Bilden Sie sich weiter durch Workshops zum Forschungsdatenmanagement?!

Quelle: Pixabay
Forschungsdaten bilden die Grundlage von individuellem wie gesellschaftlichem Wissen. Doch je älter die Daten sind, desto notwendiger ist es, Kontextinformationen zur ihrer Interpretation bereitzustellen. Auch erfordert die geografische Distanz zwischen kooperierenden Forschungseinrichtungen die Möglichkeit der gemeinsamen Generierung, Langzeitarchivierung und Wiederbereitstellung von Daten. Forschungsdatenmanagement umfasst alle Methoden und Verfahren, die sich diesen Herausforderungen widmen. Forschungsdatenmanagement zielt auf die Organisation der kooperativen Forschung, das lückenlose Nachweisen der Ergebnisse, das Sichern von Wissen, das Ausschöpfen von Erkenntnispotentialen und die Sichtbarmachung der eigenen Forschung.
Die RWTH Aachen bietet für ihre Beschäftigten Workshops zu den unterschiedlichen Aspekte des Forschungsdatenmanagements an. Sich mit den Grundlagen des Forschungsdatenmanagements vertraut zu machen, ist ebenso möglich wie die thematische Vertiefung. Sie können sich über verschiedene Domäne-Modelle und deren Differenzierung nach Kooperationsform und Stand des Forschungsprozesses (von der Generierung über die Publikation bis zur Archivierung von Daten) informieren. Zudem werden in den Workshops Tools zum Anlegen von Metadatenschmeta, zur Archivierung und zum Austausch von Daten vorgestellt. Auch wichtige Aspekte des Urheberrechts sind Gegenstand spezifischer Workshops.
Neugierig geworden? Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zum Forschungsdatenmanagement und in der Veranstaltungsdatenbank zur Personalentwicklung der RWTH Aachen University. Individuelle Beratungs- oder Schulungstermine für Institute oder Arbeitsgruppen können gerne über das IT-ServiceDesk vereinbart werden.
Software-Shop und Microsoft Imagine
Hallo liebe Studierende, im vorerst letzten Teil unserer Blogserie zeigen wir Ihnen heute, wie Sie über den RWTH Software-Shop und über das Microsoft Imagine-Portal Betriebssysteme und Software beziehen können.
Software-Shop der RWTH Aachen University

Quelle: RWTH
Im Software-Shop haben Sie die Möglichkeit, vergünstigte Software für Ihr Studium zu erwerben.
Bitte beachten Sie: Sie erreichen den Software-Shop nur aus dem RWTH-Netz. Wenn Sie aus einem anderen Netz auf den Software-Shop zugreifen möchten, müssen Sie also eine VPN-Verbindung zur RWTH Aachen University herstellen.
Über die Anmeldung im IdM Selfservice gelangen Sie über den Reiter Dienste unter dem Menüpunkt „Kundendienst“ zum RWTH Software-Shop. Über den Link gelangen Sie in den Shop und können sich einen Überblick über das breitgefächerte Angebot verschaffen.
Sie haben die Möglichkeit, Lizenzen, die Ihnen als Studierender angeboten werden, auszuwählen und nachdem Sie diese käuflich erworben haben, über einen per E-Mail zugesandten Link downzuloaden. Damit beim Download keine Schwierigkeiten auftreten, empfehlen wir, sich einen FTP-Client zu installieren und darüber die Software herunterzuladen. Am besten nutzen Sie unter Windows FileZilla und unter MAC Cyberduck.
Unter IT Center Help finden Sie detaillierte Anleitungen, um Software zu installieren.
Microsoft Imagine

Quelle: Microsoft
Das Imagine-Portal wird von Microsoft betrieben und ermöglicht Angehörigen der RWTH Aachen University Microsoft-Software für den Gebrauch in Studium und Lehre herunterzuladen. Dazu zählen Betriebssysteme wie Windows 8 und Windows 10, aber auch Servertools für Systemadministratoren.
Sie erreichen Microsoft Imagine über den Reiter MSDNAA im CAMPUS-System. Loggen Sie sich bitte mit Ihrer User-ID und Ihrem CampusOffice/Webdienste-Passwort ein.
In Ihrem Imagine-Konto können Sie Ihre Bestellungen und Produkt-Keys von bereits erworbener Software einsehen.
Sollten Sie Probleme mit Microsoft Imagine haben, wenden Sie sich bitte an den Hersteller.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Studium und stehen Ihnen gerne bei Fragen zu allen studienrelevanten Themen zur Verfügung.
Der Laptop-Leihpool ist erneuert worden
Das IT Center stellt Mitarbeitenden der RWTH Aachen Laptops zur Verfügung, die zur Unterstützung von Schulungs- und Lehrveranstaltungen, für einen begrenzten Zeitraum, ausgeliehen werden können. Durch dieses Angebot soll die Nutzung mobiler Systeme bzw. webbasierter Lehr- und Informationsangebote in der Lehre nachhaltig gefördert werden.
Der Laptop-Leihpool ist nun grundlegend erneuert worden und erscheint mit einer neuen Weboberfläche, neuen Ausleihmodalitäten sowie Optionen zur selbstständigen Reservierung und Stornierung. Die Anzahl der auszuleihenden Geräte kann individuell bestimmt und über eine nutzerfreundliche Anwendung ausgewählt werden. Die Rechner können nun auch einzeln ausgeliehen werden. Das bedeutet, dass diese nicht mehr in 5er Blöcken ausgegeben werden. Die Ausleihdauer wurde ebenfalls erweitert, diese ist in der neuen Version von mindestens einem bis maximal 28 Tage begrenzt.
Der neue Laptop-Leihpool bietet nicht nur neue Funktionen und ein neues Design, sondern ebenfalls neue Geräte, die mit aktueller Hardware ausgestattet sind. Es stehen insgesamt 50 Laptops zur Verfügung, von denen 30 Geräte mit Windows-10 und 20 Geräte mit Windows-7 ausgeliefert werden.
Die Buchung der Laptops erfolgt über den neu gestalteten Ausleihkalender. Der Zugang ist über Shibboleth geschützt und ausschließlich Personen mit einem gültigen RWTH-Mitarbeiter-Status möglich. Durch den authentifizierten Zugang ergibt sich ein weiterer Vorteil des neuen Laptop-Leihpools, der eine Unterschrift des Institutsleiters auf der Buchungsbestätigung unnötig macht.
Weitere Informationen zum neuen Laptop-Leihpool finden Sie auf IT Center Help.

Quelle: Eigene Darstellung
Ein wesentlicher Bestandteil der Langzeitarchivierung von Forschungsdaten: Datenspeicherung am Beispiel der RWTH Aachen University

Quelle: Pixabay
Die RWTH Aachen und das IT Center beschäftigen sich intensiv mit Fragen der Langzeitarchivierung von Daten. bitstream preservation ist die Grundvoraussetzung der Langzeitarchivierung. Ein Bitstream stellt eine festgelegte Abfolge von Bits dar, die den Wert 0 oder 1 haben und auf Datenträgern digital gespeichert werden. Daten digital zu archivieren bedeutet, einen ersten Schritt dahingehend zu unternehmen, dass die Daten auch zukünftig noch genauso verfügbar sind, wie sie archiviert wurden. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Langezeitarchivierung ist die Datenspeicherung, die sich von der Langzeitarchivierung durch den vorgegebenen zeitlichen Rahmen der Datenhaltung unterscheidet. Die Maßnahmen zur Sicherung der Daten wird hier nun am Beispiel des an der RWTH eingesetzten Archivsystems von IBM erklärt.
Entsprechen einer weit verbreiteten Art der digitalen Datenspeicherung erfolgt die Archivierung der Daten auf Magnetbändern, auf denen Daten aufgrund der langen Datenhaltung besonders energieeffizient und kostengünstig gespeichert werden können. Die Bandspeichersysteme werden durch eine Software und mithilfe eines insgesamt Petabyte großen Datenbanksystems verwaltet und gesteuert. Um die Performance bei der Ein- und Auslieferung der Daten zu erhöhen, verfügt das System zusätzlich über Festplattenspeichersysteme. So können pro Nacht bis zu 250 Terabyte bewegt und im Regelfall um die 80 TByte pro Nacht Daten verarbeitet werden.
Zur Sicherung der Daten werden zwei Taktiken verfolgt: Die Speicherung redundanter Kopien und die regelmäßige Überprüfung der Daten.
Alle eingelieferten Daten werden redundant auf zwei verschiedenen Bändern gespeichert. Sollten also Teile der Daten auf einem Band verloren gehen, können Sie durch die andere Kopie wiederhergestellt werden. Zudem werden die Daten auch noch zum Forschungszentrum Jülich gespiegelt, so dass für den Katastrophenfall Standortredundanz gesichert ist.
Zum anderen wird die Integrität der Daten durch das Bilden und Vergleichen von Hash-Werten überprüft, wenn eine Operation (Einliefern, Kopieren, Ausliefern) stattfindet. Zusätzlich erfolgt diese Überprüfung ereignisunabhängig in regelmäßigen Abständen. So fallen Defekte an den Daten auf und können dann durch Nutzung anderer Kopien repariert werden. Auch die einzelnen Bänder werden regelmäßig geprüft. Im Falle eines Defektes wird dieser durch IBM analysiert und kann in den meisten Fällen repariert werden.
pSTAIX – Eine prozessorientierte Architektur zur Unterstützung von Prozessen in Forschung und Lehre
IT-Service Provider an Hochschulen, wie das IT Center, sind mit stetig zunehmenden Anforderungen an neue und bestehende IT-Systeme und Wünschen nach fachspezifische IT-Lösungen zur individuellen Prozessunterstützung konfrontiert. Für das IT Center ist es daher wichtig, Dienste so zur Verfügung zu stellen, dass diese einen direkten Mehrwert für Nutzende liefern, aber auch flexibel genug sind, um zukünftig auf geänderte Anforderungen reagieren zu können. pSTAIX reagiert auf diese Anforderungen. pSTAIX steht für „Process Oriented Software Tiers for Application Interfaces and EXtensions“ und stellt eine Referenz-SOA (Service Orientierte Architektur) dar, in der system- und technologieabhängige zu prozessorientierten Schnittstellen abstrahiert werden. Verwendet werden dazu „Tiers“ (also Ebenen), um schrittweise technologie- und prozessabhängige Aspekte voneinander zu trennen. Die Organisation der Schnittstellen in diesen Tiers erlaubt es den Betreibenden, die Implementierung einzelner Dienste auszutauschen, ohne alle bestehenden Anwendungen anzupassen.

(verallgemeinerte Modellierung)
Quelle: Eigene Darstellung
Ebenso ist es eine Art Anleitung dafür, wie Softwareentwicklungs- und IT-Betriebs-Teams strukturiert werden können, um die Implementierung und Betrieb eines prozessorientierten Service zu ermöglichen: ein Team ist für die Bereitstellung einer definierten Schnittstellenstruktur verantwortlich und kann sich auf die Entwicklung und Umsetzung in seinem jeweiligen Verantwortungsbereich konzentrieren.
Bereits für die RWTHApp haben Mitarbeitende des IT Centers eine derartige Referenzarchitektur entwickelt. Neben der RWTHApp fand die Referenzarchitektur bei der Entwicklung des Dienstes simpleArchive Verwendung, um Dienste zur Unterstützung von eScience aufzubauen. Hier wurden verschiedene, bereits bestehende IT-Dienste pSTAIX-konform miteinander kombiniert. Die so entstandene Anwendung, aber auch die prozessorientieren Schnittstellen stehen jetzt für Einrichtungen der RWTH Aachen zur Verfügung und können somit in Prozesse und Apps integriert werden.
Das Schwerpunktteam eScience berät Sie gerne dazu, wie Sie die Dienste des IT Centers für Forschungsprozesse in Ihrer Einrichtung nutzen können. Wer neugierig geworden ist und mehr darüber erfahren möchte, kann den ganzen Artikel hier lesen:
Politze, M., Decker, B. & Eifert, T., (2017). pSTAIX – A Process-Aware Architecture to Support Research Processes. In: Eibl, M. & Gaedke, M. (Hrsg.), INFORMATIK 2017. Gesellschaft für Informatik, Bonn. (S. 1369-1380). DOI: 10.18420/in2017_137
Campus und CampusOffice
Hallo liebe Studierenden,
mit Sicherheit haben Sie während der ersten Monate Ihres Studiums an der RWTH Aachen University bereits des Öfteren die Begriffe Campus und CampusOffice gehört. Doch wie unterscheiden sich diese beiden Systeme eigentlich? Die Frage möchten wir gerne in diesem Teil unserer Blogserie beantworten und Ihnen diese Systeme näher beschreiben.

Quelle: Eigene Darstellung
Was verbirgt sich hinter dem RWTH CAMPUS-System?
Campus ist eine Plattform für Studierende und Mitarbeiter der RWTH Aachen University, auf der eine Reihe von Informationen gepflegt werden. Dazu gehören Informationen zu Studiengängen, Organisations- und Lehreinheiten, Hörsälen und Prüfungsordnungen. Über den Punkt „Suche“ können zudem Veranstaltungen, Module, Personen, Studiengänge, Organisationseinheiten, Hörsäle und Prüfungsordnungen in Erfahrung gebracht werden. Der Login für Mitarbeiter dient dazu, sich mit einer bestimmten Funktion in das Campus-System einzuloggen und somit Informationen zu erhalten und Vorgänge abzuschließen, dazu zählt unter anderem das Anlegen von Veranstaltungen. Des Weiteren finden Sie Verlinkungen zu CampusOffice, zum Hardwareportal der Hochschule, zu den Modulhandbüchern, der Microsoft Imagine-Plattform und zum IdM Selfservice .

Quelle: Eigene Darstellung
Und wofür steht CampusOffice?
CampusOffice steht allen Studierenden der RWTH Aachen University zur Verfügung. Sobald Sie sich über das ConnectMe-Verfahren für die Dienste des IT Centers freigeschaltet haben, können Sie sich mit Hilfe Ihrer Matrikelnummer sowie Ihrem CampusOffice/Webdienste-Passwort in das System einloggen.
Zusammengefasst ist CampusOffice Ihr Organizer für Ihr Studium. Sie können Ihr gesamtes Studium inkl. Veranstaltungen und Prüfungen verwalten und finden alle Bescheinigungen, die Sie benötigen.
In CampusOffice können Sie sich unter anderem Ihren Studienplan zusammenstellen, Ihren Stundenplan selbst gestalten und diesen in verschiedenen Ansichten aufrufen sowie Prüfungsanmeldungen- und abmeldungen vornehmen. Einer der wichtigsten Rubriken ist das Zentrale Prüfungsamt. Hier sehen Sie eine Auflistung der Prüfungen, zu denen Sie aktuell angemeldet sind und bereits erbrachte Prüfungsleistungen. Über den Reiter „Notenspiegel“ können Sie sich alle Prüfungen, die jemals an der RWTH Aachen University absolviert wurden, anzeigen lassen. Der Punkt „Kontoauszüge“ dient dazu, sich über den aktuell im Zentralen Prüfungsamt erfassten Stand Ihres Studiums zu informieren. Um einen Überblick über die aktuellen Einträge in Ihrem Studierendenkonto zu erhalten, können Sie sich jederzeit einen tagesaktuellen Auszug generieren lassen. Dieser Auszug wird nicht im virtuellen zentralen Prüfungsamt gespeichert, da der Studierendenkontoauszug ausschließlich zu Ihrer Information dient. Eine offizielle Bescheinigung können Sie sich vom Zentralen Prüfungsamt ausstellen und beglaubigen lassen. Neben dem Zentralen Prüfungsamt finden Sie auch die Rubrik Studierendensekretariat. Dort können Sie Ihre beim Studierendensekretariat hinterlegten Adressdaten und Telefonnummer ändern. Über das Studierendensekretariat haben Sie die Möglichkeit zu jeder Tageszeit diese Änderungen vorzunehmen, die sofort wirksam werden. Außerdem können Sie sich eine allgemeine Studienbescheinigung, wie auch eine Spezielle für das BAföG-Amt ausdrucken.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Prüfungen und stehen Ihnen gerne bei Fragen zu Campus und CampusOffice zur Verfügung!
Interessiert an Microsoft Imagine und dem RWTH Softwareshop? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!
Ein IT Center-Dienst geht in die Welt – simpleArchive bald auch an der TU Darmstadt im Einsatz
Der vom IT Center der RWTH Aachen bereitgestellte Dienst simpleArchive ermöglicht den einfachen Upload von Forschungsdaten sowie deren erneute Bereitstellung. Zu diesem Zweck verbindet simpleArchive bestehende Dienste des IT Centers über eine einfache Oberfläche.
Seit dem 12.09.2017 ist simpleArchive im Regelbetrieb. Ende diesen Jahres wird die Anwendung auch an der TU Darmstadt zum Einsatz kommen. Zugleich wird der von der TU Darmstadt betriebene Research Data Management Organiser (RDMO) in die IT-Infrastruktur der RWTH Aachen integriert. Die Partner des IT Centers auf Darmstädter Seite sind die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) sowie das Hochschulrechenzentrum.
Um simpleArchive an der TU Darmstadt zur Verfügung zu stellen, wird die gesamte, hinter diesem Dienst stehende Aachener IT-Infrastruktur für prozessorientierte Anwendungen an der TU Darmstadt etabliert. Die dortigen lokalen Dienste können in diese Infrastruktur integriert werden. Ein Loadbalancer sichert die Kommunikation zwischen den Prozessen und den Basisanwendungen. Für die Weitergabe von archivierten Daten an andere Forschende wird der GigaMove-Dienst genutzt, den das IT Center für die Deutschen Hochschulen über den DFN zur Verfügung stellt.

Quelle: Eigene Darstellung
Im Laufe der Kooperation wird die genutzte Software so modularisiert, dass nur die relevanten Softwarebestandteile an beiden Standorten betrieben werden.
Das Team des IT Centers installiert die benötigten, in Aachen entwickelten Softwarekomponenten. Das Darmstädter Hochschulrechenzentrum übernimmt den Betrieb der Server und des dort vorhandenen Archivdienstes. Langfristig werden beide Einrichtungen gemeinsam an der Weiterentwicklung des Dienstes arbeiten. Neben der gemeinsamen Nutzung von simpleArchive wird ebenfalls bei der Erarbeitung von Nutzungsbedingungen kooperiert, um die standortspezifischen Nutzungsbedingungen zu erhalten und die Sicherheit der archivierten Daten zu gewährleisten.
Im Zuge der Kooperation wird ebenso der von der Universitäts- und Landesbibliothek der TU Darmstadt (ULB) betriebene Research Data Management Organiser (RDMO) an der RWTH Aachen installiert. Mit RDMO können Institutionen und Forschende das Forschungsdatenmanagement ihrer Projekte strukturiert planen und begleiten. Die Anwendung erlaubt das Erfassen aller relevanten Planungsinformationen in Datenmanagementplänen und die Verwaltung aller Datenmanagementaufgaben über den gesamten Datenlebenszyklus.
Die ULB Darmstadt ist derzeit dabei, RDMO für die Forschenden der TU Darmstadt zur Verfügung zu stellen und den Zugang via Single-Sign-On zu ermöglichen. Die gewonnenen Erfahrungen werden dann genutzt, um die Anwendung auch in Aachen zu installieren und sie den Aachener Forschenden zugänglich zu machen.
Die Kooperation zeigt, dass der Mehrwert der in Aachen entwickelten Anwendung simpleArchive auch von anderen Hochschulen gesehen wird. Sie ermöglicht es darüber hinaus beiden Hochschulen, ihren Forschenden neue IT Services zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die knappen Ressourcen in der Softwareentwicklung optimal zu nutzen. In Aachen ist man überzeugt, den Herausforderungen im Bereich Forschungsdatenmanagement nur erfolgreich begegnen zu können, wenn auch zukünftig Synergien mit anderen Hochschulen realisiert werden.
Beiträge der RWTH Aachen zum 8. DINI/nestor-Workshop

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Wir freuen uns mitteilen zu können, dass zwei Beiträge mit Beteiligung der RWTH Aachen auf dem 8. DINI/nestor-Workshop der Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) vorgestellt werden. Die DINI widmet sich dem Wandel der Informationsinfrastrukturen in Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen, der durch die Entwicklung moderner Informations- und Kommunikationstechnologie hervorgerufen wird. „DINI wurde gegründet, um die Verbesserung der Informations- und Kommunikationsdienstleistungen und die dafür notwendige Entwicklung der Informationsinfrastrukturen an den Hochschulen sowie regional und überregional zu fördern“ (Quelle).
Der Workshop beschäftigt sich in der Perspektive von Infrastruktureinrichtungen mit der Veröffentlichung von Forschungsdaten unter strategischen, organisatorischen bis hin zu technischen Gesichtspunkten. Dominik Schmitz (Universitätsbibliothek, RWTH Aachen) wird zusammen mit Marius Politze (IT Center, RWTH Aachen) über die Verknüpfung von Publikationen und Forschungsdaten in einem Invenio-basierten Repositorium referieren. Bela Brenger (IT Center, RWTH Aachen) wird zusammen mit Ania López (UB Duisburg-Essen), Stephanie Rehwald (UB Duisburg-Essen), Stefan Stieglitz und Konstantin Wilms (Universität Duisburg-Essen, Abteilung für Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft) das UNEKE-Projekt vorstellen.
Der Workshop findet am 27. und 28.11. in Stuttgart statt. Das vollständige Programm ist hier zu finden.
Per VPN stets an der richtigen Adresse
Hallo liebe Studierende, im Rahmen der aktuellen Blogreihe möchten wir Ihnen im Folgenden Informationen zum Virtual Private Network (kurz VPN) geben und hoffentlich einige Fragen zu diesem Thema beantworten.

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Zunächst einmal möchten wir die Frage klären, was sich hinter diesem Begriff verbirgt, nämlich ein virtuelles Netzwerk, in das man sich mit den entsprechenden Zugangsdaten von überall einloggen kann.
So hat zum Beispiel ein Student während seines Auslandssemesters in den USA über eine VPN-Verbindung weiterhin Zugriff auf das interne RWTH-Netzwerk und kann darin arbeiten. Internetseiten, wie die der Universitätsbibliothek der RWTH Aachen University, können beispielsweise nur mit einer RWTH-internen IP-Adresse aufgerufen werden. Beim Versuch, diese Seite von einem Netz außerhalb der RWTH Aachen University zu erreichen, wird der Zugriff verweigert. Loggt man sich per VPN-Client in das RWTH-Netz ein, bekommt man eine IP-Adresse aus dem Adresspool der RWTH Aachen University zugeteilt und kann alle Inhalte der Internetseite nutzen. Dies gilt auch für den RWTH Software-Shop und das RWTH Intranet. Des Weiteren stellt das IT Center allen Angehörigen der RWTH Aachen University einen kostenlosen Virenscanner zur Verfügung. Die Sicherheits-Updates für diesen sind ebenfalls nur innerhalb des RWTH-Netzes erreichbar.
Es gibt verschiedene Wege, um eine VPN-Verbindung einzurichten. Entweder über bereits vorinstallierte VPN-Clients auf Ihrem Gerät oder mit einem Programm wie Cisco AnyConnect. Dieses ist auch als App im PlayStore (Android) und AppStore (Apple) erhältlich. Für die Einrichtung benötigen Sie die Server-Adresse des RWTH VPN-Servers (vpn.rwth-aachen.de) sowie Ihre persönliche Nutzerkennung zusammensetzend aus UserID (ab123456) und Passwort für Ihren WLAN/VPN-Account.
Ob Windows, MacOS, iOS, Android, Symbian oder Ubuntu: detaillierte Anleitungen, wie Sie eine VPN-Verbindung zur RWTH Aachen University auf Ihrem Gerät einrichten können, finden Sie unter IT Center Help.
Viel Erfolg beim Surfen im RWTH-Netz!
Interessiert an CAMPUS? Dann schauen Sie nächste Woche auf unserem Blog vorbei!



