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Digitalisierung der Lehre an der Philosophischen Fakultät

Kategorie: ‘Digitalisierung der Lehre’

Veranstaltungshinweis: Der Talk Lehre 2022 wieder in Präsenz

08. Juni 2022 | von

Am 20.06.2022 von 13:00 bis 18:00 Uhr findet die diesjährige Tagung Talk Lehre wieder in Präsenz und wie üblich im Super C statt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der RWTH als digital agierende Präsenzunsiversität. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und hybride Lehre sind daher die zentralen Themen in diesem Jahr. Neben verschiedenen Vorträgen und Posteraustellungen wird auch der RWTH-Lehrpreis in den Kategorien ‚Nachhaltigkeit‘ und ‚Lehre‘ vergeben. Wie immer wird zudem genügend Raum für Diskussionen und einen informativen Austausch geboten. Personen, die nicht in Präsenz teilnehmen können, haben die Möglichkeit, den Voträgen über Zoom zu folgen. Die Einwahldaten für Zoom erhalten Sie nach der Anmeldung. Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung bis zum 10.06.2022 gebeten.

Das detallierte Programm finden Sie hier: TalkLehre_Agenda_2022

Save the Date: ORCA.nrw stellt sich vor

23. Mai 2022 | von

Auf dem Landesportal ORCA.nrw werden offene Bildungsmaterialen zur Verfügung gestellt, dabei beteiligen sich 37 Hochschulen in NRW, natürlich auch die RWTH. Nach der Eröffnung im September letzten Jahres, wird nun beim Lunch Lehre im Juni der ORCA.nrw-Geschäftsführer PD Dr. Markus Deimann das Portal ausführlich vorstellen. Dort werden auch die Themen Upload-Möglichkeiten, Materialtypen, Funktionen und Qualitätssicherung besprochen. Zudem wird Frau Lubna Ali vom Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9- Learing Technologies den ConvOERtler, der die Erstellung von OER- Material erleichtert, als Best Practice Beispiel der RWTH vorstellen. Die Veranstaltung findet am 29.06.22 von 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr über Zoom statt. Eine Anmeldung ist über die Veranstaltungsdatenbank oder über eine Mail an info@exact.rwth-aachen.de möglich.

Neue Features in RWTHmoodle im Sommersemester

13. April 2022 | von

Ein digitaler Karteikasten, mit dem Studierende und Lehrende gemeinsam digitale Karteikarten erstellen können: Das ist nur eines der neuen Features auf RWTHmoodle. Auch ein anonymes Diskussionsforum, ein digitales Whiteboard und ein Fortschrittsbalken können ab diesem Sommersemester genutzt werden. Um einen genauen Überblick über die unterschiedlichen Neuerungen zu erhalten, werden diese Features in einem Demolernraum vorgestellt und in einem online abrufbarem PDF genau erläutert.

Leere Hörsäle: Rückblick auf die letzten zwei Jahre Studium unter Pandemie-Bedingungen

02. März 2022 | von

In den letzten Monaten wurde bei vielen Studierenden die Sehnsucht nach dem Campus immer größer und teilweise konnte die RWTH sogar wieder Präsenzveranstaltungen ermöglichen, sodass ein paar Studierende unter bestimmten Auflagen zum Campus zurückzukehren konnten. Plötzlich war es möglich, die eigenen Kommiliton*innen auch mal auf dem Campus statt nur auf dem Bildschirm zu sehen. Doch wie haben die Studierenden die letzten Semester unter Pandemie-Bedingungen erlebt?

Sara Ronge berichtet im Podcast der Uni Bochum ‚Sehnsucht nach Uni-Alltag‘ von ihren Erfahrungen und der anfänglichen großen Verunsicherung darüber, was gerade passiert und wie es wohl weitergehen wird. Im Laufe der Zeit funktionierten die Abläufe in der Lehre immer besser und bei manchen Veranstaltungen hatten (asynchrone) Online-Formate sogar Vorteile, da sie ermöglichten, sich selbst zu organisieren und im eigenen Tempo zu arbeiten. Doch was immer noch fehlte war die soziale Interaktion. Begleitet von einem Gefühl der Abgeschnittenheit und des Alleinseins machte sich langsam aber sicher die Sehnsucht nach dem ‚alten‘ Campusleben breit, die Eshan, Luisa, Niklas und Janine der FH Dortmund teilen, wie sie im Podcast der FH Dortmund in Folge 6 ‚Studieren mit Pandemie‘ erzählen. Insbesondere die vielen Umbrüche und stetigen Neuplanungen werden von ihnen als Belastung genannt. Speziell Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung seien hier noch einmal mit anderen Schwierigkeiten als im Präsenz-Format konfrontiert worden.

Foto: Martin Braun

Einen großen Teil der Umgewöhnung machte auch ein gefühlter Mehraufwand aus. Viele Studierende hatten den Eindruck, der Anspruch und Aufwand sei bei der Online-Lehre deutlich höher. Plötzlich war die Vorbereitung auf die Seminare deutllich verbindlicher als vorher, da zu den Vorbereitungstexten zusätzlich Abgaben über RWTHmoodle erfolgen mussten. Aber auch die Studierenden der RWTH sehen Vorteile im Online-Format, gerade in dem zeit- und ortsunabhängigen Lernen, und würden grundsätzlich ein paar digitale Kurse in der Zukunft behalten.

Wir haben gezielt die Studierenden der Philosophischen Fakultät nach ihren Erfahrungen gefragt: Eine Studentin der Germanistik berichtet, dass sie mit dem Online-Format sehr zufrieden sei und es gerne so bleiben könne. 90% ihrer Veranstaltungen würde sie am liebsten online besuchen. Ein Tutor der NDL unterstützt dies, obwohl er einen großen Verlust für die Erstsemesterstudierenden sieht. „Von zuhause aus die 8:30 Uhr Vorlesung zu besuchen hat schon seine Vorteile, doch das Soziale fehlt sehr“, bestätigt Ann, eine Studentin der Gesellschaftswissenschaften der RWTH. „Man trifft seine Kommilitonen sehr selten und der Austausch auf den Fluren geht verloren. Besonders da es jetzt nach drei Semester immer noch keine einzige Präsenzveranstaltung in meinem Studiengang gibt.“

Veranstaltung des Hochschulforum Digitalisierung zu digitaler Lehre in den Geisteswissenschaften

21. Februar 2022 | von

Am 24. Februar von 14 bis 15 Uhr können Interessierte am Hangout mit den PhiloLotsen der Ruhr-Universität Bochum teilnehmen. Die PhiloLotsen unterstützen an der RUB seit Beginn der Pandemie bei der Konzeption und Umsetzung von Ideen für digitales Lernen und Lehren. Ihre Arbeit können Sie auch auf dem zugehörigen YouTube-Kanal verfolgen.
Zwei Studierende des Teams werden ihr Projekt vorstellen, von ihrer Arbeit berichten und laden zum anschließenden Austausch ein.

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht notwendig. Den Link zum Zoom-Meeting finden Sie hier.

Barrierefreie digitale Hochschullehre

08. Februar 2022 | von

Foto: Martin Braun

Auf e-teaching.org gibt es eine neue Themenseite zur Barrierefreiheit im Hochschulkontext. Zwar konnten durch die zunehmende Digitalisierung an den Hochschulen Barrieren für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung abgebaut werden, aber es entstanden gleichzeitig auch neue digitale Hürden. Auf der Themenseite werden relevante Informationen und Hinweise gesammelt, wie sich eine digitale Lehre barrierefrei gestalten lässt. Zudem sind hier auch die Aufzeichnungen zur Online-Eventreihe 2021 zur digitalen Barrierefreiheit an Hochschulen zu finden.

In der Lehrbar des Center für Lehr- und Lernservices (CLS) sind ebenfalls neue Materialien zum Thema ‚Lehre barrierearm gestalten‘ sowie hilfreiche Tipps und Informationen, wie Sie Ihre Lehre ohne großen Aufwand und Zeitinvestition barriereärmer gestalten können, eingestellt.

Falls Sie darüber hinaus Fragen zu gesundheitsbedingten Schwierigkeiten im Studium oder Inklusion an der RWTH Aachen haben, können Sie sich an VORSCHUB (= Vertretung für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung) und den Arbeitskreis Inklusion wenden.

Digitale Lehre im Curriculum: Zwei FB7-Projekte erfolgreich

03. Februar 2022 | von

Im Rahmen der zweiten Runde des hochschulinternen Wettbewerbs „Digitale Lehre im Curriculum“ hat die RWTH 2021 Konzepte zur Entwicklung von neu zu erstellenden digitalen Angeboten gesucht und auch die Philosophische Fakultät hat sich beteiligt – erfolreich beteiligt!

Gefördert werden das Projekt „Lernvideos für die drei epochenbezogenen Vorlesungen ‚Einführung in die Geschichtswissenschaft‘“ (Prof. Florian Hartmann, Prof. Klaus Freitag, Prof. Elke Seefried, Prof. Harald Müller, Prof. Christine Roll) und ein gemeinsames Projekt der Philosophischen Fakultät (Johannes Neuhaus) und der Fachgruppe Informatik (Dr. Stefan Schiffer) „AIxercise – An AI exercise component based on a competitive Pac-Man game“. Eine Auflistung der anderen geförderten Projekte finden Sie hier.

DiKuLe: Informationsplattform der Uni Bamberg rund um digitale Lehre

01. Februar 2022 | von

Das Forschungsprojekt DiKuLe der Uni Bamberg stellt auf seiner Informationsplattform online Wissenswertes, Trends und neue Entwicklungen in der digitalen Lehre zur Verfügung. Neben Informationen zu Barrierefreiheit in der online Lehre und Links zu anderen themenbezogenen Portalen und Blogs finden sich auch zahlreiche hilfreiche Tipps und Verweise auf Beiträge wie „10 Vorschläge für mehr soziale Präsenz bei Online-Meetings“.

Worüber wir uns besonders freuen: Auch unser Blog wird dort empfohlen: „Spannend gemacht, auch weil es hier nicht nur um ‚hausinterne‘ Probleme geht“, heißt es dort. Vielen Dank!

 

Neue und erweiterte Zoom-Funktionen

30. November 2021 | von

Im Blogbeitrag „Zoom’s neue und erweiterte Funktionen“ berichtet das Center für Lehr- und Lehrservices (CLS) über die neuesten Aktualisierungen und Anpassungen bezüglich der Funktionen von Zoom.

Nun ist es möglich, selbstständig die eigene Präsentation zu steuern, die eine andere Person über die Bildschirmfreigabe teilt. Es ist demnach nicht mehr notwendig, seinen Vortrag zu unterbrechen, um nach der nächsten Folie zu fragen. Außerdem sind Dozierende nun in der Lage, eine digitale Sitzordnung für ihre Seminare festzulegen, indem sie eine benutzerdefinierte Reihenfolge der Galerieansicht speichern. Für mehr Interaktion im Online-Seminar sorgen auch die Verbesserungen für die Erstellung einer Umfrage mit neuen Frage/Antwort-Typen. Falls der ursprüngliche Host eines Meetings durch eine schlechte Internetverbindung das Meeting unfreiwillig verlassen sollte, kann er bei seiner Rückkehr seine Host-Bedienelemente neuerdings direkt zurückfordern.

Weitere Anpassungen sind im Bereich der Chatfunktionen und Warteraum-Funktionen erfolgt. Eine ausführliche Übersicht der Funktionen finden Sie hier.

Showroom „Digitale Lehre“ der Uni Köln

24. November 2021 | von

Die Uni Köln zeigt in ihrem Showroom Good Practices der digitalen Lehre, um andere Lehrende zu inspirieren, die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten digitaler Lehre auszuschöpfen. Die didiaktischen Möglichkeiten kreativ zu nutzen und ebenso kreativ im Zusammenspiel von Lehrenden und Studierenden weiterzuentwickeln bietet Herausforderungen, aber im Showroom werden auch Lösungen und Reflektion zu den vergangenen digitalen Semestern geboten.

In einem der Beiträge „Auch ohne Campus-Präsenz möglichst nahbar sein“ berichtet Prof. Dr. Markus Ogorek von seinen Erfahrungen und den Auswirkungen der Pandemie auf seinen Lehralltag. Er lehrt am Institut für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre und stand so vor der Herausforderung vermeintlich spröde und komplizierte Inhalte ansprechend und verständlich digital zu vermitteln. Hierfür stellte er zahlreiche Materialien und Aufzeichnungen in verschiedenen Formen zur Verfügung und unterstützte seine Studierenden mit regelmäßigen Frage-Antwort-Sitzungen, einem Lernfragen-Service per E-Mail und regelmäßigen (Einzel-)Sprechstunden.

Sein Vorgehen erklärt er folgendermaßen: „Im Zentrum“, sagt der Juraprofessor, „stand der Gedanke: Wir müssen alles tun, um den persönlichen Kontakt nicht abreißen lassen. Unser Anliegen war es, die Studierenden, die im ungünstigsten Fall den ganzen Tag in einem kleinen WG-Zimmer mit schlechtem Internet verbringen, nicht nur zu unterrichten, sondern sie auch zu motivieren und an unserer Begeisterung für das Fach teilhaben zu lassen.“ Er empfiehlt aktiv auf die Studierenden zuzugehen und auch ohne Präsenz möglichst nahbar zu bleiben.

Seine Bemühungen wurden mit dem Sonderpreis Digitale Lehre durch die Fachschaft Jura und das Lega Tech Lab Cologne belohnt.