Seit mittlerweile mehr als drei Jahren befindet sich Coscine im Regelbetrieb und wird von rund 3900 Forschenden verschiedener Hochschulen der DH.NRW sowie teilnehmender NFDI-Konsortien für das Forschungsdatenmanagement genutzt. Einen Überblick über die bisherige Entwicklung von Coscine gibt der Blogbeitrag „Happy Birthday, Coscine!“.
Mit der wachsenden Zahl an Nutzenden und den vielfältigen Anwendungsszenarien entwickeln sich auch die Anforderungen an die Plattform weiter. Daher wird das User Interface (UI) von Coscine grundlegend überarbeitet. Ziel der Anpassungen ist es, die Nutzung der Plattform übersichtlicher, intuitiver und nutzerfreundlicher zu gestalten.
Verbesserungen für die Nutzung der Oberfläche
Coscine kann auf unterschiedliche Weise genutzt werden: Neben dem User Interface stehen auch die API sowie verschiedene S3-Clients zur Verfügung. Die Änderungen des neuen User Interface betreffen daher insbesondere diejenigen, die Coscine über die grafische Oberfläche nutzen.
Das überarbeitete User Interface bietet verschiedene Verbesserungen: Dazu gehören eine klarere Struktur, zusätzliche Filter- und Sortiermöglichkeiten für Projekte und Ressourcen sowie eine verbesserte Übersicht über vorhandene Inhalte. Insbesondere die Darstellung der Metadatenprofile und die Metadatenannotation über das User Interface wird mit der neuen Version nutzungsfreundlicher und erleichtert den Forschenden die FAIRe Datenspeicherung.
Barrierefreiere Nutzung und bessere Orientierung
Im Rahmen des Updates der Weboberfläche wird die Barrierefreiheit direkt mitgedacht und Verbesserungen umgesetzt.
Wie bereits in dem Blogbeitrag zur Barrierefreiheit von Coscine beschrieben, berücksichtigt das Coscine-Team Anforderungen an eine möglichst zugängliche Nutzung bereits bei der Entwicklung neuer Funktionen und arbeitet kontinuierlich daran, bestehende Barrieren abzubauen.
Auch wichtige Informationen wie Wartungshinweise oder aktuelle Meldungen werden künftig sichtbarer direkt in Coscine angezeigt. Zusätzlich wird der Zugriff auf weitere Angebote wie den Metadatenprofil-Generator AIMS sowie die Swagger API direkt aus Coscine heraus erleichtert.
Probieren Sie es direkt aus!
Ab sofort können Nutzende die neue Weboberfläche (UI) in einer Beta-Version ausprobieren und sich die bereits umgesetzten Veränderungen anschauen und ausprobieren. Über ein Pop-Up erhalten die Nutzenden die Möglichkeit selbst auszuwählen, ob sie gerne bereits jetzt die neue Weboberfläche testen möchten oder lieber weiterhin in der bekannten Umgebung arbeiten. Alle Aktionen (z.B. Projekterstellung, Ressourcenerstellung, Quota-Management etc.), die in der Beta-Version ausgeführt werden, sind sowohl in der neuen als auch in der bisherigen Oberfläche sichtbar. Bitte beachten Sie an dieser Stelle, dass die neue Version keine Testumgebung darstellt, sondern sich beide Versionen ergänzen, bis die neue Version im vollen Funktionsumfang zur Verfügung steht.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie das neue User Interface bereits jetzt nutzen und einen ersten Eindruck von der angepassten Umgebung erhalten! Bitte beachten Sie, dass noch weitere Anpassungen geplant sind und es lediglich eine Beta-Version ist, die wir den Nutzenden gerne frühzeitig für einen ersten Eindruck zur Verfügung stellen. Über jegliches Feedback zu den Veränderungen sind wir dankbar und nehmen dieses gerne via E-Mail entgegen.
Feedback aus der Community fließt ein
Bei der Entwicklung des neuen User Interfaces wurden Rückmeldungen aus den Nutzendenumfragen der Jahre 2025 und 2026 berücksichtigt. Das Feedback aus der Community fließt damit direkt in die Weiterentwicklung von Coscine ein und wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam eine noch bessere Plattform für Forschungsdatenmanagement schaffen!
Mehr über Coscine erfahren
Wir freuen uns, dass bereits viele Forschende Coscine für ihr Forschungsdatenmanagement nutzen, und sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen zum neuen User Interface.
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Bei allen Fragen zu Coscine oder zum Forschungsdatenmanagement steht Ihnen das FDM-Team der RWTH Aachen gerne jederzeit zur Verfügung.
Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags sind Katja Jansen und Arlinda Ujkani.




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