Beim Übergang von einer Phase im Forschungsprozess zur nächsten begegnen Wissenschaftler*innen häufig Medienbrüchen. Beispielsweise, wenn sie in RDMO ihren Datenmanagementplan (DMP) finalisiert haben und als Nächstes ein entsprechendes Coscine-Projekt zur Datenspeicherung und -verwaltung erstellen wollen. Bisher mussten die Projektmetadaten dafür manuell übertragen werden. Durch einen Inkubator mit DMP4NFDI hat RDMO nun gelernt, mit Coscine zu sprechen und die Metadaten direkt zu übergeben. Wie genau das funktioniert und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, beschreibt dieser Blogbeitrag.
Schnittstelle zwischen Coscine und RDMO ermöglicht Import statt Mehrfacheingabe
Der Import eines DMP aus RDMO ist die erste Funktion, die nur im neuen User Interface von Coscine verfügbar ist. In Form einer JSON-Datei können Sie Projektmetadaten von einem System ins andere übertragen und so den Aufwand durch mehrfache Dateneingabe sowie damit verbundene Fehlerquellen reduzieren. Zudem werden in Coscine automatisch Informationen zum RDMO-Projekt hinterlegt, womit der Weg für mögliche künftige Weiterentwicklungen bereitet ist, die beiden Tools noch mehr zu verknüpfen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie weitere Details zu dieser Funktion finden Sie in der Coscine-Dokumentation.
Das folgende Video zeigt außerdem, wie Sie den Inkubator in Coscine nutzen.
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Voraussetzungen für den Import aus RDMO: Kooperation mit wissenschaftsunterstützendem Personal empfohlen
Damit Coscine die aus RDMO-exportierte JSON-Datei auslesen und verarbeiten kann, ist zum einen die Installation von RDMO-Plugins nötig. Zum anderen müssen die richtigen Attribute im RDMO-Katalog vorhanden sein, damit die Projektmetadaten beim Import automatisch in die richtigen Felder in Coscine eingetragen werden. Für die Umsetzung dieses Mappings zwischen den beiden Tools empfiehlt sich eine Zusammenarbeit beispielsweise mit Data Stewards und den Betreuenden Ihrer RDMO-Instanz. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für den RDMO-Import finden Sie in der Coscine-Dokumentation.
Agile Entwicklung: Wieso die Funktion anders aussieht als geplant
Die Funktion wurde im Rahmen eines Inkubators gemeinsam mit dem NFDI-Basisdienst DMP4NFDI entwickelt. Zu Beginn des Inkubators erschien ein Blogbeitrag über den damals aufgestellten Plan. Das Coscine Team arbeitet agil – Planänderungen gehören also zum Arbeitsalltag. Die Entscheidung gegen den Import über eine Tokeneingabe zugunsten des JSON-Imports war vor allem davon getrieben, die Funktion möglichst stabil und breit nutzbar zu gestalten. So könnte der Import beispielsweise in Zukunft auch auf andere DMP-Tools ausgeweitet werden. Auch das Mapping von RDMO-Attributen mit Coscine-Feldern kann so bei Bedarf leicht angepasst werden. Durch die Arbeit im Inkubator liegt der Fokus aktuell auf NFDI-Katalogen.
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Sie haben Fragen oder Anmerkungen zum Inkubator? Das Coscine-Team freut sich über Rückmeldungen via E-Mail.
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Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags sind Michèle Robrecht und Arlinda Ujkani.




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