)

Die erste Grafik schließt an den ersten Teil der Serie an. Sie zeigt noch einmal – für einen aktuelleren Zeitraum – die Verteilung der aktiven Kurse auf die Fakultäten. Dabei wird für den Zeitraum 18. bis 31. Juli 2016 gezählt, welche Kurse einer Fakultät mindestens einmal täglich angeklickt wurden. Dabei sind die Kurse aller Semester inbegriffen, Verschiebungen in den Anteilen pro Semester werden also ausgeblendet. Die Anteile basieren auf dem arithmetischen Mittel im Betrachtungszeitraum.

Aktive Kurse pro Fakultät, absolute Anzahl, 18.-31.7.2016

Abb. 2: Aktive Kurse pro Fakultät absolut, arithmetisches Mittel, 18. bis 31.7.2016 (Für vergrößerte Ansicht bitte das Bild anklicken)

Die zweite Grafik zeigt die absoluten Werte pro Fakultät. Anhand der beiden Darstellungen wird deutlich, dass die Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften sowie die Fakultät für Maschinenwesen mit jeweils einem knappen Fünftel die meisten aktiven Kurse besitzen. Die Philosophische Fakultät, die sehr viele kleine Veranstaltungen besitzt, folgt mit bereits deutlich weniger aktiven Lernräumen auf dem dritten Platz. Die weiteren Fakultäten folgen mit größerem Abstand.

Seitenaufrufe

Seitenaufrufe pro Fakultät, arithmetisches Mittel, 18.-31.7.2016

Abb. 3: Seitenaufrufe pro Fakultät, arithmetisches Mittel, 18. bis 31.7.2016 (Für vergrößerte Ansicht bitte das Bild anklicken)

Die dritte Darstellung zeigt im Vergleich dazu die absolute Anzahl der Seitenaufrufe pro Fakultät im Zeitraum 18. bis 31. Juli 2016. Hier kommt die hohe Anzahl von Studierenden zum Tragen, die große Fakultäten wie Maschinenwesen haben. Auch hier wird nicht differenziert, wie viele Klicks auf die einzelnen Semester entfallen. Verschiebungen in den Anteilen pro Semester sind daher nicht sichtbar. Erneut bildet das arithmetische Mittel die Basis.

Verteilung der Seitenaufrufe pro Fakultät, arithmetisches Mittel, 18.-31.7.2016

Abb. 4: Verteilung der Seitenaufrufe pro Fakultät, arithmetisches Mittel, 18. bis 31.7.2016 (Für vergrößerte Ansicht bitte das Bild anklicken)

Die vierte Grafik liefert die prozentualen Anteile der Seitenaufrufe in den einzelnen Fakultäten. Basis der Darstellung ist das arithmetische Mittel für den genannten Zeitraum. Die Grafik verdeutlicht noch einmal, wie sich im Vergleich zu den täglich aktiven Lernräumen das Verhältnis zugunsten der großen Fakultäten mit hohen Studierendenzahlen verschiebt. Beinahe ein Drittel der Aufrufe entfällt hier auf die Fakultät Maschinenwesen, ein knappes Fünftel auf die Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Den dritten Platz belegt mit bereits deutlichem Abstand die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Die kleine Philosophische Fakultät fällt erwartungsgemäß deutlich zurück.

Ausblick

Im nächsten Teil der Serie betrachten wir die Nutzung der einzelnen Lernraumbereiche.

Physiker der RWTH entwickeln Experimentier-App „phyphox“

16. September 2016 | von

Mitarbeiter des II. Physikalischen Instituts der RWTH Aachen haben eine App entwickelt, mit der Schüler, Studierende und Interessierte Physikexperimente selbständig durchführen und weiterentwickeln können. „Phyphox“, kurz für „physical phone experiments“, nutzt die Vielzahl der in Handys standardmäßig integrierten Sensoren als Basis für verschiedene experimentelle Messungen.

Mithilfe des Beschleunigungssensors kann die App beispielsweise Pendelbewegungen aufzeichnen und Rotationsbeschleunigungen bestimmen oder mithilfe des Luftdrucksensor zeitaufgelöste Höhenunterschiede und somit die Geschwindigkeit eines Aufzugs ermitteln. Auch für die Bestimmung von Entfernungen von Objekten eignet sich die App: Der Lautsprecher des Handys sendet kurze Schallimpulse, über das Mikrofon werden die Entfernungen der Reflexionen ermittelt.

„Die Idee zu ,phyphox‘ und zur Nutzung der Handysensoren für die Physiklehre entstand Anfang 2015 im Rahmen von einfachen Wohnzimmerexperimenten“, erzählt Professor Christoph Stampfer vom II. Physikalischen Institut. Unter der Leitung von Dr. Sebastian Kuhlen wurde in der Folge eine umfangreiche App mit einem enormen didaktischen Potential entwickelt.

„Experimente mit dem Smartphone stellen eine gute Möglichkeit für Schüler und Studierende dar, selbständig Experimente durchzuführen und Experimentier-Erfahrung zu sammeln“, sagt Kuhlen. Für Schulen ist die App interessant, um kostengünstig Experimente in den Unterricht einzubauen. An Hochschulen erlaubt sie, moderne Unterrichtsmethoden weiterzuentwickeln und das „Flipped-Classroom“-Konzept in der Experimentalphysik umzusetzen. Was die Anwendung von anderen unterscheidet, erklärt Sebastian Kuhlen: „Sämtliche Messdaten werden direkt in der App ausgewertet und können in Echtzeit am PC, Tablet oder einem anderen Smartphone präsentiert und mitverfolgt werden.“ Umgekehrt können die Daten von diesen Geräten auch ferngesteuert werden und die Nutzer haben die Möglichkeit, eigene Experimente mit einem Editor zu entwickeln. Die App ist kostenlos für Android und iOS verfügbar.

RWTHonline-Infoveranstaltung für Hochschulmitglieder

14. September 2016 | von
Peter Hinschlaeger

Foto: Peter Hinschlaeger

Am Freitag, den 30. September 2016, findet von 9 bis 12 Uhr in der 6. Etage des SuperC eine Infoveranstaltung zur Einführung von RWTHonline statt. Die neue Campus-Management-Software wird bis Ende 2018 die bisher genutzten Systeme CAS CAMPUS und HIS-ZUL/POS/SOS ablösen. Mitglieder der Hochschule, insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Fakultäten, die mit der Organisation von Studium und Lehre betraut sind und viel mit CAMPUS arbeiten, sind herzlich eingeladen, sich über den Stand der Einführung von RWTHonline zu informieren.

Die Agenda sieht an diesem Vormittag folgende Punkte vor:

  • Grußworte des Prorektors für Lehre
  • Stand des Gesamtprojekts
  • Bisherige Änderungen in der Hochschule im Zusammenhang mit der Software-Einführung
  • Wichtigste aktuelle Themen aus den Teil- und Koordinationsprojekten
  • Strategie der Weiterentwicklung des Grazer Standardsystems CAMPUSonline
  • Erster Blick auf das neue System RWTHonline mit den bis dahin eingepflegten Strukturen und Daten

Pause

  • Posterausstellung zu den 11 Teil- und Koordinationsprojekten
  • Vorstellung der neuen Oberfläche von CAMPUSonline (Version 3.0)

Im Zuge des zweiten Teils der Veranstaltung finden Sie ausreichend Gelegenheit, um mit den Vertreterinnen und Vertretern des Kooperationspartners der RWTH, der Technischen Universität Graz, der Aachener Projektleitung und den Teilprojektleiterinnen und -leitern ins Gespräch zu kommen und sich über die für Sie besonders relevanten Aspekte der Software-Einführung zu informieren.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Noch ein Hinweis:

Während der Veranstaltung wird ein Fotograf Aufnahmen machen. Wenn Sie nicht fotografiert werden möchten, geben Sie uns im Vorfeld der Veranstaltung bitte kurz Bescheid.

Kontakt: Uta Christoph, PuL-Projekt

Flüchtlingen eine Chance bieten

12. September 2016 | von

Die Integration ausländischer Studierender in Deutschland ist schon lange eine Aufgabe, für die sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) engagiert. Seit vergangenem Jahr liegt dabei ein besonderer Fokus auf Maßnahmen, die studieninteressierten Flüchtlingen eine Perspektive bieten. Um hierfür gezielt auch digitale Mittel zu nutzen, fördert das BMBF ab jetzt die innovative Bildungsplattform „Kiron Open Higher Education“ im Verbund mit ihren Partnerhochschulen RWTH Aachen und Fachhochschule Lübeck.

Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel

Kiron Open Higher Education ist ein im Frühjahr 2015 gegründetes soziales Start-up, das Flüchtlingen in enger Kooperation mit Partnerhochschulen über digitale Lehr- und Lernformate die Möglichkeit eines gleitenden Hochschulzugangs eröffnet. Das BMBF war seit der Gründung in engem Austausch mit der gemeinnützigen Initiative und wird Kiron nun bei seiner strategischen Weiterentwicklung und Professionalisierung fördern. Für das Pilotvorhaben „INTEGRAL2 – Integration und Teilhabe von Geflüchteten im Rahmen von digitalen Lehr- und Lernszenarien“ stellt das BMBF den Verbundpartnern ab September diesen Jahres 2,1 Millionen Euro für zunächst 13 Monate bereit.

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RWTH reicht 33 Anträge für Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre ein

07. September 2016 | von

Die Ausschreibung des Stifterverbandes und des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen ist an der RWTH auf reges Interesse gestoßen. Insgesamt werden 40 der mit bis zu 50.000 Euro dotierten Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre vergeben. 33 Projektvorschläge sind beim ETS-Team eingegangen, das sich um die zentrale Einreichung gekümmert hat.

Neben der hohen Anzahl ist es sehr erfreulich, dass sich Lehrende aus fast allen Fakultäten beworben haben! Der akademische Grad reicht von Doktorandinnen und Doktoranden bis zu erfahrenen Professorinnen und Professoren und zeigt das breite Interesse für Verbesserungen in der Lehre an der RWTH Aachen. Die Entscheidungen sind für Mitte November angekündigt. Wir sind gespannt!

Entwicklung professioneller Lehrerpersönlichkeiten

05. September 2016 | von

Der „Aachener Dialog zum Praxissemester“ geht in die zweite Runde.

Wann? 23. September 2016, 9.30 bis 17 Uhr

Wo? Einhard Gymnasium und Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Aachen

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrende sowie Referendarinnen und Referendare in der Aachener Ausbildungsregion mit und ohne Erfahrung im Praxissemester. Das Angebot ist eine Kooperation aller am Praxissemester beteiligten Schulen, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und dem Lehrerbildungszentrum der RWTH Aachen.

Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Lehrerprofessionalisierung. In fachbezogenen und überfachlichen Workshops lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Praxissemesterstudierende auf dem Weg zur Lehrerpersönlichkeit unterstützt werden können.

Für Lehrerinnen und Lehrer liegt die Veranstaltung im dienstlichen Interesse. Die Teilnahme ist kostenlos, für Verpflegung ist gesorgt.

Eine Anmeldung ist bis zum 8. September 2016 möglich.

Nutzungsstatistiken zu L²P – Teil 2: Seitenaufrufe

02. September 2016 | von

Die MATSE-Azubis des CiL haben ein neues Monitoring-Werkzeug für die Lehr- und Lernplattform L²P fertiggestellt. Damit lassen sich auf der Basis von Logdaten seit dem Sommersemester 2016 für wählbare Zeiträume detaillierte Reports zur generellen Systemnutzung erstellen. Um Ihnen einen Eindruck der Möglichkeiten des neuen Tools und der Art und Weise der L²P-Nutzung zu vermitteln, stellen wir Ihnen in einer Artikelserie einige ausgewählte Nutzungsstatistiken vor.

Der erste Teil der Serie behandelte die Anzahl der Lernräume im SS 2016 und ihre Verteilung auf die Fakultäten. Im zweiten Teil geht es um die Anzahl der Seitenaufrufe, ihre Verteilung auf Wochentage und Tageszeiten sowie die Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer. Weitere Teile der Serie folgen in den nächsten Wochen.

Seitenaufrufe pro Wochentag

Aufrufe proTag, Balkendiagramm, 18.07.-31.07.16

Abb. 1: Aufrufe pro Wochentag, Zeitraum 18.-31.7.2016 (Für vergrößerte Ansicht bitte das Bild anklicken)

Die erste Grafik zeigt die Aufrufe pro Wochentag für den Zeitraum 18. bis 31. Juli 2016. Die zweite dieser beiden Wochen ist dabei die erste Woche der vorlesungsfreien Zeit, in der die Prüfungen beginnen. Da die meisten Veranstaltungen an den Tagen Montag bis Donnerstag stattfinden, konzentriert sich die Aktivität erwartungsgemäß auf diese Tage und nimmt zum Wochenende hin ab. Samstags wird L²P am wenigsten genutzt, mittwochs am meisten. Das bestätigen die Statistiken anderer Semesterwochen. Die Gesamtzahl der Aufrufe für die beiden hier betrachteten Wochen lag bei 8.892.877 beziehungsweise 9.395.962. Weiterlesen »

ExAcT Lunch Lehre: Erfolgreicher Studieneinstieg durch bedarfsorientierte Beratung und Betreuung

30. August 2016 | von

Lunch Lehre1

Politik oder Medizin? Biologie oder doch eine Ingenieurwissenschaft? Die Entscheidung für ein Studienfach ist für viele Abiturienten eine der schwierigsten und schwerwiegendsten, die sie bisher zu treffen hatten.

Immer häufiger finden sich Studienanfänger zu Beginn ihrer akademischen Laufbahn in der Situation, dass sie nicht gut oder gar nicht über das jeweilige Fach informiert waren, andere Vorstellungen hatten oder eine Entscheidung aus dem Bauch heraus getroffen haben. Oft zeigt sich eine derartige Fehleinschätzung in fachlichem Desinteresse oder mangelnder Begeisterung, aber auch in Leistungsproblemen und im schlimmsten Fall im Studienabbruch. Bei dem Überfluss an Studienwahlmöglichkeiten (man denke an alternative Studiengänge wie “Vegan Food Management”) ist es umso wichtiger, eine rechtzeitige Beratung und gute Betreuung zu erhalten. Weiterlesen »

CHE: Zunahme und Ausdifferenzierung von Studiengängen ist überwiegend gut begründet

25. August 2016 | von

CHE LogoDas Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) kommt zu dem Schluss, dass die Debatte über zu viele und zu differenzierte Studiengänge oft zu pauschal und undifferenziert geführt wird. In der Analyse Zu viel Vielfalt? Warum die Ausdifferenzierung der Studiengänge kein Drama ist (PDF), die auf Daten aus dem Hochschulkompass und dem CHE-Ranking basiert, werden folgende Ergebnisse genannt:

  • Die quantitative Zunahme ist wesentlich durch die Umstellung auf das zweistufige Modell bedingt
  • die Zahl der grundständigen Angebote ist annähernd stabil
  • die Ausdifferenzierung ist überwiegend gut begründet

Das CHE empfiehlt, die Balance zwischen Spezialisierung und Generalisierung fach- und standortspezifisch zu prüfen. Generell solle die Ausdifferenzierung mit einer breit angelegten Studieneingangsphase gekoppelt, das konsekutive „Standardmodell“ aufgebrochen und größtmögliche Transparenz geschaffen werden.