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IT Center Blog

ICT Young Researcher Award 2017 für Andrea Bönsch

06. November 2017 | von
ICT

Quelle: Pixabay

Der Profilbereich „Informations- und Kommunikationstechnologie“ (ICT) der RWTH Aachen University ehrt mit einer jährlichen Auszeichnung junge Forscherinnen und Forscher, die einen wesentlichen Beitrag zur ICT-bezogenen Forschung leisten und das Potenzial zeigen die internationale Sichtbarkeit der ICT-Forschung an der RWTH Aachen University zu verbessern.

Andrea Bönsch aus der Virtual Reality Group wurde vom Steering Committee des Profilbereichs ICT als einer von vier Preisträgern des ICT Young Researcher Award 2017 ausgewählt.
Der Award ist mit 3000 Euro dotiert und dient zur Förderung der Karriere in der Forschung.

Wir gratulieren!

Rosetta – eine Kooperation des Hochschulbibliothekszentrums NRW und der RWTH Aachen

03. November 2017 | von

Quelle: Unsplash

Die Software

Rosetta ist eine Software der Firma ExLibris für die Langzeitarchivierung von Daten. Das bedeutet vor allem, dass sie neben den Standardfunktionen eines Archiv-Systems („bitstream-preservation“, regelmäßige Integritätstests, Reduplizierung, …) eine Format-Validierung bietet. Beim Ingest der Daten wird das Dateiformat genau bestimmt und dokumentiert. Dieses wird dann regelmäßig gegen eine zentral gepflegte Datenbank geprüft, die an die PRONOM-Datenbank angelehnt ist und Informationen über die Gültigkeit eines Formats enthält. Bei Bedarf können fehlende Formate auch lokal in Rosetta ergänzt werden. Wird bekannt oder absehbar, dass ein Dateiformat nicht mehr lesbar ist, warnt Rosetta den Besitzer/die Besitzerin der fraglichen Daten, der/die dann die Transformation in ein anderes Format anstoßen kann.

Das Projekt

Das Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) mit Sitz in Köln ist ein zentraler Dienstleister für die Universitätsbibliotheken des Landes. Das hbz hat die Software Rosetta für Nordrhein-Westfalen lizensiert und betreibt eine zentrale Instanz.

In der Pilotphase gibt es drei Partner, mit denen unterschiedliche Use Cases getestet werden. Während der Fall der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) den „klassischen“ Anwendungsfall darstellt, soll in den Use Cases der Universitäten Köln und Aachen die Eignung des Systems für Forschungsdaten getestet werden.

Der Aachener Use Case

Im Aachener Use Case geht es um die Archivierung von großen Daten aus Simulationen zu kleinskaligen Turbulenzen. Auf Aachener Seite arbeiten in diesem Projekt das IT Center, die Universitätsbibliothek und als Datenlieferant das Institut für Technische Verbrennung (Prof. Pitsch) zusammen. Die Simulationen haben die Form von Kuben mit unterschiedlich großer Auflösung. Diese liegen als HDF5-Dateien mit einer Größe von 609 GB bis zu 7 TB vor. Da sie für den Austausch über das Netz und die Nachnutzung außerhalb von HPC-Systemen nicht handhabbar sind, werden die Kuben zusätzlich in Teile zerlegt, die eine minimale Größe von 1 GB haben. Im Nachnutzungsszenario können Forschende dann einen einzelnen Ausschnitt und bestimmte Zeitschritte anfordern.

Die Herausforderungen bestehen zum einen in der Konfiguration der Software für den eigenen Use Case, die die einliefernden Einrichtungen selbst vornehmen. Zum anderen ist das automatische Erstellen von Metadaten für die vielen Teildateien ein interessanter Testfall. Aufgrund der Größe der Daten ist aber auch deren Transfer nicht ganz einfach.

Tests mit einzelnen Dateien auf der Testinstanz des hbz waren bereits erfolgreich. Derzeit wird das Produktivsystem vorbereitet, auf dem dann im nächsten Schritt die automatisierte Verarbeitung von größeren Datenmengen getestet wird.

Das Uni-WLAN eduroam

02. November 2017 | von
WLAN

Quelle: Pixabay

Hallo liebe Studierende, im dritten Teil unserer Blogserie stellen wir Ihnen heute eduroam (Education Roaming), das hochschulübergreifende WLAN vor.

Hierbei handelt es sich um eine Initiative, die Mitarbeitenden und Studierenden der teilnehmenden Universitäten einen Internetzugang im Hochschulbereich bereitstellt. Das heißt, Sie haben nicht nur WLAN an der RWTH Aachen University, sondern auch an den anderen teilnehmenden Standorten. Hier finden Sie eine Übersicht aller weltweit verfügbaren eduroam-Hotspots.

Um das eduroam nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst einmal Logindaten für das jeweilige Gerät generieren. Dies ist mit dem eduroam Gerätemanager möglich. Über den eduroam Gerätemanager können Sie zudem Ihre Zugangsdaten verwalten und bei Bedarf einzelne Passwörter zurücksetzen. Sollten Sie einmal Ihr Gerät verlieren, haben Sie auch die Möglichkeit die Zugangsdaten vollständig zu löschen. In einem vorherigen Blogbeitrag haben wir Video-Tutorials zum eduroam Gerätemanager bereitgestellt. Zudem finden Sie hilfreiche Anleitungen auf unseren IT Center Help Seiten zum Anlegen von Geräten.

Nachdem Sie Logindaten generiert haben, können Sie Ihr/e Gerät/e mit dem eduroam-Netz verbinden. Bei Apple-Geräten werden benötigte Zertifikate automatisch heruntergeladen, für alle anderen Geräte finden Sie hier die passenden Anleitungen.

Wenn Sie weitere Fragen zum eduroam haben, kommen Sie gerne auf uns zu oder hinterlassen Sie hier im Blog einen Kommentar.

Interessiert an VPN? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!

Das UNEKE-Projekt im Interview

30. Oktober 2017 | von
UNEKE-Projekt

Quelle: Eigene Darstellung

Frage: Guten Tag Herr Brenger, sie arbeiten für das IT Center der RWTH Aachen University im UNEKE-Projekt zum Forschungsdatenmanagement. Das ist ja zunächst ein recht kryptischer Name, unter dem man sich vielleicht spontan nichts vorstellen kann. Können Sie uns erklären, wie genau die Architektur des Projektes aussieht und, vor allem, womit es sich befasst?

Bela Brenger: Aber natürlich, sehr gern. UNEKE („Vom USB-Stick zur NFDI – Entwicklung eines Kriterien geleiteten Entscheidungsmodells für den Aufbau von Forschungsdateninfrastrukturen“) ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt zum Forschungsdatenmanagement. UNEKE adressiert die für Hochschulen zentrale strategische Fragestellung , ob auf dem Weg zur NFDI für die Speicherung von Forschungsdaten lokale Speicherstrukturen nötig sind oder bestehende externe Angebote genutzt werden können. Hier entwickelt UNEKE einen Kriterienkatalog, der eingebettet in eine Roadmap als Entscheidungsgrundlage für Hochschulen dienen soll.

Das Projekt ist im Juni diesen Jahres in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen und der Abteilung für Informatik und angewandte Kognitionswissenschaft der Universität Duisburg-Essen gestartet. Universitätsbibliothek und IT Center gelten als die wesentlichen Akteure im Bereich der Verwaltung und Speicherung von Forschungsdaten. Von ihnen werden im Rahmen von UNEKE die Anforderungen an Infrastrukturen zur Speicherung von Forschungsdaten ermittelt und evaluiert.

Frage: Ah, das ist interessant. Gerade dem Forschungsdatenmanagement widmen sich an der RWTH Aachen University ja unterschiedliche Einrichtungen, sodass das ihr Projekt hier sicher gut aufgehoben ist.

Ich habe gelesen, dass seit Oktober bereits Workshops im UNEKE-Projekt stattfinden. Was haben diese Workshops zum Ziel?

Bela Brenger: Grundlegend sollen die Workshops helfen, die Anforderungen verschiedener Forschungsdisziplinen und -kulturen differenziert abbilden zu können. Daher richten sie sich auch explizit an Forschende unterschiedlicher Fachrichtungen, wie die Naturwissenschaften und die Medizin, aber ebenso die Geistes- und Sozialwissenschaften und die Ingenieurwissenschaften.

Frage: Wie muss man sich das vorstellen? Was genau passiert in diesen Workshops?

Bela Brenger: Die Workshops sind in zwei Phasen unterteilt. In der ersten Phase können die Teilnehmenden in einer offenen Form die von ihnen wahrgenommenen Anforderungen und Herausforderungen beim Umgang mit Forschungsdaten artikulieren. Diese Antworten werden zunächst (in einem deskriptiven Sinne) festgehalten.

Ausgehend von diesen Antworten werden in der zweiten Phase mit den Teilnehmenden gezielte, das heißt vorstrukturierte Interviews geführt. Diese Interviews werden nach dem Workshop transkribiert und analysiert. Das heißt, die Antworten werden auf Gemeinsamkeiten und Differenzen und mit Blick auf den Kontext der wissenschaftlichen Disziplinen untersucht, sodass die rein deskriptive Ebene verlassen und die Ebene wissenschaftlicher Forschung betreten wird.

Frage: Das klingt vielversprechend und greift den in der empirischen Sozialforschung etablierten Mixed-Methods-Ansatz auf.

Wie lief es denn bisher?

Bela Brenger: Die ersten Workshops liefen ganz gut. Die Teilnehmenden waren sehr engagiert.

Frage: Die Frage ist vielleicht zu früh, aber dennoch: Lassen sich schon einige Ergebnisse in ihren Konturen am Horizont wahrnehmen?

Bela Brenger: Hmm, die Antwort fällt hier momentan gerade noch schwer. Grundlegend ist die Frage, ob sich Erkenntnis für die eine Fachdisziplin auf die anderen übertragen lassen. Weil sich die Gegenstandsbereiche der jeweiligen Forschung unterscheiden, kristallisiert sich heraus, dass in der einen Wissenschaft eher Anforderungen an die technische Infrastruktur, in der anderen eher Anforderungen an Datenschutz im Fokus der Forschenden stehen. Darauf muss das Forschungsdatenmanagement kontextsensibel reagieren.

Frage: Wie geht es nach den Workshops weiter?

Bela Brenger: Die Workshops stecken zunächst einen qualitativen Rahmen ab, innerhalb dessen es möglich sein wird zu beantworten, auf welche technische Infrastruktur bereits zurückgegriffen werden kann, um Forschungsdaten zu managen. Zugleich sollen aber auch Potentiale eruiert werden. Durch eine größere Umfrage soll dieser Rahmen dann quantitativ gefüllt werden. Es wird sich zeigen, ob die Workshops einen guten Rahmen zur Bedarfserhebung und Analyse eines größeren Kontexts liefern.

Frage: Dann noch viel Erfolg im Projekt und danke für das Interview.

Bela Brenger: Sehr gerne!

 

Das Interview führte Markus Baum.

Nutzung der E-Mail-Adresse der RWTH Aachen University

26. Oktober 2017 | von

Hallo liebe Studierende, heute erwartet Sie der zweite Teil unsere Blogserie. Diesmal zum Thema E-Mail.

Das IT Center der RWTH Aachen University stellt eine zentrale E-Mail-Infrastruktur auf Basis von Exchange für die Hochschule, d.h. für Sie als Studierender, aber auch für Institute bereit. Mit Ihrer Immatrikulation an der RWTH Aachen University erhalten Sie automatisch eine E-Mail-Adresse. Diese Adresse wird im Zuge des Registrierungsprozesses für Sie angelegt und hat in der Regel die Form Vorname.Nachname@rwth-aachen.de.

Zugriff auf Ihre E-Mails

E-Mail

Quelle: Pixabay

Sie haben die Möglichkeit Ihre E-Mails online über die RWTH Mail App abzurufen.

Bitte verwenden Sie als Benutzernamen <User-ID>@rwth-aachen.de (z.B. ab123456@rwth-aachen.de) und Ihr Kennwort, welches Sie im IdM Selfservice unter „Accounts und Kennwörter“ für Ihren RWTH Service-Account gesetzt haben.

Weitere Informationen zu den Funktionen der RWTH Mail App finden Sie in unserem Blogpost vom 18.08.2017.

Sie können Ihre E-Mail-Adresse auch in Ihren E-Mail-Client auf Ihrem Smartphone, Tablet, Laptop oder PC einbinden. Anleitungen für verschiedene E-Mail-Clients finden Sie unter IT Center Help.

Wenn Sie eine Weiterleitung für Ihre @rwth-aachen.de-Adresse einrichten möchten, können Sie dies auch über den IdM Selfservice machen, wenn Sie auf „Accounts und Kennwörter“ gehen und dann auf „RWTH Service“ klicken. Unter Weiterleitung können Sie die gewünschte E-Mail-Adresse eintragen.

Phishing- und Spammails

Aus Sicherheitsgründen werden eingehende Mails auf Viren und SPAM überprüft und im Verdachtsfall mit ****SPAM**** gekennzeichnet. Sollte sich diese Kennzeichnung bestätigen oder ungekennzeichneter SPAM in Ihrem Postfach ankommen, senden Sie die entsprechende/n E-Mail/s bitte als Anhang an spam@access.ironport.com weiter.

 

In den FAQs für Anwendende auf unserem IT Center Help finden Sie zu jeglichen Fragen rund um das Thema E-Mail passende Antworten.

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema E-Mail haben, kommen Sie gerne auf uns zu oder hinterlassen Sie hier im Blog einen Kommentar.

Interessiert an eduroam? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!

Wir unterstützen Ihr Forschungsdatenmanagement!

25. Oktober 2017 | von
Forschungsdatenmanagement

Quelle: Pixabay

Eine hochwertige und kundenorientierte Unterstützung des Forschungsdatenmanagements bedarf eines integrierten Supports. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Produkte und Dienstleistungen zum Forschungsdatenmanagement (Webtools oder Fortbildungen und Beratungen) nicht vom IT Center allein, sondern auch in Kooperation mit dem Dezernat 4.2 – Forschungsförderung und der Universitätsbibliothek erbracht werden.

Bereits seit Längerem beschäftigt sich das IT Center mit verteilten Supportstrukturen und einem integrierten Support-Modell. Ein Ergebnis hieraus ist, dass die RWTH ein einheitliches Service-Modell für das Forschungsdatenmanagement etabliert, in dem das IT-ServiceDesk als Single Point of Contact agiert (siehe Abbildung). Das IT-ServiceDesk ist daher ein integraler Bestandteil des Forschungsdatenmanagements.

Forschungsdatenmanagement

Quelle: Eigene Darstellung

Alle Anfragen zum Forschungsdatenmanagement werden über die E-Mail-Adresse servicedesk@rwth-aachen.de an das Tickettool helpLine weitergeleitet. Über das Tickettool gehen diese Anfragen zentral im IT-ServiceDesk ein, werden dort mittels des Tickettools klassifiziert und kategorisiert. Als Standard definierte Anfragen werden direkt vom IT-ServiceDesk beantwortet. Weitergehende Anfragen werden an die entsprechenden beteiligten Institutionen (die Universitätsbibliothek, das Dezernat 4.2 – Forschungsförderung oder die Fachabteilung des IT Centers) weitergeleitet, die ebenfalls mit dem Tickettool arbeiten. Dieses Vorgehen bedeutet, dass auf den bestehenden Supportstrukturen des IT-ServiceDesk aufgebaut wird. Der Vorteil ist, dass anfragende Einrichtungen nicht überlegen müssen, an wen sie sich wenden können. Zudem bleibt die Problemhistorie aufgrund des konstanten Mediums für alle Beteiligten nachvollziehbar.

Auf diesem Wege ist es möglich, den Prozess der Einführung von Unterstützungsmaßnahmen zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen mit einem umfassend zielführenden Support zu begleiten.

 

Identity Management – Dreh und Angelpunkt Ihrer Zugangsdaten

20. Oktober 2017 | von
Identity Management

Quelle: Eigene Darstellung

Hallo liebe Studierende, wie bereits in unserem Blog-Post letzte Woche angekündigt startet heute unsere Blogserie, in der wir Ihnen die einzelnen Dienste des IT Centers näher vorstellen. Heute geht es los mit dem Identity Management (IdM), der zentralen Benutzerverwaltung der RWTH Aachen University.

Was ist das Identity Management eigentlich?

Das Identity Management der RWTH Aachen University unterstützt den gesamten Lebenszyklus Ihrer personenbezogenen Daten an der Hochschule. Dies beginnt bei der Registrierung an der RWTH Aachen University. Im Fall eines Rollenwechsels, beispielsweise dem Übergang vom Studierenden zum Mitarbeitenden, ändern sich Berechtigungen. Ähnlich verhält es sich mit dem Ausscheiden aus der Hochschule. In diesem Falle werden Ihnen Berechtigungen entzogen.

Das Identity Management ist also für die Bereitstellung und Verwaltung von Benutzerdaten zur Authentifizierung und Autorisierung zuständig.

Registrierung im Identity Management

Ihr erster Berührungspunkt mit dem Identity Management war bestimmt die Einlösung des ConnectMe Coupon-Codes. Im Verlauf des Verfahrens haben Sie Ihren Benutzernamen und ein initiales Passwort erhalten. Sollten Sie sich noch nicht registriert haben, finden Sie auf der folgenden Seite alle notwendigen Informationen. Fehlt Ihnen noch Ihr Coupon-Code, kommen Sie bitte bei uns vorbei und wir händigen Ihnen diesen gerne unter Vorlage Ihres Ausweises aus.

Der IdM Selfservice

Nach der Registrierung können Sie Ihre Daten im IdM Selfservice einsehen und bei Bedarf Ihre Adresse und Ihre Kontakt-E-Mail-Adresse ändern. Nach der erfolgreichen Datenübermittlung erhalten Sie zudem den Status „Student“, der Sie dazu berechtigt, IT-Dienste in Anspruch zu nehmen. Ausführliche Informationen über den IdM Selfservice finden Sie hier.

Sie haben im IdM Selfservice die Möglichkeit unter „BlueCard“ das Foto für Ihre BlueCard hochzuladen. Des Weiteren werden alle Accounts, die Sie zur Nutzung der verschiedenen studienrelevanten Dienste benötigen, unter „Accounts und Kennwörter“ angezeigt. Auf IT Center Help finden Sie eine Übersicht über die Accounts im Identity Management. Unter „Dienste“ finden Sie eine Übersicht der vom IT Center zur Verfügung gestellten Dienste mit Angaben zum berechtigten Personenkreis. Wenn Sie zusätzliche Accounts benötigen, beispielsweise zum Hochleistungsrechnen, können Sie „Accounts anlegen“ und den jeweiligen Account einrichten.

Sollten Sie einmal Ihren Benutzernamen und/oder Ihr Kennwort vergessen, können Sie entweder die PasswortReset-Anwendung im IdM Selfservice verwenden, bei uns persönlich ein neues Kennwort abholen oder ein neues Kennwort per Post anfordern. Hier finden Sie weitere Informationen zu den vier Möglichkeiten.

Wenn Sie weitere Fragen zum Identity Management haben, kommen Sie gerne auf uns zu oder hinterlassen Sie hier im Blog einen Kommentar.

Interessiert an E-Mail? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!

So identifizieren Sie ihre Forschungsergebnisse frühzeitig einfach und dauerhaft.

18. Oktober 2017 | von

Quelle: Pixabay

Die langfristige und sichere Ablage von Forschungsdaten ist das Ziel einer guten wissenschaftlichen Praxis. Zu diesem Ziel gehört ebenso die Möglichkeit, die Daten dauerhaft nachnutzen und eindeutig referenzieren zu können. Persistent Identifier (kurz: PID) dienen diesem Ziel. In Form eines Codes stellen PIDs Informationen bereit, an welchem Ort (beispielsweise eine URL) die gesicherten Forschungsdaten zu finden sind. Optional kann zudem angegeben werden, zu welcher Forschungseinrichtung die Forschungsdaten gehören und von welchen Forschenden sie generiert wurden. Falls der Speicherort von Daten, z. B. nach der Migration eines Servers, verändert wird, kann der PID flexibel aktualisiert werden.

Um Forschenden die Sicherung und erneute Bereitstellung ihrer Daten zu erleichtern, nutzt die RWTH Aachen den von der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) bereitgestellten PID-Service. Dieser kooperativ erbrachte Service bietet die Möglichkeit, PIDs zu erstellen, sowie eine IT-Infrastruktur, die die dauerhafte Auflösung von PIDs gewährleistet.

Zugleich greift die RWTH Aachen auf bereits bestehende Dienste des IT Centers und der Universitätsbibliothek bei der Unterstützung im Umgang mit PIDs zurück. So können Forschende beispielsweise ihre im Backup-Portal gesicherten Daten mit den entsprechenden Angaben auf dem RWTH Publications-Server verknüpfen. Zudem unterstützt das IT Center in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek und dem Dezernat 4.0 „Forschung und Karriere“ Forschende beim Erzeugen und Editieren von PIDs mit einfach zu nutzenden Webanwendungen, die auf bereits vorhandenen Backup- und Archiv-Diensten basieren. Diese Anwendungen fügen sich in die bestehende IT-Infrastruktur des IT Centers und der Universitätsbibliothek ein und ermöglichen, Informationen über Forschungsdaten konsistent zwischen verschiedenen Systemen zu übermitteln. Die beteiligten Einrichtungen helfen zudem dabei, den PID-Service in die Anwendung der Forschenden zu integrieren, um ihren Forschungsdaten frühzeitig einen PID zuzuweisen. Informationen dazu finden Sie unter IT Center Help.

Forschungsdatenmanagement geht uns alle an!

17. Oktober 2017 | von

Quelle: Pixabay

Im Rahmen des BMBF-Projekts UNEKE erarbeiten die RWTH Aachen und die Universität Duisburg-Essen kooperativ einen strategischen Ansatz, der den Bedarf hinsichtlich der Speicherinfrastruktur bei Forschungsdaten eruieren soll. Ausgehend von dem ermittelten Bedarf und den Rahmenbedingungen an den beiden beteiligten Universitäten soll eine allgemeine Entscheidungsgrundlage für Hochschulen entstehen, die sowohl die jeweilige Infrastruktur als auch den fach- und wissenschaftsspezifischen Bedarf berücksichtigt.

Hier sind wir auf IHRE Mithilfe angewiesen! Wir möchten Sie einladen, Ihre Bedarfe, Wünsche, aber auch Vorbehalte gegenüber dem Forschungsdatenmanagement aus ihrer fachwissenschaftlichen Sicht in unsere Workshops einzubringen.

Bitte melden Sie sich hier zu einem der folgenden Termine an, um Ihre Einschätzung zum Thema einzubringen und mehr über die aktuellen Entwicklungen im Forschungsdatenmanagement zu erfahren.

Ein Workshop dauert knapp 3 Stunden. Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein iPad sowie zwei Echo Dots verlost!

Das UNEKE-Projekt wurde von der Arbeitsgruppe Forschung und Entwicklung der Universitätsbibliothek, dem Lehrstuhl für Professionelle Kommunikation in sozialen Medien und dem IT Center der RWTH Aachen initiiert. Weitere Details finden Sie unter www.uneke.de. Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen der Projektkoordinator Herr Bela Brenger gerne zur Verfügung.

Die eigenen Daten langfristig sichern und bereitstellen? Kein Problem!

16. Oktober 2017 | von
Daten

Quelle: Pixabay

Die Digitalisierung der Wissenschaft steigert die Möglichkeiten, Forschungsdaten zu bearbeiten, zu sichern und weltweit zur Verfügung zu stellen. Um die Potentiale der Digitalisierung vollends nutzen zu können, werden neue Verfahren und Methoden zur langfristigen und sicheren Nutzung wissenschaftlicher Ergebnisse an der RWTH Aachen University implementiert.

Für die effiziente und zielorientierte Umsetzung der Implementierung arbeiten das IT Center und die Universitätsbibliothek eng zusammen. Die Befähigung der Forschenden sowie der Angestellten aus Technik und Verwaltung, sicher mit den neuen Möglichkeiten umzugehen, stellt einen wesentlichen Bestandteil des Implementierungsprozesses dar. Daher bietet die RWTH Aachen University nicht nur Dienste zur Sicherung und -verarbeitung von Forschungsdaten, sondern ebenfalls ein umfassendes Weiterbildungsprogramm an. Das Themenspektrum reicht vom Erstellen von Datenplänen, über das Managen der eigenen Forschungsdaten und die datenbezogene Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe bis hin zum Archivieren und Publizieren von Forschungsdaten. Die in deutscher und teils in englischer Sprache verfügbaren Angebote stellen Einstiegs- sowie Vertiefungsmöglichkeiten dar, um die Vorteile der Digitalisierung umfassend zu nutzen.

Weitere Informationen sowie unterschiedliche Möglichkeiten, sich im Themenfeld des Forschungsdatenmanagements weiterzubilden, finden Sie auf der Seite zum Forschungsdatenmanagement und in der Veranstaltungsdatenbank zur Personalentwicklung der RWTH Aachen University. Individuelle Beratungs- oder Schulungstermine für Institute oder Arbeitsgruppen können gerne über das IT-ServiceDesk vereinbart werden.