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Digitalisierung der Lehre an der Philosophischen Fakultät

Kategorie: ‘Lehre’

Memes in der Lehre

28. September 2022 | von

Ein Meme (ausgesprochen [miːm], Mehrzahl Memes) ist ein kreativer Inhalt, der sich vorwiegend im Internet verbreitet. Dieser ist in der Regel humoristisch und aufheiternd, manchmal auch satirisch und entsprechend gesellschaftskritisch. Bei Memes kann es sich um selbst erstellte Werke handeln, aber auch um montierte oder aus dem ursprünglichen Kontext gerissene Fotografien, Zeichnungen, Animationen oder Filme von anderen. […] Meist werden Memes über das Internet weitergereicht, wo sie eine virale Verbreitung erlangen. Memes sind ein bedeutender Teil der Netzkultur.“ (Wikipedia)

Memes erfreuen sich bereits seit längerem großer Beliebtheit auf sozialen Netzwerken. Grade junge Menschen begeistern sich für die witzigen Bilder, mit denen sie sich häufig identifizieren können. Aber auch in der Lehre werden Memes immer häufiger eingesetzt. Dies ist tatsächlich von Vorteil. Während Memes Studierende durch die lockere Art abholen, fördern sie auch die Komnplexitätsreduktion und die Kreativität der Studierenden. Dadurch wird die Angst vor großen oder neuen Themen reduziert. Durch die humorisitische Art können wichtige Lerninhalte leicht vermittelt und die Merkbarkeit verbessert werden. Auch die kreative Mitarbeit der Studierenden wird durch die Erstellung von Memes gefördert. An der Goethe-Universität-Frankfurt gibt es für Tutor*innen ganze Workshops zur Erstellung von Memes. Zudem gibt es eine Zusammenfassung zum Thema Memes in der Lehre von Dr. Stephanie Dreyfürst und Dr. Daniel Spielmann, die sich an der Goethe-Universität-Frankfurt damit auseinandergesetzt haben. Auch Jürgen Drewes, Religionslehrer und Blogger, empfiehlt den Einsatz von Memes im Schulunterricht in einem Blogbeitrag.

Insgesamt können Memes ein guter Einstieg in ein neues Thema sein, da sie auf eine witzige und zeitgemäße Art Interesse für ein neues Thema wecken können. Auch als Abschluss einer thematischen Reihe können Memes fungieren, indem die wichtigsten Aspekte auf eine humorvolle Art und Weise zusammengefasst werden. Zahlreiche intuitiv bedienbare Memegeneratoren im Netz (wie beispielsweise imgflip oder iloveimg) machen die Erstellung von Memes für Lehrende wie Studierende (z. B. im Rahmen einer Aufgabe) leicht und unkompliziert.

Lehre nach Corona: Literaturempfehlungen

20. Juli 2022 | von

Das Hochschulforum Digitalisierung hat jüngst einen ersten wissenschaftlichen Sammelband herausgegeben. Die Mitwirkung vieler verschiedener Autorinnen und Autoren garantiert dabei eine große Vielfalt von unterschiedlisten, theoretischen, evaluativen wie praxisorientierten Beiträgen zu Formaten, Methoden und Strategien für die Digitalisierung in der Lehre. Etwa parallel erscheint auch die 22. Ausgabe  der Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik mit dem Themenschwerpunkt „Lehre in Zeiten von Corona“, die unter anderem eine Studie zur Motivation von Studierenden in der Onlinelehre vorstellen.

Digitale Präsenz – Good Practices

06. Juli 2022 | von

Digitale Präsenzlehre – unter diesem Schlagwort firmiert das Lehr- und Lernverständnis, wie es sich am Übergang von der fast rein digitalen Lehre während der Pandemie nach und nach in ein ’neues Normal‘ in die Praxis übertragen soll. Das Center für Lehr- und Lernservices der RWTH (CLS) hat genau dafür einen ersten Good Practices Katalog mit entsprechenden Lernsettings und Werkzeuge zusammengestellt. Dort werden unterschiedliche Beispiele von Methoden, Werkzeugen und Tools aufgeführt, die in der digitalen Präsenzlehre eingesetzt werden können und die sich in der Vergangenheit bereits als sehr tauglich erwiesen haben. Derzeit läuft zudem die Auswertung einer Umfrage unter unseren Lehrenden, um den vorliegenden Katalog zu einer fachgruppen- bzw. fakultätsspezifischen Handreichung auszubauen.

Zurück in Präsenz – wie hat Corona das Hochschulleben verändert?

02. Mai 2022 | von

Foto: Martin Braun

In der Mensa etwas essen gehen, mit Kommiliton*innen einen Kaffee trinken oder im Seminarraum gemeinsam diskutieren, seit diesem Sommersemester ist das wieder möglich. Nach zwei Jahren überwiegender Onlinelehre geht es wieder zurück in die Präsenz. Doch hat diese Zeit auch Spuren im studentischen Leben hinterlassen. In einem SPIEGELonline-Artikel (Achtung: Paywall!) werden auch Studierende der Philosophischen Fakultät dazu befragt, wie Corona die Hochschullehre, womöglich auch dauerhaft, aus ihrer Sicht verändert hat.

Lehre im Sommersemester 2022

23. März 2022 | von

„Lehrende werden ermutigt, die schon vor der Pandemie bewährten Flipped Classroom Formate fortzuführen“, heißt es in einem neuen Beitrag zur Lehre im Sommersemester 2022 im Corona-News-Blog der RWTH.

Foto: Martin Braun

Das Flipped-Classroom-Modell ist auch unter dem Namen ‚Inverted Classroom‘ bekannt. Die Studierenden eignen sich Lerninhalte beispielsweise durch Videos bereits vor der Lehrveranstaltung an und können in der Präsenzzeit der Lehrveranstaltung das Gelernte anwenden und mehr mit den Lehrenden interagieren.  Ein Erklärvideo über den Einsatz eines Flipped-Classroom-Szenarios in Kombination mit einem Serious Game in einer Lehrveranstaltung der RWTH kann hier abgerufen werden.

Zusätzlich stellt das CLS in der LehrBar ein Handout zum Inverted Classroom mit den wichtigsten Infos rund um das Konzept zur Verfügung. Bei Fragen zur didaktischen Konzeption und für die technische Umsetzung von Flipped-Classroom-Szenarien können sich Lehrende außerdem an Medien für die Lehre wenden.

 

Aktuelle Ausschreibungen: ETS, data.RWTH und Freiraum 2022

09. Februar 2022 | von

Ausschreibung des CLS: Start des data.RWTH Lehrwettbewerbs

Im Rahmen des Lehrwettbewerbs des Projekts data.RWTH haben Lehrende nun die Möglichkeit die Datenkultur der RWTH und die hochschulweite Data Literacy-Vermittlung mitzugestalten, indem sie sich auf die Erstellung von Online-Lerneinheiten und eine Förderung in Höhe von 10.000 € in Form von Sach- und/oder Personalmitteln bewerben. Erfolgreiche Konzepte werden vom data.RWTH-Team des CLS bei der Konzeption und Produktion von Lernvideos zu zwei Themen im Umfang von 120-180 Minuten unterstützt. Die fertigen Videos werden anschließend hochschulweit in den interdisziplinären Online-Kursen „data.TWO“ und „data.THREE“ eingesetzt.

Eine Bewerbung ist bis zum 15.03.2022 möglich und wird über das ERS Portal eingericht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto: Martin Braun

13. Ausschreibung des ETS für Lehr- und Lerninnovationen

Der Exploratory Teaching Space (ETS) wurde im Rahmen des Zukunftskonzepts der Lehre eingerichtet und hat sich zu einem wichtigen Förderinstrument für die Entwicklung neuer Lehr- und Lernkonzepte an der RWTH entwickelt. Ab sofort können wieder kreative Projektideen für Lehr- und Lernkonzepte eingereicht werden. Die Förderdauer beträgt bis zu zwölf Monate und die bewilligten Gelder können für Sach- sowie für Personalkosten verwendet werden.

Die Ausschreibung wird einmal im Jahr durchgeführt und die eingereichten Anträge werden RWTHintern durch das ETS-Auswahlgremium begutachtet und vom ETS-Lenkungsgremium ausgewählt. Nähere Informationen zum Auswahlverfahren finden Sie hier.

Die Einreichungsfrist ist am 05.04.2022 und der Förderbeginn ist voraussichtlich im Oktober 2022. Die Anträge können ebenfalls über das ERS Portal eingereicht werden.

Update: Ausschreibung Freiraum 2022

Bereits im Januar hatten wir über die Ausschreibung Freiraum 2022 in einem Beitrag berichtet. Hier gibt es Neuigkeiten: Es sind nun die 200 möglichen Anträge mit 25-monatiger Laufzeit eingegangen. Über das Portal können keine weiteren Anträge für diesen Zeitraum mehr eingereicht werden. Für die beiden anderen Zeiträume sind 22 Prozent der 400 möglichen Anträge eingegangen. Anträge für die Zeiträume 9 und 12 Monate können über das Portal weiter eingereicht werden.

HFDxChange – Die kollegiale Beratung des Hochschulforums Digitalisierung

06. Januar 2022 | von

Das Hochschulforum Digitalisierung lädt mit dem Format HFDxChange Lehrende, Mitarbeiter*innen aus lehrunterstützenden Einrichtungen und studentische Tutor*innen zum intensiven Erfahrungsaustausch ein.

Von Ende Februar bis Ende April 2022 werden die digitalen Treffen stattfinden, bei denen in kleinen Teams eigene konkrete Herausforderungen in der Lehre besprochen und die Teilnehmenden einander beraten sowie gemeinsam Lösungsideen entwickeln werden.

Bewerbungen sind noch bis zum 23. Januar 2022 möglich. Weitere Informationen zu HFDxChange und das Bewerbungsformular finden Sie hier.