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Akustik-Blog

GfTA Studienpreise 2019 für Johannes Imort und Lukas Vollmer

10. Dezember 2019 | von

Auf der gestrigen Weihnachtsfeier des ITA wurde von der Gesellschaft für Technische Akustik e.V. (GfTA) je ein Preis für eine herausragende Bachelorarbeit und eine herausragende Masterarbeit vergeben. Die Preisträger sind dieses Jahr Johannes Imort und Lukas Vollmer. Wir sagen natürlich herzlichen Glückwunsch!

  • Johannes Imort, Bachelorarbeit zum Thema „The Directional Energy Decay Curve in Reverberation Rooms / Die richtungsabhängige Nachhallkurve in Hallräumen“ im Lehrstuhl für Technische Akustik betreut durch Marco Berzborn.


  • Lukas Vollmer, Masterarbeit zum Thema „Evaluierung räumlicher Lautsprecherwiedergabeverfahren für Anwendungen mit Hörgeräten / Evaluation of loudspeaker-based spatial audio reproduction methods for hearing aid applications“ im Lehr- und Forschungsgebiet für Medizinische Akustik betreut durch Florian Pausch und Michael Kohnen.

DFG-Fachkollegienwahl 2019: Janina Fels ab Frühjahr 2020 zuständig für das Fach Akustik

23. November 2019 | von

Prof. Dr.-Ing. Janina Fels ist – dem vorläufigen Wahlergebnis zufolge – als Fachkollegiatin für das Fach Akustik (Fachkollegium Mechanik und Konstruktiver Maschinenbau) bei der DFG-Fachkollegienwahl für die Amtsperiode von 2020 bis 2023 gewählt worden.

Die Fachkollegien der DFG bewerten die Anträge auf finanzielle Förderung von Forschungsvorhaben. Sie kontrollieren dabei auch die Wahrung einheitlicher Maßstäbe bei der Begutachtung. Zu Fragen der Weiterentwicklung und Ausgestaltung der Förderprogramme der DFG wird ihr Rat gehört. Den konkreten Rahmen für die Arbeit der Fachkollegien setzt die vom Senat der DFG beschlossene Rahmengeschäftsordnung, auf deren Basis sich die 48 Fachkollegien für ihre jeweilige Amtsperiode eine eigene Geschäftsordnung geben und eine Sprecherin oder einen Sprecher, sowie deren Stellvertretung wählen. […]
Die Mitglieder der Fachkollegien werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach Maßgabe einer vom Senat zu erlassenden Wahlordnung auf vier Jahre gewählt. Sie sind entsprechend dem Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit jeweils einem Fach zugeordnet.

https://www.dfg.de/dfg_profil/gremien/fachkollegien/index.html

Weitere Informationen bei der
DFG – Deutsche Forschungsgemeinschaft: :
Vorläufiges Wahlergebnis der DFG-Fachkollegienwahl 2019
Leitseite: Fachkollegienwahl 2019

ACOUCOU: Development of web-based teaching materials for acoustics

05. November 2019 | von

More than one year ago, the polish company KFB Acoustics initiated a Strategic Partnership involving four European universities (KU Leuven, University of Le Mans, University of Zagreb and RWTH Aachen University) and two companies (HEAD Acoustics and KFB Acoustics), funded by the Erasmus+ program of the EU, with the goal to develop ideas and concepts for the implementation and extension of an online teaching portal including various courses on acoustics. This portal, called ACOUCOU, short for Acoustic Courseware, is available on www.acoucou.org and currently contains one course about Vibroacoustics and example materials from the previous project Acoustics for Industry (ACI).

At the end of October, two ITA employees participated in the final meeting in Wroclaw, Poland, where the outcomes of the project and future events related to the ACOUCOU platform were discussed. The most recent event, an interactive session on educational materials in acoustics, which took place at the ICA conference in Aachen, was rated as a great success by all participants and led to new contacts and helped to disseminate the teaching portal.

The project consortium is also happy to announce that additional funding was granted by the EU to fill the teaching portal with more course contents in a three-year project starting in 2020. This project is named Acoustics Knowledge Alliance  (ASKNOW) and is part of the Erasmus+ Knowledge Alliance program.

Follow updates of the ACOUCOU initiative on social media channels: FacebookTwitter Instagram

Rückblick: ICA 2019 / EAA Euroregio / EAA Summer School

30. Oktober 2019 | von

Dieser Artikel erschien im Akustik Jornal der DEGA, Ausgabe Nr. / Oktober 2019.

Die internationale Tagung für Akustik („23rd International Congress on Acoustics“ – ICA 2019) fand vom 9. bis zum 13. September 2019 in Aachen statt und schloss auch den „4th EAA Euroregio“-Kongress mit ein.

Mit insgesamt 1700 Teilnehmenden, darunter 590 „Students“ war die Tagung ein voller Erfolg. In 147 strukturierten Sitzungen wurden ca. 1.300 Tagungsbeiträge als Vorträge und Poster präsentiert.

Am 09.09. wurde die Tagung von den Conference Chairs (Prof. Michael Vorländer und Prof. Janina Fels) feierlich eröffnet, umrahmt durch Musik von Lily Dahab und ihrer Band.

Fünf Plenarvorträge wurden von hochkarätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gehalten:

  • Marion Burgess (Sydney, Australien): “Sound and Noise around us“
  • Shrikanth Narayanan (Los Angeles, USA): “Sounds of the human vocal instrument“
  • Christopher Wiebusch & Tim Otto Roth (Aachen/Köln): “Astroparticle Immersive Synthesizer³ or how cosmic ‚ghost particles‘ inspire a novel concept of spatialisation of sound“
  • Jérémie Voix (Montreal, Kanada, Preisträger des ICA Early Career Awards): “The ear at the age of IoT”
  • Maria Heckl (Keele, England): “Thermoacoustic instabilities – physical mechanisms and mathematical modelling”

Neben dem umfangreichen wissenschaftlichen Hauptprogramm gab es diverse zusätzliche Ereignisse, zum Beispiel die Aktivitäten der „EAA Young Acousticians, YAN“ mit der jDEGA und vielen anderen Gruppen des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ferner gab es eine Diskussionsrunde zum Thema Wissenschaftskommunikation mit eingeladenen Experten, eine Kontaktbörse mit Industrievertretern zum Thema Karrierewege für den wissenschaftlichen und professionellen Nachwuchs in der Akustik sowie die „5-minute Research Story Competition“, die Mathieu Gaborit (KTH Stockholm) mit einem Beitrag zur Modellierung von geschichteten Absorbern am sehr unterhaltsamen Beispiel von Tiramisu gewonnen hat.

Das Rahmenprogramm der Tagung umfasste ein Orgelkonzert im Aachener Dom mit dem Domorganist Michael Hoppe sowie eine gesellige Abendveranstaltung im Kunstmuseum „Ludwig Forum“, bei der auch eine internationale Jam Session musikalische Akzente setzte. Ebenso wurden verschiedene Exkursionen für die Teilnehmenden gut angenommen (zur Institut für Technische Akustik der RWTH Aachen, zur HEAD acoustics GmbH und zum Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH).

Begleitet wurde die Tagung durch eine internationale Ausstellung mit Vertretern aus Industrie und Forschung mit insgesamt 58 Ständen. Die Vertreter an den Ständen berichteten von einem unerwartet großen Interesse des internationalen Publikums.

Vor dem ICA-Kongress fand im belgischen Leuven die „EAA Summer School“ für junge Akustikerinnen und Akustiker mit 114 Teilnehmenden statt, die von Monika Rychtarikova und Armin Kohlrausch organisiert wurde. Vom 6. bis 8. September wurden neben dem Kurs „Introductory Course – Approaching Acoustics” vier “Hot Topics”-Kurse zu “Computational modeling in physiological and psychological acoustics”, “Smart city sound”, “Acoustic metamaterials and sonic crystals” und “Acoustic imaging (laser, beamforming, time reversal, photoacoustics)” angeboten.

Auch die weiteren Satellite-Symposien (EAA Spatial Audio Signal Processing Symposium in Paris, International Symposium on Room Acoustics in Amsterdam, International Symposium on Musical Acoustics in Detmold) wurden von den Teilnehmenden gut angenommen, so dass der Monat September 2019 insgesamt sehr reichhaltig an internationalen Veranstaltungen rund um die Akustik war.

DAGA 2020 – Travel grants

28. Oktober 2019 | von

Die Gesellschaft für Technische Akustik (GfTA e.V.) möchte Studierende des ITAs unterstützen an der kommenden Jahrestagung für Akustik (DAGA 2020) teilzunehmen. Diese findet vom 16. bis zum 19. März 2020 in Hannover statt und bietet eine sehr gute Möglichkeit, erste Erfahrungen bei wissenschaftlichen Konferenzen zu sammeln.

Die GfTA fördert in diesem Jahr zwei Studierende durch einen Reisezuschuss (Travel grant) in Höhe von jeweils 200€. Kandidaten müssen keinen wissenschaftlichen Beitrag bei der Konferenz einreichen, sollten aber zuvor noch keine DAGA-Konferenz besucht haben und entweder aktuell oder kürzlich an einer Lehrveranstaltung am ITA teilgenommen haben.

Um Dich für den Travel grant zu bewerben, schreibe eine Email an Gottfried Behler und erkläre in ein oder zwei Sätzen, warum Du motiviert bist, an einer Akustik-Konferenz teilzunehmen. Die Deadline für Bewerbungen ist der 1.12.2019, die Bekanntgabe der beiden Gewinner erfolgt bei der diesjährigen Weihnachtsfeier.

Internoise 2019

08. Juli 2019 | von

Auch dieses Jahr war das ITA wieder mit Beiträgen auf der Internoise 2019 in Madrid vertreten. Des Weiteren ging ein Young Professional Travel Grant des International Institute of Noise Control Engineering (i-ince) an Michael Kohnen für seinen Beitrag „Virtual scene adaption for compensation of the reproduction room“.

DFG Schwerpunktprogramm AUDICTIVE (SPP 2236) – Call for Proposals

24. Juni 2019 | von

Die offizielle Ausschreibung der DFG wurde in „Information für die Wissenschaft Nr. 45 | 24. Juni 2019″ veröffentlicht.
Priority Programme “Auditory Cognition in Interactive Virtual Environments – AUDICTIVE” (SPP 2236): https://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/ausschreibungen/info_wissenschaft_19_45/index.html

Weitere Informationen auf Website des Schwerpunktprogramms AUDICTIVE (SPP2236):

http://www.spp2236-audictive.de


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2019 14 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr 2020 (siehePressemitteilung der DFG) eingerichtet. Darunter auch das neue Schwerpunktprogramm „Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen (AUDICTIVE)“ initiiert von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Janina Fels, RWTH Aachen.

Kontakt:

weitere Mitglieder des Programmausschusses:

In den letzten Jahren konnten erhebliche Fortschritte beim Verständnis hörbezogener (auditiver) kognitiver Prozesse und Leistungen erreicht werden. Dies gilt von Basisfunktionen wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis bis hin zu komplexen Leistungen wie Szenenanalyse und Kommunikation. Dabei wurden gut kontrollierte, einfache Instanzen von virtuellen Umgebungen verwendet.
Die jüngsten Entwicklungen in den Hard- und Softwaretechnologien der audiovisuellen virtuellen Realität (VR) können jetzt zum Verständnis komplexer audiovisueller Szenen beitragen, etwa in akustisch ungünstigen Situationen wie Klassenzimmern, Großraumbüros, Kommunikation zwischen mehreren Personen oder Außenszenarien mit mehreren und sich bewegenden Schallquellen. Auch kann untersucht werden, wie akustische und visuelle Komponenten sowie weitere kontextuelle Faktoren die Fähigkeit zur Interaktion mit der Szene beeinflussen.
Durch die Verknüpfung der Disziplinen Akustik, Kognitionspsychologie und Virtual Reality/Informatik will das Schwerpunktprogramm das Wissen über hörbezogene kognitive Leistungen in realen Szenen erweitern und die Entwicklung „auditiv-kognitiv validierter“ VR-Technologie ermöglichen.

Promotionsprüfung Rhoddy Angel Viveros Muñoz

28. Mai 2019 | von

Am 24. Mai 2019 hat Herr Rhoddy Angel Viveros Muñoz seine mündliche Promotionsprüfung erfolgreich abgeschlossen.

Herr Viveros Muñoz promovierte über das Thema:

“Speech perception in complex acoustic environments – Evaluating moving maskers using virtual acoustics”

Abstract:

Listeners with hearing impairments have difficulties understanding speech in the presence of background noise. Although prosthetic devices like hearing aids may improve the hearing ability, listeners with hearing impairments still complain about their speech perception in the presence of noise. Pure-tone audiometry gives reliable and stable results, but the degree of difficulties in spoken communication cannot be determined. Therefore, speech-in-noise tests measure the hearing impairment in complex scenes and are an integral part of the audiological assessment.
In everyday acoustic environments, listeners often need to resolve speech targets in mixed streams of distracting noise sources. This specific acoustic environment was first described as the „cocktail party“ effect and most research has concentrated on the listener’s ability to understand speech in the presence of another voice or noise, as a masker. Speech reception threshold (SRT) for different spatial positions of the masker(s) as a measure of speech intelligibility has been measured. At the same time, the benefit of the spatial separation between speech target and masker(s), known as spatial release from masking (SRM), was largely investigated. Nevertheless, previous research has been mainly focused on studying only stationary sound sources. However, in real-life listening situations, we are confronted with multiple moving sound sources such as a moving talker or a passing vehicle. In addition, head movements can also lead to moving sources. Thus, the present thesis deals with quantifying the speech perception in noise of moving maskers under different complex acoustic scenarios using virtual acoustics.
In the first part of the thesis, the speech perception with a masker moving  both away from the target position and toward the target position was analyzed. From these measures, it was possible to assess the spatial separation benefit of a moving masker. Due to the relevance of spatial separation on intelligibility, several models have been created to predict SRM for stationary maskers. Therefore, this thesis presents a comparative analysis between moving maskers and previous models for stationary maskers to investigate if the models are able to predict SRM of maskers in movement. Due to the results found in this thesis, a new mathematical model to predict SRM for moving maskers is presented.
In real-world scenarios, listeners often move their head to identify the sound source of interest. Thus, this thesis also investigates if listeners use their head movements to maximize the intelligibility in an acoustic scene with a masker in movement. A higher SRT (worse intelligibility) was found with the head movement condition than the without head movement condition. Also, the use of an individual head-related transfer function (HRTF) was evaluated in comparison to an artificial-head HRTF. Results showed significant differences between individual and artificial HRTF, reflecting higher SRTs (worse intelligibility) for artificial HRTF than individual HRTF.
The room acoustics is another relevant factor that affects speech perception in noise. For maskers in movement, an analysis comparing different masker trajectories (circular and radial movements) among different reverberant conditions (anechoic, treated and untreated room) is presented. This analysis was carried out within two groups of subjects: young and elderly normal hearing. For circular and radial movements, the elderly group showed greater difficulties in understanding speech with moving masker than stationary masker.
To summarize, several cases show differences between speech perception in noise with moving maskers than stationary maskers. Therefore, a listening test that presents moving maskers could be relevant in the clinical
assessment of speech perception in noise closer to real situations.

Promotionskommission, Foto: Florian Pausch
Foto: Florian Pausch

Das ITA gratuliert sehr herzlich!!

Zwei Poster Preise auf der „23rd International Student Conference on Electrical Engineering“ Konferenz „POSTER 2019“ in Prag

28. Mai 2019 | von

Auf der diesjährigen „23rd International Student Conference on Electrical Engineering“ „POSTER 2019“ am 23. Mai 2019 an der Faculty of Electrical Engineering, CTU Prague haben drei Doktorand*innen des Instituts für Technische Akustik teilgenommen.

In der Kategorie „Biomedical Engineering“ haben Saskia Wepner und Shaima’a Doma vom Lehr- und Forschungsgebiet für Medizinische Akustik mit ihren Beiträgen:

  • Shaima’a Doma: Towards Subjective Evaluation of Individualized Head-Related Transfer Functions
  • Saskia Wepner: Subject Movement During the Measurement of Head-Related Transfer Functions

teilgenommen.

In der Kategorie „Communications“ hat Christian Dreier vom Lehrstuhl für Technische Akustik mit seinem Beitrag „Measurement of Rotational Degrees of Freedom in Vibroacoustic Transfer Functions“ teilgenommen.

Saskia Wepner und Christian Dreier wurden für ihre Beiträge mit dem 3. (Biomedical Engineering, Saskia Wepner) und 1. Platz (Communications, Christian Dreier) ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch!

DFG richtet Schwerpunktprogramm „AUDICTIVE“ ein

01. April 2019 | von

DFG richtet 14 neue Schwerpunktprogramme ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 14 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr 2020 ein (siehe
Pressemitteilung der DFG). Darunter auch das neue Schwerpunktprogramm „Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen (AUDICTIVE)“ initiiert von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Janina Fels, RWTH Aachen

weitere Mitglieder des Programmausschusses:

Zur Pressemitteilung der RWTH Aachen: Pressemitteilung RWTH Aachen

In den letzten Jahren konnten erhebliche Fortschritte beim Verständnis hörbezogener (auditiver) kognitiver Prozesse und Leistungen erreicht werden. Dies gilt von Basisfunktionen wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis bis hin zu komplexen Leistungen wie Szenenanalyse und Kommunikation. Dabei wurden gut kontrollierte, einfache Instanzen von virtuellen Umgebungen verwendet.
Die jüngsten Entwicklungen in den Hard- und Softwaretechnologien der audiovisuellen virtuellen Realität (VR) können jetzt zum Verständnis komplexer audiovisueller Szenen beitragen, etwa in akustisch ungünstigen Situationen wie Klassenzimmern, Großraumbüros, Kommunikation zwischen mehreren Personen oder Außenszenarien mit mehreren und sich bewegenden Schallquellen. Auch kann untersucht werden, wie akustische und visuelle Komponenten sowie weitere kontextuelle Faktoren die Fähigkeit zur Interaktion mit der Szene beeinflussen.
Durch die Verknüpfung der Disziplinen Akustik, Kognitionspsychologie und Virtual Reality/Informatik will das Schwerpunktprogramm das Wissen über hörbezogene kognitive Leistungen in realen Szenen erweitern und die Entwicklung „auditiv-kognitiv validierter“ VR-Technologie ermöglichen.

Weitere Informationen unter: http://www.spp2236-audictive.de

Kontakt: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Janina Fels

Best Paper Award 2018 of „The Journal of the Audio Engineering Society“

27. März 2019 | von

Die Journal Publikation, “Required Measurement Accuracy of Head Dimensions for Modeling the Interaural Time Difference,” von Ramona Bomhardt, Isabel C. Patiño Mejía, Andreas Zell und Janina Fels ist am 20. März 2019 auf der AES Convention in Dublin zum besten „Journal of the Audio Engineering Society“ Paper 2018 ausgezeichnet worden. (J. Audio Eng. Soc., vol. 66, no. 3, pp. 114–126, (2018 March.). DOI: https://doi.org/10.17743/jaes.2018.0005 ).

sieh auch: http://www.aes.org/blog/2019/3/aes-dublin-convention-awards

Herzlichen Glückwunsch!!

Promotionsprüfung Dipl.-Ing. Jan-Gerrit Richter

25. Februar 2019 | von

Am 22. Februar 2019 hat Herr Dipl.-Ing. Jan-Gerrit Richter seine mündliche Promotionsprüfung erfolgreich abgeschlossen.

Herr Richter promovierte über das Thema:

„Fast Measurement of Individual Head-Related Transfer Functions“

Abstract:

Sogenannte Außenohrübertragungsfunktionen (engl. Head-Related Transfer Functions, HRTFs) werden genutzt, um virtuelle Schallquellen an beliebigen räumlichen Positionen zu erzeugen. Dieses Verfahren, die binaurale Synthese, ist Grundlage für die physikalisch korrekte Wiedergabe von simulierten akustischen Szenen jeglicher Art. Die HRTFs beschreiben den Einfluss von Kopf, Torso und Pinna auf das Schallfeld. Hierbei werden sowohl Zeit- als auch Frequenzeinflüsse zwischen den Ohren erfasst, welche jedoch von der Einfallsrichtung des Schalls abhängig sind. Die HRTF besitzt also zusätzlich zu einer Frequenzabhängigkeit auch eine hohe Abhängigkeit hinsichtlich der Quellposition. Mittels moderner Messaufbauten sind Messungen mit hochpräziser räumlicher Auflösung möglich, welche jedoch bis zu 5 Stunden für eine den Kopf umschließender Sphäre in Anspruch nehmen. Diese lange Messdauer bei den klassischen Verfahren schließt individuelle Messungen an menschlichen Probanden aus.
In dieser Arbeit wird ein Messsystem evaluiert und optimiert, welches individuelle Messung in einer kurzen Dauer mit hoher räumlicher Auflösung ermöglich. Mit Hilfe dieses Systems kann die Messzeit für eine Messung mit räumlicher Auflösung von 5° in Azimuth and 2.5° in Elevation von 5 Stunden auf 7 Minuten reduziert werden.Der erste Teil der Arbeit beschreibt die Evaluierung der Qualität der Messungen. Zu diesem Zweck werden objektive Fehlermaße definiert, welche Unterschiede zu einer Referenzmessung zu einem frequenzabhängigen Maß zusammenfassen. Aus diesem Maß werden Messfehler an verschiedener Objekte mit unterschiedlicher räumlicher Komplexität evaluiert welche mit Messungen aus etablierten Systemen, sowie analytische Lösungen und Simulationen verglichen werden. Das Ziel ist es, die vom Messsystem verursachten Störungen frequenzabhängig zu erkennen und zu bewerten. Eine subjektive Evaluierung der Qualität der gemessenen HRTFs wird hinsichtlich der Lokalisationsgenauigkeit von virtuellen Quellen, welche HRTFs aus schnellen Messungen und einer Referenzmessung verwenden, durchgeführt. Der Vergleich aus HRTFs einer schnellen Messung und einer Messung mithilfe eines etablierten Systems zeigt keinen signifikanter Einfluss des schnellen Messsystems auf die Lokalisationsgenauigkeit. Zusätzlich wird die Lokalisationsgenauigkeit mit individuellen HRTFs in weiteren Versuchen getestet. Die Ergebnisse, welche zur Evaluierung mit Werten aus der Literatur verglichen  werden, legen keine Beeinträchtigung der HRTFs durch die schnelle Messung nahe.
Um die Messzeit weiter zu reduzieren, wird die Messung in einem weiteren Schritt um sogenannte kontinuierlicher Drehung erweitert. Hierzu wird eine Methode zur Kompensation dieser Drehung während der Messung entwickelt. Dieses Verfahren wird sowohl objektiv und subjektiv evaluiert, um die schnellste Drehgeschwindigkeit, bei der keine hörbaren Artefakte in den reproduzierten Signalen erzeugen werden, zu ermitteln. Die Evaluierungen zeigen, dass mit dieser Messmethode die Messdauer bei einer typischen räumlichen Auflösung von 5° in Azimuth and 2.5° in Elevation zusätzlich um ca. 350% auf etwa 2 Minuten verkürzt werden kann.
Das hierzu vorgestellte Korrekturverfahren wird im letzten Kapitel der Arbeit erweitert, um den Einfluss von Probandenbewegung während der Messung zu kompensieren. Diese Bewegungen werden seit langem als wichtiger Störfaktor bei individuellen Messungen angesehen. In einer Studie wird zunächst untersucht, wie viel sich Probanden während der Messung bewegen. Hierbei wird verglichen, wie groß Unterschiede zwischen sitzenden oder stehenden Probanden und der Einfluss der Probandendrehung ist. Zusätzlich wird ein Feedback System entworfen, mit welchem die Probanden während der Messung selbst die Möglichkeit haben, ihre Position zu korrigieren. Die Grenzen der Bewegungskompensation werden mit Hilfe eines Kunstkopfes, der kontrolliert während der Messung bewegt wird, für einen Freiheitsgrad der Orientierung evaluiert. Die vorgestellte Kompensation ist in der Lage, jeglichen Fehler aus der Bewegung auf das Niveau von Messunsicherheiten zu reduzieren.

Das ITA gratuliert sehr herzlich!!

GfTA Studienpreise 2018 für Jonas Förster und Saskia Wepner

17. Dezember 2018 | von
Auch in diesem Jahr wurde von der Gesellschaft für Technische Akustik e.V. (GfTA) je ein Preis für eine herausragende Bachelorarbeit und eine herausragende Masterarbeit vergeben. Die Preisträger wurden im Rahmen der ITA Weihnachtsfeier gekürt, und wir sagen natürlich herzlichen Glückwunsch Jonas Förster und Saskia Wepner!

Foto: Florian Pausch

Foto: Florian Pausch

Wallace Clement Sabine Award 2018 für Prof. Michael Vorländer

21. November 2018 | von

Die Wallace Clement Sabine Medal der Acoustical Society of America (ASA) wird seit 1957 an Wissenschaftler verliehen, die sich in den Bereichen Raum- und Bauakustik besondere Verdienste erworben haben.

Diese Ehrung wurde bei der letzten ASA-Tagung im November 2018 an Prof. Dr. Michael Vorländer  verliehen.

Medaillenübergabe durch ASA-Präsidentin Lily Wang an Michael Vorländer

 

Das ITA bei den „Highlights der Physik“ in Dortmund

23. Oktober 2018 | von

Nach einer mehrjährigen Pause war das Institut für Technische Akustik im Jahr 2018 wieder bei den „Highlights der Physik“ vertreten.  Mit dieser Veranstaltungsreihe möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Öffentlichkeit, insbesondere Schülerinnen und Schüler, mehr für die zahlreichen Themenbereich der Physik begeistern. Gastgeber und Mitorganisatoren der Veranstaltung in diesem Jahr waren die Stadt Dortmund sowie die Technische Universität Dortmund, die sich in den Projekttagen vom 17.9.2018 bis zum 22.09.2018 über rund 48.000 Besucher an den vielen Ständen und Vorträgen freuten.

Das ITA war mit einem Stand zum Thema „Mit zwei Ohren hört man besser“ durch den Mitarbeiter Philipp Schäfer sowie durch die studentischen Mitarbeiter Philipp Eschbach und Pascal Palenda vertreten, welche interessierten Besucher die Grundlagen und aktuelle Forschungsfragen im Bereich des binauralen Hören und der Raumakustiksimulation anschaulich demonstrieren.

Die offizielle Pressemitteilung des Veranstalters finden Sie hier. Vielen Dank an Dr. Axel Carl für die hervorragende Organisation und an die Fotografen von Offer & Offer für die Bereitstellung ihrer Fotos.

 

ITA zu Besuch am LVA der UFSC in Florianópolis, Brasilien

23. Oktober 2018 | von

Im Rahmen des vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten PROBRAL-Projektes „Development and integration of computer models to simulate and evaluate hearing aids and cochlear implants and their components and to aid in fitting procedures“ besuchten Prof. Janina Fels, Prof. Michael Vorländer, Lukas Aspöck und Florian Pausch die Universidade Federal de Santa Catarina (UFSC) in Florianópolis, Brasilien. Prof. Stephan Paul führte durch das im Jahre 1980 gegründete Laboratório de Vibrações e Acústica (LVA, http://lva.confd.com.br/en/) des Departamento de Engenharia Mecânica (EMC, http://emc.ufsc.br/portal/) und präsentierte die sehr gut ausgestatteten Laborräume, die unter anderem auch im PROBRAL-Projekt für Experimente genutzt werden.

Im Laufe des Aufenthaltes kam es zudem zu einem spontan organisierten ITA-Alumni-Treffen bei denen zahlreiche Gäste, Studierende, und ehemalige Mitarbeiter des Institutes anwesend waren.

 

WDR Fernsehen berichtet über mobiles Hörlabor und Lärmstudie in Grundschulen

21. September 2018 | von

Das WDR Fernsehen hat am 20.09.2018 über den ersten Einsatz des mobilen Hörversuchslabors in Kindergärten und Grundschulen berichtet.

Der Video-Beitrag kann in der Mediathek des WDR abgerufen werden.

Prof. Dr.-Ing. Janina Fels war als Studiogast im Studio im Gespräch mit Ralf Raspe.

Die Pilotstudie wurde gemeinsam mit dem Institut für Psychologie (Dr. Sophie Nolden) an der RWTH Aachen durchgeführt.

                                 

12. DEGA-Symposium „Interdisciplinary Topics in Acoustics“

05. September 2018 | von

Many thanks to all who took part in the symposium on „Interdisciplinary Topics in Acoustics: Physiology and Virtual Reality“ in Aachen.

It was an interesting and horizon-opening conference.
You can download the final program here:

Summary:
The 12 DEGA symposium with the title ”Interdisciplinary topics in Acoustics: Physiology and virtual reality” has the goal to connect researchers and scientists working in the fields of physiological and virtual acoustics. These two fields have both, a high relevance for society and a huge potential for application and innovation, supported by increasing rate of technological development. A basic understanding of the physiological basis of sound processing is not only required to develop novel technologies, but also required to tackle the increasing challenge of hearing impairment in our society.

New developments in the field of virtual acoustics allow, besides novel applications in audio industry, to generate and control complex sound fields with high precision required in scientific experiments. These two fields together bear the potential to make large progress in the understanding of signal processing in the auditory system of humans, way beyond classical approaches.

The program is organized by the technical committee of Hearing Acoustics of DEGA.
Coordination: Janina Fels and Bastian Epp

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EAA Award für Karin Loh auf der Euronoise 2018, Kreta

18. Juni 2018 | von

Karin Loh hat auf der Euronoise 2018 (Kreta) einen „EAA Award –  Grant for Young Researchers“ Travel Grant für ihren Beitrag „Binaural psychoacoustic parameters describing noise perception of children in comparison to adults“ erhalten.

Herzlichen Glückwunsch!

Zwei Poster Preise auf der Poster Konferenz in Prag

18. Juni 2018 | von

Auf der 22. „International Student Conference on Electrical Engineering – Poster 2018“ an der CTU Prag wurden die Beiträge von Hark Braren und Elie Abi Raad ausgezeichnet.

Für sein Poster zum Thema „Individualized Binaural Technology using Principal Component Analysis“ erhielt Hark Braren in der Kategorie „Communications“ den 1. Preis.

Elie Abi Raad erhielt in der Kategorie „Natural Sciences“ für sein Poster zum Thema „Hydrodynamic Instabilities in Rotating Magnetohydrodynamic Flows den 2. Preis.

Herzlichen Glückwunsch!