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Elektrotechnik und Informationstechnik

Kategorie: ‘Allgemein’

Lernen. Forschen. Machen. – Der Digitale Alumni Tag 2021

07. October 2021 | von

Im Rahmen des Jubiläums „150 Jahre RWTH Aachen – Lernen. Forschen. Machen.“ eröffnet die RWTH am Samstag, den 09.10.21 den digitalen Alumni Tag. Von Oktober bis Dezember haben Alumni die Möglichkeit in eine digitale Erlebniswelt einzutauchen, bei der sie die Themenrouten „Produktionstechnologie“, „Energie & Mobilität“ und „Medizintechnik“ ergründen können. Neben den Themenrouten bietet das Programm mit den Fakultätswochen die Möglichkeit einen Einblick in die wissenschaftlichen Aktivitäten an den Fakultäten zu erhalten.

Die Fakultätswoche der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik beginnt am 15.11.2021.

Freuen Sie sich auf eine Begrüßung durch unseren Dekan, Professor Jens-Rainer Ohm und einem Vortrag von Professor Dirk Uwe Sauer zur Frage „Batterie, Wasserstoff, eFuels – wie kann klimaneutrale Mobilität aussehen?“. Das Alumni-Team lädt abschließend zum Austausch ein.

RWTH-Studierendenteam AixSense erfolgreich im internationalen Wettbewerb SensUs

15. September 2021 | von

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik gratuliert den Studierenden Daniyar Kizatov, Jiayi He, Anshul Prashar und Shunjiro Sodei und allen Beteiligten herzlich zu ihrem erfolgreichen zweiten Platz beim internationalen Biosensor-Wettbewerb SensUs! Die vierte Generation des RWTH Aachen Studierendenteams AixSense nahm dieses Jahr am SensUs-Wettbewerb an der Technischen Universität Eindhoven teil.

Bestehend aus vier ambitionierten Studierenden der Fachrichtungen Technische Informatik und Mikro-Nano-Elektronik hat das interdisziplinäre Team in den vergangenen sechs Monaten einen Prototyp eines Biosensors zum Nachweis des Influenza-A-Virus entwickelt. So arbeitete das Team in den Laboren und Reinräumen unseres Instituts für Werkstoffe der Elektrotechnik 1 der RWTH, wo die Chips (siehe Bild rechts) als Schlüsselkomponente für die Technologie hergestellt wurden. Betreut wurde das Team von Prof. Sven Ingebrandt und Dr. Vivek Pachauri.

Daniyar Kizatov, Jiayi He, Anshul Prashar, Shunjiro Sodei | Copyright: IWE1

Bei der Abschlussveranstaltung stellte das AixSense-Team den Biosensor-Prototyp vor und wurde in vier Kategorien für analytische Leistung, Kreativität, Übertragbarkeit des Konzepts und öffentliche Inspiration ausgezeichnet. In der Kategorie „Analytical Performance“ belegte die RWTH Aachen mit leichtem Vorsprung den zweiten Platz.

„Unser Team war noch nie so nah dran, einen der wichtigsten Preise zu gewinnen. Es war sehr knapp und wir sind stolz auf unsere Leistung.“

– Daniyar Kizatov, Teamleiter von AixSense

In diesem Jahr nahmen 14 Studierendenteams aus Dänemark, Ägypten, den Niederlanden, Deutschland, Portugal, der Schweiz, China, Schweden, den USA, Belgien, dem Vereinigten Königreich, Kanada und Spanien an dem Wettbewerb teil.

Spätestens seit der Einführung des Covid-Schnelltests ist der Biosensor in der Öffentlichkeit bekannt – die SensUs-Community unterstützt jedoch seit fünf Jahren junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, ihre Forschung auf dem Gebiet der Biosensoren international zu präsentieren. Jedes Jahr steht eine neue Generation von Teams vor der Herausforderung, einen Biosensor-Prototyp für eine neue Krankheit zu entwickeln. Bisher wurde der Nachweis von Biomarkern für Nierenversagen, Herzversagen, Antibiotikaresistenz, Rheuma und Epilepsie thematisiert.

Im nächsten Jahr zielt der Wettbewerb SensUs auf den Nachweis von Zytokinen als entscheidende Proteine im Immunsystem ab. Die Bewerbungsphase für die nächste Generation des AixSense-Teams beginnt im Dezember 2021 – mehr Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

(Original Artikel Pressemitteilung IWE1)

RWTH bündelt Stärken zum Thema Kreislaufwirtschaft

08. September 2021 | von

Die RWTH Aachen bündelt mit der Gründung des Centers for Circular Economy (CCE) ihre Stärken im Bereich des Themenfeldes Kreislaufwirtschaft. Unter den neun Fakultäten der Exzellenzuni ist auch die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik beteiligt.

Die ausgeprägten technologischen und ökologischen Kompetenzen der Universität im Bereich des Recyclings von Materialien wie Metallen, Mineralien, Textilien, Kunststoffen, Wasser und Kohlenstoffen werden durch das CEE auf eine neue Plattform aufgewertet, wobei hierbei auch Institute für Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung integriert sind.

„Die RWTH kann das bereits starke Netzwerk bei der Entwicklung innovativer Lösungen für die Schaffung zukunftsfähiger Geschäftsmodelle weiter ausbauen.“

Professor Bernd Friedrich, Sprecher des Centers und Leiter des Instituts für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling (IME)

Die Kreislaufwirtschaft umfasst nahezu alle gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Bereiche, von der Rohstoffgewinnung bis zum Ende der Nutzung von Konsumgütern. Es zielt darauf ab, den Wert von Gütern und Anwendungen nach der Primär- oder sogar Sekundärnutzung durch Umdenken, Reduzierung, Wiederverwendung, Reparatur, Aufbereitung, Rückgewinnung und Teilrecycling so gut wie möglich zu erhalten.

„Es ist wichtiger denn je, Produkte, Waren und Materialien von Anfang an so zu gestalten, dass eine möglichst hohe Zirkulation erreicht wird. Nur diese ganzheitliche Betrachtung verschiedener Faktoren kann dazu führen, dass Produktkreisläufe geschlossen werden und man zusätzliche alternative Lebenswege ermöglicht.“

Professor Bernd Friedrich, Sprecher des Centers und Leiter des Instituts für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling (IME)

Das könne aber nur im Zusammenspiel von Bürgerinnen und Bürgern, Politik, Wirtschaft und Forschung gelingen.

„Das Thema Kreislaufwirtschaft steht bereits seit Jahrzehnten in direktem oder indirektem Bezug zu Projekten an der RWTH. Angesichts der bestehenden globalen Herausforderung ist es geboten, Synergien zu nutzen und das innerhalb der Universität verteilte Wissen systematisch anzuwenden und unter einem Dach zu vereinen.“

Professor Ulrich Rüdiger, RWTH-Rektor

Erste Großprojekte zielen darauf ab, Abfälle zu minimieren, den Wert von Kreislaufmaterialien zu maximieren, politische Rahmenbedingungen mitzugestalten und deren Akzeptanz in der Gesellschaft zu ermöglichen. Dies geschieht auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, einschließlich gezielter Lehre.

(Original Artikel Pressestelle RWTH)

2Exciting Ausbildungsnetzwerk – Die nächste Generation von 2D-Expert*innen fördern

23. August 2021 | von

Die RWTH Aachen und AMO GmbH sind Partner von 2Exciting, einem von den Marie Skłodowska-Curie Actions geförderten Innovative Training Network mit dem Ziel, eine neue Generation von Expert*innen auf dem Gebiet der 2D-Halbleiter heranzuziehen.

Technologien, die auf zweidimensionalen (2D) Halbleitern basieren, werden die nächste Generation von Innovationen in der Elektronik und Photonik begründen. Aufgrund der starken Licht-Materie-Wechselwirkung auf der Nanoskala können Wissenschaftler*innen noch unbekannte Wege zur Kontrolle der elektrischen und optischen Eigenschaften finden und darauf aufbauend Strategien entwickeln, um die optoelektronischen Eigenschaften für viele weitere Anwendungsbereiche, von der Sensorik bis zur Katalyse, anzupassen.

Europa ist in diesem Forschungsbereich hervorragend aufgestellt, aber um diese Vorrangstellung und das Wachstum industrieller Anwendungen von 2D-Halbleitern in naher Zukunft aufrechtzuerhalten, ist es dringend erforderlich, eine neue Generation hochqualifizierter Forscher*innen und Entwickler*innen mit spezifischer Erfahrung auf diesem Gebiet heranzuziehen. An dieser Stelle setzt das europäische Ausbildungsnetzwerk 2Exciting an.
Das Netzwerk aus acht akademischen Gruppen und acht Unternehmen, die mit dem Thema der zweidimensionalen Halbleiter in Berührung stehen, bietet ein einzigartiges Trainingsprogramm, das sowohl wissenschaftliche und technologische Aspekte als auch ergänzende Fähigkeiten wie Technologietransfer, Unternehmertum und Öffentlichkeitsarbeit umfasst. Alle Forschenden werden die Möglichkeit haben, im Rahmen eines Austauschprogramms wissenschaftliches und industrielles Training zu absolvieren, welches intersektoral und international stattfinden kann.

Wir freuen uns, dass Prof. Dr.-Ing. Max Lemme, wissenschaftlicher Direktor der AMO GmbH und Leitung des Lehrstuhls für Elektronische Bauelemente sein Wissen und seine Expertise in dieses Projekt einbringen kann, um die Forschenden von morgen zu fördern.

 

„Die große Stärke von 2Exciting ist die Mischung aus akademischen und nicht-akademischen Partnern und das erklärte Ziel, eine Generation von Forschern auszubilden, die sich flink zwischen den beiden Begriffen bewegen kann“ […]“Im Bereich der 2D-Materialien sind die Grenzen zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung zunehmend unscharf. Es ist wichtig, Nachwuchsforscher*innen dafür zu sensibilisieren, ihre Ergebnisse stets in Bezug auf Anwendungspotentiale zu hinterfragen. Aber auch, sich nicht zu scheuen, Umwege zu gehen und neue Richtungen zu erkunden, aktiv nach interdisziplinären Kooperationen zu suchen und immer bereit zu sein, bei Bedarf neue Fähigkeiten zu erlernen. Das ist ein Geist, den wir an der AMO, der RWTH Aachen University und am Aachen Graphene & 2D Materials Center bereits kultivieren, und ich bin sehr froh, Teil eines Netzwerks zu sein, das den gleichen Ansatz auf europäischer Ebene verfolgt.“

– Prof. Max Lemme, wissenschaftlicher Direktor der AMO GmbH und Leiter des ELD.

MMI gewinnt GAIA-X Förderwettbewerb des BMWi

29. July 2021 | von

Die Projektskizze „DWH4.0: Datenraum Wald und Holz 4.0“ hat sich gegenüber hundert weiteren Bewerberskizzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand durchsetzen können und gehört nun zu den 16 Gewinnerkonsortien des GAIA-X Förderwettbewerbes des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Wir freuen uns, berichten zu können, dass Prof. Dr. -Ing. Jürgen Roßmann und dem Institut für Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) die wissenschaftliche Leitung dieses Projektes übertragen wurde und so die RWTH Aachen und ihre Partner mit überregionaler Strahlkraft zum Aufbau eines Ökosystems auf Basis von Gaia-X beitragen werden.

Im Rahmen des Projektes GAIA-X, welches den Aufbau einer wettbewerbsfähigen und vertrauenswürdigen digitalen Dateninfrastruktur anstrebt, hat sich das Konsortium mit der Skizze „DWH4.0“ das Ziel gesetzt, die Entwicklung und prototypische Umsetzung des offenen, föderierten, vertrauenswürdigen und sicheren „Datenraums Wald und Holz 4.0“ anhand von realen, praxisorientierten Anwendungsszenarien aus der bislang wenig digitalisierten Forstwirtschaft zu erproben. DWH4.0 soll die Basis für die durchgängige Optimierung der Wertschöpfungsnetzwerke vom Setzling bis zum Produkt schaffen, die Mobilisierung von nachhaltig bewirtschaftetem Holz vorantreiben, als Datenlieferant zur Bewältigung des Klimawandels dienen und gleichzeitig eine Referenz für den Einsatz innovativer Datenräume in einem höchst anspruchsvollen Anwendungsumfeld schaffen.

Das Konsortium unter Führung von Materna Information & Communications SE setzt sich zusammen aus Partner*innen des Kompetenzzentrums Wald und Holz 4.0 – der RWTH Aachen (MMI), dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL), dem Institut für Arbeitswissenschaft (IAW), RIF e.V. und dem forstlichen Bildungszentrum des Landesbetriebs Wald und Holz NRW – aus zentralen Größen des Clusters Wald und Holz wie den Landesforsten Thüringen und den Firmen ABIES, foldAI, NavLog, HSM sowie LOGIBALL.

 

Die langjährigen Arbeiten des MMI zum Thema „Digitale Zwillinge“ aus den Bereichen Raumfahrt, Industrie und Umwelt werden in diesem Projekt zu einem „Datenraum Wald und Holz 4.0“ zusammengeführt, um den „Waldwandel gegen Klimawandel“ technisch bestmöglich zu unterstützen.

-Prof. Dr. -Ing. Jürgen Roßmann

 

 

Erfolgreich im Wettbewerb „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ – RWTH Aachen arbeitet mit Partnern im „Innovationscluster E-Assessment“

29. July 2021 | von

Urheber: Martin Braun

Ein zentrales Thema an Hochschulen ist es, bestmögliche Prüfungsbedingungen für Studierende zu schaffen und Lehrende zu unterstützen. In den vergangenen Jahren wurden bereits vermehrt Prüfungen als E-Assessments durchgeführt, Corona hat diesen Trend beschleunigt. Ziel des neuen Innovationsclusters ist es, studierendengerechtere Prüfungsszenarien zu fördern, indem E-Assessment Formate, wie Dynexite und ILIAS mit Fokus auf Diversitätsgerechtigkeit, Kompetenzorientierung, Interdisziplinarität und zeitlicher Flexibilität im Semester- und Studienverlauf, weiterentwickelt werden.
So sollen Hybridprüfungen möglich sein, bei denen analoge und digitale Bearbeitungen integriert werden. Auch die Flexibilisierung von Prüfungen wird angestrebt, Studierende können dann eine Prüfung innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters ablegen. Ein Prüfungscockpit unterstützt Lehrende mit Handlungsempfehlungen zur didaktischen Weiterentwicklung und iterativen Verbesserung der Prüfungen.

Die RWTH arbeitet hierfür in Teilprojekten zusammen. Unter Leitung von Professor Dirk Uwe Sauer wird am Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe zur Flexibilisierung der Prüfungsphasen gearbeitet.

Die Gesamtprojektleitung liegt bei Dr. phil. Malte Persike vom Center für Lehr- und Lernservices der RWTH, welches im Projekt bspw. an der Anpassung und Weiterentwicklung kompetenzorienterter Aufgabenformate für E-Prüfungen arbeitet. Das Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9 (Lerntechnolo-
gien) unter Leitung von Professor Ulrik Schroeder legt den Fokus auf die Integration domänenspezifischer Prüfungswerkzeuge in Dynexite und die Adaptierbarkeit auf das E-Prüfungssystem ILIAS. Hier werden Aufgabenformate für Python- und R-Code entwickelt sowie ein Prüfungscockpit zur Verbesserung der Prüfungsqualität programmiert.

Die Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ fördert die gemeinsame und zukunftsweisende Zusammenarbeit der RWTH Aachen, der Technischen Hochschule Köln, der Fernuniversität Hagen und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung mit knapp 2,3 Millionen Euro.

Mehr Diversität in der Wissenschaft – Prof. Monti als Scout im Henriette Herz-Scouting-Programm

29. July 2021 | von

Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Henriette Herz-Scouting-Programm soll das Netzwerk der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgebaut und diverser gemacht werden. Als Scouts werden sowohl aufsteigende Wissenschaftler*innen, die erst vor kurzem eine (Junior-)Professur oder eine Gruppenleitung übernommen haben als auch etablierte und erfahrene Forschende ausgewählt, die über ein internationales Netzwerk verfügen. Das Programm ermöglicht den Scouts, bis zu drei Wissenschaftler*innen auszusuchen, die dann direkt ein Stipendium erhalten. Das erste soll an eine Forscherin gehen.

Ziel ist es, internationale Forschende aus dem Ausland, die für eine Bewerbung bei der Humboldt-Stiftung und einen Forschungsaufenthalt in Deutschland bisher nicht in Frage gekommen sind, gezielt anzusprechen und sie zur Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben an ihre Einrichtungen einzuladen. Mit dem Programm werden so fachlich und regional neue Kooperationspartner*innen für Deutschland gewonnen. Gleichzeitig soll der Anteil der im Humboldt-Forschungsstipendienprogramm geförderten Frauen erhöht werden.

Wir freuen uns sehr darüber, dass Prof. Antonello Monti für das Henriette Herz Scouting Programm ausgewählt wurde.

„The program offers us the possibility to increase our international cooperation by creating new links with universities that are not currently working with us.
What is extremely interesting about this program is the possibility to be really fast in offering the scholarship. By skipping the standard review process, the time between identification of candidates to the start of the scholarship becomes extremely short.“ – Prof. Monti

 

E.ON und RWTH verlängern Kooperationsvertrag Erfolgreiche Arbeit des E.ON Energy Research Centers wird weiter gefördert

21. July 2021 | von

E.ON wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen fortführen und hat den bestehenden Kooperationsvertrag um weitere fünf Jahre verlängert. Professor Rik W. De Doncker, der das E.ON ERC seit der Gründung vor 15 Jahren als Direktor leitet, ist besonders dankbar für den schnellen Ausbau der Infrastruktur und die weltweite Anerkennung, die sich das Center in vergleichsweise kurzer Zeit erarbeiten konnte:

Ohne die Unterstützung durch E.ON hätten wir unser Energieforschungszentrum nicht so schnell aufbauen und zu einem erfolgreichen und wichtigen Bestandteil der internationalen Forschergemeinschaft machen können. Das gilt für die herausragenden baulichen Gegebenheiten ebenso wie für die intensive Zusammenarbeit mit namhaften Wissenschaftlern auf allen Kontinenten. – Professor Rik W. De Doncker

Für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende ist Forschung unverzichtbar. Beispiele aus der Elektromobilität, aus der Photovoltaik oder der Speichertechnik zeigen eindrucksvoll, welche Fortschritte allein in den vergangenen 15 Jahren erzielt werden konnten. An vielen dieser Fortschritte waren und sind die RWTH Aachen und auch das E.ON ERC mit seinen inzwischen sieben Lehrstühlen direkt oder indirekt beteiligt. Dabei können die Forschenden auf ein weitverzweigtes und stetig weiter wachsendes Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlichster Fachrichtungen aus aller Welt zurückgreifen. Denn komplexe Herausforderungen wie sie zum Beispiel mit der Energiewende verbunden sind, lassen sich nur noch arbeitsteilig bewältigen.

FGE-Kolloquium: Sonnenfinsternis – eine Herausforderung für das europäische Verbundsystem der Stromnetze

09. July 2021 | von

15.07.2021, 18.00 Uhr, online

Zum Erhalt der Einwahldaten senden Sie eine formlose E-Mail an fge-kolloquien@iaew.rwth-aachen.de.

Referent ist Herr Dr. Markus Stobrawe, Leiter Energiemarkt und Systembilanz der Amprion GmbH.

Nachfolgende Aspekte werden in der Veranstaltung aufgegriffen:

* Entwicklung der Solarstromerzeugung in Deutschland

* Aktionen der Systemführung während der Sonnenfinsternis 2015 und 2021

* Ausbauziele von Solarstrom und der Blick auf zukünftige Ereignisse

Zielgruppe: Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und wissenschaftliche Mitarbeiter, interessierte Öffentlichkeit.

 

Weitere Informationen zu den Veranstaltern und Download der Kalenderdatei in unserem Veranstaltungskalender

CARL – Interdisziplinäre Forschungseinrichtung in Aachen

06. July 2021 | von

Urheber: KSG

An der RWTH entsteht derzeit ein Zentrum zur grundlegenden Erforschung der Alterung von Batteriematerialien und leistungselektronischen Systemen. Beim „Center for Ageing, Reliability and Lifetime Prediction of Electrochemical and Power Electronic Systems“, kurz CARL, handelt es sich um eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung, an der Mitarbeiter*innen von zehn Kernprofessuren und rund 20 weiteren Lehrstühlen und Instituten der RWTH und des Forschungszentrums Jülich wegweisende Forschung betreiben können. Darunter befinden sich Wissenschaftler*innen und der Disziplinen Chemie, Physik, Mathematik, Informatik oder Materialwissenschaft, Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Frage der Lebensdauer steht im Mittelpunkt, wenn es um die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit geht. Z.B. ist dies wichtig für Autohersteller, Abschreibungszeiträume, Garantieleistungen und um Zuverlässigkeit als Teil der funktionalen Sicherheit einschätzen zu können.