FDM beim Young Academics Day 2026

Quelle: Eigene Darstellung
Welche Angebote und Anlaufstellen unterstützen Nachwuchsforschende auf ihrem wissenschaftlichen Karriereweg? Beim RWTH Young Academics Day am 4. September 2026 konnten Promovierende und Postdocs verschiedene Unterstützungsangebote der RWTH kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Auch das FDM-Team war vor Ort vertreten.
Die vom RWTH Center for Young Academics organisierte Veranstaltung brachte Nachwuchsforschende aus unterschiedlichen Fachbereichen im SuperC zusammen. Neben Informationen zu den verschiedenen Angeboten der RWTH bot die Veranstaltung insbesondere Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.
Vom Chemielabor ins ELN – Nachbericht zur FDM-Netzwerkexkursion
Wie sieht Forschungsdatenmanagement dort aus, wo Forschungsdaten tatsächlich entstehen? Am 20. August 2026 öffnete das Institut für Anorganische Chemie seine Labore für das FDM-Netzwerk und gab Einblicke in den praktischen Umgang mit Forschungsdaten. Im Mittelpunkt standen Electronic Lab Notebooks, kurz ELNs, und die Frage, wie sie sich in die Arbeitsabläufe der chemischen Forschung integrieren lassen.
NFDI4ING Summer School Aachen – Driving RDM

Quelle: NFDI4ING
Wie lassen sich ingenieurwissenschaftliche Daten strukturiert erheben, nachvollziehbar dokumentieren, auswerten und nachhaltig nutzen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Teilnehmende aus verschiedenen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen bei der gemeinsamen Summer School „Driving RDM“ von NFDI4ING, dem DKZ.2R und der Abteilung Forschungsdatenmanagement der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) in Aachen. Auch Teilnehmende aus Jülich und Clausthal waren dabei.
Die Veranstaltung verband theoretische Grundlagen mit praktischen Labs. So konnten die Teilnehmenden die Inhalte nicht nur kennenlernen, sondern direkt auf einen konkreten Anwendungsfall übertragen.
FDM-Weiterbildungsprogramm – Angebote im zweiten Halbjahr 2026

Quelle: Eigene Illustration
Das FDM-Team der RWTH Aachen bietet ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm rund um das Forschungsdatenmanagement (FDM) an. Die Angebote richten sich an Forschende, Data Stewards sowie alle Interessierten, die sich mit dem strukturierten Umgang mit Forschungsdaten beschäftigen oder ihr Wissen vertiefen möchten. In diesem Blogbeitrag geben wir Ihnen einen Überblick, welche Weiterbildungen in der zweiten Jahreshälfte anstehen.
NFDI an der RWTH: Ein Überblick zur neuen Förderphase
Forschungsdaten sind heute ein zentraler Bestandteil wissenschaftlicher Arbeit. Sie bilden die Grundlage für neue Erkenntnisse, ermöglichen die Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen und schaffen die Voraussetzung dafür, dass Daten langfristig genutzt und weiterverarbeitet werden können. Damit dies gelingt, braucht es nachhaltige Infrastrukturen, gemeinsame Standards und fachübergreifende Zusammenarbeit.
Mit der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) wurde in Deutschland eine Struktur geschaffen, die genau diese Ziele verfolgt. Die kürzlich beschlossene Fortführung der NFDI durch Bund und Länder schafft nun eine langfristige Perspektive für die Weiterentwicklung dieser Forschungsdateninfrastrukturen. Auch die RWTH Aachen ist aktiv an der Gestaltung der NFDI beteiligt.
Zehn Jahre FAIR-Prinzipien

Quelle: eigene Darstellung
Die FAIR-Prinzipien sind ein Grundbegriff des Forschungsdatenmanagements (FDM). Vor zehn Jahren wurden sie erstmals in der Fachzeitschrift Scientific Data veröffentlicht und haben sich seitdem als internationaler Standard für den nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten etabliert. Auch FDM-Servies an der RWTH Aachen liegen die FAIR-Prinzipien zugrunde und unterstützen Forschende somit dabei, ihre Forschungsdaten über den gesamten Forschungsprozess hinweg FAIR zu gestalten.
Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass, um die FAIR-Prinzipien und ihre Entstehung in diesem Blogbeitrag genauer zu betrachten.
FDM-Checkliste: Gut vorbereitet in den Urlaub
Die Urlaubszeit steht vor der Tür und damit für viele Forschende eine wohlverdiente Pause. Doch bevor der Laptop für einige Tage oder Wochen ruht, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Forschungsdatenmanagement (FDM). Mit wenigen Vorbereitungen lässt sich sicherstellen, dass Forschungsdaten geschützt sind, Projekte auch während der Abwesenheit reibungslos weiterlaufen können und Vertretungen alle notwendigen Informationen zur Hand haben. In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen, die Sie vor dem Urlaub im Forschungsdatenmanagement berücksichtigen sollten.
Forschungsdaten veröffentlichen: Diese Fragen sollten Sie im Vorfeld klären
Im vorherigen Beitrag „Creative Commons-Lizenzen einfach erklärt“ haben wir erläutert, wie Creative Commons-Lizenzen funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten, wissenschaftliche Werke zur Nachnutzung freizugeben.
Die Wahl einer geeigneten Creative-Commons-Freigabe ist jedoch nur ein Schritt auf dem Weg zur Veröffentlichung von Forschungsdaten. Bereits im Vorfeld sollten verschiedene rechtliche und organisatorische Fragen geklärt werden. Dazu gehört beispielsweise, ob die Forschungsdaten überhaupt veröffentlicht werden dürfen, ob an ihnen Schutzrechte bestehen und welche Freigabe oder welches Repositorium im jeweiligen Fall geeignet ist.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragestellungen und zeigt, worauf Forschende bei der Veröffentlichung ihrer Forschungsdaten achten sollten.
Creative Commons-Lizenzen einfach erklärt

Quelle: creativecommons.org
Ob wissenschaftliche Publikation, Präsentation, Grafik oder Lehrmaterial: Wer Forschungsergebnisse veröffentlicht, sollte festlegen, wie diese von anderen genutzt werden dürfen. Genau hier kommen Lizenzen ins Spiel.
Sie schaffen Klarheit darüber, ob Inhalte weitergegeben, bearbeitet oder auch kommerziell genutzt werden dürfen. Damit fördern sie die Nachnutzung wissenschaftlicher Ergebnisse und unterstützen die Ziele von Open Science.
Ein international etabliertes Lizenzsystem sind die Creative Commons-Lizenzen (CC-Lizenzen). Doch was bedeuten die verschiedenen Kürzel eigentlich und welche Lizenz eignet sich für welchen Zweck?







