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IfP Blog

Lehrpreis 2024 an Dr. Rachel Brown und Dr. Isabella Boux!

17. Juli 2024 | von

Die LuF Biologische und Sozialpsychologie freut sich bekannt zu geben, dass Dr. Rachel Brown und Dr. Isabella Boux den Lehrpreis der Philosophischen Fakultät für das Jahr 2024 erhalten haben. Der Preis wurde für den Kurs „Experimentalpsychologisches Praktikum“ verliehen.

Die beiden Kursleiterinnen nutzten ihre unterschiedlichen Hintergründe in Psychologie, Neurowissenschaften und Linguistik, um einen praxisorientierten Kurs zu entwickeln, der den Studierenden angewandte experimentelle Forschungsmethoden näherbringen soll. In diesem Kurs hatten die Studierenden die Möglichkeit, an einem EEG-Experiment (Elektroenzephalografie) im Labor teilzunehmen, um gezielte Fragen zu den neurokognitiven Grundlagen von Sprache und Gedächtnis zu beantworten.

Durch das Eintauchen in den Forschungsprozess, sowohl aus der Perspektive der Teilnehmenden als auch der Versuchsleiter:innen, sammelten sie wertvolle Erfahrungen in der Versuchsplanung, Datenerhebung, -analyse und -interpretation von EEG-Daten. Darüber hinaus bereitete die vollständige Durchführung des Kurses in englischer Sprache – einschließlich der abschließenden Bewertung – die Studierenden auf die Anforderungen der zunehmend internationalisierten Forschungsumgebung vor.

Ein großer Dank geht natürlich auch an die studentischen Hilfskräfte Laurin Behrens und Holger Schaffer, die maßgeblich zur Umsetzung dieses Kurses beigetragen haben.

Die Biologische Psychologie und Sozialpsychologie beim International Workshop on Language Production (IWOLP), Marseille, France

05. Juli 2024 | von

Die LuF Biologische Psychologie und Sozialpsychologie hat kürzlich am International Workshop on Language Production (IWOLP) in Marseille, Frankreich, teilgenommen! Diese Konferenz bietet Forschenden, die die neurokognitiven Mechanismen der Sprachproduktion untersuchen, ein Forum. Prof. Dr. Anna Kuhlen hielt einen Keynote Talk mit dem Titel „Beyond One Speaker: From Speaking to Interacting“, in dem sie diskutierte, wie Sprachproduktion im Kontext einer sozialen Interaktion durch den Interaktionspartner geprägt wird. Das Team freute sich sehr, erste Forschungsprojekte aus unserer neuen Gruppe vorstellen zu können. Dr. Isabella Boux präsentierte ein Projekt wie vorangehender Interaktionen mit bestimmten Partnern die Sprachproduktion beeinflusst. Und Prof. Dr. Anna Kuhlen präsentierte zwei Projekte zur Repräsentation von sozial-semantischen Kategorien und zur Repräsentation der semantischen Verarbeitung eines Interaktionspartners.

Herzlich Willkommen Sophie Würger

11. Juni 2024 | von

Sophie Würger verstärkt seit dem 15. Mai 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Team des LuF Arbeits- und Ingenieurpsychologie. Während ihres Psychologie-Studiums an der RWTH Aachen hat Sophie den Effekt der Avatar Personalisierung auf die Leistung und Erfahrungen in einem videospielorientierten Anwendungskontext untersucht. Ihren Master für forschungsorientierte Psychologie hat sie an der Universität zu Köln mit einer Arbeit über den Zusammenhang von Videospiel-Erfahrung mit Prozessen der kognitiven Kontrolle absolviert. Jetzt wird sie das Team am LuF im den Bereichen Immersion, Videospiele und Avatare unterstützen. Zusätzlich wird Sophie Würger in einem interdisziplinären Projekt zu dem Thema Nachhaltigkeitsbewertung von Baumaterialien arbeiten.

Wir freuen uns sehr auf eine tolle Zusammenarbeit!

World Conference on Personality (WAPP) auf Curaçao: Lehrstuhl II war dabei

11. Juni 2024 | von

Vom 2. bis 5. April 2024 fand der World Conference on Personality (WAPP) in Willemstad (Curaçao) statt. Prof. Dr. Bettina S. Wiese, Dr. Christian Burk und Dr. Anna M. Stertz waren dort vertreten mit Beiträgen zur Rolle von Persönlichkeit in Feedbacksituationen, zur Erfassung beruflicher Motive und zu Elternzeitentscheidungen bei Paaren. Der kollegiale Austausch unter der karibischen Sonne war ohne Zweifel ein sehr besonderes Erlebnis.

Das Projekt BIM4People im OecherLab

14. Mai 2024 | von

Letzte Woche stellte das Lehr- und Forschungsgebiet Arbeits- und Ingenieurpsychologie in Kooperation mit dem ICoM der RWTH Aachen University das Projekt BIM4People im OecherLab in Aachen vor. Die Veranstaltung bot einen Einblick in die Fokusgruppen mit Bürger:innen sowie in die Bedarfsanalyse zu digitalen Beteiligungsplattformen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Herausforderungen und Chancen digitaler Bürgerbeteiligung mit zwei Projektpartnern und der Stadt Aachen diskutiert.



Im Projekt BIM4People arbeiten Jennifer Klütsch und Luise Haehn vom Lehr- und Forschungsgebiet Arbeits- und Ingenieurpsychologie (Prof. Dr. Sabine Schlittmeier) sowie Patricia Hirsch und Sandra Hensen vom Lehrstuhl für Kognitions- und Experimentalpsychologie (Prof. Dr. Iring Koch) gemeinsam in einem interdisziplinären Konsortium. Ihr Ziel ist es, eine digitale Beteiligungsplattform für die Öffentlichkeit zu gestalten, um die Akzeptanz für Baumaßnahmen im Sinne der Mobilität 4.0 zu stärken. Dadurch soll der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel durch gemeinschaftliche Mitgestaltung und Berücksichtigung der Öffentlichkeitsinteressen attraktiver gemacht werden.

Das LuF Arbeits- und Ingenieurpsychologie bei der HFESE 2024

13. Mai 2024 | von

Dieses Jahr war das Lehr- und Forschungsgebiet (LuF) Arbeits- und Ingenieurpsychologie das erste Mal auf der HFESE 2024 (Human Factors and Ergonomics Society Europe Chapter – Annual Meeting 2024). Vom 17 bis 19. April fand die europäische Konferenz in diesem Jahr in Deutschland im wunderschönen Lübeck statt. Im Hansemuseum bot die Konferenz die Möglichkeit zum interdisziplinären und spannenden Austausch mit Forscher*innen an der Schnittstelle zur Mensch-Technik Interaktion. Christian Böffel und Jennifer Klütsch präsentierten zwei Anwendungsthemen des LuF Arbeits- und Ingenieurpsychologie.

In seinem 20-minütigen Vortrag fokussierte Christian Böffel die wahrgenommene Nachhaltigkeit und Akzeptanz von Carbonbeton:

Perceived sustainability and acceptance of carbon-reinforced concrete – Results of scenario-based vignette experiments (Christian Böffel, Jan Bielak, Lukas Kaluza, Julia Ernst, Martin Claßen, Sabine J. Schlittmeier)

Auch stellte Jennifer Klütsch in einem 20-Sekunden Kurzvortrag und in der anschließenden Poster-Session ihr Poster zum Einfluss von Resignation auf die eigenen Privatsphäre-Entscheidungen vor:

Giving up on privacy? Impact of resignation, social norms and privacy indications on app data disclosure (Jennifer Klütsch, Ida Feger, Christian Böffel, Sabine J. Schlittmeier)

Projektworkshop auf Sylt

13. Mai 2024 | von

Den April rundeten Isabel Schiller und zwei der Hiwis des LuF Arbeits- und Ingenieurpsychologie, Melf Sopha und Carolin Baur, mit einem spannenden Projektworkshop auf Sylt ab. Gemeinsam mit Prof. Gerhard Schmidt (Digitale Signalverarbeitung und Systemtheorie, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) und seinem Team forscht die Gruppe an einer Möglichkeit, die Stimme in Echtzeit so zu verändern, dass sie heiserer klingt. Die daraus resultierenden Stimmreaktionen der Sprecher*innen sollen Rückschlüsse auf die auditive Verarbeitung und vokalmotorische Kontrolle zulassen.

Die Stimme allerdings so zu resynthetisieren, dass sie wie eine krankhafte Version der eigenen Stimme klingt, ist komplizierter als gedacht. Entmutigen lassen wir uns davon nicht! Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom – oder Sylt?! Das Treffen war jedenfalls eine super Gelegenheit, bei gemeinsamen Arbeitseinheiten, Aktivitäten und Ausflügen die Zusammenarbeit zu stärken!

Das LuF Arbeits- und Ingenieurpsychologie bei der DAGA 2024

03. Mai 2024 | von

We did it again! Wie jedes Jahr war das LuF Arbeits- und Ingenieurpsychologie wieder auf der Jahrestagung für Akustik (DAGA) vertreten, die dieses Mal zum 50.-mal stattfand. Die Konferenz bot dieses Mal in Hannover die Möglichkeit zum interessanten Austausch mit Forscher*innen aus allen Forschungs- und Anwendungsgebieten der Akustik. Die Arbeitsgruppe  präsentierte ihre Arbeiten aus den Gebieten Auditive Kognition, Psychoakustik und kognitive Lärmwirkungsforschung in mehreren Beiträgen:

 

 

 

Vorträge:

– Real-Time Modification of Voice Quality using VQ-Synth: Exploring Our Perception of Acoustic Voice Perturbations (Isabel S. Schiller, Karolin Krüger, Patricia Weede, Melf Sopha und Gerhard Schmidt)
– The Role of Talker Visibility on Memory and Listening Effort during Conversations (Chinthusa Mohanathasan, Jonathan Ehret, Andrea Bönsch, Cosima A. Ermert, Janina Fels, Torsten W. Kuhlen und Sabine J. Schlittmeier)

Poster:

– Mentaler Kurztrip ins Grüne: Erholungseffekte von Naturexposition während Mikropausen mit Virtueller Realität (Jacqueline Gädtke, Katrin Frings, Isabel S. Schiller und Sabine J. Schlittmeier)
– Exploring the Influence of Different Types of Sounds on Various Aspects of Player Experience in League of Legends (Luise Haehn, Sabine J. Schlittmeier und Christian Böffel)
– Effekte von Naturschall-Mikropausen auf Arbeitsgedächtniskapazität und Stressreduktion (Sabine J. Schlittmeier, Katrin Frings, Jacqueline Gädtke und Isabel S. Schiller)

Herzlich Willkommen Judith Gerten

30. April 2024 | von

Judith Gerten verstärkt seit dem 02. April 2024 das Team des Lehrstuhls für Personal- und Organisationspsychologie als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ihre Promotion zum Themenfeld Unvorhersagbarkeit und Überraschung schloss Sie 2020 an der Universität zu Köln ab. Nach dreijähriger Tätigkeit in einer Unternehmensberatung in den Bereichen Change Management und Client Insights freut sie sich nun auf neue Horizonte – und wir uns sehr auf die Zusammenarbeit!

Herzlich Willkommen Sophia Hon

30. April 2024 | von

Als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG Projekt „Couples lived (in)equalities at work and home“ verstärkt Sophia Hon seit dem 15. April 2024 das Team des Lehrstuhls für Personal- und Organisationspsychologie. Sophia Hon studierte von 2017 bis 2021 Psychologie (B.Sc.) an der Universität Trier und von 2021 bis 2023 Sozialpsychologie mit Forschungsorientierung (M.Sc.) an der Vrije Universiteit Amsterdam. In Ihrer Masterarbeit untersuchte Sie den Einfluss von Gruppenpermeabilität auf Intergruppenbeziehungen von Geflüchteten und Niederländer*innen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.