
Quelle: Eigene Darstellung
Vom 21. bis 23. September 2026 fand im IT Center die erste SciCoCo.nrw – Science, Compute, Connect statt. Die von HPC.nrw organisierte Veranstaltung brachte vier Communities des Scientific Computing zusammen: High Performance Computing (HPC), Research Software Engineering (RSE), Forschungsdatenmanagement (FDM) und Künstliche Intelligenz (KI). Die drei Veranstaltungstage boten Raum, um Wissen zu teilen, neue Ansätze kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wissen teilen und Neues ausprobieren
Das Programm der SciCoCo.nrw bot zahlreiche Möglichkeiten, sich mit aktuellen Entwicklungen im Scientific Computing auseinanderzusetzen. Neben Vorträgen und Keynotes standen vor allem praxisorientierte Workshops auf dem Programm. Die Teilnehmenden konnten dabei nicht nur neue Konzepte kennenlernen, sondern verschiedene Methoden und Werkzeuge direkt selbst anwenden.
Inhaltlich ging es unter anderem um den Einstieg in die HPC-Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie um die Entwicklung leistungsfähiger und zuverlässiger Software mit Rust. Weitere Workshops beschäftigten sich mit der Optimierung von Python-Anwendungen, Containertechnologien mit Singularity und Apptainer sowie dem Aufbau reproduzierbarer Softwareumgebungen mit Pixi. Auch Forschungsdaten und FAIR-Prinzipien, Coscine, Deep Learning auf HPC-Systemen und der Einsatz von Large Language Models waren Teil des Programms.
Raum für Diskussion und Austausch
Nicht nur in den Workshops, sondern auch in den Community- und Birds-of-a-Feather-Sessions stand der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Die verschiedenen Formate boten Gelegenheit, eigene Erfahrungen einzubringen, Fragen zu diskutieren und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.
Dabei wurden unter anderem die digitale Souveränität von Hochschulen, reproduzierbare Forschung und der Umgang mit sensiblen Daten thematisiert. Auch die Women-in-HPC-Community nutzte die Veranstaltung für Vernetzung und Austausch. Gerade diese offenen Formate ergänzten das klassische Vortragsprogramm und schufen Raum für Gespräche, die über einzelne Fachthemen hinausgingen.
Einblicke in aktuelle Projekte
Auch die Präsentation aktueller Projekte war ein wichtiger Teil der SciCoCo.nrw. Während der Veranstaltung konnten die Teilnehmenden zahlreiche Poster aus unterschiedlichen Bereichen des Scientific Computing entdecken. Vorgestellt wurden unter anderem aktuelle Forschungsvorhaben, technische Entwicklungen und konkrete Anwendungsszenarien.
Die Postersession bot dabei nicht nur einen Überblick über unterschiedliche Themen und Projekte, sondern war zugleich Ausgangspunkt für viele Gespräche. Interessierte konnten direkt mit den Autor*innen diskutieren, Fragen stellen und sich über die vorgestellten Arbeiten austauschen.

Quelle: Eigene Darstellung

Quelle: Eigene Darstellung
Ein erfolgreicher Start
Die erste SciCoCo.nrw verband unterschiedliche Formate und Themenbereiche miteinander und brachte Mitwirkende aus den verschiedenen Communities des Scientific Computing zusammen. Neben neuen fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung vor allem Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen, sich auszutauschen und neue Verbindungen innerhalb der Community aufzubauen.
Damit ist in NRW ein neues Veranstaltungsformat entstanden, das den Austausch zwischen den Bereichen HPC, Forschungssoftware, Forschungsdaten und KI fördert. Künftig soll die SciCoCo.nrw regelmäßig an wechselnden Standorten innerhalb von HPC.nrw stattfinden.
Weitere Informationen zur SciCoCo.nrw findet ihr auf der Webseite von HPC.nrw.
Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags sind Lena Lange und Hannah Loock.



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