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IEHK-Aktuell

Vergangene Doktorprüfungen im Jahr 2019

19. August 2019 | von

An dieser Stelle möchten wir kurz auf die Doktorprüfungen zurückblicken, die in diesem Jahr an unserem Institut abgehalten wurden. Auf diesem Wege noch einmal eine herzliche Gratulation an unsere Kollegen, die in diesem Jahr ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt haben!

Mamta Sharma:
Werkstoffe für Großgetriebe und Zahnräder für Windkraftanlagen

Max Menzel:
Prozessentwicklung von bainitischem Warmband

Sebastian Fronk:
Einzelfunkenanalyse, Spektrometrie

Shuai Niu
Einfluss von mechanischer Vibration beim Blockguss

Steve Münch:
Aufkohlung durch Gießpulver im Strangguss

Yidu Di: Ableitung von Zähigkeitsanforderungen für Stahlkonstruktionen unter ULCF Belastungen

Manju Madivala
Modellierung und Charakterisierung von Verformungs- und Schädigungsmechanismen in hochmanganlegierten Stählen

Simon Sevsek:
On the impact of micro- and nano-structural characteristics on the deformation behavior and mechanical properties of high and medium manganese steels

Yidu Di:
Ableitung von Zähigkeitsanforderungen für Stahlkonstruktionen unter ULCF Belastungen

Andrian Rüskamp:
Gefüge-Eigenschafts-Korrelation von hochfesten Mehrphasenstählen im Biegeumformprozess

Schmelzöfen am IEHK

16. August 2019 | von

Am Institut für Eisenhüttenkunde werden im Bereich der Flüssigmetallurgie unter anderem neue Legierungen entwickelt, Einflussparameter auf das Gussgefüge untersucht, Versuche zur Bestimmung von Löslichkeiten durchgeführt und die Schlackenführung verbessert. Zu diesem Zweck ist das Institut mit mehreren Schmelzöfen ausgestattet. Die offenen Induktionsöfen fassen 50 kg, 100 kg und 500 kg, und können unter Schutzgasatmosphäre betrieben werden. Zusammen mit einer Vielzahl an Spezialkokillen kann zum Beispiel die Auswirkungen von mechanischen und thermische Belastungen auf den erstarrenden Stahl untersucht werden.

Zusätzlich stehen vier Vakuumöfen zur Verfügung, in denen sekundärmetallurgische Behandlungen bei einem Schmelzengewicht bis 100 kg durchgeführt und mikrolegierte Stahlsorten präzise hergestellt werden können. Der Abguss erfolgt ebenfalls im Vakuum.

Doktorandenfest des Lehrstuhls für Metallurgie von Eisen und Stahl

15. August 2019 | von

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Alumni-Treffens des Lehrstuhls für Metallurgie von Eisen und Stahl treffen sich aktuelle und ehemalige Assistenten zu einem metallurgischen Kolloquium und einer darauffolgenden Abendveranstaltung. Auch dieses Jahr wurden am 19.07.2019 spannende Vorträge aus der Industrie präsentiert und diskutiert. Vortragende waren u.a. Frau Denecke-Arnold von ThyssenKrupp sowie Herr Firsbach von der Firma Lhoist.

Für die diesjährige Abendveranstaltung waren wir zu Gast im Hause der K.D.St.-V. Franconia Aachen. Hier wurde von der neusten Assistentin Carolin van den Berg ein Überblick über das vergangene Jahr am Lehrstuhl gegeben und im Anschluss das Buffet eröffnet.  Traditionsgemäß wurde um Mitternacht mit allen Anwesenden und einer Begleitung am Klavier der Steiger angestimmt. Es war wie jedes Jahr eine schöne Zusammenkunft, durch die der Kontakt und Austausch von ehemaligen und aktuellen Doktoranden des Lehrstuhls gefördert wird.

Vorstellung unserer Bachelorarbeiterin Nora Barschkett

14. August 2019 | von

Nora Barschkett forschte im Rahmen Ihrer Bacherlorarbeit von Mai bis Juli 2019 an neuen hochfesten Stählen für den Metall 3D-Druck. Nora hat sich mit dem Einfluss von Kohlenstoff auf die Mikrostruktur und mechanischen Eigenschaften von additiv hergestellten Hochmanganstählen befasst.
Dazu wurden verschiedene Mengen an reinem Kohlenstoffpulver mit 30Mn22 Hochmanganstahlpulver vermischt. Anschließend wurden die Pulvermischungen mit dem pulverbettbasierten additiven Fertigungsverfahren selektives Laserschmelzen (eng.: laser powder bed fusion, LPBF) zu Probenkörpern verarbeitet. Die Probenkörper wurden am Rasterelektronenmikroskop (REM) untersucht, um Mikrostruktur-Eigenschaftskorrelationen herzuleiten.

Unicup Köln 2019

13. August 2019 | von

Am 29.06.2019 fand das jährliche Eishockey-Universitätsturnier statt. Den ganzen Samstag wurde in der K2-Arena in Köln bei 35 Grad Außentemperatur der Turniergewinner ausgespielt!

Die Teams der Universitäten Krefeld, Wuppertal, Duisburg-Essen, Münster, Düsseldorf, Köln und Aachen (mit IEHK-Beteiligung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin Jana und Hiwi Steffen) nahmen teil. 

Das Aachener Universitätsteam konnte mit einem 10:1 Sieg gegen Krefeld perfekt in das Turnier starten. Im 2. Gruppenspiel unterlag man einer starken Kölner Mannschaft mit 0:4. Allerdings konnten wir uns die Halbfinal-Teilnahme mit einem 6:1 Erfolg über das Düsseldorfer Uni-Team sichern.

Im Halbfinale trafen wir auf den Gruppensieger von Gruppe B, Duisburg-Essen. Dort konnten wir uns knapp und verdient mit 2:1 durchsetzen.

Im letzten Spiel des Turniers ging es, wie schon in der Gruppenphase, gegen den klaren Favoriten (und mehrfachen Sieger der letzten Uni Cups) Köln um den Turniersieg. Das Team aus Köln war bis dahin ohne ein einziges Gegentor durch das gesamte Turnier marschiert. Allerdings konnten wir das Spiel sehr knapp gestalten. Dennoch reichte es am Ende nicht für den Sieg. Köln gewinnt auch das Finale 3:2 gegen unsere Aachener Mannschaft.

Dank einer tollen Organisation war es wieder einmal ein tolles Turnier!

Einzug in das Research Center for Digital Photonic Production

09. August 2019 | von

Im Juli 2019 eröffnete das neue  „Research Center for Digital Photonic Production“ (RCDPP) als „I3 – Integriertes Interdisziplinäres Institut“ der RWTH Aachen. Mit diesem Format realisiert die RWTH Aachen eine neue und zukunftsweisende Form der fachübergreifenden, universitären Zusammenarbeit. Insgesamt 16 Institute aus 6 Fakultäten erforschen im RCDPP gemeinsam an neuen laserbasierten Fertigungstechnologien wie dem Metall 3D-Druck/der additiven Fertigung.  Die zwei neu eingezogene wissenschaftlichen Mitarbeiter des IEHK befassen sich mit dem Werkstoffdesign von neuen Hochleistungswerkstoffen für die additive Fertigung.

Gordon Research Conference und Gordon Research Seminar: High Temperature Corrosion

08. August 2019 | von


Das fünfte Gordon Research Seminar fand am 20. und 21. Juli in der amerikanischen Stadt New London (New Hampshire) in der Nähe von Boston statt. 60 PhD Studenten diskutierten über neue Fertigungsverfahren wie additive Fertigungsmethoden, Korrosion von Legierungen und Beschichtungen sowie über Untersuchungstechniken und Korrosionsmechanismen. 

Anschließend fand die 79. GRC für Hochtemperaturkorrosion vom 21.-26. Juli statt. Bei der Konferenz diskutierten 149 Vertreter aus Wissenschaft und Industrie über Themen im Bereich der Hochtemperaturkorrosion. Neben fundamentalen Transportmechanismen wurden Charakterisierungsmethoden, der Effekt von H2O auf die Hochtemperaturkorrosion und die Entwicklung neuer Materialien für Hochtemperaturanwendungen in diversen Vorträgen und Poster Sessions thematisiert. Auf der Konferenz wurden aktuelle Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Simulation der Hochtemperaturoxidation des Institutes für Eisenhüttenkunde während den Poster Sessions vorgestellt.

Neben den zahlreichen Vorträgen, Diskussionen und Poster Sessions gab es ein großes Angebot an Freizeitaktivitäten. Bei verschiedenen Wanderungen, Boots- oder Kayaktouren und diversen anderen Aktivitäten konnte die Umgebung erkundet werden. 

Eröffnung des IEHKasino

07. August 2019 | von

Die mehrmonatigen Renovierungsarbeiten im Zuge der Umgestaltung des IEHKasino (ehemals Blauer Salon) zu einem Gemeinschaftsraum wurden am 17. Juli feierlich abgeschlossen. Der neugestaltete Raum bietet nun ca.auf 80qm viel Platz für Diskussions- und Austauschmöglichkeiten. Neben einem Bereich für anstehende Meetings, laden Stehtische und eine Kaffeeecke zur gemeinsamen, gruppenübergreifenden Mittagspause ein. 

Ein weiteres Highlight im neu eingerichteten Raum stellt der Kicker dar. Dieser wurde von der Lehrlingswerkstatt der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) in aufwändiger Handarbeit hergestellt. An dieser Stelle möchte sich das Institut für Eisenhüttenkunde nochmals ganz herzlich bei allen Beteiligten der Firma HKM für den Kickerbau bedanken. Als kleines Dankeschön wurden die ca. 20 beteiligten Lehrlinge an das Institut für Eisenhüttenkunde zur Einweihung des IEHKasinos eingeladen. 

ESTAD 2019 in Düsseldorf

23. Juli 2019 | von

In Düsseldorf fand vom 24. bis zum 28.6.2019 die vierte „European Steel Technology and Application Days“-Konferenz parallel zur weltgrößten Metallurgie-Messe METEC statt. 1200 Teilnehmer aus 55 Ländern haben an der ESTAD teilgenommen und sich in insgesamt 129 Sessions über aktuelle Themen der Stahlherstellung, -anwendung und -entwicklung ausgetauscht. Übergeordnete Themen stellten die digitale Transformation und die klimaneutrale Stahlherstellung dar. Das IEHK war mit 10 Teilnehmern und gleich vielen Vorträgen gut vertreten.

Auf dem Foto sind von links zu sehen: Prof. Dr.-Ing. W. Bleck (Chairman der ESTAD2019), Dr. P. Dahlmann (Stahlinstitut VDEH,), Dr. Nilsson (Jernkontoret, Ausrichter ESTAD 2012 in Stockholm) und Dr. B. Lüngen (Stahlinstitut VDEH, Ausrichter ESTAD2019)

Foto: Jeno Gellinek

Erfolgreiches Treffen an der Aalto University in Finnland zur Ausarbeitung von Kooperationsmöglichkeiten

19. Juli 2019 | von

Um sich über gemeinsame Forschungsvorhaben, europäische Fördermöglichkeiten und Strategien zur weiteren Vernetzung zwischen dem Institut für Eisenhüttenkunde und der Aalto University auszutauschen, hat Prof. Lian (Aalto University) Vertreter des IEHK nach Helsinki eingeladen. Im Rahmen von Fachvorträgen, Diskussionen und Laborbesuchen wurden die Ideen für eine engere Zusammenarbeit konkreter, sodass nach dem zweitägigen Aufenthalt in der finnischen Hauptstadt bereits erste Projektideen und Austauschmöglichkeiten für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter ausgearbeitet wurden. In Zukunft soll eine Infrastruktur geschaffen werden, um einerseits Studierenden einen Forschungsaufenthalt an der jeweils anderen Universität zu ermöglichen und andererseits ausgewählte Forschungsbereiche an beiden Standorten zu verknüpft.