
Quelle: eigene Illustration
Moodle bietet eine Vielzahl an Aktivitäten, um Studierende beim Lernen zu unterstützen. Der „Test“ gehört zu den am häufigsten genutzten Aktivitäten in RWTHmoodle. Damit lassen sich E-Quizze mit unterschiedlichen Fragetypen erstellen – von Multiple Choice über Zuordnungsfragen bis hin zu mathematischen Aufgabenstellungen. Die Tests können insbesondere für kontinuierliche Lernstandskontrollen und Selbstüberprüfung im Semester eingesetzt werden.
In diesem Beitrag stellen wir euch die wichtigsten Funktionen der Test-Aktivität vor und zeigen, welche Möglichkeiten euch bei der Erstellung von Quizfragen zur Verfügung stehen.
Test vs StudentQuiz
In einem „Test“ werden Quizfragen ausschließlich von Manager*innen erstellt und bearbeitet und anschließend von Studierenden beantwortet. In der eigenständigen Aktivität „StudentQuiz“ können Studierende hingegen auch eigene Quizfragen erstellen und diese von ihren Kommiliton*innen beantworten und bewerten lassen. Ein Vorteil dabei: Da im Test und im StudentQuiz jeweils die identischen Fragetypen zur Verfügung stehen, können besonders gut gelungene Fragen bei Bedarf aus einem StudentQuiz in einen Test übernommen werden.
Test erstellen
Um einen Test zu erstellen ist es am sinnvollsten, zunächst die Fragen in der Fragensammlung anzulegen. Diese ist der zentrale Speicherort eines Lernraums für Quizfragen. Von dort aus können die Fragen in einen oder mehrere Tests eingebunden werden. Neben den gängigen Auswahl- und Zuordnungsfragen unterstützt der Test auch offene und halboffene Fragetypen, bei denen Studierende selbst kurze Texte oder Begriffe eingeben. Diese Antworten werden automatisch überprüft und mit hinterlegten Lösungen verglichen. Dadurch können beispielsweise Begriffe, Definitionen oder kurze Erklärungen automatisch ausgewertet werden.
Für mathematische Aufgaben bietet die Test-Aktivität sogenannte „Berechnete Fragen“. Dabei wird eine Aufgabenstellung mit Variablen verwendet, die für jeden Testversuch automatisch mit unterschiedlichen Zahlen gefüllt werden. So erhalten Studierende jeweils individuelle Zahlenwerte, müssen aber dieselbe Rechenstruktur anwenden. Die Ergebnisse werden anschließend automatisch anhand der hinterlegten Formel überprüft.
Für komplexere mathematische Eingaben steht der Fragetyp STACK zur Verfügung, der auch mathematische Ausdrücke und Rechenwege automatisch auswerten kann. Wenn ihr STACK zunächst ausprobieren möchtet, könnt ihr dafür den Demolernraum nutzen. Für den Zugang könnt ihr euch an den RWTHmoodle-Support wenden.
Vorbereitung ist alles
Fragen müssen nicht einzeln in der Fragensammlung angelegt werden, sondern können auch aus einer Datei importiert werden. So lassen sich Quizfragen zunächst gesammelt vorbereiten und anschließend direkt in Moodle einspielen.
Für den Import müssen die Fragen in einem von Moodle unterstützten Format vorliegen. Dafür eignet sich insbesondere das Word-Table-Format. Dabei werden Fragen und Antworten in einer strukturierten Word-Tabelle erfasst und anschließend direkt in die Fragensammlung importiert. Je nach Fragentyp stehen weitere Importformate ebenfalls zur Verfügung.
Wenn ihr Fragen zur Test-Aktivität oder zu RWTHmoodle habt, unterstützt euch gerne der RWTHmoodle-Support.
Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags ist Verena Grouls.



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