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Forschungsdaten – Aktuelles und Wissenswertes

Schlagwort: ‘NFDI4Chem’

NFDI–Förderung der Konsortien NFDI4Ing, NFDI4Chem und NFDI4Cat

26. Juni 2020 | von

Bereits im Mai 2020 teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den teilnehmenden Initiativen der ersten Ausschreibungsrunde individuell mit, ob sie eine Förderung im Rahmen des Aufbaus einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) empfiehlt. Nun steht die endgültige Entscheidung über eine Förderung durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) fest:

  • NFDI4Culture – Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern (Geisteswissenschaften),
  • KonsortSWD – Konsortium für die Sozial-, Bildungs-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften (Sozialwissenschaften),
  • GHGA – Deutsches Humangenom-Phenomarchiv (Medizin),
  • NFDI4Health – Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten (Medizin),
  • DataPLANT – Daten in Pflanzen-Grundlagenforschung (Biologie), •
  • NFDI4BioDiversität – Biodiversität, Ökologie und Umweltdaten (Biologie),
  • NFDI4Cat – NFDI für Wissenschaften mit Bezug zur Katalyse (Chemie),
  • NFDI4Chem – Fachkonsortium Chemie in der NFDI (Chemie),
  • NFDI4Ing – Nationale Forschungsdateninfrastruktur für die Ingenieurwissenschaften (Ingenieurwissenschaften)

Die RWTH wird somit als Hauptantragsteller in dem Konsortium NFDI4Ing sowie als Mitantragsteller in den Konsortien NDFI4Cat und NFDI4Chem gefördert!

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Das Konsortium NFDI4Chem stellt sich im Online-Seminar vor

25. Juni 2020 | von

Am 29. Juli 2020 wird ein Online-Seminar vom Konsortium NFDI4Chem ausgerichtet.

Worum geht es?

Darin wird es um die Vision und die geplanten Arbeitspakete des Chemie-Konsortiums gehen.
Auf dem Blog wurde bereits berichtet, dass das Ziel von NFDI4Chem die Digitalisierung aller wichtigen Schritte in der chemischen Forschung ist: NFDI4Chem unterstützt Wissenschaftler bei ihren Bemühungen, Forschungsdaten zu sammeln, zu speichern, zu verarbeiten, zu analysieren, offenzulegen und wiederzuverwenden. Maßnahmen zur Förderung eines offenen Wissenschafts- und Forschungsdatenmanagements in Übereinstimmung mit den FAIR-Datenprinzipien sind grundlegende Ziele, um der Gemeinschaft mit einem ganzheitlichen Konzept für den Zugang zu Forschungsdaten zu dienen. Das übergeordnete Ziel ist dabei der Aufbau und die Pflege einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur für den Forschungsbereich Chemie in Deutschland und die Ermöglichung innovativer Dienstleistungen und neuer wissenschaftlicher Ansätze auf der Grundlage der Wiederverwendung von Forschungsdaten. Die NFDI4Chem beabsichtigt alle Disziplinen der Chemie im akademischen Bereich zu vertreten. Das Konsortium strebt eine enge Zusammenarbeit mit thematisch verwandten Konsortien an. In der Anfangsphase konzentriert sich die NFDI4Chem insbesondere auf Daten zu Molekülen und Reaktionen einschließlich Daten für deren experimentelle und theoretische Charakterisierung.

Frau Prof. Dr. Herres-Pawlis von der RWTH wird als Co-Spoke der NFDI4Chem und weiteren Beteiligten einen Einblick in die Arbeit des Konsortiums geben.

Alle Informationen zu der Veranstaltung sind auf der Homepage von NFDI4Chem zu finden.

Schreiben Sie uns

Bei Fragen zu NFDI Konsortien und allgemeinen Fragen zum FDM schreiben Sie einfach eine Nachricht an das ServiceDesk. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.


Inhaltlich verantwortlich für den Beitrag: Daniela Hausen, Jana Baur

Chemotion – eine nachhaltige Infrastruktur für nachhaltige Forschung in der Chemie

24. Juni 2020 | von

Die Verfügbarkeit von digitalen Daten ist Voraussetzung für eine nachhaltige und erfolgreiche Forschung. Die Digitalisierung der chemischen Prozesse in experimentellen Laboren stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat man sich dieser Herausforderung gestellt. Das Ergebnis ist Chemotion – eine chemie-spezifische Forschungsdateninfrastruktur bestehend aus zwei IT-Systemen: einem elektronisches Laborjournal (ELN) und einem Web-Repositorium.

Das Projekt Chemotion

Die Gruppe um Prof. Stefan Bräse (KIT, Institut für Organische Chemie) hat in Zusammenarbeit mit dem Steinbuch Center for Computing (SCC-KIT) und der Bibliothek (KIT) mit finanzieller Unterstützung der DFG ein für Forschende frei nutzbares Open Source ELN entwickelt.
Das ELN ist gleichzeitig an ein Open Access Repositorium zur Speicherung und Veröffentlichung von Forschungsdaten angebunden. Durch die direkte Verbindung wird ein schneller und einfacher Transfer der Daten ermöglicht und bedeutet einen geringeren Aufwand für die Chemikerinnen und Chemiker, da sie das System nicht wechseln müssen.
Der freie Zugang soll die Zusammenarbeit und den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschenden ermöglichen und fördern. Zu den Nutzenden von Chemotion gehört auch das Konsortium NFDI4Chem.

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Reihe NFDI-Konsortien – NFDI4Chem, NFDI4Culture, NFDI4Earth

21. November 2019 | von

Im Rahmen der Reihe NFDI-Konsortien haben wir Ihnen beim letzten Mal die Initiativen NFDI4Agri, NFDI4BioDiversity und NFDI4Cat vorgestellt. Heute geht es weiter mit den Initiativen: NFDI4Chem, NFDI4Culture und NFDI4Earth. Viel Spaß beim Lesen.

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Umfrage im Rahmen von NFDI4Chem

31. Juli 2019 | von

Die Initiative NFDI4Chem (Nationale Forschungsdateninfrastruktur für Chemikerinnen und Chemiker) hat eine Umfrage (in englischer Sprache) veröffentlicht, die sich an forschende Chemikerinnen und Chemiker richtet. Ziel der Umfrage ist es, die Anforderungen der Forschenden zusammenzutragen, um letztlich „die Forschungsdateninfrastruktur für die Chemie wissenschaftsgeleitet und an den Bedarfen der Forschenden entlang zu entwickeln.“ (Quelle)

Wir möchten dazu aufrufen, an der Umfrage teilzunehmen und die Gelegenheit an dieser Stelle nutzen, die Initiative NFDI4Chem kurz vorzustellen.

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