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IEHK-Aktuell

Christian Haase erhält Förderung einer NanoMatFutur-Forschungsgruppe

09. April 2020 | von

BMBF bewilligt 1,6 Millionen Euro für die Entwicklung neuer metallischer Werkstoffe für die additive Fertigung

Der „BMBF-Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur“ ist innerhalb des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ ein wesentlicher Bestandteil der High-Tech-Strategie der Bundesregierung. Hierin werden junge, exzellente Nachwuchswissenschaftler im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik durch die Bewilligung eines eigenen Forschungsprojekts gefördert.

Jetzt wurde das Forschungsprojekt „MatAM – Design additiv gefertigter Hochleistungsmaterialien für die Automobilindustrie“ unseres Gruppenleiters Dr. Christian Haase mit einer Fördersumme von 1,6 Mio. Euro bewilligt. 

Additive Fertigungstechnologien – bekannt als 3D-Druck – haben zahlreiche Vorteile und sind im Begriff, die Produktion metallischer Bauteile zu revolutionieren. Für eine breite industrielle Anwendung bedarf es jedoch spezieller Legierungen. Hierfür ist ein besseres Verständnis der Produktionstechnologie sowie Grundlagenwissen über die mikrostrukturellen Mechanismen in metallischen Werkstoffen notwendig. Für den stark interdisziplinären Ansatz werden die Forschungsmöglichkeiten des Instituts für Eisenhüttenkunde, des Lehrstuhls für Digitale Additive Produktion und des Gemeinschaftslabors für Elektronenmikroskopie innerhalb des Research Center for Digital Photonic Production genutzt. 

Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung metallische Hochleistungswerkstoffe für die laserbasierte additive Fertigung von Bauteilen im Automobilbau. Erarbeitet wird ein Ansatz zum agilen Materialdesign, der sich durch eine Kombination aus computergestütztem und physischem Legierungsscreening auszeichnet. Dabei sollen die im Material während des additiven Fertigungsprozesses entstehenden Heterogenitäten gesteuert werden, insbesondere heterogene Elementverteilungen infolge von Seigerungserscheinungen durch den Erstarrungsvorgang. Auch sollen diese Heterogenitäten für die gezielte Einstellung der lokalen mechanischen Eigenschaften genutzt werden. Dieses seigerungsbasierte Legierungs- und Mikrostrukturdesign ist ein Paradigmenwechsel im Bereich der Entwicklung neuer Werkstoffe für die additive Fertigung.

Lehrveranstaltungen SoSe2020

06. April 2020 | von

Liebe Studierende,

heute ist digitaler Semesterstart und in einigen Lehrveranstaltungen wird die Einführung nicht als Präsenzveranstaltung, sondern in anderer Form stattfinden. Wie genau das im Einzelnen geregelt ist, könnt ihr den jeweiligen Moodle-Lernräumen entnehmen.

Dear students,

Today is the digital start of the semester and in some courses the introduction will not take place as a face-to-face event, but in another form. How exactly this is regulated in detail can be found in the respective Moodle study rooms.

Lehrstuhl für Werkstofftechnik der Metalle (Prof. Krupp)

  • Werkstoffdesign der Metalle (Vertiefungsfach)
  • Grundzüge der Oberflächentechnik (P, EXK)
  • Schweißen von Stahl (P)
  • Werkstofftechnik der Metalle
  • Arbeitnehmererfinderrecht
  • Spezielle Kapitel der Betriebsorganisation (EXK)
  • Metallic Materials (ENG)
  • Materials Characterization (ENG, P)
  • ICME for Steels (ENG)

Lehrstuhl für Metallurgie von Eisen und Stahl (Prof. Senk)

  • Metallurgie und Verfahrenstechnik der Stahlerzeugung (Vertiefungsfach, P, EXK)
  • Metallurgie und Recycling- Eisen und Stahl (Basisfach)
  • Rohstoffe und spezielle Reduktionsverfahren für Eisenerz (EXK)
  • Spezielle Kapitel des Umweltschutzes in der Metallurgie (EXK)
  • Melt Treatment and Continuous Casting (ENG)

Integrity of Materials and Structures (Prof. Münstermann)

  • Fundamentals of Damage Mechanics and Material Modelling (Vertiefungsfach, P, ENG)

ENG- Vorlesung in englischer Sprache, EXK- mit Exkursion, P- mit Pflichtpraktikum

HINWEIS: Ob Exkursionen und Praktika in diesem Semester wie gewohnt stattfinden, könnt ihr den jeweiligen Moodle-Lernräumen entnehmen.

Weitere Informationen sowie die jeweiligen Ansprechpartner findet ihr auf der Homepage des Instituts:
http://www.iehk.rwth-aachen.de/cms/iehk/Studium/~ocrd/Lehrangebote/
You can find additional information such as contact persons on the website of our institute:
http://www.iehk.rwth-aachen.de/cms/iehk/Studium/~ocrd/Lehrangebote/?lidx=1

VERSCHIEBUNG DES 34. ASK AUFGRUND DER AKTUELLEN LAGE ZUM CORONAVIRUS (COVID-19)

09. März 2020 | von

Aufgrund der ungewissen Situation bedingt durch die stetige Zunahme an Covid-19 Infektionsfällen insbesondere in der Aachener Region, und auf Grundlage der „Covid-19 Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen“ des Robert Koch-Instituts, haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, das 34. Aachener Stahlkolloquium auf den 18. und 19. November 2020 zu verschieben.

Für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten möchten wir uns schon jetzt bei Ihnen entschuldigen und bitten gleichzeitig um Verständnis für unsere Entscheidung, die wir im Sinne der Gesundheit aller am ASK Beteiligten getroffen haben. Aktuell stehen wir in engen Kontakt mit allen Vortragenden, Sponsoren und Ausstellern, um das geplante Konferenz-Programm beibehalten zu können.

Falls Sie weiterhin teilnehmen möchten, behält Ihre Anmeldung auch für das neue Veranstaltungsdatum seine Gültigkeit. Weitere Informationen und regelmäßige Updates finden Sie unter www.ask2020.de

IMS – Frühstück

02. März 2020 | von

Am Mittwochmorgen haben die Mitarbeiter des Lehr- und Forschungsgebietes für Werkstoff- und Bauteilintegrität die Karnevalszeit mit einem gemeinsamen Frühstück beendet. Aufgrund der international ausgerichteten Teamstruktur wurden neben deutschen Köstlichkeiten auch iranische, thailändische und chinesische Leckereien im Laufe des Vormittags probiert. 

Die Gruppe um Prof. Münstermann veranstaltet in regelmäßigen Abständen interne Events, um das Gruppengefühl zu stärken und neue Mitgliederinnen und Mitglieder von Beginn an zu integrieren. Dies wird auch in Zukunft beibehalten und wir sind gespannt, wie die kommenden Team-Events aussehen werden.

AK Bruch in Hamburg

28. Februar 2020 | von

Am 19. und 20. Februar fand in der wunderschönen Hansestadt Hamburg der AK Bruchmechanik und Bauteilsicherheit der DVM, ein Zusammentreffen von renommierten ExpertInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen aus Industrie und Forschung, statt. Das Lehr- und Forschungsgebiet für Werkstoff und Bauteilintegrität war mit gleich 5 Vorträgen zur Nutzung und Entwicklung schädigungsmechanischer Modelle vertreten und konnte das Auditorium von ihren modernen Methoden überzeugen. Dabei stand insbesondere das Temperaturübergangsverhalten und das Vermeiden von sprödem Bauteilversagen im Vordergrund. Mit einem äußerst überzeugenden Vortrag, hat unserer Mitarbeiter Herr Julius Langenberg den zweiten Platz des DVM Juniorpreises gewonnen. Wir gratulieren dazu herzlichst!

40 Jahre Partnerschaft RWTH Aachen – USTB Beijing

18. Februar 2020 | von

Die University of Science and Technology Beijing (USTB) und die RWTH Aachen verbindet seit 1979 eine enge Partnerschaft. Nur wenige Jahre nach dem Ende der Kultrevolution wurde eine erste Vereinbarung zwischen einer chinesischen und einer deutschen Hochschule geschlossen. Zahlreiche Wissenschaftler und Studierende beider Unis haben mittlerweile an Austauschprogrammen, Symposien und gemeinsamen Projekten teilgenommen. Aus dem wissenschaftlichen Austausch sind Freundschaften entstanden und ist ein Vertrauen erwachsen, das uns in die Zukunft trägt. Für die Jubiläumsveranstaltung in Bejing im September 2019 wurde ein Video erstellt, das die Geschichte des Vertrages dokumentiert. Zahlreiche Aufnahmen sind im Institut für Eisenhüttenkunde entstanden, viele ehemalige und aktive Institutsvertreter sind in dieser englischsprachigen kurzweiligen Dokumentation vertreten, die im Internet unter der Adresse https://www.facebook.com/rwth.iehk/videos/aufgerufen werden kann.

Masterarbeiter Jan in Kyoto

12. Februar 2020 | von

Mein Name ist Jan und ich schreibe zur Zeit meine Masterarbeit am IEHK. Ihr habt schon einmal im Dezember von mir gehört, da war ich gerade für einen Forschungsaufenthalt in Helsinki.
Nun hat es mich für knapp zwei Monate nach Kyoto verschlagen, wo ich bei Prof. Hama ebenfalls an meiner Masterarbeit arbeiten darf.
Ich bin nun seit etwa einem Monat in Japan und ich genieße meine Zeit hier sehr! Die japanische Kultur ist so unterschiedlich im Vergleich zu der deutschen, sodass es für mich jeden Tag neue Dinge zu entdecken gibt, die sich von den deutschen Gewohnheiten unterscheiden. Besonders spannend ist natürlich die Zusammenarbeit mit meinen japanischen Kollegen, die ihr Bestes geben, damit ich mich hier so zuhause wie möglich fühle!
Natürlich ist es manchmal herausfordernd, aufgrund der räumlichen und zeitlichen Distanz zu Deutschland und den etwas unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten meine Masterarbeit voranzutreiben. Doch dank der Unterstützung und Flexibilität der Mitarbeiter am IEHK bin ich zuversichtlich, dass alles klappen wird. 

CHAMP-Seminar 2020

07. Februar 2020 | von

Auch in diesem Jahr findet zum Austausch der Prozesstechnischen Institute der Intzestraße das CHAMP-Seminar statt. Das IEHK hat zum ersten Treffen am Donnerstag eingeladen.Ziel des CHAMP- (Center for Highly Advanced Materials Processing) Seminars ist es, den in den vergangenen Monaten neu gestarteten, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Überblick über die Aktivitäten und technischen Möglichkeiten der CHAMP-Institute (IBF, GI, IME, IEHK) zu geben und einen Austausch zwischen den Mitarbeitern zu ermöglichen. Dazu fand am Donnerstag, den 06.02.20 die Einführungsveranstaltung im IEHK samt Institutsführung statt.

Vorstellung der Arbeitsgruppe Werkstoffsimulation

05. Februar 2020 | von

Die Arbeitsgruppe Werkstoffsimulation hat das Ziel, eine integrative und mehrskalige Modellierung von Gefüge und Eigenschaften entlang der Prozesshistorie zu entwickeln und in die Anwendung zu überführen. Die Arbeiten zielen auf die Kombination verschiedener experimenteller und simulativer Methoden, die Evaluation von Modellansätzen, die numerische Beschreibung von Prozessen und Prozessketten sowie die Vorhersage von Gefüge und Eigenschaften ab. Mit Hilfe der unterschiedlichen Methoden werden neue Legierungssysteme und Prozesse integrativ beschrieben und entwickelt. Die Simulationsansätze werden praxisnah validiert und in die industrielle Nutzung überführt. Im Fokus der Arbeiten stehen die Additive Fertigung sowie konventionelle Herstellung und thermomechanische/-chemische Bearbeitung von Stählen und Hochentropielegierungen.

Vorstellung von Sophie Vinke

29. Januar 2020 | von

Mein Name ist Sophie Vinke und ich bin seit September 2018 als HiWi in der Arbeitsgruppe Werkstoffbehandlung am IEHK angestellt. Meine Aufgabenbereiche beim IEHK sind dabei sehr vielseitig. Unter anderem beschäftige ich mich dabei mit Literaturrecherche, der Auswertung von mechanischen Kennwerten und der Bedienung der Präzisionssäge. Dabei gehört vor allem die Makrohärtemessung nach Vickers, die einen wichtigen Teil der Charakterisierung eines Stahls darstellt, dazu. Neben meiner Tätigkeit schätze ich auch das angenehme Arbeitsklima in der Arbeitsgruppe Werkstoffbehandlung, sowie die außerhalb des Arbeitsplatzes stattfindenden Gruppenevents.