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Digitalisierung der Lehre an der Philosophischen Fakultät

… auf dem Laufenden bleiben

08. April 2020 | von
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Um über die dynamischen Entwicklungen zur digitalen Lehre und Fernprüfungen in der aktuellen Situation auf dem Laufenden zu bleiben, konsultieren Sie bitte insbesondere die How-To-Seiten des CLS zu den Themen digitales Lehren und Prüfen.

Weitere hilreiche Hinweise und Informationen zur digitalen Kollaboration und Kommunikation sowie zu RWTHmoodle bietet das ITC hier auf seiner Seite.

Die RWTH Aachen informiert hier auf einem eigenen Blog kontinuierlich über neue Entwicklungen rund um das Coronavirus und über die Auswirkungen auf den  Hochschulbetrieb.

Unter diesem angehefteten Post finden Sie weiterhin Aktuelles von unserer Seite.

Arbeitspaket 5: Lehrkräfte für die digitale Gesellschaft (Curriculum 4.0.nrw Anglistik)

06. Februar 2023 | von

Arbeitspaket 5: Studienbegleitendes E-Portfolio

Im Projekt „Lehrkräfte für die digitale Gesellschaft“ entstand im Rahmen des Bausteins „Vermitteln digitaler Kompetenzen“ das Logbuch Medienkompetenz. Dieses führt Lehramtsstudierende zielgerichtet an die im Medienkompetenzrahmen NRW angelegten Medienkompetenzbereiche heran und ermöglicht ihnen zugleich die Reflexion ihrer eigenen Medienkompetenzentwicklung während ihres gesamten Studienverlaufs. Zugänglich ist das Logbuch über die Plattform RWTHmoodle, die eine langfristige Nutzung und Instandhaltung des Portfolios gewährleistet. Das Logbuch ist dabei als Lernraum angelegt, welcher in die fünf Studienjahre des Bachelor- und Masterstudiums geteilt erscheint (Abbildung 1). In jedem Studienjahr sind untergeordnet die sechs Kompetenzbereiche des Medienkompetenzrahmens angelegt, in welchen die Studierenden für das jeweilige Studienjahr ihre Reflexion des Erwerbs der jeweiligen Kompetenz vornehmen können.

Für jede Kompetenz sind zusätzlich die folgenden Aufgabenbereiche verfügbar: Wissen, Reflexion Kompetenzerwerb und Reflexion Kompetenzvermittlung. Der Wissensbereich jeder Kompetenz macht die Studierenden anhand eines Videos mit den zentralen Inhalten des jeweiligen Kompetenzbereichs vertraut und prüft anschließend das Verständnis mithilfe eines kurzen E-Tests.

Im Bereich Reflexion Kompetenzerwerb können die Studierenden anhand drei verschiedener Aufgabentypen unter anderem festhalten, welche Teilkompetenzen sie im jeweiligen Studienjahr erworben bzw. ausgebaut haben, wie sie ihren individuellen Kenntnisstand einschätzen und welche Teilkompetenzen sie zukünftig vertiefen wollen.

Der abschließende Aufgabenbereich Reflexion Kompetenzvermittlung zielt auf die Reflexion der Medienkompetenzentwicklung im Rahmen der angestrebten Lehrtätigkeit der Studierenden. Sie reflektieren die Bedeutung des jeweiligen Kompetenzbereichs für die Gesellschaft, mögliche Hürden bei ihrer Vermittlung in schulischen Kontexten und schätzen ihre eigene Fähigkeit ein, die Kompetenz vermitteln zu können. Zudem steht ihnen eine Übersicht zur Verfügung, in welcher die Studierenden Ideen und Methoden zur Vermittlung der jeweiligen Kompetenz festhalten können, so dass die Studierenden am Ende ihres Studiums bereits auf eine Methodensammlung zur Medienkompetenzvermittlung zurückgreifen können.

Ein institutsinterner Workshop soll im kommenden Jahr 2023 das Logbuch im Detail vorstellen und Lehrenden Anregungen zur Einbindung und Förderung der studentischen Medienkompetenz bieten.

Workshops vom Karriere und Praxisservice im März

31. Januar 2023 | von

Foto: Martin Braun

Auch wenn es nicht unbedingt die Digitalisierung der Lehre betrifft, möchten wir doch auf zwei Workshops zu Berufsvorbereitung hinweisen, die im März stattfinden und die sich an alle Studierenden der Philosophischen Fakultät richten. Der erste Workshop zum Thema Personalentwicklung findet am 10.03.23 online statt und wird von Lena Lemm, der Referentin für Training und Beratung der AOK, abgehalten.

Der zweite Workshop „Berufsperspektiven vor dem Hintergrund persönlicher Profile“findet am 22.03.23 und 24.03.23 in Präsenz statt. Dieser Workshop richtet sich an Studierende der Philosophischen Fakultät, die sich über die berufliche Zukunft im Unklaren sind. Vor dem Hintergrund der individuellen Interessen, Eigenschaften, Werte und des bisherigen Werdegangs werden dort Berufsmöglichkeiten aufgezeigt, über den Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler*innen informiert und Strategien an die Handgereicht wie ein Einstieg ins Berufsleben gelingen kann. Einzelne Themen werden im Rahmen von Partnerarbeiten und strategischen Übungen in Groß- und Kleingruppen erarbeitet, aber auch durch Selbsttests und Plenumsdiskussionen. Außerdem erhalten die Studierenden eine themenbezogene Literaturliste einschließlich Internet-Adressen zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen sowie von Jobbörsen. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 12 beschränkt.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website, eine Anmeldung findet per Mail an praxis@fb7.rwth-aachen.de  statt.

Arbeitspaket 4: Bereitstellung eines Datenpools für die Lehre

30. Januar 2023 | von

Arbeitspaket 4: Bereitstellung eines Datenpools für die Lehre

Im Projekt Curriculum 4.0 des Instituts für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik  wird im vierten Arbeitspaket ein Datenpool für die Lehre erstellt.  Ähnlich zu anderen Arbeitspaketen des Projektes wurde auch hier nach einer RWTH-internen, gemeinsamen Lösung gesucht. Mit der aktuell entstehenden Learning Analytics Infrastruktur EXCALIBUR LA von Sven Judel vom Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9 (Lerntechnologien), konnten wir uns einer geeigneten Lösung anschließen.

EXCALIBUR LA soll universitätsweit eine neue Möglichkeit im Bereich Learning Analytics für Lehrende und Studierende eröffnen. Hierbei können aus verschiedenen Plattformen (z.B. Moodle, Dynexite, Jupyter) Daten mit Hilfe von Analytics Engines weiterverarbeitet und Studierenden und Lehrenden in verschiedenen Formen ausgegeben werden.

Mit diesen Daten können zum Beispiel Studierenden Informationen über ihren Wissenstand im Vergleich zu ihrer Kohorte gegeben werden oder Lehrenden automatisierte Vergleiche zwischen den Ergebnissen von einer bestimmten Klausur über verschiedene Jahrgänge hinweg ermöglicht werden. Im Rahmen des Datenpools für die Lehre planen wir, anhand von Learning Analytics Studierenden schon früh im Studium ein klareres Bild über ihre Leistungen im Vergleich zu ihren Kommiliton:innen zu geben.

So hoffen wir, Studierende, die Unterstützung beim Studienstart und dem weiteren Verlauf des Studiums benötigen, gezielt an das Mentoring Programm der Anglistik weiterzuleiten zu können. 

Arbeitspaket 3: Lehrkräfte für die digitale Gesellschaft (Curriculum 4.0.nrw Anglistik)

23. Januar 2023 | von

Arbeitspaket 3: Das Selbstlernmodul „Analysis Practice“

Für die Entwicklung des Selbstlernmoduls “Analysis Practicewurde wie schon bei der Cardbox  RWTHmoodle verwendet, da die Plattform den Studierenden bekannt ist und somit die Wartung und Instandhaltung eigener Systeme entfällt. Die Pilotversion des Moduls wurde Anfang 2022 fertiggestellt und für die Klausurphase des Wintersemesters 2021/22 und im Sommersemester 2022 freigeschaltet. 

Das Modul nutzt das RWTHmoodle-Plugin „Level-Up“, das die Studierenden spielerisch bei ihrer Sprachkompetenzentwicklung begleitet. Für das erfolgreiche Beenden von Aktivitäten erhalten sie Erfahrungspunkte, die in bestimmten Abständen in ein neues Level führen. Vier Schwierigkeitsgrade der Satzanalyse bereiten die Studierenden auf die Anforderungen im Studium vor. Es sind diverse spielerische Aspekte (gamification) enthalten, die dem Modul eine ansprechende Struktur geben. Der Abfragemodus, der durch das Center für Lehr- und Lernservices (CLS) entwickelt wurde (Moodle-Fragetyp: STACK), ermöglicht es, eine Bewertung zu geben, die der eines menschlichen Bewertenden gleichkommt. So ist eine Analyse nicht „richtig“ oder „falsch“, sondern es können Teilpunkte pro richtiges Satzglied gegeben werden. Dies ist für uns ein massiver Fortschritt in der digitalen Satzgliedanalyse auf der Lernplattform RWTHmoodle. 

Gerade vor und während der Klausurphase im Wintersemester 2021/22 nutzten viele Studierende das Angebot. Das Feedback vieler Studierenden war positiv und auf dieser Basis konnten einige Änderungen vorgenommen werden. So wurde zum Beispiel die Anzahl von Aufgaben pro Test verringert und dafür die Anzahl an Tests erhöht, damit die einzelnen Lerneinheiten kürzer sind. Außerdem wurden neue Möglichkeiten eingefügt, Fragen zu Inhalten und spezifischen Fragen zu stellen. 

Zum Ende der Projektlaufzeit (Ende Sommersemester 2023) wird das Modul in die Prüfungsordnung des Lehramtsbezogenen Bachelorstudiengangs Englisch eingebunden werden und die Studierenden vertiefen selbstständig Kompetenzen in der Satzgliedanalyse, bevor das Modul mit einer Klausur abschließt. 

Neues ExAcT-Seminarprogramm für 2023 online

05. Januar 2023 | von

In der Veranstaltungsdatenbank der RWTH ist nun das ExAcT-Kursprogramm bis einschließlich Juni 2023 zu finden. Da in den kommenden Wochen immer wieder Termine ergänzt werden, lohnt sich, regelmäßig einen Blick in die Veranstaltungsdatenbank zu werfen. Bei Fragen steht Ihnen das ExAcT-Team gerne jederzeit telefonisch (0241 80-99111) oder per Mail unter exact@cls.rwth-aachen.de zur Verfügung.

Frohes Fest!

21. Dezember 2022 | von

Ein spannendes Jahr geht zu Ende. Wir bedanken uns bei allen Unterstützer*innen und Begleiter*innen und wünschen Ihnen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ab dem 2. Januar sind wir wieder für Sie da.

Save the date: Lunch Lehre am 18.01

19. Dezember 2022 | von

Das ExAcT-Team lädt zum nächsten Lunch Lehre am 18.01.23 von 12:15 Uhr bis 14:15 Uhr im Super C ein. Die Referentin Lena Schulte vom CLS  spricht an diesem Tag über „Barrierefreiheit in RWTHmoodle“. Eine Anmeldung ist hier über das RWTH-SingleSignOn oder per Mail an exact@cls.rwth-aachen.de möglich.

Ausschreibung: Freiraum 2023

15. Dezember 2022 | von

Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre schreibt erneut „Freiraum“-Förderungen für möglichst offene, kreative und experimentelle Konzepte in der Hochschullehre aus. Dabei sollen die Lernprozesse der Studierenden im Mittelpunkt stehen. Antragsberechtigt sind alle an deutschen Hochschulen Beschäftigte mit Lehrbezug, wobei studentische Projekte mit Lehrbezug und Projekte von Lehrbeauftragten ausdrücklich erwünscht sind. Die Antragsstellung soll dann über eine berechtigte Person erfolgen. Gefördert werden sowohl Personalmittel, als auch Sachmittel und Mittel für projektimmanente Investitionen bei einer Laufzeit von maximal 24 Monaten. Die Fördersumme je Projekt liegt bei maximal 400,000 €, die gesamte Fördersumme der Freiraum-Ausschreibung beträgt 25 Millionen €. Interessensbekundungen können vom 01.02.23 bis zum 15.02.23 eingereicht werden und die Antragsfrist endet am 30.04.23. Alle weiteren Infos zur Antragsstellung finden Sie auf der Website der Stiftung.

Arbeitspaket 2: Lehrkräfte für die digitale Gesellschaft (Curriculum 4.0.nrw Anglistik)

12. Dezember 2022 | von

Seit dem Wintersemester 2020/21 werden an RWTH Projekte über die Förderlinie Curriculum 4.0.nrw gefördert – so auch das Projekt „Lehrkräfte für die digitale Gesellschaft – Medienkompetenzentwicklung im Lehramt am Beispiel des Studienfachs Englisch“ an der Anglistik.

In den vergangenen 2 Jahren ist viel passiert. Die verschiedenen abgeschlossenen Arbeitspakete (s. Roadmap) sollen in der kommenden Zeit hier vorgestellt werden.

Arbeitspaket 2: Vokabeltrainer „Cardbox“

Im Rahmen des zweiten Arbeitspakets wurde in Kooperation mit dem Center für Lehr- und Lernservices (CLS) das RWTH-eigene Moodle-Plugin „Cardbox“ für die Verwendung in der Anglistik weiterentwickelt. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde eine Pilotversion fertiggestellt, deren Testphase in der Klausurphase des Wintersemesters 2021/22 und im Sommersemester 2022 stattfand. Auch in diesem Semester wird die Cardbox wieder in den Sprachkompetenzmodulen der Anglistik eingesetzt. 

Die Studierenden erweitern online und studienbegleitend selbstständig ihr akademisches Vokabular, das in diversen Sprachkompetenzprüfungen (und auch allen weiteren Prüfungsleistungen) vorausgesetzt wird. Derzeit ist die “New Academic Vocabulary List” (Gardner & Davies 2013) eingepflegt, welche 500 Vokabeln umfasst. Dieses Vokabular kann jederzeit erweitert werden. Die Cardbox könnte jedoch ebenso für das Abfragen von Fachinhalten eingerichtet werden. Für Studierende gibt es die Möglichkeit, im Übungsmodus alternative Lösungen für Karteikarten vorzuschlagen, welche dann von Administrator*innen genehmigt werden können. Dies ist besonders von Vorteil, da alle Items in einem authentischen Kontext eingegeben müssen, der mitunter Synonyme zulässt. 

Das Feedback der Studierenden auf die Pilotversion unseres Vokabeltrainers in der Cardbox war durchweg positiv. Studierende waren überrascht davon, wie viele der Vokabeln ihnen nicht bekannt waren und drückten das Bestreben aus, eigenständig weiter an ihrem Wortschatz arbeiten zu wollen. Auch die Option, alternative Lösungen vorzuschlagen, wurde vielmals genutzt, wovon auch zukünftige Studierende profitieren werden. 

Videoerklärung “Cardbox” 

Tipps für digitale Selbstorganisation

06. Dezember 2022 | von

Für Studierende ist die Organisation ihrer Dokumente und Notizen maßgeblich, um die Übersicht zu behalten und gut mit dem benötigten Material arbeiten zu können.  Da zur Verfügung gestellte Materialien und auch die eigenen Notizen oftmals digital sind, hat die Uni Hamburg in einem Blogbeitrag hilfreiche Tipps zur digitalen Selbstorganisation zusammengefasst: Um schnell auf Materialen zugreifen zu können, die nicht ohne weiteres herunterladbar sind (beispielsweise YouTube- Videos oder nur online abrufbare Artikel), sind Lesezeichenordner im Browser sehr hilfreich. Browser wie Firefox oder Chrome können die Ordner auch zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert werden. Für wiederkehrende oder sehr weitreichende Themen, die sich über das ganze Studium erstrecken, werden anstatt nur eigene Veranstaltungsordner ganze Themenordner empfohlen. Bei zu wenig Speicherplatz sowie als Backup ist zu empfehlen, die Daten zusätzlich extern abzuspeichen. Nicht zuletzt ist auch die Organisation der E-Mails wichtig: Hier kann es sinnvoll sein, feste Zeiten zum Abruf und zu Beantwortung der E-Mails zu setzen. Grade die Anfangs- oder Endzeiten der Lern- und Arbeitsphasen eigenen sich dafür.  Und: Regelmäßiges Löschen von E-Mails und die Nutzung eigener Ordner für unterschiedliche Themen und Schwerpunkte tragen zu einem guten Überblick im Mail-Postfach bei.