
Quelle: eigene Darstellung
Wir haben einen Grund zu feiern! git.nrw, die zentrale GitLab-Instanz für die Hochschulen in der Digitalen Hochschule NRW (DH.NRW), steht seit dem 1. August 2026 allen Hochschulen der DH.NRW zur Verfügung.
In diesem Blogbeitrag geben wir euch einen Überblick über die Entwicklung von git.nrw von der Idee bis zum heutigen Stand.
Von der Idee zur Umsetzung
In einer immer stärker digitalisierten Welt ist es für Hochschulen und ihre Mitglieder unerlässlich, effizient zusammenzuarbeiten. Mit git.nrw wurde eine zentrale Plattform geschaffen, die den Austausch von Code und Ideen zwischen Entwickler*innen, Studierenden und Lehrenden sowie Forschenden verschiedener Hochschulen wesentlich erleichtert.
git.nrw ist eine zentrale GitLab-Instanz, die seit 2023 von der Universität Münster, der TH Köln, der Universität zu Köln, der Universität Duisburg-Essen und der RWTH Aachen gemeinsam konzipiert wird. git.nrw wurde von Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) für Hochschulen in NRW entwickelt, um ein dynamisches Netzwerk zu schaffen, welches Innovationen in NRW langfristig vorantreibt. Dennoch ist auch das länderübergreifende Arbeiten möglich und gewünscht. Dafür wurde ein Gästemanagementsystem für Personen außerhalb NRWs oder für solche ohne Hochschulangehörigkeit erarbeitet, um gemeinsam mit Kolleg*innen und Forschenden aus ganz Deutschland an Projekten zu arbeiten und auch hier die Zusammenarbeit und die Community zu stärken. git.nrw hat damit das Potenzial, eine der größten GitLab-Communitys weltweit zu werden.
Das langfristige Ziel: Eine zuverlässige technische Basis schaffen, die als zentrale Plattform für Hochschulen in NRW und deren Partner dient. Damit unterstützt git.nrw einrichtungsübergreifende Kooperation in den Bereichen Softwareentwicklung, Forschungsdatenmanagement (FDM), Projektmanagement und Lehre. Zusätzlich werden Schulungen und Kurse angeboten, um Nutzende aller Kenntnisstufen mit Git und GitLab vertraut zu machen.
Hintergründe von git.nrw
git.nrw basiert auf dem etablierten Versionskontrollsystem GitLab. Die All-in-One DevOps-Plattform ermöglicht es Teams, Softwareentwicklungsprozesse effizienter, transparenter und agiler zu gestalten und Projekte gemeinsam zu bearbeiten. Funktionen wie Versionskontrolle, Issue-Tracking, Wikis sowie die Verknüpfung mit anderen Tools unterstützen nicht nur in Wissenschaft und Forschung, sondern auch im persönlichen Datenmanagement die Qualität wissenschaftlicher Arbeit zu erhöhen. Hierfür können beispielsweise CI/CD-Pipelines, die für automatisierte Tests und eine schnelle Bereitstellung ohne manuelle Eingriffe sorgen, eingesetzt werden. Auch sorgen automatische Scans nach jedem Merge für eine reibungslose Qualitätskontrolle des gepushten Codes.
Die von git.nrw bereitgestellte Ultimate‑Lizenz bietet umfangreiche Vorteile in Bereichen wie „Security“ oder „Compliance“ an. Gleichzeitig regelt git.nrw die Lieferbedingungen, sodass der eigene Beschaffungsprozess der teilnehmenden Hochschulen entfallen kann.
Pilotphase bis heute
Im Jahr 2024 startete die Pilotphase mit ersten sogenannte Friendly Users. Dazu gehörten unter anderem Personen an den Hochschulen der Konsortialpartner und damit auch der RWTH. Der Kreis der Friendly User wurden mit der Zeit immer weiter ausgebaut, wodurch weitere Hochschulen der DH.NRW an der Pilotphase teilnehmen und git.nrw testen konnten.
Basierend auf dem Feedback, das aus der Nutzung während der Pilotphase hervorging, wurden immer wieder Funktionen und Gegebenheiten in git.nrw angepasst.
Seit dem 1. August 2026 können alle Hochschulen der DH.NRW git.nrw nutzen. Die git.nrw-Community wächst weiter und wird gestärkt, wodurch weiteren teilnehmenden Hochschulen das übergreifende Arbeiten einfacher ermöglicht wird. Die Plattform wird im Zuge der Projektlaufzeit kontinuierlich optimiert.
Noch Fragen?
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von git.nrw.
Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags sind Hedda Faber und Jelena Gonsior.



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