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Digitalisierung der Lehre an der Philosophischen Fakultät

Kategorie: ‘aus der Praxis’

Ulrike Hanke stellt das Blended Synchronous-Lehrformat vor

24. September 2020 | von

Wie geht Lehre gleichzeitig in Präsenz und via Webkonferenz? Mit dieser Frage beschäftigt sich Ulrike Hanke in einem Beitrag zum Blended Synchronous-Lehrformat für hochschuldidaktik-online:

Viele Hochschulen und Universitäten möchten zumindest soweit als möglich zurück zur Präsenzlehre. Solange jedoch weiterhin Pandemiebedingungen herrschen und die Abstandsregeln eingehalten werden müssen, sind die meisten Räume an den Unis zu klein, um alle Studierenden gleichzeitig dort zu unterrichten. Es wird deshalb immer wieder diskutiert, einen Teil einer Gruppe in Präsenz zu unterrichten und den anderen Teil via Webkonferenztool dazu zu schalten. Dieses Lehrsetting ist in der englischsprachigen Literatur als Blended Synchronous Learning bekannt.

(Quelle: https://hochschuldidaktik-online.de/blended-synchronous-lehrformat/)

Mehrwert und didaktische Gestaltung dieses Lehrsettings ebenso wie dessen Gelingensbedingungen werden darin thematisiert.

ExAcT veröffentlicht neues Fortbildungsprogramm

09. September 2020 | von

Digitale Lehre Germanistik: 8 Anforderungen an die zukünftige Lehre in der Germanistik

02. September 2020 | von

Im Rahmen der digitalen Konferenz „Während und nach Corona. Digitale Lehre in der Germanistik“ am 25. und 26. August 2020 haben 200 GermanistInnen aus vier Kontinenten ihre Erfahrungen während des digitalen Corona-Semesters für die hochschuldidaktische Weiterentwicklung der Germanistik ausgetauscht. Dabei wurden die folgenden acht Anforderungen an die zukünftige Lehre in der Germanistik erarbeitet:

  1. Den Wandel der germanistischen Lehre ernst nehmen!
  2. Präsent oder digital? Präsent und digital!
  3. Über den Wochenrhythmus der Lehre hinausdenken!
  4. Schreiben Lehren/Lernen geht auch digital
  5. Digitale Lehre ermöglicht neue Formen der Kooperation
  6. Offenheit der Materialien und Datensouveränität sind fundamental
  7. Digitale Lehre ist kein Sparmodell
  8. Wissen über die digitale (Lehre in der) Germanistik weiterentwickeln

Was genau hinter diesen acht Anforderungen steckt, hat das Austausch- und Wissensportal Digitale Lehre Germanistik in einem kurzen Beitrag erläutert. Auf der Webseite der Konferenz werden zeitnah Vorträge und Chatverläufe der Konferenz veröffentlicht, die ebenfalls viele dieser Punkte konkretisieren.

 

Save the Date: Digitaler Lunch Lehre via Zoom am 16.09.2020

26. August 2020 | von

Nachdem der Lunch Lehre in diesem Sommersemester nicht wie gewohnt stattfinden konnte, lädt das ExAcT-Team jetzt erstmals zum Online Lunch Lehre via Zoom ein. Anstelle des sonst typischen Vortrags wird am 16. September 2020 von 12:15 bis 14:15 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Tipps und Tricks für gute Lehre“ mit Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer, Prof. Sabine Brück, Dr. Beate Roth und Prof. Dr. Aloys Krieg stattfinden.

Die Anmeldung zum digitalen Lunch Lehre erfolgt über die Veranstaltungsdatenbank der RWTH oder via Mail an info@exact.rwth-aachen.de. Nach erfolgter Anmeldung werden die Zugangsdaten zum Zoom-Meeting via Mail verschickt.

Der Vortrag „Mathe-Einstieg in die WI-MINT-Studiengänge im Blended Learning Format mit Moodle“ von Dr. Ralph Hofrichter von der Hochschule Pforzheim im Rahmen des digitalen Lunch Lehre am 6. Mai 2020 ist mittlerweile als Video verfügbar:

Förderlinie Curriculum 4.0.nrw

24. August 2020 | von

Spätestens seit dem Sommersemester 2020 sind die Potenziale und Auswirkungen der Digitalisierung deutlich geworden. Insbesondere im Hochschulkontext sind digitale Kompetenzen für Studierende mittlerweile unabdingbar. Deshalb wurde die Förderlinie Curriculum 4.0.nrw ins Leben gerufen.

Es handelte sich um eine Ausschreibung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Stifterverband und der Digitalen Hochschule NRW. Ziel ist es, Medienkompetenz und fachspezifische digitale Kompetenz curricular einzubinden bzw. auszubauen.

Mit der Förderlinie sollen ganze Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge) und/oder ein oder mehrere, sich aufeinander beziehende Pflichtmodule weiterentwickelt und/oder umgestaltet werden.

In der Kategorie Module wurden bereits 22 Hochschulanträge von einer Jury aus NRW-externen Hochschullehrenden, Studierenden und Hochschuldidaktikern für die Förderung ausgewählt. Darunter befindet sich auch ein Antrag aus der Philosophischen Fakultät der RWTH, nämlich Prof. Dr. Klaus Freitags Projekt „Digitale Quellenbestände in der Alten Geschichte (DIQUAG)“.

Neuigkeiten über die Entscheidungen Kategorie Studiengänge folgen.

Avatar-based Teaching and Learning in Virtual Reality: Erste Erfahrungen von Prof. Dr. Simone Paganini

19. August 2020 | von

Das Institut für katholische Theologie der RWTH bereitet sich auf das kommende Online-Wintersemester vor. Unter anderem soll ein Seminar im Masterstudiengang „Theologie und globale Entwicklung“ erstmals mit Hilfe von Avatar-based Teaching and Learning in Virtual Reality durchgeführt werden.

Dafür hat Prof. Dr. Simone Paganini das MyScore-„Conference Cube“, ein Projekt der RWTH unter der Leitung von Prof. Dr. Heribert Nacken, getestet. Seine ersten Erfahrungen wurden in einem Video festgehalten:

„Die stumme, dunkle Wand in Zoom“ – Ein Beitrag von Jörn Loviscach

12. August 2020 | von

„Die stumme, dunkle Wand in Zoom“ kennt vermutlich jede/r Lehrende, die/der während der Corona-Pandemie in der Lehre aktiv war. Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der FH Bielefeld, hat sich auf die Suche nach Beweggründen unter den Studierenden gemacht und diese in einem Beitrag für das Hochschulforum Digitalisierung zusammengefasst:

Videokonferenzen haben sich als Online-Lösung für viele Formate der ad-hoc-digitalen Lehre in der Corona-Krise bewährt. Vor allem in Vorlesungen, aber sogar in kleineren Seminaren bleibt die Kamera auf Studierendenseite jedoch oft ausgeschaltet. Die Lehrenden sprechen gegen eine stumme Wand und der erhofften Interaktivität stellt sich Inaktivität entgegen. Professor Jörn Loviscach hat sich nach den Beweggründen für dieses Verhalten umgehört. Im folgenden Beitrag zeigt er mit Hilfe seiner Ergebnisse deren Vielfältigkeit auf und findet dabei Antworten, die zeigen, dass der Verzicht auf eine Beteiligung in Bild und Ton auch positive Seiten haben kann.

(Quelle: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/die-stumme-dunkle-wand-zoom)

Deutscher Hochschulverband sucht Hochschullehrende/n des Jahres 2020

30. Juli 2020 | von

Der Deutsche Hochschulverband sucht den/die Hochschullehrende/n des Jahres 2020. Als Auszeichnungskriterium gilt ein außergewöhnliches Engagement, das „in herausragender Weise das Ansehen ihres/seines Berufsstandes in der Öffentlichkeit gefördert hat“.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die nicht zweckgebunden vergeben werden.

Professorinnen und Professoren, die korporationsrechtlich einer deutschen Hochschule angehören, sowie deutsche Professorinnen und Professoren im Ausland können für den Preis vorgeschlagen werden. Dabei sind die wissenschaftliche Fachrichtung sowie, ob es sich um eine Einzelperson oder Gruppe von Hochschullehrenden handelt, unerheblich.

Vorschläge können bis zum 30. September 2020 eingereicht werden.

Die Ausschreibung des Deutschen Hochschulverbandes enthält weitere Informationen.

RWTH-Lehrendenbefragung „Digitales Semester 2020“

29. Juli 2020 | von

Im Rahmen der Lehrendenbefragung „Digitales Semester 2020“ möchte das CLS der RWTH herausfinden, mit welchen Aspekten der digitalen Lehre die Dozierenden bereits zufrieden sind und an welchen Stellen es noch Herausforderungen gibt.

Dabei sind insbesondere die folgenden Fragen relevant:

  • Welche Angebote werden für die Lehre an der RWTH genutzt?
  • Welche positiven Erfahrungen haben Lehrende an der RWTH gemacht?
  • Was benötigen Lehrende an der RWTH, um ihre digitalen Veranstaltungen weiter zu optimieren?

Hier geht es zur Befragung.

 

 

„Grammification“: eTutorials für Grammatikkurse der HHU Düsseldorf

27. Juli 2020 | von

Dass sich Grammatik und Gamification verbinden lassen, zeigt das neue Projekt „Grammification“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Es handelt sich um ein begleitendes eLearning-Konzept für den Bachelorstudiengang Germanistik an der HHU. Darin werden eTutorials für Grammatikkurse angeboten, die den Studierenden auf spielerische Weise einen eigenen Zugang zu der grammatischen Analyse authentischen sprachlichen Materials bieten sollen.

Jedes Tutorial besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil werden Inhalte mit Text- und Bildmaterial, Ton- und Videobeispielen sowie interaktiven Elementen aufbereitet. Im zweiten Teil folgt eine Grammatik-Challenge, sprich kleine Aufgaben. 

Bisher gibt es 13 Online-Tutorials zu den verschiedenen Grammatikseminaren, die im Rahmen des Bachelorstudiengangs Germanistik an der HHU regelmäßig angeboten werden. Als Anschauungsmaterial wurden die folgenden drei eTutorials öffentlich zugänglich gemacht:

  • 01: Grundbegriffe der Morphologie
    „Dieses erste Tutorial hat die Grundbegriffe der Morphologie zum Thema, also Begriffe wie Wort, Morphem, Wurzel, Stamm und Affix.“
  • 06: Flektierbare Wortarten III
    „In diesem Tutorial sehen wir uns drei Gruppen von Wortarten genauer an: Nomen, Adjektive sowie Artikel und Pronomen.“
  • 08: Syntax I
    „Dieses erste Syntax-Tutorial handelt von Konstituenten, Phrasen, der Phrasenstruktur und Konstituententests.“