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IT Center

Insight: Die 14. Kulturkonferenz der Region Aachen

18. November 2019 | von

Unter dem Motto „Digital Immigrants = Cultural natives?“ stand die 14. Kulturkonferenz der Region Aachen, welche in diesem Jahr am 13. November 2019 in den Räumlichkeiten des IT Centers der RWTH Aachen stattgefunden hat.

Dieser Thematik begegnend, stellten Dr. Susanne Keuchel (Musik- und Kulturwissenschaftlerin sowie Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW), Tim Berresheim (Aachener Künstler bildender und computergenerierter Kunst), Axel Jansen (Bleiberger Fabrik), Ludwig Kuckartz (Audio-Video-Künstler) und Yvonne Eibig (Tanzkultur) ihre Forschungsergebnisse und Beispiele vor. Gekrönt wurde die Veranstaltung durch eine Talkrunde und die anschließende Besichtigung des CLAIX-2018-Hochleistungsrechners.

Die Veranstaltenden der Kulturkonferenz mit dem Geschäftsführer des IT Centers (v.l.n.r.): Susanne Ladwein, Daniel Bündgens und Julia Schaadt.
Die Veranstaltenden der Kulturkonferenz mit dem Geschäftsführer des IT Centers (v.l.n.r.): Susanne Ladwein, Daniel Bündgens und Julia Schaadt.

Kultur trifft Digitalisierung

Eröffnet wurde das ebenso vielfältige wie breit gefächerte Programm durch Nina Leßenich,Chefin der Online-Redaktion der Aachener Zeitung. Als Moderatorin begann sie die Veranstaltung mit einem Zitat:

„Das eigentlich spannende an der Digitalisierung ist das folgende: Sie verändert die Art und Weise, wie Menschen Dinge tun.“

Anschließend hielt Daniel Bündgens (Geschäftsführer des IT Centers) die Eröffnungsrede, welche die Vereinigung von Kultur und Digitalisierung aufgriff. Auch am IT Center ist die Verknüpfung von Kultur und Digitalisierung ein wichtiges Thema, welchem sich die Mitarbeitenden widmen, da auch die neuen Studierenden mit einer hohen Erwartung an die digitale Bildung an die RWTH Aachen kommen. So ist laut Herrn Bündgens, die Digitalisierung nicht nur als technische, sondern auch als gesellschaftliche Herausforderung zu betrachten.

Nach einer kleinen Pause folgte der Vortrag von Frau Dr. Susanne Keuchel. Sie hat den Wandel der Kultur mit zunehmender Digitalisierung und den Umgang verschiedener Altersgruppen mit diesem untersucht. Sie führte einige auf Forschungsergebnissen gestützte Thesen auf, welche sich mit den Problemen dieses Wandels beschäftigen.

Im Anschluss gewährte Tim Berresheim einen Einblick in die Kreation seiner computergenerierten Kunst unter dem Namen „Wo die Computer schmatzen“. Er ist auch der Künstler, welcher den Schriftzug für den CLAIX-2018- Cluster entworfen hat.

So sieht er aus: Der Schriftzug von Tim Berresheim auf dem CLAIX-2018.
Foto: Alexander Müller
So sieht er aus: Der Schriftzug von Tim Berresheim auf dem CLAIX-2018.
Foto: Alexander Müller

Projekte zur Förderung der Interaktion

Axel Jansen präsentierte einen Spielecomputer im Arcade-Stil, an dem man Retro-Spiele entdecken und ausprobieren kann. Dieser wurde von Kindern und Jugendlichen, die die Bleiberger Fabrik besuchten, selbstständig gebaut. Hintergrund dieses Projektes war der zunehmende Medienkonsum der Kinder, wodurch weniger miteinander interagiert wird.

Ludwig Kuckartz hat ebenfalls in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen ein Projekt durchgeführt. Aufgabe der Kinder und Jugendlichen war es unterschiedliche Geräusche des alltäglichen Lebens aufzunehmen. Diese wurden nachfolgend den Tasten eines Keyboards zugeordnet und ergaben beim Abspielen eine melodisch faszinierende Symbiose.

Als letzten Beitrag stellte Yvonne Eibig in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Simon Virgo das Projekt „Digitale Bühnenbild in Tanzprojekten“ vor. Hierzu wurde ein Projektor, ein Computer und ein 3D-Sensor verwendet, um ein digitales Bühnenbild zu erschaffen. Die projizierten Bilder interagierten mit den Bewegungen der Tänzerinnen und Tänzern. So wurde ein lebendiges Zusammenspiel erschaffen.

Zum Abschluss des Abends führte Tim Berresheim alle Interessierten zum CLAIX-2018 und ermöglichte die Besichtigung der räumlichen 3D-Effekte und der Augmented-Realtiy-Animation auf dem Hochleistungsrechner.

Verantwortlich für den Inhalt dieses Beitrags sind Tomas Castro Borrego und Linda Jörres.

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