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Forschungsdaten – Aktuelles und Wissenswertes

Kategorie: ‘Informationen & Beratung’

Reihe NFDI-Konsortien Vol. II – NFDI4Immuno, NFDI4Memory und NFDI4Microbiota

24. September 2020 | von

Im Rahmen der Reihe „NFDI Konsortien Vol. II“ haben wir Ihnen beim letzten Mal die Konsortien NFDI4Agri, NFDI4DataScience und NFDI4Earth vorgestellt. Diese Woche geht es mit den Initiativen NFDI4Immuno, NFDI4Memory und NFDI4Microbiota weiter. Weiterlesen »

Reihe NFDI-Konsortien Vol. II – NFDI4Agri, NFDI4DataScience und NFDI4Earth

16. September 2020 | von

Im Rahmen der Reihe „NFDI Konsortien Vol. II“ haben wir Ihnen beim letzten Mal die Konsortien DAPHNE4NFDI, FAIRmat und MaRDI vorgestellt. Diese Woche geht es mit den Initiativen NFDI4Agri, NFDI4DataScience und NFDI4Earth weiter. Weiterlesen »

Reihe NFDI-Konsortien Vol. II – DAPHNE4NFDI, FAIRmat und MaRDI

10. September 2020 | von

Nachdem der Beitrag über die beiden Konsortien BERD@NFDI und ColDiRPS letzte Woche den Anfang unserer Reihe „NFDI Konsortien Vol. II“ gemacht hat, geht es diese Woche mit DAPHNE4NFDI, FAIRmat und MaRDI weiter. Weiterlesen »

Veranstaltungshinweis: Forschungsdatenmanagement mit GitLab – Berichte aus der Praxis

31. August 2020 | von

Am Mittwoch, den 02.09.2020, 14:00 – 15:30 Uhr findet die virtuelle Veranstaltung „Forschungsdatenmanagement mit GitLab – Berichte aus der Praxis“ statt.

Diese richtet an Forschungsdatenmanager*innen, Mitarbeiter*innen von Rechenzentren und interessierte Forscher*innen.

Gitlab

Die Open Source Webanwendung GitLab, die zum Management von Softwareprojekten auf Basis der Versionsverwaltung Git entwickelt wurde, eröffnet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im Forschungsdatenmanagement.

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NFDI Zenodo Community Collection ist online

13. August 2020 | von

Das NFDI-Direktorat hat bei Zenodo eine Community Collection eingerichtet, um Dokumente, Anträge und Präsentationen zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur zu teilen.

Zenodo

Zenodo ist eine Online-Speicherplattform, die sowohl für wissenschaftliche Datensätze, als auch für wissenschaftsbezogene Software, Publikationen, Berichte, Präsentationen usw. genutzt werden kann.

Der Speicherdienst Zenodo integriert den Repository-Dienst GitHub, um dort gespeicherte Quelltexte zitierfähig zu machen. Zenodo hilft somit Forschenden, Anerkennung zu erhalten, indem es die Forschungsergebnisse zitierfähig macht und sie durch OpenAIRE in bestehende Berichtslinien an Fördereinrichtungen wie die Europäische Kommission integriert. Zitierinformationen werden unter anderem auch an DataCite weitergeleitet.

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Online-Seminar-Reihe: „Exploring annotation and metadata initiatives for engineering data“

20. Juli 2020 | von

Die Research Data Alliance-Interessengemeinschaft RDM in Engineering (RDMinEng) lädt zur Online-Seminar-Reihe „Exploring annotation and metadata initiatives for engineering data” ein.

Mit den Online-Seminaren möchte RDMinEng die Arbeit ihrer auf der 14. RDA-Plenartagung eingerichteten Fokusgruppen „Datenannotation“ und „Metadaten“ fördern.
Ziel ist es, bereits bestehende oder in der Entwicklung befindliche Initiativen, Projekte und Anwendungen zu untersuchen, die auf Forschungsdaten der Ingenieurwissenschaften angewandt oder angepasst werden könnten.

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Das Konsortium NFDI4Chem stellt sich im Online-Seminar vor

25. Juni 2020 | von

Am 29. Juli 2020 wird ein Online-Seminar vom Konsortium NFDI4Chem ausgerichtet.

Worum geht es?

Darin wird es um die Vision und die geplanten Arbeitspakete des Chemie-Konsortiums gehen.
Auf dem Blog wurde bereits berichtet, dass das Ziel von NFDI4Chem die Digitalisierung aller wichtigen Schritte in der chemischen Forschung ist: NFDI4Chem unterstützt Wissenschaftler bei ihren Bemühungen, Forschungsdaten zu sammeln, zu speichern, zu verarbeiten, zu analysieren, offenzulegen und wiederzuverwenden. Maßnahmen zur Förderung eines offenen Wissenschafts- und Forschungsdatenmanagements in Übereinstimmung mit den FAIR-Datenprinzipien sind grundlegende Ziele, um der Gemeinschaft mit einem ganzheitlichen Konzept für den Zugang zu Forschungsdaten zu dienen. Das übergeordnete Ziel ist dabei der Aufbau und die Pflege einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur für den Forschungsbereich Chemie in Deutschland und die Ermöglichung innovativer Dienstleistungen und neuer wissenschaftlicher Ansätze auf der Grundlage der Wiederverwendung von Forschungsdaten. Die NFDI4Chem beabsichtigt alle Disziplinen der Chemie im akademischen Bereich zu vertreten. Das Konsortium strebt eine enge Zusammenarbeit mit thematisch verwandten Konsortien an. In der Anfangsphase konzentriert sich die NFDI4Chem insbesondere auf Daten zu Molekülen und Reaktionen einschließlich Daten für deren experimentelle und theoretische Charakterisierung.

Frau Prof. Dr. Herres-Pawlis von der RWTH wird als Co-Spoke der NFDI4Chem und weiteren Beteiligten einen Einblick in die Arbeit des Konsortiums geben.

Alle Informationen zu der Veranstaltung sind auf der Homepage von NFDI4Chem zu finden.

Schreiben Sie uns

Bei Fragen zu NFDI Konsortien und allgemeinen Fragen zum FDM schreiben Sie einfach eine Nachricht an das ServiceDesk. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.


Inhaltlich verantwortlich für den Beitrag: Daniela Hausen, Jana Baur

Chemotion – eine nachhaltige Infrastruktur für nachhaltige Forschung in der Chemie

24. Juni 2020 | von

Die Verfügbarkeit von digitalen Daten ist Voraussetzung für eine nachhaltige und erfolgreiche Forschung. Die Digitalisierung der chemischen Prozesse in experimentellen Laboren stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat man sich dieser Herausforderung gestellt. Das Ergebnis ist Chemotion – eine chemie-spezifische Forschungsdateninfrastruktur bestehend aus zwei IT-Systemen: einem elektronisches Laborjournal (ELN) und einem Web-Repositorium.

Das Projekt Chemotion

Die Gruppe um Prof. Stefan Bräse (KIT, Institut für Organische Chemie) hat in Zusammenarbeit mit dem Steinbuch Center for Computing (SCC-KIT) und der Bibliothek (KIT) mit finanzieller Unterstützung der DFG ein für Forschende frei nutzbares Open Source ELN entwickelt.
Das ELN ist gleichzeitig an ein Open Access Repositorium zur Speicherung und Veröffentlichung von Forschungsdaten angebunden. Durch die direkte Verbindung wird ein schneller und einfacher Transfer der Daten ermöglicht und bedeutet einen geringeren Aufwand für die Chemikerinnen und Chemiker, da sie das System nicht wechseln müssen.
Der freie Zugang soll die Zusammenarbeit und den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschenden ermöglichen und fördern. Zu den Nutzenden von Chemotion gehört auch das Konsortium NFDI4Chem.

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Wie Forschungsdaten bei der Bekämpfung von Corona helfen

12. Juni 2020 | von

corona virusViele Forschende auf der ganzen Welt befassen sich derzeit mit einem Thema, das uns momentan alle beschäftigt: Corona. Die Suche nach einem Heilmittel läuft auf Hochtouren.
Bei der Bekämpfung des Coronavirus spielt Forschungsdatenmanagement (FDM) eine wichtige Rolle. Im Folgenden stellen wir einige Beispiele vor, wie die Forschung mittels Datenmanagement den Kampf gegen Corona unterstützt.

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Projekt „Applying Interoperable Metadata Standards“ wurde bewilligt

03. Juni 2020 | von

Für eine präzise und verständliche Dokumentation müssen Metadaten Standards folgen, die ihr Format und ihren Inhalt definieren. Diese Standards müssen auf die spezifischen Anforderungen des beschriebenen Datentyps und der wissenschaftlichen Disziplin zugeschnitten sein. Darüber hinaus benötigen Forschende nicht nur geeignete Standards, sondern auch adäquate Werkzeuge, Methoden und eine Infrastruktur, die ihre Entwicklung und Nutzung unterstützt.

Gegenwärtig sind diese Voraussetzungen jedoch nur für eine sehr begrenzte Anzahl von wissenschaftlichen Disziplinen erfüllt. Für die Mehrzahl der Disziplinen wird das Bemühen um aussagekräftige Metadaten durch vielfältige Defizite in der Forschungslandschaft erschwert. Das von der DFG geförderte Projekt „Applying Interoperable Metadata Standards“ (AIMS) möchte diese Probleme angehen.

Wer ist an AIMS beteiligt?

Zum Projekt-Konsortium gehören das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) und das IT Center (ITC) der RWTH Aachen University sowie das Institut für Fluidsystemtechnik (FST) und die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) der TU Darmstadt.

Was sind die Ziele von AIMS?

Das Projekt hat zwei Hauptziele. Das erste ist die Schaffung einer Umgebung, die es Wissenschaftlern ermöglicht, Metadatenstandards zu erstellen, auszutauschen und wiederzuverwenden, die den spezifischen Bedürfnissen ihrer Forschung entsprechen.

Das zweite, ebenso wichtige Ziel ist die Schaffung von Werkzeugen und Arbeitsabläufen für die mühelose Erstellung standardisierter Metadaten während der Forschung und die Ableitung direkter Vorteile aus diesen Metadaten durch die Steigerung der Effizienz der Datenverarbeitung.

Woran soll in AIMS konkret gearbeitet werden?

Das Projekt soll die Ziele über 5 inhaltiche Arbeitspakete erreichen:

  1. Frontend und Generator für Metadaten-Standards

Es wird eine Webschnittstelle entwickelt, die es Benutzern ermöglicht, benutzerdefinierte Metadatenstandards in Form von Anwendungsprofilen zu erstellen.

  1. Repositorium für Metadatenstandards und Vokabulare

Die zweite Schlüsselkomponente der geplanten Infrastruktur ist ein Repositorium, das die verschiedenen Arten der erstellten Inhalte speichert und der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung stellt. Drei Arten von Inhalten müssen gespeichert werden: die erstellten Metadatenstandards, die erstellten kontrollierten Vokabulare und schließlich die Metadatensätze, die die eigentlichen Forschungsdaten nach einem der oben genannten Standards beschreiben.

  1. Repositorium für Metadatensätze

Dieses Repositorium dient als Plattform für Metadaten, die Forschungsdaten öffentlich sichtbar und auffindbar machen. Zu diesem Zweck wird es den Forschenden ermöglicht, einen standardkonformen Satz von Metadaten zu veröffentlichen, die ihre Forschungsdaten beschreiben.

  1. Vokabular, Metadatenstandards und Rechteverwaltung

Dieses Paket befasst sich mit den tatsächlichen Standards, die die Infrastruktur nutzen und unterstützen wird, z.B. kontrollierte Vokabulare und Metadatenstandards, sowie mit den Rollen und der Rechteverwaltung, die für eine Plattform erforderlich sind, die eine benutzergesteuerte Generierung und Modifizierung dieser Inhalte ermöglicht.

  1. Integration in wissenschaftliche Arbeitsabläufe

Die Standardisierung von Forschungsdaten und deren Dokumentation über Metadaten eröffnet Möglichkeiten zur Optimierung des Datenhandlings und der Datenanalyse während der aktiven Forschung. Es soll insbesondere darauf geachtet werden, dass die Standardisierung weder die wissenschaftliche Flexibilität einschränkt noch zusätzlichen Aufwand verursacht, der ihren Nutzen aufwiegt.

Die erarbeiten Inhalte und Ergebnisse werden als OpenSource oder OpenAccess auf dem GitLab Server der RWTH Aachen zur Verfügung gestellt und sollen so über die Projektteilnehmer hinaus nachverwendet werden können.

Noch Fragen?

Bei Fragen zum Projekt AIMS wenden Sie sich einfach an das ServiceDesk. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.


Inhaltlich verantwortlich für den Beitrag: Marius Politze, Sophia Nosthoff und Sascha Lankers