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Digitalisierung der Lehre an der Philosophischen Fakultät

Kategorie: ‘Tools’

Web-App Yotribe ermöglicht Online-Networking

27. August 2020 | von

Videokonferenz-Tools werden in Zeiten von Corona mehr genutzt denn je. Die Kachel-Nutzeroberflächen der gängigsten Apps und Softwares lassen jedoch relativ wenig freie Partizipation zu. Die Web-App Yotribe eines Berliner Start-ups soll genau das ermöglichen.

In einem zweidimensionalem Raum können NutzerInnen, die sich in kreisförmigenen Avataren frei bewegen, miteinander via Video-, Audio- oder Text-Chat interagieren. Befinden sich mindestens zwei Avatare nah genug beieinander, entsteht automatisch eine Chat-Verbindung. Je nach vorheriger Einstellung springen dann die Kameras, Mikrofone oder Chat-Fenster der NutzerInnen an.

Das Online-Tool eignet sich insbesondere für interaktive, nicht frontal ausgelegte Veranstaltungen sowie Networking-Veranstaltungen – oder auch als Ersatz für das informelle Gespräch vor oder nach Lehveranstaltungen.

Avatar-based Teaching and Learning in Virtual Reality: Erste Erfahrungen von Prof. Dr. Simone Paganini

19. August 2020 | von

Das Institut für katholische Theologie der RWTH bereitet sich auf das kommende Online-Wintersemester vor. Unter anderem soll ein Seminar im Masterstudiengang „Theologie und globale Entwicklung“ erstmals mit Hilfe von Avatar-based Teaching and Learning in Virtual Reality durchgeführt werden.

Dafür hat Prof. Dr. Simone Paganini das MyScore-„Conference Cube“, ein Projekt der RWTH unter der Leitung von Prof. Dr. Heribert Nacken, getestet. Seine ersten Erfahrungen wurden in einem Video festgehalten:

Online-Kurs „Mathematik in den Sozialwissenschaften“ der FernUniversität Hagen

18. August 2020 | von

Die Arbeitsstelle Quantitative Methoden bietet auf der offenen Lernplattform der FernUniversität Hagen einen Online-Kurs zur „Mathematik in den Sozialwissenschaften“ an. Der Kurs soll das mathematische (Vor-)Wissen für ein sozialwissenschaftliches Studium auffrischen und festigen:

Als empirische Wissenschaft sind in den Sozialwissenschaften zumindest grundlegende mathematische Fähigkeiten erforderlich, um gesellschaftliche Entwicklungen (z.B. soziale Ungleichheit, Wahlbeteiligung und Gender-Pay-Gap) angemessen beschreiben und erklären zu können. Aus verschiedenen Gründen haben viele Studierende aber Defizite bei den erforderlichen Mathematikkenntnissen, die für ein sozialwissenschaftliches Studium nötig sind. Vor diesem Hintergrund begegnen Studierende in sozialwissenschaftlichen Studiengängen mathematischen Inhalten in Lehrveranstaltungen häufig mit Zurückhaltung oder Ablehnung. Entsprechend werden wichtige statistische Themenfelder nur sporadisch oder überhaupt nicht bearbeitet. Im weiteren Studienverlauf führt dies zu Problemen, da bspw. eine angemessene Auseinandersetzung mit empirischen Studien nicht möglich ist.

(Quelle: https://www.hochschullehre-politik.de/2020/06/27/die-offene-lernplattform-mathematik-in-den-sozialwissenschaften/)

Um sich in den Online-Kurs einzuschreiben, ist eine kostenlose Registrierung notwendig.

Die digitale Tapas Bar der Universität Erfurt und Friedrich-Schiller-Universität Jena

10. August 2020 | von

Die digitale Tapas Bar ist ein hochschulübergreifendes Projekt der Universität Erfurt und Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie bietet virtuell aufbereitet digitale Tools für die Gestaltung von Online-Lehr-Lernszenarien an.

In der Menükarte der digitalen Tapas Bar werden verschiedene digitale Werkzeuge für die Umsetzung einer heterogenitätssensiblen virtuellen Lehre kurz vorgestellt – in der Hoffnung, Appetit auf mehr zu machen.

In diesem Video wird die digitale Tapas Bar vorgestellt:

Tool-Empfehlungen des DigiLLab

13. Juli 2020 | von

Das DigiLLab der Universität Augsburg hat in einem Beitrag Empfehlungen zur Nutzung digitaler Lehr- und Lern-Tools gesammelt. Die Anwendungen wurde in folgende Kategorien unterteilt:

Wem das noch nicht reicht, findet in dieser Toolliste alle weiteren vom DigiLLab genutzten Tools.

„Gute Online-Didaktik mit Zoom“: Beitrag zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen mit Zoom

02. Juli 2020 | von

Das Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) hat einen Beitrag zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen mit Zoom veröffentlicht. Darin werden folgende Fragen beantwortet:

  • Wie plane ich meine Lehrveranstaltung mit Zoom über den Semesterverlauf?
  • Kann ich Zoom zur Wissensvermittlung, für Lernaktivitäten sowie für die Interaktion mit Studierenden nutzen?
  • Wie nutze ich die Zoom-Funktionen so, dass das Lernen der Studierenden optimal gefördert wird?
  • Wie lege ich ein Zoom-Meeting an und lade dazu ein?
  • Wie funktioniert die Bildschirmfreigabe?
  • Wie kann das Whiteboard in Zoom sinnvoll eingesetzt werden?
  • Was ist bei Umfragen in Zoom-Sessions zu berücksichtigen?
  • Wie funktioniert der Chat?
  • Was ist bei der Einrichtung von Breakout-Sessions zu beachten?
  • Was muss bei der Aufzeichnung von Zoom-Sessions bedacht werden?
  • Was muss zum Datenschutz außerdem bei der Nutzung von Zoom beachtet werden?

Es ist der zweite Teil der Reihe Gute Online-Didaktik mit Zoom. Der erste Beitrag gibt einen Einstieg ins Thema. Es sind noch ein dritter Beitrag zu weiteren Tools, die mit Zoom kombiniert werden können, und ein vierter Beitrag zu Feedbackmöglichkeiten mit Zoom geplant.

Online-Whiteboards für kollaboratives Arbeiten

02. Juli 2020 | von

Online-Whiteboards können – gerade in Zeiten von Corona – kollaboratives Arbeiten erleichtern, insbesondere, wenn man gerade nicht zusammenkommen kann. Wir haben eine Auswahl der beliebtesten Angebote zusammengestellt:

  • Miro ermöglicht in seiner kostenlosen Version die Nutzung für bis zu drei Personen und bis zu drei Boards. Eine unbegrenzte Anzahl von Gast-Viewern kann die erstellten Boards ansehen, aber nicht bearbeiten.
  • Whiteboard Fox zeichnet sich durch seine Echtzeit-Übertragung aus. Zu Beginn hat man die Wahl, ob das Online-Whiteboard nur als eigene Gedankenstütze oder auch für andere einsehbar erstellt werden soll. Bei der letzteren Option wird ein Link zum Online-Whiteboard generiert, der weiter verschickt werden kann, damit andere es ansehen und/oder bearbeiten können. Änderungen am Online-Whiteboard sollen innerhalb von Sekunden an alle „Teilnehmer“ übertragen werden. Zudem ist es „Tablet-friendly“.
  • Conceptboard bietet sowohl eine kostenlose als auch eine kostenpflichtige Version. Die kostenlose Option umfasst eine unbegrenzte Anzahl an Boards, 50 Objekte pro Board, 500 MB Speicherplatz, max. 10MB pro Upload, eine unbegrenzte Anzahl an Board-Editoren sowie eine unbegrenzte Anzahl an Lesern. Eine Anmeldung ist für die kostenlose Version nicht notwendig.
  • GroupBoard bietet eine kostenlose Version, die auf Webseiten eingepflegt werden kann. Zudem ermöglicht sie Echtzeit-Online-Whiteboards und -Chats und basiert komplett auf HTML5.
  • Ziteboard enthält ebenfalls eine Gratis-Version, mit der bis zu drei Boards eröffnet und unbegrenzt geteilt werden können. Außerdem ist die Anzahl an Realtime Collaborators unbegrenzt. Das Datenaufkommen ist jedoch begrenzt. Es können „Klebezettel“ verwendet sowie Bilder und PDFs (aber nur begrenzt) importiert werden. Zudem können SVGs und PDFs exportiert werden. In der kostenlosen Version sind lediglich öffentliche, sprich keine privaten Whiteboards, verfügbar.
  • A Web Whiteboard beinhaltet ein besonderes Feature, das das Exportieren von Online-Whiteboards als PDF oder Bild-Datei ermöglicht.

Das Zentrum für multimediales Lehren und Lernen (@LLZ) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat ebenfalls mehrere Beiträge über Alternativprogramme zur Arbeit am Interaktiven Whiteboard veröffentlicht.

Audience Response Systeme im Überblick

10. Juni 2020 | von

Audience Response Systeme (ARS) stellen ein hilfreiches Tool zur Aktivierung von Studierenden dar – egal, ob in Online- oder Präsenz-Lehre, in Klein- oder Großlehrveranstaltungen. Bereits im November 2017 beschäftige sich PD Dr. Malte Persike mit dem sinnvollen Einsatz von ARS in der Lehre:

Auch in den Folien zur derzeit beliebten Online-Fortbildung „Studierende online aktivieren“ von ExAcT geht er auf ARS ein. Dort sind die beliebtesten Anbieter aufgelistet:

Auch die Echtzeit-Feedback-Plattform Tweedback erfreut sich immer mehr Beliebtheit unter Dozierenden.

Zoom: So funktionieren Breakout-Sessions

27. Mai 2020 | von

Die TU Darmstadt hat eine Kurzanleitung zur Nutzung von Breakout-Sessions für die digitale Gruppenarbeit im Webkonferenz-System Zoom veröffentlicht:

Konkret geht es hier um eine Lehrveranstaltung mit 40 Studierenden, die in 4 Gruppen aufgeteilt mit jeweils einer betreuenden Person aus einem gemeinsamen Meeting heraus zeitweise in jeweils eigene Breakout Sessions hinein gehen, um dort Projekte mit dem jeweiligen Betreuer_innen zu besprechen, an denen die Gruppe jeweils gerade arbeitet. – Denkbar ist ein solches Szenario beispielsweise auch für Übungsgruppen oder Tutorienarbeit.

(Quelle: https://blog.e-learning.tu-darmstadt.de/2020/05/25/gruppenarbeit-in-zoom/)

Die Handreichung zur Nutzung von Breakout-Sessions der TU Darmstadt enthält weitere Details zur Handhabung und hilfreiche Funktionen für die digitale Gruppenarbeit via Zoom.

Auch das CLS der RWTH hat in seiner Zoom-Handreichung zur Nutzung für Lehrende unter Kapitel 6.6 die Interaktion in Kleingruppen via Breakout-Sessions in Zoom genauer erläutert.

Interaktive mediendidaktische Planungsmatrix der Hochschule Koblenz

18. Mai 2020 | von

Das Referat E-Learning der Hochschule Koblenz hat eine interaktive mediendidaktische Planungsmatrix erstellt. Sie unterstützt Lehrende dabei, eine klassifizierte Auswahl an Multimedia und eLearning-Tools für individuelle Blended Learning-, eLearning- und klassische Lehr-Lernangebote in den folgenden fünf gestaffelten Schritten zu treffen:

  1. Veranstaltungsformat: Für welches Veranstaltungsformat planen Sie einen mediendidaktischen Einsatz?
  2. Unterrichtsform: Welche Unterrichtsform kommt Ihrem bestehenden/anvisierten Lehr-Lernangebot am nächsten?
  3. Lernenden-Aktivität: Welche „Lernenden-Aktivität“ sollen in Ihrer Unterrichtsform realisiert werden?
  4. Lernform: Welche konkrete Lernform stehen für Sie konkret im Fokus?
  5. Lehr-Lern-Bezug: In welchem Lehr-Lern-Bezug planen Sie den Medien- & eLearning-Tool-Einsatz?