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Forschungsdaten – Aktuelles und Wissenswertes

Schlagwort: ‘Datenmanagementpläne’

Aktuelle Weiterbildungsangebote zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen

27. Februar 2019 | von

Forschungsdaten sind Grundlage und Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit. Professionelles Forschungsdatenmanagement, kurz FDM, ist die Voraussetzung für effektive und nachhaltige Forschung. Deshalb ist FDM ein bedeutendes Thema an der RWTH Aachen University.

Universitätsbibliothek, IT Center und das Dezernat für Forschungsförderung arbeiten Hand in Hand, um Angebote zu schaffen, durch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Informationen und Infrastruktur im FDM unterstützt werden.

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Gestaltung von Datenmanagementplänen im Maschinenbau

17. Juli 2018 | von

Am 06.07.2018 hat der Workshop „Planung des Datenmanagements im Fachbereich Maschinenbau“ an der RWTH Aachen University stattgefunden.

Neben einer kurzen Einführung in das Datenmanagement und dem Konzept von Datenmanagementplänen, betrachtete Frau Dr. Ina Heine (Werkzeugmaschinenlabor WZL – Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement) in ihrem Impulsvortrag „Research Data Management – A Quality Management Perspective“ das Forschungsdatenmanagement aus der Perspektive des Qualitätsmanagements. Sie betonte die Bedeutung von Datenmanagementplänen im Sinne der Qualitätssicherung. Auch die Leitline der RWTH Aachen University zum Forschungsdatenmanagement fordert einen Datenmanagementplan für jedes Forschungsprojekt, in dem Forschungsdaten erzeugt oder verarbeitet werden.

Wie auch schon bei dem Workshop am 25.6.2018 an der TU Darmstadt wurde mit den Teilnehmern die Frage diskutiert, was Qualität für Forschungsdaten bedeutet und welche Aufgaben im Lebenszyklus von Forschungsdaten anfallen und in einem Datenmanagementplan (DMP) festgeschrieben werden sollten. Im nächsten Schritt wird nun mit dem Input aus beiden Workshops der Entwurf einer DMP-Vorlage für den Maschinenbau erstellt, die dann mit dem Feedback der Workshop-Teilnehmer im 2. Halbjahr 2018 verfeinert wird.

Wenn Datenmanagementpläne auch für Sie ein wichtiges Thema sind und Sie mit Ihrem Fachwissen die Gestaltung von bedarfsgerechten Datenmanagementplanvorlagen – im Fach Maschinenbau oder auch in anderen Fachrichtungen – mitgestalten wollen, kontaktieren Sie uns bitte über das servicedesk. Wir unterstützen Sie gerne!

Austausch zum Forschungsdatenmanagement im Fachbereich Maschinenbau an der TU Darmstadt

27. Juni 2018 | von

Am 25.6.2018 hat der Workshop „Planung des Datenmanagements im Fachbereich Maschinenbau“ an der ULB Darmstadt stattgefunden.

Neben einer kurzen Einführung in das Datenmanagement an der TU Darmstadt und dem Konzept von Datenmanagementplänen, stellte Herr Prof. Pelz (Institut für Fluidsystemtechnik, TU Darmstadt) in seinem Impulsvortrag die Situation und Motivation der Community sehr anschaulich dar. Er betonte die Wichtigkeit für alle Ingenieurwissenschaftlerinnen und Ingenieurwissenschaftler, die Entwicklung des Forschungsdatenmanagements aktiv mitzugestalten, um zukünftig nicht das auferlegt zu bekommen, was andere Disziplinen vorgeben.

So nutzten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance zur Diskussion und zum offenen Austausch unter Kollegen über Arbeitsprozesse, Lösungsansätze und Wünsche zum Forschungsdatenmanagement. Sie lieferten damit wertvollen Input für die Gestaltung von maschinenbauspezifischen Datenmanagementplänen, die die Organisation des Forschungsdatenmanagements als Arbeitserleichterung und nicht als Vorgabe realisieren sollen.

Wenn auch Sie als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler an der RWTH Aachen University sich zu diesem Thema austauschen und die Zukunft des Forschungsdatenmanagements im Maschinenbau mitgestalten wollen, dann melden Sie sich bitte zum ganztägigen Workshop am 6.7.2018 in Aachen an. Die Anmeldung erfolgt online über die Veranstaltungsdatenbank.

Workshop zur Planung des Datenmanagements im Fachbereich Maschinenbau am 6. Juli 2018

30. Mai 2018 | von

Datenmanagementpläne (DMP) haben sich als Planungs- und Prozessinstrument im Forschungsdatenmanagement bewährt und finden immer weitere Verbreitung, nicht zuletzt durch die einschlägigen Vorgaben der Forschungsförderer. Im Idealfall können DMP-Vorlagen zu gutem Datenmanagement anleiten und Handlungssicherheit geben. Voraussetzung dafür ist jedoch eine bedarfsspezifische Anpassung von Vorlagen und Hilfetexten.

Während es in einigen Fachgebieten Anleitungen und Checklisten zu Datenmanagementplänen gibt, existieren derzeit für die Ingenieurwissenschaften, insbesondere für den Maschinenbau, keine derartigen Vorlagen. Diese Lücke soll mit der Veranstaltung des Workshops „Planung des Datenmanagements im Fachbereich Maschinenbau“ geschlossen werden.

Der Workshop wird im Rahmen der Aktivitäten zur NFDI4ING – Eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur für die Ingenieurwissenschaften veranstaltet. Die Finanzierung erfolgt über den Ideenwettbewerb zum Digitalen Wandel in der Wissenschaft, der vom Forschungszentrum Jülich im Rahmen eines Forschungsvorhabens des BMBF durchgeführt wurde. Eine parallele Veranstaltung findet am 25.6.2018 an der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt statt.

Agenda Freitag 6. Juli 2018

9:00 Begrüßung & Kennenlernen

9:15  Einführung Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen University

9:45 Impulsvortrag Dr. Ina Heine, Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen – Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement

10:15 Kaffeepause

10:45 Vorstellung des Konzepts von Datenmanagementplänen und des Research Data Management Organiser (RDMO)

11:15 Ermittlung des Status Quo im Maschinenbau

  • spezifische Rahmenbedingungen und Anforderungen an das Forschungsdatenmanagement
  • Arbeitsprozesse, in denen Forschungsdaten erzeugt, verarbeitet oder genutzt werden

12:30 Mittagspause

13:30 Entwickeln eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses zum Forschungsdatenmanagement im Maschinenbau

  • Sammlung von Best Practices im praxisorientierten Umgang mit Forschungsdaten
  • Formulierung von Kriterien für gutes Datenmanagement

15:30 Kaffeepause

16:00 Evaluation existierender Datenmanagementplan-Vorlagen bzgl. Vollständigkeit, Verständlichkeit und Relevanz für den Maschinenbau

17:00 Wrap-up und weiteres Vorgehen

Definition der UseCases, die in RDMO umgesetzt werden sollen

Besprechung der Nacharbeitsphase

17:30 Ende der Veranstaltung

Erfolgreiche Teilnahme im Ideenwettbewerb zur „Wissenschaft im digitalen Wandel“

30. April 2018 | von

Erfolgreiche Kooperation im Ideenwettbewerb zur Wissenschaft im digitalen Wandel, der vom Forschungszentrum Jülich im Rahmen eines Forschungsvorhabens des BMBF durchgeführt wurde. Das gemeinsame Konzept der Universitätsbibliothek der RWTH Aachen University und der Universitäts- und Landesbibliothek der TU Darmstadt hat die Unterstützung der Datenmanagementplanung für wissenschaftliche Disziplinen im Bereich des Maschinenbaus zum Ziel.

Forschungsdaten sind in allen Disziplinen zu einem wichtigen Thema geworden. Sie machen Forschungsergebnisse nachvollziehbar und werden zur Grundlage neuer Fragestellungen. Zu diesem Zweck müssen sie jedoch aufbereitet, beschrieben, verzeichnet, verlässlich gespeichert und zugänglich gemacht werden. Das alles sind Maßnahmen, die unter dem Begriff Datenmanagement zusammengefasst werden.
Ein bewusstes und nachhaltiges Datenmanagement wird heutzutage erwartet und entsprechend werden an allen Universitäten und in allen Fachgebieten entsprechende Strukturen und Dienste aufgebaut und die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit den erforderlichen Methoden und Verfahren vertraut gemacht. Die RWTH Aachen und die TU Darmstadt sind führend im Maschinenbau und haben deshalb dieses Fachgebiet gewählt, um Fort- und Weiterbildungsangebote für die neuen Herausforderungen zu entwickeln.

  • Was bedeutet gutes Datenmanagement im Maschinenbau und was sind Kriterien für die Qualität von wissenschaftlichen Daten in diesem Bereich?
  • Wie müssen Vorlagen und Hilfetexte zur Datenmanagementplanung aussehen, damit sie sich als brauchbares Instrument zur Qualitätssicherung des Datenmanagements im Maschinenbau erweisen?

Unter Einbeziehung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Maschinenbaus an den Standorten Aachen und Darmstadt sollen Antworten auf diese Fragen erarbeitet und in fachspezifischen Datenmanagementplanvorlagen umgesetzt werden.

Was sind Datenmanagementpläne?
Datenmanagementpläne dokumentieren den Umgang mit Forschungsdaten im Rahmen von Forschungsprojekten und über die Projektlaufzeit hinaus. Sie haben sich als Planungs- und Prozessinstrument im Forschungsdatenmanagement bewährt und finden immer weitere Verbreitung – nicht zuletzt durch die einschlägigen Vorgaben von Forschungsförderern. Vorlagen und Fragenkataloge zur Erstellung von Datenmanagementplänen leiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler strukturiert durch alle relevanten Themen des Datenmanagements. Auch die RWTH Aachen University bietet einen Fragenkatalog, der bei der Planung des Datenmanagements hilft.

Softwareunterstützung für Datenmanagementpläne
Um die Erstellung von Datenmanagementplänen durch eine Webanwendung zu unterstützen, die das Verwalten, die nachhaltige Pflege sowie das kollaborative Bearbeiten unterstützt, setzt die RWTH Aachen University auf den Research Data Management Organizer (RDMO), dessen Stärke auch in der Austauschbarkeit und Anpassbarkeit von Vorlagen liegt. Die Software RDMO ist Gegenstand eines DFG-Projekts, das 2017 in die zweite Förderphase ging. In Deutschland entwickelt sich derzeit eine rege RDMO-Anwender-Gemeinschaft. An der RWTH Aachen University befindet sich RDMO derzeit im Testbetrieb.

Die Strukturen und Dienste für das Forschungsdatenmanagement werden an der RWTH Aachen University und der TU Darmstadt kooperativ von den Infrastruktureinrichtungen für IT und Bibliothek entwickelt und implementiert. Das Projekt „Datenmanagementplanung im Maschinenbau“ wird von der Universitätsbibliothek der RWTH Aachen und der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt gemeinsam durchgeführt, die damit die Kooperation ihrer Universitäten stärken, Synergien schaffen sowie Voraussetzungen und Verfahren zur Nachnutzung von Daten entwickeln und erproben.

Weiterbildungsangebot „Management von Forschungsdaten“ an der RWTH Aachen University

10. Januar 2018 | von

Forschungsdaten sind Grundlage und Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit und professionelles Forschungsdatenmanagement ist die Voraussetzung für effektive und nachhaltige Forschung. Deshalb ist Forschungsdatenmanagement ein wichtiges Thema an der RWTH Aachen University. In der Zusammenarbeit aus Universitätsbibliothek, IT Center und dem Dezernat für Forschungsförderung wurden Angebote geschaffen, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Information und Infrastruktur im Forschungsdatenmanagement zu unterstützen.

Was umfasst Forschungsdatenmanagement und welche Unterstützungsangebote gibt es an der RWTH? Das sind Inhalte des 2-stündigen Überblickseminars „Management von Forschungsdaten“, das seit 2014 kontinuierlich angeboten wird.

Sie wollen tiefer in das Thema einsteigen und in praktischen Übungen hands-on Erfahrungen zu den Konzepten und Werkzeugen des Forschungsdatenmanagements sammeln? Dann besuchen Sie zudem unseren ganztägigen Workshop zum Management von Forschungsdaten. Dieser baut auf dem Überblickseminar auf und umfasst die Themen Datenmanagementpläne, aktives Datenmanagement, Archivierung und Publikation von Forschungsdaten. Die Übungen und Beispiele sowie der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen/Kollegen werden Ihnen helfen, Ihre Arbeitsweisen zu reflektieren und zu optimieren.

Der vertiefende Workshop findet erstmals am 18.04.2018 statt und ersetzt die bisher angebotenen Seminare „Persönliches Datenmanagement“, „Datenmanagement in Arbeitsgruppen und Kollaborationen“, „Erstellung von Datenmanagementplänen“, „Archivierung und Publikation – Pflichten und Chancen“ und „Daten zu Dissertationen – Publikation und Archivierung von Forschungsdaten“.

Beide Veranstaltungen sind ab sofort über die Veranstaltungsdatenbank der RWTH buchbar. Zudem können Sie sich bei Fragen zum Forschungsdatenmanagement jederzeit auch direkt an das ServiceDesk wenden und ggf. einen Beratungstermin oder einen individuellen Schulungstermin mit abgestimmten Themen für Ihr Institut oder Ihre Projektgruppe vereinbaren.

RWTH Aachen und TU Darmstadt – eine Kooperation zur Stärkung der wissenschaftlichen Forschung

13. Dezember 2017 | von

Forschungsdatenmanagement bezweckt nicht allein, wissenschaftliche Ergebnisse zu sichern und erneut bereitzustellen, sondern hat ebenso die Unterstützung überregionaler und internationaler Kooperation von Forschungseinrichtungen zum Ziel. Ebenso wie auf Forschungsebene werden die zur Erlangung dieser Ziele eingesetzten IT-Dienste zunehmend nicht mehr nur von einzelnen IT Service Providern für die lokalen Universitäten bereitgestellt. IT Service Provider kooperieren im Zuge der Intensivierung des Forschungsdatenmanagements in überregionalen Zusammenhängen, um Forschungsdatenmanagement mit einfach zu bedienenden Softwarelösungen an unterschiedlichen Hochschulen zu unterstützen.

Zur Gewährleistung einer hohen Qualität des Forschungsdatenmanagements hat die RWTH Aachen durch die vereinbarte Kooperation mit der TU Darmstadt zeitgemäße IT-Lösungen initiiert. Gemeinsam werden die beiden Universitäten zwei IT-Dienste an den Standorten Aachen und Darmstadt installieren und sukzessive weiterentwickeln.

Das IT Center der RWTH Aachen wird Anfang 2018, in Zusammenarbeit mit dem Hochschulrechenzentrum der TU Darmstadt, die Funktionalität von simpleArchive auf Infrastruktur der TU Darmstadt etablieren. Hierzu wird die Systemarchitektur vom Hochschulrechenzentrum auf die Darmstädter Standortanforderungen angepasst und erweitert. Im Gegenzug wird der von der Universitäts- und Landesbibliothek der TU Darmstadt betriebene Research Data Management Organiser (RDMO) an der RWTH Aachen installiert. Die im Rahmen eines von der DFG geförderten Projektes entwickelte Anwendung ermöglicht ein strukturiert geplantes und durchgeführtes Forschungsdatenmanagement. Sie erlaubt es, alle relevanten Planungsinformationen in Datenmanagementplänen zu erfassen und die anfallenden Datenmanagementaufgaben über den gesamten Datenlebenszyklus zu verwalten. Die ULB Darmstadt wird RDMO zunächst an die Shibboleth-Infrastruktur anbinden und an der TU Darmstadt testen. Shibboleth ermöglicht den Nutzenden, sich mit ihren vorhandenen Daten aus dem zentralen Identity Management per Single-Sign-on einzuloggen – eine gesonderte Registrierung für den Dienst ist nicht notwendig. Nach erfolgreichem Testbetrieb in Darmstadt wird der Dienst auch für die Forschenden aus Aachen bereitstehen.

 

Der Sinn von Forschungsdatenmanagement

17. Oktober 2017 | von

Forschungsdatenmanagement umfasst alle Methoden und Verfahren, die Forschende nutzen können, um Forschungsdaten langfristig zu sichern, zu nutzen und um sicherzustellen, dass keine wertvollen Daten verloren gehen. Forschungsdatenmanagement erlaubt es, wissenschaftliches Arbeiten nachvollziehbar zu dokumentieren und Daten über die eigentliche Projektlaufzeit für weitere Vorhaben nutzbar zu machen. Gut archivierte Daten ermöglichen einen effizienten Zugriff auch unter veränderten Fragestellungen und führen zu neuen Projekten und Synergieeffekten. Auch Dritte haben durch Forschungsdatenmanagement die Möglichkeit, Forschungsleistungen wahrzunehmen und zwecks Kooperationen mit anderen Forschenden in Kontakt zu treten. Den Anforderungen öffentlicher, fördermittelvergebender Institutionen kommt das Forschungsdatenmanagement entgegen. Bei Anträgen für die Deutsche Forschungsgemeinschaft beispielsweise ist ein Datenmanagementplan mittlerweile unverzichtbar. Denn zunehmend erwarten Förderträger/innen, dass Forschungsdaten frei zur Verfügung gestellt werden und langfristig nutzbar sind.

Die RWTH Aachen widmet sich daher intensiv allen Fragen und Prozessen zum Forschungsdatenmanagement und möchte Sie dabei unterstützen. Wir beantworten gerne Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entwicklung fachspezifischer Lösungen. Näheres erfahren Sie auf der Webseite des Forschungsdatenmanagements.

 

Gewusst wie: professioneller Umgang mit Forschungsdaten

04. Oktober 2017 | von

Die Generierung, Sicherung und Bereitstellung von Forschungsergebnissen sind integraler Bestandteil des wissenschaftlichen Arbeitens. Die digitale Revolution ermöglicht es auf neuen Wegen, Forschungsdaten effektiv und effizient zu verarbeiten und der wissenschaftlichen Community zur Verfügung zu stellen.

Die RWTH Aachen University unterstützt ihre Angestellten aus Forschung sowie aus Technik und Verwaltung beim Begehen dieser neuen Wege durch Infrastrukturangebote ebenso wie durch ein umfassendes Beratungs- und Schulungsangebot. Das Spektrum reicht von einer allgemeinen Einführung in die Thematik über das Erstellen von Datenmanagementplänen bis hin zur Vertiefung spezifischer Themen wie der Archivierung und Publikation von Forschungsdaten. Die Kurse bieten Ansätze, das persönliche Datenmanagement oder die datenbezogene Zusammenarbeit in der Gruppe zu optimieren sowie Forschungsdaten im Sinne der guten wissenschaftlichen Praxis nachhaltig zu sichern oder zur Nachnutzung bereitzustellen. Die Angebote sind in deutscher und teilweise auch in englischer Sprache verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zum Forschungsdatenmanagement und in der Veranstaltungsdatenbank zur Personalentwicklung der RWTH Aachen University. Individuelle Beratungs- oder Schulungstermine für Institute oder Arbeitsgruppen können gerne über das IT-ServiceDesk vereinbart werden.

 

Nachhaltiger Umgang mit digitalen Forschungsdaten: IT-Empfehlungen des IANUS-Projektes (nicht nur) für Altertumswissenschaften

26. Juni 2015 | von

Umfangreiche und verständliche IT-Empfehlungen für den nachhaltigen Umgang mit digitalen Forschungsdaten werden derzeit vom IANUS-Projekt mit Fokus auf die Archäologie und Altertumswissenschaften aufgebaut.

Die IT-Empfehlungen beinhalten ausführliche Informationen rund um das Datenmanagement, wie zum Beispiel zur Dokumentation mit Metadaten, der Dateiverwaltung und Dateien-Sicherung oder zu Datei-Formaten, die nach heutigem Wissen für die Langzeitarchivierung geeignet sind. Sie finden auf den Seiten neben vielen fachspezifischen Beispielen und weiterführenden Links auch zahlreiche Empfehlungen allgemeiner Natur, die durchaus zur Unterstützung des Datenmanagements in anderen Fachdisziplinen herangezogen werden können!

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