Kategorie: ‘Informationen & Beratung’
Verstärkung für DataStorage.nrw: DataArchive.nrw als Speicherort für kalte Forschungsdaten!
Mit DataArchive.nrw entsteht in Nordrhein-Westfalen ein neues Angebot zur langfristigen Archivierung großer Forschungsdatenmengen. Als Ergänzung zu DataStorage.nrw soll das neue System künftig die Speicherung sogenannter kalter Forschungsdaten ermöglichen. Welche Technologie dahintersteckt und welche Rolle DataArchive.nrw im Forschungsdatenmanagement (FDM) spielen wird, erfahren Sie in diesem Beitrag.
FDM Netzwerktreffen September 2026

Quelle: eigene Darstellung
Am 24. September fand das monatliche FDM Netzwerktreffen statt, bei dem Data Stewards und weitere FDM-Interessierte die Möglichkeit haben, sich zu FDM-spezifischen Themen auszutauschen.
Bei diesem Treffen ging es um die Frage, wie Data Stewards Wissenschaftler*innen dazu motivieren können, FDM-Angebote zu nutzen und Veränderungsprozesse vorantreiben können. Es wurde sich über Herausforderungen und Best Practice Beispiele ausgetauscht.
FDM-Checkliste: Gut vorbereitet in den Urlaub
Die Urlaubszeit steht vor der Tür und damit für viele Forschende eine wohlverdiente Pause. Doch bevor der Laptop für einige Tage oder Wochen ruht, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Forschungsdatenmanagement (FDM). Mit wenigen Vorbereitungen lässt sich sicherstellen, dass Forschungsdaten geschützt sind, Projekte auch während der Abwesenheit reibungslos weiterlaufen können und Vertretungen alle notwendigen Informationen zur Hand haben. In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen, die Sie vor dem Urlaub im Forschungsdatenmanagement berücksichtigen sollten.
Forschungsdaten veröffentlichen: Diese Fragen sollten Sie im Vorfeld klären
Im vorherigen Beitrag „Creative Commons-Lizenzen einfach erklärt“ haben wir erläutert, wie Creative Commons-Lizenzen funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten, wissenschaftliche Werke zur Nachnutzung freizugeben.
Die Wahl einer geeigneten Creative-Commons-Freigabe ist jedoch nur ein Schritt auf dem Weg zur Veröffentlichung von Forschungsdaten. Bereits im Vorfeld sollten verschiedene rechtliche und organisatorische Fragen geklärt werden. Dazu gehört beispielsweise, ob die Forschungsdaten überhaupt veröffentlicht werden dürfen, ob an ihnen Schutzrechte bestehen und welche Freigabe oder welches Repositorium im jeweiligen Fall geeignet ist.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragestellungen und zeigt, worauf Forschende bei der Veröffentlichung ihrer Forschungsdaten achten sollten.
Creative Commons-Lizenzen einfach erklärt

Quelle: creativecommons.org
Ob wissenschaftliche Publikation, Präsentation, Grafik oder Lehrmaterial: Wer Forschungsergebnisse veröffentlicht, sollte festlegen, wie diese von anderen genutzt werden dürfen. Genau hier kommen Lizenzen ins Spiel.
Sie schaffen Klarheit darüber, ob Inhalte weitergegeben, bearbeitet oder auch kommerziell genutzt werden dürfen. Damit fördern sie die Nachnutzung wissenschaftlicher Ergebnisse und unterstützen die Ziele von Open Science.
Ein international etabliertes Lizenzsystem sind die Creative Commons-Lizenzen (CC-Lizenzen). Doch was bedeuten die verschiedenen Kürzel eigentlich und welche Lizenz eignet sich für welchen Zweck?
Wohin mit meinen Forschungsdaten? Eine Entscheidungshilfe für die RWTH
Spätestens, wenn Forschungsdaten strukturiert gespeichert, archiviert oder veröffentlicht werden sollen, stellt sich eine wichtige Frage: Wo sind die Daten am besten aufgehoben?
An der RWTH stehen Forschenden verschiedene Services zur Verfügung. Gleichzeitig existieren zahlreiche disziplinspezifische Repositorien, die auf die Bedürfnisse einzelner Fachgebiete zugeschnitten sind. Die richtige Wahl hängt dabei weniger vom Dateiformat als vielmehr vom Ziel ab: Soll aktiv mit den Daten gearbeitet werden? Müssen sie langfristig aufbewahrt werden? Oder sollen sie veröffentlicht und nachnutzbar gemacht werden?
ELN@RWTH: Forschungsdokumentation digital gestalten
Versuchsprotokolle, Messdaten, Auswertungen und Notizen gehören zum Forschungsalltag. Häufig werden diese Informationen jedoch an verschiedenen Orten gespeichert: im Laborbuch, auf Netzlaufwerken, in E-Mail-Anhängen oder auf persönlichen Rechnern. Dadurch kann es schwierig werden, Daten wiederzufinden, Arbeitsabläufe nachzuvollziehen oder Informationen mit Kolleg*innen zu teilen.
Elektronische Laborbücher (Electronic Lab Notebooks, ELNs) bieten hierfür eine digitale Lösung. Sie ermöglichen eine strukturierte Dokumentation von Forschungsprozessen und unterstützen Forschende dabei, ihre Arbeit nachvollziehbar, effizient und langfristig zugänglich zu gestalten.
Coscine im Arbeitsalltag – Entwicklung, Service und Marketing
Hinter einer Plattform wie Coscine steckt weit mehr als nur technische Entwicklung. Damit Forschende ihre Daten strukturiert verwalten, speichern und gemeinsam im Projekt arbeiten können, braucht es unterschiedliche Bereiche, die eng miteinander zusammenarbeiten. Bei Coscine übernehmen dabei vor allem zwei Teams zentrale Aufgaben: das Entwicklungsteam und das Service Management Team. Ergänzt werden diese durch weitere Bereiche wie Kommunikation und Marketing, die die Sichtbarkeit der Plattform unterstützen.










