Kategorie: ‘Services’
Veranstaltungshinweis: Forschungsdatenmanagement mit GitLab – Berichte aus der Praxis
Am Mittwoch, den 02.09.2020, 14:00 – 15:30 Uhr findet die virtuelle Veranstaltung „Forschungsdatenmanagement mit GitLab – Berichte aus der Praxis“ statt.
Diese richtet an Forschungsdatenmanager*innen, Mitarbeiter*innen von Rechenzentren und interessierte Forscher*innen.
Gitlab
Die Open Source Webanwendung GitLab, die zum Management von Softwareprojekten auf Basis der Versionsverwaltung Git entwickelt wurde, eröffnet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im Forschungsdatenmanagement.
Online Diskussion NFDI: Neue Perspektiven in der kooperativen Wissenschaft!
Die U Bremen Research Alliance veranstaltet eine moderierte Online-Diskussion zum Thema „Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI): „Neue Perspektiven in der kooperativen Wissenschaft!“.
Wo besteht Diskussionsbedarf?
Es ist bekannt, dass mit dem Aufbau der NFDI die systematische Erschließung, nachhaltige Sicherung und die Zugänglichkeit von Datenbeständen der Wissenschaft und Forschung erzielt werden soll. Darüber hinaus sollen diese (inter-)national vernetzt werden.
Doch führen die Archivierung und die Bereitstellung der Daten im nationalen und internationalen Kontext wirklich zu einer kooperativeren Wissenschaft und einer Steigerung des Wissens?
NFDI Zenodo Community Collection ist online
Das NFDI-Direktorat hat bei Zenodo eine Community Collection eingerichtet, um Dokumente, Anträge und Präsentationen zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur zu teilen.
Zenodo
Zenodo ist eine Online-Speicherplattform, die sowohl für wissenschaftliche Datensätze, als auch für wissenschaftsbezogene Software, Publikationen, Berichte, Präsentationen usw. genutzt werden kann.
Der Speicherdienst Zenodo integriert den Repository-Dienst GitHub, um dort gespeicherte Quelltexte zitierfähig zu machen. Zenodo hilft somit Forschenden, Anerkennung zu erhalten, indem es die Forschungsergebnisse zitierfähig macht und sie durch OpenAIRE in bestehende Berichtslinien an Fördereinrichtungen wie die Europäische Kommission integriert. Zitierinformationen werden unter anderem auch an DataCite weitergeleitet.
Das Konsortium NFDI4Chem stellt sich im Online-Seminar vor
Am 29. Juli 2020 wird ein Online-Seminar vom Konsortium NFDI4Chem ausgerichtet.
Worum geht es?
Darin wird es um die Vision und die geplanten Arbeitspakete des Chemie-Konsortiums gehen.
Auf dem Blog wurde bereits berichtet, dass das Ziel von NFDI4Chem die Digitalisierung aller wichtigen Schritte in der chemischen Forschung ist: NFDI4Chem unterstützt Wissenschaftler bei ihren Bemühungen, Forschungsdaten zu sammeln, zu speichern, zu verarbeiten, zu analysieren, offenzulegen und wiederzuverwenden. Maßnahmen zur Förderung eines offenen Wissenschafts- und Forschungsdatenmanagements in Übereinstimmung mit den FAIR-Datenprinzipien sind grundlegende Ziele, um der Gemeinschaft mit einem ganzheitlichen Konzept für den Zugang zu Forschungsdaten zu dienen. Das übergeordnete Ziel ist dabei der Aufbau und die Pflege einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur für den Forschungsbereich Chemie in Deutschland und die Ermöglichung innovativer Dienstleistungen und neuer wissenschaftlicher Ansätze auf der Grundlage der Wiederverwendung von Forschungsdaten. Die NFDI4Chem beabsichtigt alle Disziplinen der Chemie im akademischen Bereich zu vertreten. Das Konsortium strebt eine enge Zusammenarbeit mit thematisch verwandten Konsortien an. In der Anfangsphase konzentriert sich die NFDI4Chem insbesondere auf Daten zu Molekülen und Reaktionen einschließlich Daten für deren experimentelle und theoretische Charakterisierung.
Frau Prof. Dr. Herres-Pawlis von der RWTH wird als Co-Spoke der NFDI4Chem und weiteren Beteiligten einen Einblick in die Arbeit des Konsortiums geben.
Alle Informationen zu der Veranstaltung sind auf der Homepage von NFDI4Chem zu finden.
Schreiben Sie uns
Bei Fragen zu NFDI Konsortien und allgemeinen Fragen zum FDM schreiben Sie einfach eine Nachricht an das ServiceDesk. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.
Inhaltlich verantwortlich für den Beitrag: Daniela Hausen, Jana Baur
Chemotion – eine nachhaltige Infrastruktur für nachhaltige Forschung in der Chemie
Die Verfügbarkeit von digitalen Daten ist Voraussetzung für eine nachhaltige und erfolgreiche Forschung. Die Digitalisierung der chemischen Prozesse in experimentellen Laboren stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat man sich dieser Herausforderung gestellt. Das Ergebnis ist Chemotion – eine chemie-spezifische Forschungsdateninfrastruktur bestehend aus zwei IT-Systemen: einem elektronisches Laborjournal (ELN) und einem Web-Repositorium.
Das Projekt Chemotion
Die Gruppe um Prof. Stefan Bräse (KIT, Institut für Organische Chemie) hat in Zusammenarbeit mit dem Steinbuch Center for Computing (SCC-KIT) und der Bibliothek (KIT) mit finanzieller Unterstützung der DFG ein für Forschende frei nutzbares Open Source ELN entwickelt.
Das ELN ist gleichzeitig an ein Open Access Repositorium zur Speicherung und Veröffentlichung von Forschungsdaten angebunden. Durch die direkte Verbindung wird ein schneller und einfacher Transfer der Daten ermöglicht und bedeutet einen geringeren Aufwand für die Chemikerinnen und Chemiker, da sie das System nicht wechseln müssen.
Der freie Zugang soll die Zusammenarbeit und den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschenden ermöglichen und fördern. Zu den Nutzenden von Chemotion gehört auch das Konsortium NFDI4Chem.
Wie Forschungsdaten bei der Bekämpfung von Corona helfen
Viele Forschende auf der ganzen Welt befassen sich derzeit mit einem Thema, das uns momentan alle beschäftigt: Corona. Die Suche nach einem Heilmittel läuft auf Hochtouren.
Bei der Bekämpfung des Coronavirus spielt Forschungsdatenmanagement (FDM) eine wichtige Rolle. Im Folgenden stellen wir einige Beispiele vor, wie die Forschung mittels Datenmanagement den Kampf gegen Corona unterstützt.
Nachbericht des Offenen Netzwerktreffens am 13. Mai
Am 13.05. fand das dritte offene Forschungsdatenmanagement (FDM)- Netzwerktreffen zum Thema: „Open Access, Open Data“ statt. Aufgrund der aktuellen Situation kamen die FDM-Verantwortlichen der operativen Ebene und Data Stewards diesmal online zusammen.
NFDI – Start der zweiten Ausschreibungsrunde
Vergangene Woche hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den teilnehmenden Initiativen der ersten Ausschreibungsrunde individuell mitgeteilt, ob sie eine Förderung im Rahmen des Aufbaus einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) empfiehlt. Die endgültige Entscheidung über eine mögliche Förderung trifft die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 26. Juni.
Zu Beginn der Woche ist bereits die zweite Ausschreibungsrunde gestartet.



