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Forschungsdaten – Aktuelles und Wissenswertes

Nachhaltiger Umgang mit digitalen Forschungsdaten: IT-Empfehlungen des IANUS-Projektes (nicht nur) für Altertumswissenschaften

26. Juni 2015 | von

Umfangreiche und verständliche IT-Empfehlungen für den nachhaltigen Umgang mit digitalen Forschungsdaten werden derzeit vom IANUS-Projekt mit Fokus auf die Archäologie und Altertumswissenschaften aufgebaut.

Die IT-Empfehlungen beinhalten ausführliche Informationen rund um das Datenmanagement, wie zum Beispiel zur Dokumentation mit Metadaten, der Dateiverwaltung und Dateien-Sicherung oder zu Datei-Formaten, die nach heutigem Wissen für die Langzeitarchivierung geeignet sind. Sie finden auf den Seiten neben vielen fachspezifischen Beispielen und weiterführenden Links auch zahlreiche Empfehlungen allgemeiner Natur, die durchaus zur Unterstützung des Datenmanagements in anderen Fachdisziplinen herangezogen werden können!

Zu Fragen, die man sich schon bei der Planung eines Projektes stellen sollte, damit die Forschungsdaten am Ende in nachhaltigen Formaten, gut dokumentiert und strukturiert vorliegen, regen die Ausführungen zum Datenmanagementplan an. Gerne unterstützt Sie das Team Forschungsdaten der UB bei der Erstellung von Datenmanagementplänen: forschungsdaten@ub.rwth-aachen.de

Und hier noch einige Informationen für die altertumswissenschaftlich orientierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der RWTH zum IANUS-Projekt:

IANUS entwickelt ein Kompetenzzentrum für altertumswissenschaftliche Forschungsdaten der Archäologie, Philologie, Geschichtswissenschaften, Bauforschung, Anthropologie, Archäobotantik und Archäozoologie, Geodäsie, Geologie und Geographie. Diese umfassen auch chemisch-physikalische Untersuchungen, medizinisch-genetische Analysen oder Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen. Hier entsteht eine große Infrastruktureinrichtung, die Sie in der fachspezifischen Archivierung Ihrer Forschungsergebnisse unterstützen kann.

IANUS wird seit 2011 von der DFG gefördert und soll entsprechend den Darstellungen im Kurzportrait bis 2017 in den vollständig funktionsfähigen Regelbetrieb überführt werden. Mittel- bis langfristig sollen folgende Dienstleistungen angeboten werden:

  • Bereitstellung von Standards, Leitfäden und Best-practice-Guides in einem zentralen Informationsportal
  • Unterstützung laufender Projekte mit einem Server-Client-System zum Austausch und Management von Forschungsdaten verteilter Projektpartner und automatischer Datensicherung
  • Langzeitarchivierung von statischen Daten
  • Bereitstellung von Daten über ein Online-Portal
  • Nachweis von Fundstellen, Maßnahmen bzw. Aktivitäten, Forschungsprojekten, Dokumentsammlungen und archäologische Objekte in Deutschland in einem zentralen Online-Katalog
  • Material für Weiterbildung/Qualifizierung, insbesondere zu IT-Kenntnissen für die Erhebung, Pflege und Archivierung von digitalen Forschungsdaten

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