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Energiesparen im Homeoffice – Tipps und Tricks

23. October 2020 | von

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: wir stellen unsere Uhren auf die Winterzeit um. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 25.10.2020, werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Die ursprüngliche Idee dahinter war es, in der Winterzeit Tageslicht und Energie besser zu nutzen. Da wir nun in der dunklen Jahreszeit vermehrt Zeit zu Hause verbringen, um unter anderem die Expansion der Corona-Pandemie zu bremsen, und auch die RWTH Aachen University die dringende Empfehlung ausgesprochen hat, von zu Hause aus zu arbeiten, haben wir das als Anlass genommen euch ein paar Tipps und Tricks zusammen zu stellen, wie ihr euren Energieverbrauch möglichst geringhalten könnt und mit Ressourcen effizient umgeht.

Energiesparen im Homeoffice

Energiesparen im Homeoffice. (pixabay.com)

Strom

  • Klug beleuchten ist das A&O. Eine ausreichend helle Schreibtischlampe, die so aufgestellt ist, dass sie nicht blendet oder sich im Monitor spiegelt, ist völlig ausreichend. Bestenfalls LED. Noch besser ist natürlich das Tageslicht. Stellt euren Tisch doch möglichst so hin, dass er unter oder neben einem Fenster steht. Auch wenn es um diese Jahreszeit erst später hell wird, freuen sich unsere Augen über jede natürliche Lichtquelle.
  • Räume, in denen man sich gerade nicht aufhält, müssen nicht unnötig beleuchtet werden. Es lohnt sich also beim Verlassen eines Raumes das Licht einfach auszuschalten.
  • Es lohnt sich, den Rechner zum Feierabend herunterzufahren. Der Feierabend ist nicht nur für euch eine Zeit der Erholung. Eurem Rechner und dem Stromverbrauch könnt ihr somit auch eine Pause gönnen. Mehr dazu in unseren IT-Tipps.

 

Warmwasser/Heizung

  • Die richtige Raumtemperatur sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Die optimale Temperatur im heimischen Büro beträgt 20°C. Wenn du es kühler magst, umso besser. Jedes Grad weniger spart viel Energie ein. Ähnlich wie mit Licht, verhält es sich mit dem Heizen: Räume, die gerade nicht genutzt werden, müssen nicht unnötig stark beheizt werden.
  • Kalte Füße am Schreibtisch? Kuschelsocken oder ein kuscheliger Teppich unter dem heimischen Schreibtisch sorgen für ein angenehm, warmes Gefühl an den Füßen. Hin und wieder aufstehen und den Kreislauf in Schwung zu bringen, kann auch aufwärmen.
  • Undichte Fenster und Türen sind große Energieräuber. Aus diesem Grund lohnt es sich in einen Zugluftstopper zu investieren, den man vor die Türe legen kann. Zur Not helfen auch zusammengerollte Handtücher, die den Luftzug und das Entschwinden der Wärme verhindern.

 

IT

  • Behaltet stets die CPU-Auslastung eures Rechners stets im Auge. Wenn du nicht benötigte Anwendungen beendest, erhöhst du die Leistung deines Rechners für die aktuelle Anwendung und reduzierst somit die CPU-Auslastung. Alles, was du nicht brauchst, kannst du schließen. Das trägt auch zum konzentrierten Arbeiten bei. Ein schöner Nebeneffekt, wie wir finden.
  • Geräte, die während der Arbeitszeit nicht benötigt werden, vom heimischen WLAN trennen. So kann die Bandbreite für Anwendungen besser genutzt werden, die intensiver im Verbrauch der Bandbreite sind. Dabei handelt es sich beispielsweise um Videokommunikation oder geteilte Bildschirme in online Meetings.
  • Vermeide den Stand-by-Modus und Bildschirmschoner. Du machst eine längere Pause oder hast sogar Feierabend? Dann schalte deinen Rechner besser aus. Bei kurzen Unterbrechungen reicht der Ruhemodus aus. Um den Stromverbrauch niedrig zu halten, solltest du hierbei auf einen animierten Bildschirmschoner verzichten.

 

Kaffee, Müll und Co.

  • Kaffee gehört für viele von uns an den Schreibtisch wie die Tastatur zum Rechner. Wenn du einen recht hohen Kaffeekonsum hast, lohnt es sich bereits morgens eine große Kanne aufzusetzen und diese dann in eine Thermoflasche zu füllen, anstatt die integrierte Heizplatte zu verwenden, die nur die Stromkosten erhöht.
  • Vorkochen statt täglich kochen. Das spart sehr viel Zeit, aber auch Energie. Denn das Aufwärmen von Speisen ist meist schneller erledigt –ganz gleich, ob Mikrowelle, Herd oder Backofen. Darüber hinaus ist der Aufwand zu spülen und die Verwendung von Lebensmitteln geringer.

 

Müll und Haushalt

  • Wer im HomeOffice sitzt, verursacht potenziell mehr Müll. Versucht einfach schon beim Einkaufen darauf zu verzichten, unnötige Umverpackungen aus Karton mit nach Hause zu nehmen. Pizzakartons oder Cornflakesschachteln können so umweltgerecht in den Papptonnen im Supermarkt gelassen und entsprechend recyclt werden. Mit den Zubereitungshinweisen sind wir meistens schon vertraut und Pizza und Co. werden sowieso nochmal in Folie verpackt. Wenn ihr nicht sicher seid, macht ein Foto mit eurem Smartphone und lasst die Packung im Supermarkt.
  • Wer eine Spülmaschine daheim nutzt, sollte diese gut füllen bevor sie angeschaltet wird. Der Wasserverbrauch ist meist höher, wenn weniger Geschirr in dem praktischen Haushaltsgerät ist.

 

Viele kleine Dinge führen am Ende zu einer enormen Ersparnis bei deiner nächsten Abrechnung. Hast auch du noch einen Tipp oder Lifehack parat und möchtest ihn der Welt nicht vorenthalten? Dann hinterlass uns deinen Tipp oder Hack in den Kommentaren.

 

Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags Nicole Filla und Dunja Gath.

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