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Das 9. Moodle-Community-Treffen

15. Mai 2026 | von
Ein Bild eines schwarzen Doktorhutes, der auf einem geöffneten Laptop liegt. Der Bildschirm des Laptops ist leer. Oberhalb des Bildes steht der Text RWTH und moodle.

Quelle: Eigene Darstellung

Am 7. Mai trafen sich knapp 100 Teilnehmende aus NRW und anderen Regionen virtuell, um sich beim Moodle-Community-Treffen über Moodle-relevante Themen auszutauschen. Zweimal im Jahr lädt das Kompetenzzentrum Moodle.NRW zu einem Community-Treffen ein. Dabei sind nicht nur Interessierte aus Nordrhein-Westfalen willkommen, sondern alle aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit Moodle beschäftigen. Moodle.NRW gehört zum Netzwerk Moodle an Hochschulen e. V. Die RWTH ist Mitglied im Verein und beteiligt sich dabei in verschiedenen Projekten rund um Moodle.

 

Vielfältige Themen

RWTH-seitig stellten Sebastian Schilling und Katharina Uhlig (beide vom Center für Lehr- und Lernservices, CLS) gemeinsam mit Christine Redeker von der Hochschule Niederrhein das Moodle-Plugin „TestMaker“ vor. Das Plugin wird im Rahmen des Projekts Digitalkompetenz.nrw entwickelt und es können Self-Assessments sowie Umfragen erstellt und ausgewertet werden. Aktuell ist das Plugin noch nicht verfügbar, soll aber Ende 2026 als Open-Source für alle veröffentlicht werden.

KI darf beim Community-Treffen natürlich auch nicht fehlen. In der Session „RAG-basierte Chatbots in Moodle: Transparente KI-Unterstützung für die Hochschullehre“ stellten Luis Klocke (OSKI.nrw, Ruhr-Uni Bochum), Bastian Schmidt-Kuhl (MIau.nrw, Ruhr-Uni Bochum) ein Plugin vor, mit dem Lehrende Chatbots in ihren Lernraum einbinden können. Der Chatbot basiert auf Retrieval-Augmented Generation (RAG) und holt sich die Informationen aus den Lernmaterialien, die Lehrende bereitstellen. Das Plugin selbst läuft über Hardware der jeweiligen Hochschule und die Inferenz kann z. B. über KI:connect bezogen werden. Studierende können den Chatbot nutzen, um Informationen aus den Lernmaterialien zu beziehen, indem sie den Chatbot entsprechende Fragen stellen. Der Chatbot wird, sofern das Plugin installiert ist, über eine Aktivität im Lernraum bereitgestellt.

Wie digitale Escape Rooms in der Hochschullehre eingesetzt werden, hat Sabine Römer von der Ruhr-Uni Bochum in ihrer Session erklärt. Die Escape Rooms lassen sich mit verschiedenen H5P-Elementen erstellen. Für das Konzept und die Generierung von Illustrationen kamen verschiedene KI-Tools zum Einsatz. Da Gamification auch in Schulungen zu RWTHmoodle regelmäßig eine Rolle spielt, war es besonders spannend zu sehen, welche weiteren Einsatzmöglichkeiten – etwa digitale Escape Rooms – sich daraus ergeben.

Moodle lebt von einer aktiven Community, die sich untereinander austauschen und bei diversen Problemen helfen und gemeinsam Lösungen entwickeln kann. Veranstaltungen wie das Community-Treffen sind eine gute Möglichkeit, um Plugins oder Szenarien für Lernräume vorzustellen.

Das nächste Moodle-Community-Treffen findet am 12. November 2026 an der Ruhr-Uni Bochum statt.

 


Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags ist Verena Grouls.

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