Kategorien
Seiten
-

Digitalisierung der Lehre an der Philosophischen Fakultät

Kategorie: ‘Digitalisierung der Lehre’

Showroom „Digitale Lehre“ der Uni Köln

24. November 2021 | von

Die Uni Köln zeigt in ihrem Showroom Good Practices der digitalen Lehre, um andere Lehrende zu inspirieren, die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten digitaler Lehre auszuschöpfen. Die didiaktischen Möglichkeiten kreativ zu nutzen und ebenso kreativ im Zusammenspiel von Lehrenden und Studierenden weiterzuentwickeln bietet Herausforderungen, aber im Showroom werden auch Lösungen und Reflektion zu den vergangenen digitalen Semestern geboten.

In einem der Beiträge „Auch ohne Campus-Präsenz möglichst nahbar sein“ berichtet Prof. Dr. Markus Ogorek von seinen Erfahrungen und den Auswirkungen der Pandemie auf seinen Lehralltag. Er lehrt am Institut für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre und stand so vor der Herausforderung vermeintlich spröde und komplizierte Inhalte ansprechend und verständlich digital zu vermitteln. Hierfür stellte er zahlreiche Materialien und Aufzeichnungen in verschiedenen Formen zur Verfügung und unterstützte seine Studierenden mit regelmäßigen Frage-Antwort-Sitzungen, einem Lernfragen-Service per E-Mail und regelmäßigen (Einzel-)Sprechstunden.

Sein Vorgehen erklärt er folgendermaßen: „Im Zentrum“, sagt der Juraprofessor, „stand der Gedanke: Wir müssen alles tun, um den persönlichen Kontakt nicht abreißen lassen. Unser Anliegen war es, die Studierenden, die im ungünstigsten Fall den ganzen Tag in einem kleinen WG-Zimmer mit schlechtem Internet verbringen, nicht nur zu unterrichten, sondern sie auch zu motivieren und an unserer Begeisterung für das Fach teilhaben zu lassen.“ Er empfiehlt aktiv auf die Studierenden zuzugehen und auch ohne Präsenz möglichst nahbar zu bleiben.

Seine Bemühungen wurden mit dem Sonderpreis Digitale Lehre durch die Fachschaft Jura und das Lega Tech Lab Cologne belohnt.

Auf der Suche nach digitalen Lehr- und Lernressourcen?

22. November 2021 | von

Das Portal von e-teaching.org hat nun einen neuen Bereich für Good-Practice-Datenbanken, Informationsportale und Selbstlernangebote sowie Lehr- und Lernmaterialien eingerichtet. Hier finden Sie Tipps und Empfehlungen aus dem Bereich digitale Hochschullehre.

Unter „Good Practice“ sind auch aktuelle Projekte und Lehrszenarien der digitalen Hochschullehre zu finden. In der Rubrik „Informationsportale und Selbstlernangebote“ steht interessierten Lehrenden themenspezifisches und anwendungsorientiertes Wissen zu digitaler Lehre im Allgemeinen, aber auch zu Tool, OERs und weiteren relevanten Aspekten rund um das Thema digitale Hochschullehre, zur Verfügung. Auch auf Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches wird hingewiesen. Frei nutzbare Lehr- und Lernmaterialien (OER) laden im Bereich „Lehr- und Lernmaterialien“ zum Stöbern ein. Die bereitgestellten Materialien können als Inspiration dienen und in der eigenen Lehre eingesetzt werden.

e-Prüfungs-Symposium 2021

15. November 2021 | von

Am 25. November findet online das e-Prüfungs-Symposium (ePS) statt, welches die RWTH in Kooperation mit eteaching.org ausrichtet. Das Thema der Online-Tagung ist „Elektronisches Prüfen in Pandemiezeiten“ und in den Beiträgen werden didaktische, technische, organisatorische und rechtliche Aspekte beleuchtet, die bei der Durchführung digitaler Prüfungen bedacht werden müssen. Das Programm kann hier abgerufen werden.

Weitere Veranstaltungshinweise für November

Das Thema „Digitale Prüfungen“ wird auch in zahlreichen anderen Veranstaltungen im November aufgegriffen. Auch der Einsatz von Virtual Reality als Bildungstechnologie, Barrierefreiheit in der online Lehre und wie die Lehre nach Corona aussehen könnte sind als Themen anderer Veranstaltungen präsent. Eine Auflistung dieser weiteren relevanten Veranstaltungen kann hier abgerufen werden.

Podcast mit Prof. Gabriele Gramelsberger: „Konfrontiert mit einer maschinenrationalen Welt“

04. November 2021 | von

Im Podcast „Gipfel der Bildung“ sprechen in der Folge „Konfrontiert mit einer maschinenrationalen Welt“ Jan-Martin Wiarda und Patrick Honecker mit Gabriele Gramelsberger über den pandemiebedingten Digitalisierungsschub. Auch die Frage, was dieser Digitalisierungsschub mit uns Menschen macht, steht im Raum. Schließlich wird die menschliche Wahrnehmungsschwelle schon längst von der Technik unterschritten.

Gabriele Gramelsberger betrachtet die aktuellen Entwicklungen von ihrem Standpunkt als Philosophin und Wissenschaftstheoretikerin aus. Sie äußert sich ebenfalls zur Digitalisierung der Lehre, denn auch vor der Lehre macht der Digitalisierungsschub nicht Halt. Die Abhängigkeit von den Betreiber:innen der Videokonferenzsoftwares, um als Lehrende weiter mit den Studierenden in Kontakt zu bleiben, sieht sie hierbei kritisch.

Insgesamt sei die Umstellung zwar zunächst etwas holprig gewesen, aber mit der Zeit hätten sich die Abläufe weiter professionalisiert, sagt sie im Gespräch. Für ihre Seminare, die gerade auf Referaten und einer guten Diskussion aufbauen, hätte das digitale Format gut funktioniert, doch mittlerweile sei die zunehmende digitale Müdigkeit und der Wunsch nach Präsenzveranstaltungen spürbar.

Interaktion in der online Lehre: Wie interagiere ich mit schwarzen Kacheln?!

02. November 2021 | von

Bereits in einem früheren Beitrag haben wir bereits auf den RWTHmoodle-Lernraum  zur exzellenten Lehre für RWTH-Lehrende, die sogenannten Lehrbar des CLS hingewiesen. Hier gibt es jviele hilfreiche Materialien zur Weiterbildung und Inspiration sowie Tipps und Tricks rund um das Thema (online) Lehre an der RWTH.

Eine große Herausforderung der digitalen Lehre ist für die Lehrenden die Interaktion mit den Studierenden, da viele Studierende ihr Mikrofon und ihre Kamera konsequent ausschalten. Auf diese Weise haben die Lehrenden häufig das Gefühl, ins Nichts zu sprechen und auch Diskussionen verebben bisweilen schneller, da die Reaktion von Seiten der Studierenden ausbleibt. Hier ist es wichtig zu verstehen, dass schwarze Kacheln und ausgeschaltete Mikrofone nicht unbedingt mit Desinteresse gleichzusetzen sind. Aus welchen Gründen Studierende ihre Kamera und ihr Mikrofon ausschalten, welche alternativen Kommunikationskanäle über Zoom genutzt werden können und wie man trotz schwarzer Kacheln die Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden fördern kann, zeigt das CLS im Video „Schwarze Kacheln und stumme Mikros – Herausforderungen in der online Lehre“.

Literaturempfehlung zum „Corona-Semester“

02. November 2021 | von

Die 15 Beiträger:innen der Autor:innengruppe AEDiL geben in ihrer Veröffentlichung „Corona-Semester reflektiert. Einblicke einer kollaborativen Autoethnographie“ (2021) Alltagseinblicke in die Hochschullehre und zeigen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Hochschullehre. Hier geht es jedoch nicht nur um die Krise und die damit einhergehenden Herausforderungen, sondern auch um die Chancen, die die digitale Lehre eröffnet. Die Veröffentlichung steht für Interessierte auch als kostenloses E-Book zum Download bereit.

Grundlage der Veröffentlichung ist das Projekt „Autoethnographische Forschung zu digitaler Lehre (AEDiL) in dem Autor:innen aus diversen Hochschulkontexten ihren Umgang mit der digitalen Lehre kollaborativ reflektiert und analysiert haben.

 

Veranstaltungshinweise zum Thema Barrierefreiheit in der Lehre

27. Oktober 2021 | von

Seit 2016 organisiert das IGaD in einem zweijährigen Turnus die Veranstaltungsreihe „Tage der Vielfalt“. Auch in diesem Jahr wurde ein vielfältiges Online-Programm zusammengestellt, um für ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander und für eine möglichst diskriminerungsfreie Hochschulkultur zu sensibilisieren.

Neben weiteren spannenden Veranstaltungen wird am 5. November auch ein Workshop von ExAcT zum Thema Barrierefreie Lehre angeboten, in dem es auch um online Lehre gehen wird.

Die Sensibilität für inklusive Themen an Hochschulen steigt und das Thema Barrierefreiheit in der Lehre spielt dabei eine große Rolle. Daher möchten wir auf eine weitere externe Veranstaltungsreihe hinweisen: Ende November startet auf e-teaching.org eine neue Eventreihe zum Thema „Barrierefreie digitale Hochschullehre“.

Barrierefreiheit in der online Lehre

25. Oktober 2021 | von

Studieren mit gesundheitlicher Beeinträchtigung stellt die betroffenen Personen häufig vor Herausforderungen. Die rein digitalen Semester hatten für diese Personengruppe auch Vorteile, da zum Beispiel Wegzeiten wiegfielen, die bei geringer oder eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit große Hindernisse darstellen können. Doch für einen Teil dieser Personengruppe ergeben sich auch neue Schwierigkeiten durch das Online-Format aufgrund von Sinneseinschränkungen. Gerade diese Studierenden sind auf Barrierefreiheit in der Lehre angewiesen. Viele chronische Erkrankungen und Behinderungen sind nicht sichtbar, sodass ein sensibler Umgang mit diesen Themen an der Hochschule notwendig ist.

Bereits im März 2021 waren VORSCHUB und AStA der RWTH in der Folge 5 ‚Von Anfang an barrierefrei?!‘ im Podcast campus.digital des Hochschulforums Digitalisierung zu Gast, um über Hürden und Barrierefreiheit im digitalen Raum zu sprechen.

Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks ist das bundesweite Kompetenzzentrum zum Thema „Studium und Behinderung“. Sie bietet Information und Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und unterstützt bei der Vernetzung der Beauftragten für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung. In der IBS-Online-Bibliothek stehen auch Informationen und Materialien zu barrierefreier online Lehre und zur barrierefreien Gestaltung digitalisierter Lehr- und Lernangeboten bereit.

Lernvideo AG – Erfahrungsaustausch von Lehrenden, Hochschul- und Mediendidaktiker*innen aus NRW rund um das Thema Lernvideos

23. September 2021 | von

Der Einsatz von Lernvideos in der Lehre ist vielfältig und seit dem Beginn der Corona-Pandemiealltäglich in der digitalen Hochschullehre zu finden. Doch die Erstellung von Lernvideos ist auch eine Herausforderung. Für welche Inhalte Lernvideos gut geeignet sind, welche Schritte man bei ihrer Erstellung beachten sollte,  wie man sie barrierefrei erstellt und dabei gleichzeitig darauf achtet, dass sie didaktisch so gestaltet sind, dass sie die Studierenden beim Lernen sinnvoll unterstützen können – um diese Fragen soll es beim Erfahrungsaustausch der hochschulübergreifenden Arbeitsgruppe gehen, die sich derzeit monatlich online trifft. Die Idee entstand ausgehend von der von ORCA.nrw organisierten Veranstaltungsreihe „Lehre verbindet NRW“.

Das nächste Treffen findet am 15.10.2021 statt und eine Anmeldung kann noch erfolgen.

ORCA: Neues hochschulübergreifendes Online-Landesportal für Studium und Lehre

14. September 2021 | von

Am 14. September 2021 wurde das neue Landesportal ORCA.nrw eröffnet, welches an der RWTH von ExAcT, einer Abteilung des Center für Lehr- und Lehrservices (CLS), koordiniert wird.

In der Pressemittelung der Geschäftsstelle des Landesportals wird der Geschäftsführer Dr. Markus Deimann zitiert. Er erläutert den großen Nutzen des Portals: „Durch das Portal ORCA.nrw stärken wir digitalgestütztes Lehren und Lernen und erweitern den Fundus an freien Bildungsmaterialien substanziell, der Lehrenden und Studierenden nordrhein-westfälischer Hochschulen zur Verfügung steht.“

Über das Portal werden offen lizenzierte und qualitätsgesicherte Materialien für Lehrende und Studierende bereitgestellt (Open Educational Resources, kurz OER) und Austauschmöglichkeiten zur Vernetzung angeboten. Auf diese Weise wird eine „Kultur des Teilens“ innerhalb der 42 Bildungseinrichtungen geschaffen.