Wir alle nutzen sie und können nicht genug bekommen. Die Rede ist natürlich von Social-Media-Kanälen. Sie begleiten unseren Alltag, bieten uns Inspiration und lustige Auszeiten. Wir kennen jedoch auch die Situationen, in denen wir eher aus Routine einen Kanal öffnen und uns etwas stirnrunzelnd unsere Bildschirmzeit anschauen. Daher gibt‘s hier ein paar Tipps, wie wieder ein bewussterer Umgang mit Social-Media-Kanälen etabliert werden kann.
Tipp 1: Wähle deine Kanäle und Apps bewusst aus
Konzentriere dich auf solche, die dir guttun – also Plattformen und Anwendungen, über die du positive und wertschätzende Kontakte mit Freund*innen und deiner Familie pflegen kannst. Alles, was dich belastet oder negative Gefühle in dir auslöst, solltest du von deinem Smartphone entfernen – und damit auch aus deinem Alltag verbannen.
Tipp 2: Vermeide Plattformen, die dich verunsichern
Wenn auf Plattformen Inhalte gezeigt werden, die dich irritieren oder sogar verstören, dann nimm dir bewusst Zeit, um zu überlegen, ob du dich weiterhin damit auseinandersetzen möchtest – oder ob es besser ist, Abstand zu gewinnen.
Tipp 3: Aus Langeweile scrollen
Du scrollst schnell durch deinen Feed oder skippst deine Videos noch bevor sie zu Ende sind? Eine neue Studie hat ergeben, dass durch den ständigen Konsum und Ablenken Langeweile und Unzufriedenheit gesteigert werden kann. Also stelle dir am besten einen Timer oder eine Zeitbegrenzung für deine App ein. Dadurch kannst du deine Zeit in der App begrenzen und nicht endlos lange scrollen. Auch durch Sortieren der Seiten/Creator*innen, denen du folgst, kannst du den dir ausgespielten Content regulieren und dir werden mehr Dinge ausgespielt, die dir wirklich gefallen.
Hinweis: regelmäßiges Überprüfen deiner „Gefolgt“-Liste kann dir dabei helfen, deinen Kanal inspirierender zu gestalten.
Tipp 4: Einfach mal ganz weglegen
Sollte dir auffallen, dass mehr Routine oder sogar eine Art „Sucht“ hinter deinem Konsum stehen, kann es auch helfen, sich bewusste Zeiten ohne Social Media einzuplanen, die Apps zwischenzeitlich zu deinstallieren oder sich professionelle Hilfe zu holen. Social Media dient dazu uns zu unterhalten und sogar zu inspirieren – nicht uns schlecht zu fühlen oder sogar an uns zu zweifeln.
Ein kleiner Hinweis zum Schluss: sollten dir Fälle von Hass und Hetze im Internet auffallen, melde diese! Auf jeder Plattform gibt es dafür ganz einfache Vorgehen. Wir sind alle für ein gutes Miteinander in sozialen Medien verantwortlich und alle maßgeblich daran beteiligt. Also seid immer lieb zueinander, meldet Hass und entfernt euch von Inhalten, die euch nicht guttun!
Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags ist Merrit Mielke.




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