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Forschungsdaten – Aktuelles und Wissenswertes

Testbetrieb RWTH-Metadatentool

17. Januar 2017 | von

Metadaten sind ein wichtiges Mittel, um Forschungsdaten auffindbar und nachnutzbar zu machen. Im Rahmen des Projekts zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen wurde ein Metadatentool entwickelt, das sich nun im Testbetrieb befindet.

Die Webanwendung ermöglicht allen Mitarbeitenden der RWTH die strukturierte Erfassung von Metadaten gemäß eines vorgegebenen Schemas. Als Default steht das RADAR-Metadatenschema zur Verfügung. Die eingegebenen Metadaten können in einer zentralen Datenbank abgelegt werden. Alternativ können Sie aber auch eine RDF-formatierte XML-Datei Ihrer Metadaten herunterladen, ohne dass Daten zentral gespeichert werden.

Nutzen Sie bereits ein eigenes Schema zur Beschreibung Ihrer Forschungsdaten? Gibt es in Ihrem Fachbereich geeignete Metadatenschemata? Das Tool ist offen, weitere Schemata zu implementieren. Sofern es für Ihr Fachgebiet bereits ein etabliertes Metadatenschema gibt, setzen wir dieses in der Anwendung für Sie um. Gerne beraten wir Sie zu dem Thema und unterstützen Sie bei der Erarbeitung eines angepassten Metadatenschemas für Ihre Einrichtung. Kontaktieren Sie uns einfach: servicedesk@rwth-aachen.de

Einen ersten Einstieg in die Funktionen bietet die Dokumentation. Die Anwendung selbst finden Sie hier. Das Metadatentool wird kontinuierlich weiter entwickelt, so dass Sie uns mit Ihrem Feedback sehr helfen!

Neue Informations­plattform zum Forschungsdatenmanagement

22. Dezember 2016 | von

Finanziert von Baden-Württembergs Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ist jetzt die Informations­plattform forschungsdaten.info online. Sie richtet sich explizit an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und bietet eine kompakte und trotzdem sehr informative Einführung in den Themenkomplex des Forschungs­daten­managements.

Neben den thematisch übersichtlich strukturierten Informationen zum Forschungsdatenmanagent finden Sie unter Support weiterführende Links zu Videos, Anleitungen und Tools anderer Anbieter. Damit lädt die Informationsseite gleichermaßen zum Stöbern, Nachschlagen und Einsteigen in die Materie ein!

Langzeitverfügbarkeit digitaler Daten an der RWTH

09. Dezember 2016 | von

Die Sicherstellung der Langzeitverfügbarkeit (LZV) von elektronischen Daten, die an der RWTH in großem Umfang produziert werden, umfasst folgende drei Ebenen:

  1. Die Integrität der Daten muss sichergestellt werden, sodass die Dateien lesbar bleiben. Dies wird auch als sogenannten „Bit Stream Preservation“ bezeichnet.
  2. Um die Daten langfristig nutzen zu können, ist es darüber hinaus erforderlich, die technische Lesbarkeit der Dateiformate sicherzustellen. Sollte beispielsweise ein „altes“ Dateiformat von aktuellen Versionen eines Anwendungsprogramms nicht mehr gelesen werden können, ist eine Formatkonversion erforderlich. Dies wird als „logical Preservation“ bezeichnet.
  3. In der dritten Ebene, der sogenannten „Semantic Preservation“ wird die inhaltliche Interpretierbarkeit der Dateninhalte sichergestellt.

Die erste Ebene der „Bit Stream Preservation“ wird bereits durch das Archivangebot des IT Centers abgedeckt. Um dies zu einem ganzheitlichen LZV Angebot auszubauen, beteiligt sich die RWTH als Pilotpartner am NRW-Projekt „Langzeitverfügbarkeit für Hochschulen“. Dabei finanziert das Land Beschaffung, Aufbau und Inbetriebnahme einer landesweiten Lösung, die auf der Software Rosetta der Firma Ex Libris basiert. Federführend für den Aufbau ist das Hochschulbibliothekszentrum, kurz hbz, in Köln. Zum Projektstart, hat die RWTH die Pressemitteilung „Digitales Wissen langfristig sichern und verbreiten“ verfasst.

Auftaktveranstaltung zum Forschungsdatenmanagement am Forschungszentrum Jülich

17. November 2016 | von

Am 11.11.2016 fand am Forschungszentrum Jülich (FZ Jülich) eine erfolgreiche Veranstaltung zum Thema Forschungsdatenmanagement statt, bei der auch die Projektgruppe der RWTH Aachen vertreten war.

Durch die Veranstaltung wird die übergreifende Bedeutung des Forschungsdatenmanagement unterstrichen. Professor Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des FZ Jülich und Dr. Bernhard Mittermaier, Leiter der Zentralbibliothek am FZ Jülich, betonten in ihren Vorträgen sowie in einer anschließenden Fragerunde die Wichtigkeit und den Nutzen des Forschungsdatenmanagements für die Gemeinschaft, aber auch für jede Wissenschaftlerin und jeden Wissenschaftler selbst.
Weitere Beiträge zu ersten Erfahrungen mit Forschungsdatenmanagement rundeten die Veranstaltung ab. Auch die Projektgruppe der RWTH Aachen hat innerhalb eines Vortrags die Struktur des Projektes und bereits gemachte Erfahrungen vorgestellt.

Mit dieser Veranstaltung wurde ein Aufruf an alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FZ Jülich gestartet, die sich am Projekt „Forschungsdatenmanagement am FZ Jülich“ beteiligen möchten und somit als eine der Ersten von den Vorteilen profitieren.

„Mit dem Forschungsdatenmanagement haben wir alle die Möglichkeit die Zukunft mit zu gestalten und Fehler, wie sie in Vergangenheit bei Textpublikationen gemacht wurden, zu vermeiden.“
(Dr. Bernhard Mittermaier)

New website on Research Data Management

04. Oktober 2016 | von

Our newly launched website has a fresh look and clear navigation and is striving to inform on all topics regarding data management:

Get help in writing a data management plan or defining metadata for your project. Find out what funders require from you, where to store your data during your project and after and how to make your data accessible and re-usable.

For more details about any of these questions or to learn more about the services we offer, please visit the new website on Research Data Management at RWTH Aachen or  Forschungsdatenmanagement.

Neues Video „Warum Forschungsdatenmanagement?“

01. Juli 2016 | von

Die Projektgruppe zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen hat ein Einführungsvideo „Warum Forschungsdatenmanagement?“ veröffentlicht. In drei Minuten werden die vier wichtigstens Vorteile eines guten Forschungsdatenmanagements vorgestellt: Sicherheit, Sichtbarkeit, Nachnutzbarkeit und die gute wissenschaftliche Praxis.

Das Video darf auch für Veranstaltungen genutzt werden. Bei Interesse kontaktieren Sie einfach servicedesk@rwth-aachen.de.

Weitere Informationen zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen finden Sie unter www.rwth-aachen.de/fdm, oder Sie wenden sich direkt an das Team: servicedesk@rwth-aachen.de.

Weiterbildungsangebote zum Forschungsdatenmanagement

24. Juni 2016 | von

Forschungsdaten sind Grundlage und Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit. Ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit dieser wertvollen Wissensressource steigert die Effektivität der Forschung und wird zunehmend auch von Drittmittelgebern gefordert.

An der RWTH Aachen arbeitet eine Projektgruppe bestehend aus Mitarbeitenden des IT Centers, der Universitätsbibliothek, der Zentralen Hochschulverwaltung und Vertretern der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Aufbau zentraler Infrastrukturangebote und hat sich zum Ziel gesetzt ein umfassendes Beratungs- und Weiterbildungsangebot während der Projektlaufzeit zu etablieren.

Aktuell gibt es bereits folgende Angebote zur Weiterbildung, die sich an die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RWTH Aachen richten:

  • Das regelmäßig stattfinde CDS-Seminar „Management von Forschungsdaten“ gibt in zwei Stunden einen kompakten Überblick über die Aufgaben in der Organisation und Dokumentation von Forschungsdaten sowie die Service- und Infrastrukturangebote der RWTH Aachen. Nächster Termin: 07.07.2016
  • Der ganztägige Workshop „Management von Forschungsdaten“ geht vertiefend und anhand praktischer Übungen auf die Themen Dokumentation, Publikation, Archivierung und gemeinsame Bearbeitung von Forschungsdaten sowie das Schreiben eines Datenmanagementplans ein. Nächster Termin: 12.07.2016

In allen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit über konkrete Probleme zu diskutieren. Zudem können Sie sich bei Fragen zum Forschungsdatenmanagement jederzeit auch direkt an den ServiceDesk wenden und ggf. einen Beratungstermin vereinbaren.

Leitlinie zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen verabschiedet

05. April 2016 | von

Das Rektorat der RWTH Aachen mit Beteiligung der Dekanerunde und des Senats hat am 8. März 2016 die Leitlinie zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen verabschiedet.

In der Leitlinie verpflichtet sich die RWTH Aachen, ihre Forschungsdaten sicher und nachnutzbar aufzubewahren und diese zur Nachnutzung bereitzustellen. Es wird anerkannt, dass die Umsetzung die Situation und Besonderheiten der Fächerkulturen zu berücksichtigen hat.

Während jeder Forschende selbst für das Management seiner Forschungsdaten verantwortlich ist bietet die Hochschule zentrale Infrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Forschungsdaten sowie geeignete Beratungs- und Schulungsangebote an.

Bei Fragen und Anregungen zur Leitlinie und zum Thema Forschungsdatenmanagement wenden Sie sich bitte an die zuständige Projektgruppe aus IT Center, UB und Dezernat 4:

Telefon: 0241 80 24680
E-Mail: servicedesk@rwth-aachen.de
Homepage: www.rwth-aachen.de/fdm

CDS-Kurs „Management von Forschungsdaten“ am 29.01.2016

18. Januar 2016 | von

Forschungsdaten sind Grundlage und Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit. Ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit dieser wertvollen Wissensressource steigert die Effektivität der Forschung und wird zunehmend auch von Drittmittelgebern gefordert.

Möchten Sie Ihren persönlichen Umgang mit Forschungsdaten optimieren, dann kommen Sie zum nächsten CDS-Kurs „Management von Forschungsdaten“, der am Freitag, den 29.01.2016 in der Universitätsbibliothek stattfindet. Dieser interdisziplinäre Kurs gibt Ihnen einen Überblick über das Themengebiet und die Unterstützungsangebote seitens der RWTH.

Bei Fragen zu Kursinhalten wenden Sie sich bitte an das Team Forschungsdaten der UB: forschungsdaten@ub.rwth-aachen.de

Themenschwerpunkt Forschungsdatenmanagement auf dem Infotag des IT Centers am 20.01.2016

08. Januar 2016 | von

Der zweite Infotag des IT Centers steht unter dem Motto „eScience“ und findet am Mittwoch, den 20. Januar 2016 im Foyer des Gebäudes Kopernikusstr. 6 statt. Beginn ist 9.00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Drei Vorträge bilden den thematischen Schwerpunkt zum Forschungsdatenmanagement:

  • Albert Bilo, CIO und Direktor der Universitätsbibliothek an der Universität Duisburg-Essen wird über den Stand von Forschungsdatenmanagement in NRW berichten.
  • Einen Einblick in die Praxis des Forschungsdatenmanagements in interdisziplinären Forschungsprojekten gibt Prof. Georg Bareth von der Universität zu Köln.
  • Benedikt Magrean, Geschäftsführer des IT Centers, informiert über den Stand und die geplanten Aktivitäten zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen.

In den Pausen bietet eine Poster-Ausstellung Anregungen zu ausführlichem Austausch im persönlichen Gespräch.

Neben dem Schwerpunktthema werden noch viele weitere Vorträge zu verschiedenen Themen der Hochschul-IT angeboten. Das vollständige Programm finden Sie hier.